winterliches Pfefferkuchenhaus

nachdem wir vor 6 Jahren ja schon mal ein Fertigteilhaus von Ikea gebaut haben, wollte ich dieses Jahr mal meine eigenen 4 Wände hochziehen.
nach langer Recherche über die Baumasse und langer Diskussion mit dem Liebsten über den Grundriss haben wir uns also für dieses Haus von Tina entschieden. dauert natürlich länger als ein Fertigteilhaus und ist auch mit mehr handwerklichem Können verbunden. aber wie das bei Häusern nun mal so ist, wenn sie dann einmal fertig eingerichtet sind, hat sich die ganze Mühe doch gelohnt.

nicht von der Teigmenge abschrecken lassen, das wird schließlich ein Haus, dass muss viel sein. handwerklich anstrengend ist vor allem schon mal das Teig kneten. ich war froh, dass der Liebste das übernahm.
aber zuerst, muss die Süße geschmolzen werden:

200 g Butter, 250 g Zucker und 500 g Honig (wir haben festen und flüssigen gemischt) in einem Topf langsam erhitzen, sodass sich alles zu einer homogenen Masse verbindet.

anschließend 2 Pck. Lebkuchengewürz, 2 Eßl. Backkakao, 1 Eßl. Zimt und 1 Teel. weißen Pfeffer unterrühren.

wir haben keinen weißen Pfeffer gehabt und demnach schwarzen genommen. schmeckt genauso – finden wir.

die Masse abkühlen lassen. 1,2 kg Mehl in einer großen (!) Schüssel mit 1 Pck. Backpulver mischen. die Honigmasse und 2 Eier dazu geben und alles zu einem festen Teig verkneten.

Weiterlesen →

Crinkle Cookies

Crinkle heißt auf Deutsch zerknittert oder faltig. so würd ich die Cookies jetzt nicht unbedingt bezeichnen, aber „aufgeplatzte Kekse“ klingt jetzt auch nicht grad appetitlich.. na egal. lecker sind sie allemal!

wieder Weihnachtsplätzchen aus der Kategorie: aus dem Ofen – fertig! so hab ich das ja in den letzten Jahren immer lieber. ich esse zwar liebend gerne Plätzchen mit Zuckerguss, aber das Verzieren nervt eigentlich nur noch anstatt Spaß zu machen.

da lob ich mir doch so schnelle Cookies, wie diese hier. also legen wir auch gleich los mit dem Rezept von Kaffee und Cupcakes:

125 g Zucker mit 50 g neutralem Öl, 2 Eiern und 1 Teel. Vanilleextrakt schaumig rühren.

 

150 g Mehl, 50 g Backkakao, 50 g gemahlene Haselnüsse, 1 Teel. Backpulver und 1 Messerspitze Salz dazu geben und alles miteinander zu einem klebrigen, schweren Teig verrühren.

 

den Teig abgedeckt 1 Stunde im Kühlschrank fest werden lassen.

den Ofen auf 180°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

 

in einen tiefen Teller 50 g Puderzucker füllen und bereit stellen.

 

vom Teig mit einem Teelöffel je eine Portion abstechen und in den Händen zu einer Kugel formen. die Kugel im Puderzucker wälzen, anschließend noch einmal mit den Händen kugelig machen und damit gleich den überschüssigen Puderzucker entfernen.

die Kugeln mit ein wenig Abstand auf das Backblech setzen und 15 Minuten backen.

Weiterlesen →

Butterkekse mit Schokolade

nicht nur zum Nikolaus, sondern allgemein ein super Weihnachtsgeschenk ist derzeit beim Kafferöster zu haben. eine Form um Kekse mit Schokolade selbst zu machen:
und es funktioniert!
wir sind absolut begeistert und lieben sie jetzt schon!

aber erstmal muss man natürlich die Butterkekse backen:

aus 500 g gesiebtem Mehl, 250 g kalter Butter, 200 g Zucker, 1 Pck. Vanillezucker, 2 Eiern und 1 Prise Salz fix ein Mürbeteig kneten.

ich habe den Teig dann geteilt und die Hälfte mit 2 Eßl. Backkakao verknetet. ist anstrengender, als den Kakao gleich mit unterzukneten, aber was will man machen, wenn man zweifarbigen Teig will, nech?

den Teig anschließend in Frischhaltefolie für eine Stunde abgedeckt im Kühlschrank kalt gestellen.

nach dem Kühlen den Teig etwa 3 mm stark ausrollen und die Butterkekse ausstechen.

den Ofen auf 200°C vorheizen. die Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und 10 bis 12 Minuten backen.

nach zweimaligem Ausrollen habe ich die beiden verbleibenden Teige grob miteinander verknetet, dann wieder ausgerollt und ausgestochen. dadurch habe ich auch Marmorkekse mit dabei.

Weiterlesen →

Sesam-Honig-Kürbis

noch schnell die letzten Kürbisreste verarbeiten und dann geht’s mit dem Plätzchen backen los!
also gibt’s jetzt fix noch Kürbis mit Sesam und Honig aus dem Ofen. ich hab mich mal wieder verlesen und dadurch das Öl weggelassen. aber schlimm fand ich das nicht, dass kein Öl dran war. eher im Gegenteil. man kann aber natürlich auch strikt nach Rezept gehen und auch noch Huhn dazu machen, aber bei mir gab’s Lachs und Kürbis im Bento. trotzdem lecker.


für 2 Beilagen oder 1 Hauptmahlzeit:

½ kleinen Hokkaidokürbis gut abwaschen oder mühsam schälen, halbieren und von Kernen sowie Fasern befreien.

halbieren und in mundgerechte Stücke schneiden.

 

Ofen auf 200°C vorheizen.

 

3 Eßl. Sojasoße, 2 Eßl. Honig und 2 Eßl. Sesam in einer großen Schüssel miteinander verrühren.

den Kürbis hinein geben und alles gut vermischen, damit aller Kürbis was abbekommt. dann ab damit auf ein mit Backpapier oder Alufolie ausgekleidetes Backblech und für 20 Minuten in den Ofen.

Weiterlesen →

Birnen-Streuselkuchen

planlos, was für einen Kuchen ich zu einer Feier backen sollte, fragte ich neulich den Liebsten: „was hättest Du denn gerne?“ – „einen Obstkuchen. was hat denn grad Saison?“ nach einer kurzen Aufzählung kam ein begeistertes „Birnen!“ von ihm. gleich darauf gefolgt von: „oh ja! einen Birnen-Streuselkuchen!“ was wiederum von einem irritierten Blick meiner Seits quittiert wurde.

um ehrlich zu sein, ich hab noch nie von einem Birnen-Streuselkuchen gehört. kann damit zusammen hängen, dass ich dieses Obst nicht besonders mag, da ich es entweder knüppelhart oder matschweich kenne und beides nicht besonders mag. aber gut. ich hatte gefragt, also musste ich da jetzt durch. er war ja sogar so lieb und suchte mir ein passendes Rezept bei chefkoch.de heraus.

und was soll ich sagen? der Kuchen ist absolut lecker und schlägt auch bei allen Mitfutternden jedes mal neue Begeisterungswellen aus! zugegeben, erst kommt ein skeptischer Blick, aber am Ende zählt ja nur ein glücklicher, Birnen-Streuselkuchen-habender Liebster. ne?

wir fangen an mit dem Boden: einem Hefeteig, der nicht ausrollbarer könnte sein! ein absoluter Traum und wird für alle weiteren Blech-Hefekuchen beibehalten.

200 ml Milch handwarm erwärmen. in eine große Schüssel 375 g Mehl geben. in der Mitte eine kleine Mulde machen und dort 3 Eßl. Zucker zusammen mit ½ Würfel Frischhefe hineinkrümeln. 1 Prise Salz und 75 g weiche Butter in Flöckchen um den Rand verteilen.
die warme Milch in die Mulde gießen und mit den Knethaken des Handrührgeräts alles zu einem geschmeidigen Teig arbeiten.

 

den Teig abgedeckt an einen warmen Ort zum Gehen stellen und 30 bis 45 Minuten ruhen lassen.

jetzt geht es weiter mit den Birnen. wir haben einen Direktvergleich von frischen und Dosenbirnen gemacht – die frischen haben gewonnen. also hier die ausführliche Variante:

6 mittelgroße Birnen schälen, halbieren und das Kerngehäuse sowie den Stiel und die harten Fasern mit einem Eßlöffel entfernen. die Birnenhälften in einen großen Topf geben und mit 5 Eßl. Zucker (einer weniger als Birnen) bestreuen. den Topf mit Wasser auffüllen, bis die Birnen komplett bedeckt sind. Deckel drauf und 15 bis 20 Minuten köcheln lassen.

Weiterlesen →