Teddy-Plätzchen

so langsam füllen sich die Regale in den Supermärkten wieder mit Weihnachtskrams. und auch wenn der Herbst gerade erst angefangen hat, kann man ja schon mal Plätzchen backen, ne? keine Weihnachtsplätzchen, nur so normale.. zum wieder reinkommen ins Plätzchen backen – so zu sagen.

Lieblingsplätzchenteig kneten und los geht’s:

225 g Zucker, 1 Prise Salz und 3 Eier schaumig schlagen. 500 g Mehl einsieben und 250 g einigermaßen weiche Butter in Flöckchen auf dem Mehl verteilen. anschließend alles fix zu einem glatten Teig verkneten. den Teig in Frischhaltefolie gewickelt eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

ich hab meinen Teddy von potterie. dort hatte ich irgendwann zu Anfang meiner ersten eigenen Wohnung eine Sammelbestellung an Plätzchenausstechern gemacht und der Teddy war mit dabei.

danach einfach dünn auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, mit einem Teddy-Ausstecher die Teddys ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. jedem Teddy mit der Rückseite eines Zahnstochers ein Gesicht „malen“ und ihnen je eine Mandel o.ä. große Nuss auf den Bauch legen. vorsichtig die Ärmchen der Teddys auf die Nuss legen und etwas andrücken. bei 200°C im vorgeheizten Ofen etwa 10 Minuten backen.

die Plätzchen werden im Ofen erst weich und man sieht die Feuchtigkeit auf der Oberfläche. anschließend werden sie wieder trocken. wenn diese Phase eingetreten ist, müsst Ihr sie noch ein klein wenig beobachten und sobald die Ränder anfangen „auszutrocknen“ sind sie fertig. richtig fest werden sie dann erst nach dem Auskühlen, also vorsichtig vom Blech nehmen, bitte.

Bacon-Käse-Schnecken

quasi einfach nur eine Abwandlung der Sliders vom letzten Mal. gleiche Füllung, aber zu Pizzaschnecken gerollt.


der Teig ist auch der gleiche, wie bei den Dinnerrolls, ich schreib ihn Euch trotzdem noch mal mit dazu.

½ Würfel Frischhefe in eine tiefe Schüssel setzen. mit einem langstieligen Löffel 1 Teel. flüssiges Backmalz (alternativ 1 Teel. festen Honig) zum Hefewürfel geben und beides miteinander flüssig rühren. 300 ml warmes Wasser unterrühren. von 500 g Mehl (405er) 200 g zum Hefewasser geben und grob verrühren. (Klumpen sind nicht schlimm.)  15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

2 Eßl. neutrales Öl (wahlweise mit Buttergeschmack) mit 1¼ Teel. Salz und 3 Eßl. Zucker zum Teig geben. das restliche Mehl unterrühren und auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit vorsichtigem Nachmehlen durchkneten, bis eine Kugel formbar ist.

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Sliders: Bacon Cheeseburger

wieder so ein Party-Rezept für mehrere Gäste.

los geht’s:

200 g stückige Tomaten in ein grobes Sieb zum Abtropfen geben.
im Wok 500 g Rinderhack mit 1 gehackten Zwiebel bei mittlerer Hitze braten, bis das Fleisch nicht mehr rosa und die Zwiebeln glasig sind.

 

das Hackfleisch mit ½ Teel. Senf, ½ Teel. Worcestershire Soße und je ½ Teel. Salz und Pfeffer würzen. die stückigen Tomaten evtl. noch mal ein wenig auspressen, dann dazu geben und alles miteinander verrühren. köcheln lassen, bis das evtl. noch vorhandene Wasser verdampft ist.
das ist wirklich wichtig, damit die Sliders nicht durchsuppen!

den Ofen auf 175°C vorheizen.

die Dinner Rolls waagerecht durchschneiden, wobei die untere Seite etwas dicker sein sollte als die obere.

10 Scheiben Cheddar bereitlegen.

eine tiefe rechteckige Auflaufform mit Backpapier auskleiden und die untere Hälfte der Dinner Rolls hineinsetzen.
5 Scheiben Cheddar darauf verteilen und für etwa 5 Minuten in den Ofen schieben, damit der Käse schon mal anschmilzt. anschließend wieder aus dem Ofen holen und …

… die Fleischmischung auf der unteren Hälfte der Dinner Rolls verteilen. mit den restlichen 5 Scheiben Cheddar belegen und zum Schluss etwa 10 – 12 Scheiben Bacon darauf verteilen.

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Blåbärsbullar

dass der Liebste gerne Zimtschnecken ist, ist bekannt. dass ich gerne neue Varianten von Altbekanntem ausprobiere, ist ebenso bekannt. also ist es nicht verwunderlich, wenn ich immer mal rumteste, was man in die Kanelbullar denn noch so alles einrollen könnte.

hier im Versuch: Heidelbeeren. an sich eine sehr leckere Sache. mein Problem hier war nur, dass ich mich zusehr von der schwedischen Anleitung hab leiten lassen und die Schnecken nicht wie sonst einfach auf dem Backblech gebacken, sondern sie mal in der Muffinform gebacken habe. dumme Idee…
wenn man den Teig mit Trockenhefe macht, geht das vielleicht, weil diese nicht so sehr aufgeht. aber mit frischer Hefe wird das einfach bäh. die Blåbärsbullar sehen doof aus und sind teilweise nicht mal richtig durch. also nächstes Mal lieber wieder ganz normal auf dem Blech, dann wird’s auch lecker.

Hefeteig wie immer zusammen kneten:

75 g Butter langsam schmelzen, Herd ausmachen – den Topf aber auf der heißen Platte stehen lassen und darin 250 ml Milch erwärmen.

 

1 Teel. Kardamomsamen und ½ Teel. Salz zusammen in einem Mörser zerstoßen. und gemeinsam mit 75 g Zucker, 350 g Weizenmehl, 100 g Vollkornmehl und ½ Würfel Frischhefe in einer großen Schüssel vermischen. die handwarme (!) Butter-Milch-Mischung dazugeben und mit einem Holzlöffel verrühren, bis ein knetbarer Teig entsteht.

2015-10-17 Kanelbulle

diesen auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem glatten, weichen Teig verkneten. zugedeckt 45 Minuten gehen lassen.

in der Zeit die Füllung vorbereiten:

für die Zimtbutter 75 g zimmerwarme Butter mit 50 g Zucker und 1 ½ Eßl. Zimt verrühren. vorerst beiseite stellen.

200 g Heidelbeeren waschen und trocken tupfen.

den Hefeteig möglichst rechteckig ausrollen, mit der Zimtbutter bestreichen und mit den Heidelbeeren bestreuen.

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dreimal veganer Marmorkuchen

zum Abschied einer lieben Freundin, die nach Dänemark auswandert, war schon vor einer ganzen Weile ein Abschiedsfest angesagt. neben Blåbärsbullar (einer Abwandlung der Kanelbullar, nur mit Blaubeeren – Rezept folgt) und einem Sonnenblumenkern-Brot (Rezept wie hier, nur mit Sonnenblumenkernen) hab ich speziell für die besagte Freundin noch einen veganen Marmorkuchen gebacken. und weil mir der dreifarbige Marmorkuchen, den Ihr schon kennt. so gut gefällt, gab es den noch mal.

nach meinem ersten veganen Kuchen stand ich der veganen Backkunst ja recht misstrauisch gegenüber, aber der Kuchenteig von Beetroot hat mir gezeigt, dass es auch lecker geht.
ich hab die Mengenangaben von ihr aber verdoppelt und damit leicht abgewandelt. ist aber immer noch vegan und lecker – passt also.

240 g Zucker mit 450 g Mehl, 2 ½ Teel. Backpulver und 1 Prise Salz mischen. 130 ml neutrales Öl mit 300 ml Wasser dazugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren.

zum neutralen Öl: wir nehmen gerne das Rapsöl von Kunella mit Buttergeschmack.

den Teig auf drei Schüsseln zu je etwa 350 g aufteilen.

 

eine Gugelhupfform mit neutralem Öl einfetten und mit Mehl ausstäuben.

es ich hab, wie von Beetroot vorgeschlagen, Kokosöl zum einfetten genommen. und ich fand den Tipp überaus praktisch, mit Mehl auszustäuben. woran man alles denken muss, wenn’s wirklich vegan werden soll…

ein Drittel des Teiges als hellen Teig in die Form füllen.

 

ein Drittel mit 3 Eßl. Backkakao und 2 Eßl. Wasser verrühren. anschließend auf den hellen Teig gießen.

 

das letzte Drittel mit 50 g gemahlenem Mohn verrühren und auf dem dunklen Teig verteilen.

 

mit einer Gabel spiralförmig marmorieren und im vorgeheizten Ofen bei 180°C etwa 55 bis 60 Minuten backen.

tada, veganer Kuchen, der sogar schmeckt!