Nikujaga – jap. Eintopf

hach, es sollte mal wieder was japanisch angehauchtes geben.. aber nicht zu aufwendig.. und nicht zu viele Zutaten.. und keine hochkomplizierten Zutaten, bitte….

also wurde in diversen Kochbüchern geblättert und man fand schließlich besagten Eintopf in einem Kochbuch namens Japan:

dauert zwar ein bisschen an Vorbereitungs- und Garzeit, aber es ist eben ein Eintopf.. und die köcheln ja bekanntlich eine Weile.. aber ansonsten sehr einfach und ein total leckeres und sättigendes Ergebnis..

300g Hühnerbrust werden in mundgerechte Stücke geschnitten und kross angebraten.. anschließend kommen sie in einen Topf, werden mit 800 ml Wasser aufgegossen und zum Kochen gebracht.. das Hühnchen darf nun für 30 Minuten vor sich hin köcheln..

in der Zeit werden etwa 6 bis 7 mittelgroße Kartoffeln (~ 700g) geschält und ebenfalls in mundgerechts Stücke geschnitten.. nach der Köchelzeit zum Fleisch geben..

nun kommen 2 Eßl. Zucker und 3 Eßl. Sojasoße dazu.. alles gut umrühren und bei geschlossenem Deckel weitere 20 Minuten garen.. 

sind die Kartoffeln gar, ist der Eintopf fertig.. er reicht für etwa 3 Portionen..

Nikujaga bedeutet übrigens Fleisch (niku) und Kartoffeln (jaga).. ein beliebtes Winterrezept in Japan..

und mit je einem festgekochten Ei dazu ist es ein Gedicht, sag ich Euch!

いただきます! (itadakimasu!)

Lauchsuppe

als der Herr König letzte Woche vorschlug, wir könnten doch mal Lauchsuppe essen, verzog ich ehrlich gesagt erstmal etwas das Gesicht.. Lauch kenn ich eigentlich nur als scharfe Nebenzutat.. aber gut, man ist ja experimentierfreudig, nicht?

erstaunlich lecker! ich muss zwar meine Gewürzabteilung mal etwas aufstocken und dann damit ein bisschen an der Suppe experimentieren, aber im großen und ganzen, wirklich lecker!

selbst mein liebster Suppen-Kasper hat drei Teller davon gefuttert, das will was heißen!

für drei Personen werden 2 kleine Stangen Lauch halbiert, gewaschen und anschließend in grobe Ringe geschnitten.. vier große Kartoffeln schälen, in grobe Stücke schneiden.. zwei Zehen Knoblauch schälen und fein würfeln.. alles zusammen in einen großen Topf geben, zur Hälfte mit Wasser auffüllen, einen zerstoßenen Brühwürfel hinzugeben und nun bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten köcheln lassen.. (immer mal umrühren nicht vergessen)

je nach Fleisch-Vorlieben werden nun während die Suppe köchelt 500g Gehacktes mit Pfeffer und Salz gewürzt und in kleinen Flöckchen kurz kross angebraten.. anschließend kommen sie mit zum Gemüse und werden darin dann durchgegart..

ist alles Fleisch im Topf, wird mit Salz und Pfeffer nach Belieben gewürzt und die Suppe gut durchgerührt.. anschließend darf sie wieder weiterköcheln..

insgesamt sollte sie aber wirklich nicht länger als 20 Minuten köcheln, sonst wird der Lauch zu matschig..

ist die Köchelzeit um, wird die Suppe von der heißen Platte gezogen und ein Becher Schmand untergerüht.. nochmals abschmecken und mit frischen Kräutern bestreut servieren!

kross gebraten

zu Weihnachten gab’s bei uns nicht die typischen Würstchen mit Kartoffelbrei, sondern eines meiner jährlichen Highlights: Käsebrot

oh wie ich es liebe! und weil ich als bekennender Fleischesser irgendwas salziges/schinkenhaftes dazu haben wollte gab’s noch Schinkenröllchen:

vor Jahren hab ich diese Schinkenröllchen mal irgendwo gegessen und mich dieses Jahr halt aus’m Gedächtnis heraus rangetraut.. und sie waren lecker!

für etwa 16 Stück werden 250g Hackfleisch mit Pfeffer, einem Teel. Senf und einem Teel. Ketchup gewürzt.. Salz ist in diesem Fall erstmal nicht nötig, da der Schinken salzig genug ist..

ganz einfach werden jetzt vom Hackfleisch kleine Portionen abgenommen und in je eine Scheibe Bacon gerollt.. mit einem Zahnstocher wird der Schinkenmantel fixiert und dann müssen die Röllchen nur noch durchgebraten werden..

auch kalt sind sie noch sehr lecker! auch eine gute Idee für’s Bento wie ich finde..

heut‘ mal griechisch?

schon länger liegt das Rezept von Evi von den Küchenzaubereien in der to-Cook-Liste und nun wurde es endlich befreit.. zu unserem Glück, wie ich finde, denn der/die/das Pastitsio ist wirklich absolut lecker!

2015-05-31 Pastitio 03

im Bild seht Ihr eine Drittel-Portion, es kommt also schon eine recht große Menge raus.. aber auch aufgewärmt schmeckt der Auflauf sehr lecker, wie ich feststellen durfte!

200 g Penne/Rigatoni in Salzwasser bissfest kochen.

 

während die Nudeln kochen, 1 Zwiebel fein würfeln und in Olivenöl anbraten. 250 g Rinderhack dazu. mit Salz, Pfeffer, Paprika und 1 Prise Zimt würzen und das Hack durchbraten. 1 Lorbeerblatt dazu geben und mit 250 ml passierten oder stückigen Tomaten auffüllen. bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten köcheln lassen..

2015-05-31 Pastitio 01
nun geht’s an die Béchamelsoße.. keine Angst, geht super einfach:

150 ml Gemüsebrühe vorbereiten und beiseite stellen.

 

1 dünne Scheibe Butter (~25 g) in einem kleinen Topf schmelzen und 1 leicht gehäuften Eßl. Mehl mit dem Schneebesen unter die Butter rühren. sobald eine goldfarbene dicke Soße entsteht, diese mit der Gemüsebrühe und 150 ml Milch unter Rühren ablöschen und gleich wieder aufkochen. 1 Hand voll geriebenen Gouda in die Soße streuen und zusammen mit  1 verquirlten Ei unterziehen. sparsam mit Muskat würzen.

2015-05-31 Pastitio 02

jetzt ist der perfekte Moment um eventuelle Weihnachtsplätzchen aus dem Ofen zu holen und diesen auf 200°C vorzuheizen..

die Hälfte der Nudeln in eine Auflaufform schichten und mit der Hackfleischsoße bedecken. die restlichen Nudeln auf der Hacksoße verteilen, die Béchamelsoße drauf und schlussendlich eine Schicht Gouda drüber streuseln.

 

das Wunderwerk kommt bei besagten 200°C für etwa 30 Minuten in den Ofen..

2015-05-31 Pastitio 03

und weil’s ja griechisch ist:

Καλή όρεξη!
(ka’li ‚o:reksi!)


Nährwerte pro Portion (365 g):
567 kcal | 37,1 g Eiweiß | 37,9 g KH | 29,7 g Fett

Scampi Pizza

so zwischendurch, dacht ich mir, gibt’s mal noch ein älteres Bild einer sehr leckeren Pizza-Variante..

dass wir gern Meeresgetier futtern, sollte ja inzwischen bekannt sein, nicht?

nun denn.. Pizzateig nach diesem Rezept herstellen (man kann auch einfach kleinere Tassen nehmen.. die obrige Pizza wurde mit Kaffee-Tassen als Maßeinheit gemacht)

anschließend aus passierten Tomaten und Tomatenmark eine Soße herstellen, die Pizza damit bestreichen und mit gaaaaanz vielen Garnelen belegen.. zwei Kugeln Mozzarella in Scheiben geschnitten drübber, ab in’n Ofen und ferdisch!

sooo lecker! einziger Nachteil ist, dass man bei den meisten Garnelen erst noch den Darm entfernen muss.. aber zu zweit geht das auch recht fix, während der Teig noch geht..

mehr war’s nicht.. wollt ich Euch nur nicht vorenthalten