japanischer Reis mit Lachs und Pilzen

ein japanisch angehauchtes Rezept von meinem Lieblings-Youtube-Koch runnyrunny999.. das ganze kocht sich fast von allein und geht im Reiskocher sogar noch einfacher. hier aber die Kochtopf-Variante:

200 g Reis waschen, abspülen und 15 Minuten ruhen lassen.

 

in der Zeit 150 g Lachsfilet ohne Gräten großzügig salzen und ebenfalls 10 Minuten ruhen lassen.

80 g Champignons putzen und grob vierteln/achteln.

 

den Lachs mit Küchenrolle abtupfen.

 

den Reis in einen Kochtopf mit 20 cm Durchmesser geben. 2 Eßl. Sake, 2 Eßl. Mirin und 2 Eßl. Sojasoße hinzugeben. mit 200 bis 230 ml Wasser auffüllen, sodass der Reis gut einen halben Zentimeter bedeckt ist. den Lachs und die Pilze auf dem Reis verteilen.

den Topf mit einem Deckel mit Luftloch abdecken und alles auf höchster Stufe zum Kochen bringen. 

sollte Euer Deckel kein Luftloch haben, klemmt die Spitze eines Zahnstocher ganz sachte zwischen Topf und Deckel, dass wirklich nur ein minimaler Spalt entsteht. der Deckel bleibt bis zum Ende auf dem Topf! kein Umrühren! kein „mal kurz gucken“!

sobald das Wasser kocht, den Herd auf kleinste Stufe stellen und den Reis 15 Minuten köcheln lassen.

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Erbsensuppe

noch mal ein deftiger Eintopf, bevor der Frühling richtig durch kommt:

sehr viel Erbsensuppe mit Bockwurst (weil Eintöpfe aufgewärmt bekanntlich besser schmecken):

1 Bund Suppengrün (1 Möhre, ¼ Sellerieknolle, 2 Stangen Lauch und 1 Bund Petersilie), 4 – 5 kleine Kartoffeln und 1 kleine Zwiebel waschen/schälen und in mundgerechte Stücke/Ringe schneiden.

 

die Zwiebel in einem großen Topf mit etwas Öl glasig dünsten. Temperatur hochdrehen, Möhren, Sellerie und Lauch dazu geben und kurz anbraten.

 

1 Liter Wasser zugeben und alles verrühren. 500 g grüne Schälerbsen und noch mal 500 ml Wasser hinzugeben.

wieder alles verrühren und zum Kochen bringen. 6 Teel. Gemüsebrühpulver und 1 gehäuften Teel. Majoran unterrühren. bei niedriger Stufe köcheln lassen.

 

nach 20 Minuten die Kartoffeln dazu geben und weitere 40 Minuten köcheln lassen. gelegentlich umrühren, vor allem im letzten Drittel, damit nichts anbrennt.

 

nach der Kochzeit den Eintopf mit Pfeffer und wenig Salz abschmecken und die gehackte Petersilie unterrühren.

8 Bockwürste schälen, in dicke Scheiben schneiden und unterheben. sobald die Bockwürste warm sind: servieren.

Möhren-Walnuss-Brot

zum Welt-Brot-Tag darf es auch mal ein besonderes Brot sein!
inzwischen gibt es hier so alle ein/zwei Wochen frisches Brot, Egbert lebt also noch und ist fröhlich am blubbern. ab und an kommt mal was besonderes dazu, so wie in diesem Fall: Möhren und Walnüsse. eine sehr leckere Kombi, die das Brot gut vor dem Austrocknen schützt.

vom auf 400 g vermehrten Sauervorteig 100 g abnehmen und für spätere Brote in einem Schraubglas im Kühlschrank aufbewahren..

 

50 g Walnüsse grob hacken, 100 g Möhren schälen und grob reiben und beides vorerst beiseite stellen.

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zu 300 g Sauerteig gebt Ihr 75 ml warmes Wasser und verrührt den Teig.

 

zu dem recht flüssigen Teig kommen die Walnüsse, die Möhren und zusätzlich 150 g Roggenmehl, 75 g Weizenmehl, 1 Teel. Salz, 1 Teel. Brotgewürz *, ¼ Pck. Trockenhefe und eine Prise Zucker. alles miteinander mit einem Holzlöffel verrühren und anschließend mit sehr gut (!) bemehlten Händen zu einem Teig verkneten.

die Trockenhefe braucht es auch hier nur für die ersten drei bis vier Brote. länger gezüchteter Sauerteig hat allein genug Triebkraft für Brote und braucht später keine zusätzliche Hefe mehr.

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frischer Frischkäse

ich hab ja schon mehrfach davon berichtet, dass es mich nervt, dass es keinen ungesalzenen Frischkäse zu kaufen gibt. für meinen Geburtstag solle es für die Kolleginnen aber Kokos-Frischkäse-Brownies geben. da blieb also nichts anders übrig, als sich endlich mal an den selbstgemachten Frischkäse von Christina zu wagen. und so schwierig und kompliziert wie befürchtet, war es gar nicht.

für etwa 200 g Frischkäse 250 g Magerquark mit 1 Becher Schmand verrühren. die Masse in ein doppelt gelegtes dünnes Leinentuch einschlagen und über Nacht in ein Sieb zum Abtropfen legen. ein Gewicht von 1 bis 2 Kilo zum Beschwerden darauf legen, dadurch wird überschüssiges Wasser herausgedrückt und die Mischung nimmt die Konsistenz von Frischkäse an.

wer es eiliger hat, kann das Tuch auch selbst ausdrücken. das braucht allerdings auch etwas Zeit und vor allem (im wahrsten Sinne) kräftiges Durchhaltevermögen.

Versuch eins:2016-09-13-frischkaese-01

beim ersten Versuch habe ich die „Keine-Zeit“-Variante gemacht und die Quarkmischung ausgedrückt. dabei quetscht man auch ein wenig Quarkmischung aus dem Tuch und es ist schon eine ziemliche Matscherei. aber für den eiligen Bedarf eine sehr gute Variante.

Versuch zwei:

der zweite Versuch war mit mehr Zeit und über Nacht. der Frischkäse wird hierbei wesentlich fester, als bei Versuch Nr. 1.

die fertige Frischkäsemischung wird mit 1 Eßl. Olivenöl und 2 – 3 Eßl. Naturjoghurt (ersatzweise 5 – 6 Eßl. Milch) vermischt, damit die Konsistenz stimmt.

 

wer gern herzhaften Frischkäse als Brotbelag oder ähnliches haben möchte, der kann Salz und frisch gehackte Kräuter nach Belieben unterrühren. quasi unberührt ist dieser Frischkäse aber wirklich perfekt zum Backen von Kuchen geeignet.

im Kühlschrank hält der Frischkäse er in einer luftdichten Dose übrigens mehrere Wochen bei mir. wobei er meistens sowieso schneller aufgefuttert ist, als dass er schlecht werden könnte.

Sliders: Chicken-Parmesan

Slider ist ein amerikanischer Ausdruck für ein kleines Sandwich, das aber eigentlich mehr wie ein Hamburger belegt ist. alles was nicht diesen klassischen Belag hat, ist eigentlich offiziell kein Slider. scheint dem Internet an sich aber egal zu sein, also nennen wir sie auch so.

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erstmals gesehen habe ich diese Party-Burger in diesem Video und die Idee fand ich großartig, schließlich sind alle Sliders gleichzeitig fertig und niemand muss auf seinen Burger warten, während andere schon futtern. also wurden sie beim letzten Spieleabend nachgebacken.

die Burgerbrötchen-Platte nennt sich im Amerikanischen übrigens Dinner-Rolls. vom Prinzip her sind es einfach normale, aber sehr kleine, Burgerbrötchen, die so dicht an dicht in einer Form gebacken werden, dass sie eine kompakte Platte ergeben. nicht schwierig und eigentlich auch nicht zu aufwendig. ein Rezept dazu, habe ich hier.

die Dinner Rolls waagerecht halbieren – wobei die untere Seite etwas dicker sein sollte – und die untere Platte zurück in die Auflaufform legen.

 

3 bis 4 Hühnerbrüste in der Pfanne gut durchbraten (oder alternativ direkt ein ganzes gebratenes Hühnchen kaufen.) das Fleisch etwas auskühlen lassen und in kleine Stückchen rupfen. mit etwa 350 g stückiger Tomaten-Basilikum-Soße vermischen und auf der unteren Brötchenhälfte verteilen.

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2 Mozzarella abtropfen lassen, in Scheiben schneiden und darauf verteilen. frischen Basilikum von den Stängeln zupfen, waschen, trocken schütteln und auf dem Mozzarella verteilen.

bei mir gab’s leider keinen frischen Basilikum mehr zu kaufen, daher hab ich auf sehr viel getrockneten zurück gegriffen.

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die Deckelplatte der Brötchen vorsichtig darauf setzen.

für die „Oben-Drauf-Soße“ 6 Eßl. Olivenöl mit 2 Eßl. geriebenem Parmesan, 2 Eßl. kleingehacktem, frischen Basilikum und 3 gepressten Zehen Knoblauch verrühren. die Mischung auf die Brötchen pinseln, bis alles aufgebraucht ist.

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im auf 175°C vorgeheizten Ofen ca. 20 Minuten backen.

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mit Backpapier aus der Form heben und vorsichtig in Stückchen schneiden.

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guten Appetit!

die Burger stopfen übrigens erstaunlich schnell und gut. für 6 Personen ist diese Menge absolut ausreichend.
eigentlich auch nicht verwunderlich, da das Brötchenrezept von Danii für 8 normal große Burger ausgelegt ist..