Onigiri: Shio Nori Cheese nach Tadokoro-chan

kennt Ihr Food Wars: Shokugeki no Souma? das ist ein Anime, in dem der angehende Koch Souma sich in der härtesten Kochschule Japans (und wohl auch der Welt) einen Namen machen will und daher mit seiner Kochkunst über sich hinaus wächst. das tolle an diesem Anime ist, dass alle Rezepte super erklärt werden und es auch schon genug Leute gibt, die die Sachen nachgekocht haben. so zum Beispiel eine Füllung von Onigiri, welche einer der Hauptprotagonisten im Anime gekocht hat. zum Nachkochen ist Onigiri für den Anfang ideal, die kenne und kann ich schon! etwas nicht so extravagantes, das ich so aber noch nie probiert habe: Onigiri Shio Nori Cheese.

auf deutsch klingt es weit weniger spannend: Reisbällchen mit salzigen, getrockneten Algen und Käse.
im Hintergrund sieht man übrigens Yaki Onigiri, die müssen so aussehen.

160 g Sushireis waschen und 15 Minuten in kaltem Wasser quellen lassen. das Wasser abgießen und den Reis kochen.

wer hat, kocht im Reiskocher – ansonsten: den Reis in einen Topf füllen, knapp mit kaltem Wasser bedecken und mit einem Glasdeckel abdecken. auf höchster Stufe zum Kochen bringen. sobald das Wasser kocht, sofort den Herd auf kleinste Flamme drehen.

15 Minuten köcheln lassen – ohne Umrühren oder Deckel heben!
anschließend den Herd ausstellen und den Reis nochmals 15 Minuten – ohne den Deckel zu heben – quellen lassen.

in der Kochzeit die Füllung vorbereiten:

2 Teel. Käsewürfel (z. B. junger Gouda) mit 1 Teel. in dünne Streifen geschnittenem Nori,  ¼ Teel. Sesamsamen, ¼ Teel. Sesamöl und (wer hat) ¼ Teel. Dashi-Instant-Pulver vermischen.

ich bevorzuge für den Käse mittelalten Gouda. der hat keinen so herben Eigengeschmack, lässt sich aber gut schneiden.

den Reis nur soweit abkühlen lassen, dass man mit ihm ohne sich die Hände zu verbrennen arbeiten kann. ½ Teel. Salz unter den Reis arbeiten.

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Omuraisu – Bratreis mit Omlette

ein sehr einfaches und sehr leckeres Gericht der japanischen Küche. es ist auch über die Grenzen Japans hinaus recht bekannt, da es vor allem in einigen Anime aufgegriffen wurde und somit auch zu uns schwappte.

Omuraisu ist im Grunde Reis mit Gemüse und Fleisch nach Wahl gebraten, mit Ketchup „verfeinert“ und anschließend in ein dünnes Omlette gewickelt. wie gesagt: einfach aber sehr lecker! wobei ich dazu sagen will: Omuraisu steht und fällt mit seinen Beigaben. es sollten schon mindestens drei Zutaten, wie Möhren, Pilze oder Schinken, extra enthalten sein, damit es wirklich richtig schmeckt.
und man sollte sich von der Portionsgröße nicht täuschen lassen. bei zwei Portionen Reis kommen mit den ganzen Extrazutaten 3 Portionen Omuraisu raus. nicht, dass sowas den Liebsten stören würde…

prinzipiell kann rein, was weg muss. unsere Mischung war hier:

½ große Möhre klein gewürfelt, 1 Stange Frühlingszwiebel in feine Ringe geschnitten, 4 – 5 Eßl. weiche Erbsen, etwa 100 g gewürfelter Schinkenspeck und 1 Scheibe Hinterschinken, ebenfalls klein geschnitten.

 

300 g Reis mit zusätzlich zum Kochwasser je 1 Eßl. Sojasoße, Sake und Mirin kochen.

 

wenn der Reis fertig ist, zuerst die Möhren und das „Fleisch“ anbraten.

anschließend die Erbsen und Lauchzwiebeln dazu geben…

…und schlussendlich den Reis.

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japanischer Reis mit Lachs und Pilzen

ein japanisch angehauchtes Rezept von meinem Lieblings-Youtube-Koch runnyrunny999.. das ganze kocht sich fast von allein und geht im Reiskocher sogar noch einfacher. hier aber die Kochtopf-Variante:

200 g Reis waschen, abspülen und 15 Minuten ruhen lassen.

 

in der Zeit 150 g Lachsfilet ohne Gräten großzügig salzen und ebenfalls 10 Minuten ruhen lassen.

80 g Champignons putzen und grob vierteln/achteln.

 

den Lachs mit Küchenrolle abtupfen.

 

den Reis in einen Kochtopf mit 20 cm Durchmesser geben. 2 Eßl. Sake, 2 Eßl. Mirin und 2 Eßl. Sojasoße hinzugeben. mit 200 bis 230 ml Wasser auffüllen, sodass der Reis gut einen halben Zentimeter bedeckt ist. den Lachs und die Pilze auf dem Reis verteilen.

den Topf mit einem Deckel mit Luftloch abdecken und alles auf höchster Stufe zum Kochen bringen. 

sollte Euer Deckel kein Luftloch haben, klemmt die Spitze eines Zahnstocher ganz sachte zwischen Topf und Deckel, dass wirklich nur ein minimaler Spalt entsteht. der Deckel bleibt bis zum Ende auf dem Topf! kein Umrühren! kein „mal kurz gucken“!

sobald das Wasser kocht, den Herd auf kleinste Stufe stellen und den Reis 15 Minuten köcheln lassen.

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japanischer weißer Schokoladen-Quarkkuchen

bei Ochikeron gesehen und gleich verliebt:

3 Eier trennen, die Eigelb vorerst im Kühlschrank aufbewahren.

 

Ofen auf 170°C vorheizen.

 

120 g weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen lassen. während dessen die Eiweiß zu steifen Eischnee aufschlagen.

wenn die Schokolade geschmolzen ist, 120 g ungesalzenen Frischkäse hinzugeben und beides weiter über dem Wasserbad verrühren.

 

die Schüssel vom Wasserbad nehmen und die Eigelb unterrühren.

 

⅓ des Eischnees unterrühren, anschließend den restlichen Eischnee in zwei Portionen vorsichtig unterheben (nicht rühren!).

 

eine kleine Springform gut fetten und den Teig einfüllen.

meine Springform misst 20 cm, daher ist der Kuchen auch recht flach. 15 cm Durchmesser wären besser, hab ich aber nicht.

die Form ein paar mal sachte auf den Boden klopfen, um Luftblasen aus dem Teig zu entfernen. stellt die Form auf ein Backblech und gießt so viel heißes Wasser darauf, dass der Boden des Bleches komplett bedeckt ist.

den Kuchen 15 Minuten bei 170°C backen. dann runterdrehen auf 160°C und weitere 15 Minuten backen. den Ofen ganz ausschalten, und den Kuchen für weitere 15 Minuten in der Restwärme des Ofens weiter backen.

auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäubt servieren.

der Kuchen ist sehr saftig und durch die weiße Schokolade auch recht fettig. mir hat er ganz gut geschmeckt, dem Liebsten eher nicht so. auch nicht schlimm, so hatte ich mehr davon.

oishii sushi

nur weil unser Hanami dieses Jahr ja leider nichts wird, heißt es ja aber noch lange nicht, dass es hier nicht trotzdem Sushi geben würde! dieser Sushi-Abend hier war zwar schon im Februar nach langem hin und her Planen, aber es wird sicher bald wieder den nächsten geben, auch ohne Kirschblüten!

2016-02-27 Sushi 04

mit viel Inside-Out, weil es einfach lecker ist!

im Februar hatten wir neben der inzwischen bekannten California Roll (Surimi, Gurke und Avocado in Sesam) und der Norway Roll (Lachs, Gurke, Avocado und Frischkäse in Kresse) auch noch Alaska (?) Roll (Lachs, Gurke und Avocado in Sesam).. jedes für sich eine herrlich leckere Kombination! geplant waren auch noch Inside Out mit Thunfisch, aber den gab es leider nicht zu kaufen dieses Mal..

2016-02-27 Sushi 03

demnach waren auch die Maki-Rollen mit Lachs, Surimi, Garnelen, Avocado, Gurken- und Möhrenstreifen..

2016-02-27 Sushi 01

und wie immer war es sehr lecker und sehr sättigend! 

Bestandsaufnahme für 8 Personen:
1,4 kg Reis (Trockengewicht)
1 kg roher Lachs
zwei Tüten Surimi-Sticks
eine Packung Shrimps
eine Gurke
eine Möhre
eine reife Avocado
eine Packung Kresse