Advent, Advent

huch, jetzt hätte ich fast vergessen, den diesjährigen Adventskranz vorzustellen!

wie letztes Jahr in Blau, Weiß und Silber gehalten, aber endlich wieder mit meinen geliebten Schneeflocken-Teelichtern!
beim ersten selbstgemachten Kranz gab es sie schon einmal, dabei ging aber durch die Wärme der falschen Kerzen ein Teelicht zu Bruch und konnte selbst vom Glasbläser nicht mehr repariert werden.
aber die wunderbare Königin Mutter hat dieses Jahr tatsächlich ein gleiches Teelicht aufgetrieben und somit strahlt der Kranz nun wunderschön. :

Euch allen einen wunderschönen und ruhigen restlichen Adventssonntag! wir werden unser vorzeitiges Weihnachtsgeschenk einweihen und eine Runde Carcassonne spielen.

Oma’s Quarkstollen

leider habe ich kein Familienrezept für Stollen, von daher muss ich mich bei anderen Omis bedienen. aber diese hier, macht das wirklich klasse
meine letzten Stollen waren klassische Christstollen mit Hefeteigen, also kommt jetzt mal was anderes dran.

es ist ein Quarkstollen mit Walnüssen, Rosinen und Cranberries. die Walnüsse machen sich wunderbar im weichen Stollen, die Rosinen geben eine angenehme Süße und die Cranberries eine fruchtige Note. eine geniale Kombination!

ich habe das Rezept beim ersten Mal geteilt und ausprobiert, ob die Stollen und besser mit Vollkorn- oder Weißmehl schmecken. inzwischen sind wir ja fast gänzlich zum Vollkornmehl übergegangen, aber die Stollen schmecken mit Weißmehl einfach viel zarter und stolliger, deswegen hat das Weißmehl gewonnen und wird für das Quarkstollenrezept weiter verwendet!

da es ein Tassen-Rezept ist, geht alles ganz gut ohne Abwiegen. als Tasse solltet Ihr eine nehmen, die 250 ml fasst. wenn Ihr keine habt, dann messt in einer größeren Tasse die 250 ml Grenze ab und haltet Euch grob dadran.

für zwei große Stollen ½ Tasse Rosinen und ½ Tasse Cranberries gut mit kaltem (!) Wasser in einem Sieb abwaschen und abtropfen lassen.

 

5 Tassen Weißmehl, 1 Pck. Backpulver und ¼ Teel. Salz in einer großen (!) Schüssel vermischen.

 

200 g weiche Butter dazu geben…

… und mit einem Kartoffelstampfer solange bearbeiten, bis alles aussieht, wie grobes Mehl.

250 g Magerquark durch ein Sieb streichen, 1 Tasse Zucker, 1 Pck. Zitronenschale, 2 Teel. Kardamompulver und ½ Teel. Muskat darüber geben.

 

in einem kleinen Gefäß 2 Eier, 1 Fläschchen Vanilleextrakt und 4 Tropfen Mandelextrakt mit einer Gabel verschlagen.

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Karamell-Kakao-Kekse

die Idee für die Karamell-Kekse habe ich von Janna von Brunch Time. da ich aber nur noch ein Ei im Kühlschrank hatte, hab ich mir ein anderes Mürbeteigrezept gesucht. gefunden habe ich ein passendes bei den Küchen Miezen. in Kombination sind beide wirklich sehr lecker.

200 g Mehl, 60 g gemahlene Haselnüsse, 2 Eßl. Backkakao, 2 Eßl. Puderzucker, 1 Pck. Vanillezucker und 1 Prise Salz miteinander vermischen. 125 g kalte Butter in kleinen Würfeln und 1 Ei hinzufügen und alles fix miteinander verkneten.

den Teig in Frischhaltefolie eingewickelt mindestens 30 Minuten im Kühlschrank kühlen.

200 g Karamell in kleine Stücke schneiden und vorbereitet beiseite legen.

aus dem Teig etwa 32 kleine Kugeln formen. die Kugeln platt drücken und ein Stück Karamell darin einschlagen…

… und die Kugeln rund um das Karamell zu einem Ball formen. auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen.

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Mousse au Lebkuchen

etwas verspätet mal noch unser Dessert von Heilig Abend: eine Mousse aus Elisenlebkuchen.

ziemlich heftig süß, aber gut gekühlt ein würdiger Abschluss für besondere Essensanlässe. ich habe, wie im Rezept angegeben 4 Desserts draus gemacht, würde künftig aber eher auf 8 Portionen aufteilen. die Menge, die wir nun zum Dessert hatten, war nach Klößen und Rouladen eindeutig zu viel. deswegen schreib ich’s Euch auch gleich so hin.

das Rezept für die Mousse hatte ich übrigens aus der Zeitschrift Lecker.

aus 3 Elisenlebkuchen mit Zuckerglasur mit einem groben Ausstecher Dekosterne ausstechen und beiseite legen.

die restlichen Lebkuchen von den Oblaten trennen und fein zerkrümeln. 1 Eßl. der Krümel für die Deko beiseite stellen.

100 g weiße Schokolade hacken.

 

1 Ei mit 1 Eßl. Honig im Wasserbad schaumig aufschlagen.

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Rüdiger’s Spezial-Apfelkuchen zur Weihnachtszeit

kurz vor Weihnachten gibt’s ein Komplett-Zitat mit Rezept meines größten Helden von der Jugendzeit bis heute: Rüdiger Nehberg.
ich erzähl gar nicht viel drum rum, sondern steuer heut mal ganz besinnlich nur meine Bilder bei.

Rüdiger’s Spezial-Apfelkuchen zur Weihnachtszeit – sein Lieblingsrezept von seiner Schwester Ingeborg zum selber backen:
1. Vorarbeit:
Springform mit Backpapier auslegen. Papier oben überstehen lassen, damit die Butter nicht in den Ofen läuft.
Ofen auf 220°C vorheizen (keine Umluft!)

2. Teiggemisch (alles miteinander vermischen):
¼ Liter (200 g) Mehl, ¼ Liter (200 g) Hartweizengrieß, 150 g Zucker, ½ Päckchen Backpulver, 1 Prise Salz

3. Obstgemisch (alles miteinander vermischen):
6 normal große Äpfel achteln, Saft einer Zitrone, 1 Handvoll Rum-Rosinen (gibt’s fertig zu kaufen), 1 Schote echte Vanille oder 1 Vanillezucker, 1 Teelöffel Zimt
Außerdem bereitlegen:
220 g Butter, 100 g gehobelte Mandeln

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