Bento-Parade ## 63 – 67

wuhu, ich steig mal wieder eine Weile ins oBento-Geschäft ein, hab ich beschlossen!
ich hab bei Youtube einen neuen Chanel entdeckt, der mir wieder Lust drauf gemacht hat.. außerdem, wollt ich eh schon länger wieder selber für’s Essen sorgen, da mir Nordsee, Döner und Co zum Mittag langsam auf die Nerven gehen..

gut, das erste Bento ist noch von Mitte April und damit ein seeehr altes Bild, aber egal.. lecker war’s trotzdem..

Bento # 632015-04-20 #63gebratenes Hühnchen auf Reis mit Furikake
dazu gab’s den weltbesten Herrenkuchen

Bento # 642015-05-06 Onigirazuoben: Streifen von Möhre, Paprika und Tamagoyaki
unten: Onigirazu mit Thunfisch-Mayo-Creme und Gurke

Bento # 65 gab es zum Japantag auf der EGA in Erfurt.. ich hatt’s gleich in dreifacher Ausführung gemacht, damit es für uns alle reicht.. noch die restlichen Onigiri-Kekse dazu und alle sind satt geworden 2015-05-10 #65Bento # 65 gab es oben: Paprika, Gurke und Apfel – mit Paprikablümchen
und unten: Onigirazu einmal mit Thunfisch-Frischkäse-Creme und Gurke und einmal mit Spiegelei und als Nachtisch
Onigiri-Kekse!

Bento # 66 die große Box aber nur mit der unteren (größeren) Etage.. reicht auch, wenn man noch ein Ochsenauge als Nachtisch hat.. 2015-05-11 #66gekochtes Ei, Onigirazu mit Thunfisch und Gurke, Onigiri-Keks und Süßigkeiten

Bento # 672015-05-13 #67Onirigi mit Thunfisch-Frischkäse-Füllung
ein Ei, Eierkuchen-Blümchen und Reste der Thunfischfüllung

Halloween-Futter: gefräßiger Gruselburger

und weiter geht’s mit dem Halloween-Futter.. die Hexengrütze hab ich Euch ja schon gezeigt, nun kommt mein kleiner Gruselburger..

2014-10-31 Halloween 03

ich habe – glücklicher Weise – das Hamburger Bun-Rezept von Danii ausprobiert und bin absolut begeistert! die Burgerbuns sind luftig, lecker und perfekt! auf Grund von Zeitmangel musste ich die Gehzeiten zwar drastisch verkürzen (auch doof, wenn einem 1½ Stunden vor Gäste-Eintreffen einfällt, dass man die Brötchen ja noch machen müsste), aber das tat den Brötchen keinen Abbruch!

500g Mehl in eine große Schüssel füllen und in der Mitte vom Mehl eine große Mulde machen.. 300ml warmes Wasser mit 25g Frischhefe oder einer Packung Trockenhefe verrühren und in die Mulde gießen.. mit ein wenig Mehl andicken und anschließend 15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen..

 

25g Butter schmelzen und zusammen mit einem Ei, 1¼ Teel. Salz und 3 Eßl. Zucker zum Teig geben und auf einer bemehlten Arbeitsfläche schön durchkneten.. lässt sich der Teig nach etwa fünf Minuten zu einer Kugel formen, wird diese von allen Seiten mit Öl bestrichen, wieder in die Schüssel gepackt und darf noch mal ein wenig ruhen.. eigentlich zwei Stunden, bei mir waren’s 45 Minuten..

 

in der Gehzeit ein Backblech mit Backpapier auslegen und dann wird der Teig geteilt.. ich hab’s dieses Mal abgewogen, damit die Buns annähernd gleichgroß werden.. ich krieg das mit Augenmaß nicht hin.. ich hatte 900g Teig und hab diesen der Einfachheit halber in 9 Buns geteilt – perfekte Größe.. die Buns zu Kugeln formen, die Ecken auf der Unterseite etwas zusammendrücken und leicht mit Mehl bestäubt auf das Backblech setzen.. alle Buns noch einmal flach drücken und anschließend mit Frischhaltefolie abgedeckt erneut eine halbe Stunde gehen lassen..

 

dann so langsam den Ofen auf 190°C vorheizen, die Buns mit einer Mischung aus einem Ei und einem Eßl. Milch bestreichen, mit Sesam bestreuen und ab damit für 15 Minuten in den Ofen..

nach der Backzeit sind sie extrem weich, da war ich noch am Überlegen, ob sie überhaupt schon durch sind – ja, sind sie.. einfach abkühlen lassen und sie sind perfekt!

während der ganzen Geh- und Backzeiten haben wir die Burgerpatties vorbereitet und gebraten.. es gab einmal die altbekannten Rinder-Patties und auch ein paar Veggi-Patties nach Chefkoch-Rezept.. die Veggi-Burger kamen sehr gut an! am nächsten Tag waren noch zwei übrig, die haben wir dann noch verputzt und der Liebste merkte nicht einmal, dass es vegetarisch war wenn man drauf achtet, schmeckt man natürlich einen Unterschied, aber für wen normale Burger eben nichts sind, der ist mit dieser Veggi-Varaiante sehr gut beraten!

eine Zwiebel fein würfeln und mit ein wenig Wasser in einer Pfanne glasig dünsten.. in der Zeit eine Möhre schälen, klein raspeln und in eine Schüssel geben.. 40g feine Haferflocken dazugeben und mit der Möhre vermischen.. die Zwiebeln dazu geben, mit 75ml leicht abgekühlter Gemüsebrühe und einem Teel. Tomatenmark vermischen.. ein paar Minuten stehen lassen, sodass sich die Haferflocken schön vollsaugen können und anschließend mit Oregano, Paprikapulver, Pfeffer und Salz abschmecken..

 

Pfanne mit ein wenig Öl erhitzen und den Bratlingteig in drei gleichgroßen Kugeln in die Pfanne setzen.. mit einem Pfannenwender flach drücken, von beiden Seiten gut ausbacken und mit einer Scheibe Cheddar belegen, damit diese schön zerläuft..

und nun zur direkten Gruselburger-Bauanleitung..

Burgerbuns aufschneiden, wenn die Zeit reicht die Schnittflächen antoasten, und mit Ketchup bestreichen.. dann kleine Mandelsplitter als Zähne in eine Seite der Schnittfläche stecken und auf die Burger-Unterseite Salat, Tomatenscheiben, Zwiebelringe und Gewürzgurken-Scheiben drapieren.. dann einen großen Klecks Mayonnaise oder Burgersoße auf das Gemüse geben und den Bratling samt Käse darauf setzen.. die mit Ketchup und Mandel-Zähnen präparierte Burgerbun-Oberseite darauf setzen und mit einem langen Spieß den Burger fixieren..

 

nun werden mit Mayo oder Burgersoße zwei Augen aufgespritzt und mit jeweils einer Scheibe Gewürzgurke belegt.. ich habe dann noch mit Ketchup Pupillen aufgemalt..

2014-10-31 Halloween 04

das nächste Mal würde ich die Scheiben dünner schneiden, damit der Burger nicht so nach Frosch aussieht

vor dem Essen empfiehlt es sich übrigens auch die Augen schon mal wegzufuttern, damit man den Burger dann auch richtig anfassen und essen kann..
aber alles in allem eine sehr leckere und lustige Angelegenheit!

~ 19 / 25 ~ Urlaub machen

auch auf meiner Liste stand ja ganz groß der Urlaub
und nun ist’er schon wieder rum, der Urlaub.. schade..

aber schön war’s!

die erste Woche hab ich eigentlich nur allein vor mich hingegammelt und gechillt.. viel über’s Larpen gelesen und einiges an Gewandung zusammengestellt.. dann folgte am Wochenende der Mittelaltermarkt in Bad Langensalza und der Geburtstag des Liebsten.. und dann hatte er auch Urlaub und wir machen für unsere Verhältnisse richtig Urlaub!

mit mexikanischem Brunch und Klettern bis spät in die Nacht am Montag,
Drechseln und mittelalterlichem Abendessen am Dienstag,
einfach nur chillen am Mittwoch,
Jahrestag mit dem Liebsten und leckerem italienischen Abendessen gefolgt von Klettern bis spät in die Nacht am Donnerstag und
genialem Sushi-Fress-Gelage am Freitag..

eigentlich wollten wir gestern noch in die Therme zum Saunieren und massiert werden.. aber auf Grund von warmem Wetter und Sushi-Vorbereitung haben wir’s dann doch gelassen.. dafür freu ich mich nun viel mehr auf die kalten Zeiten, dann gehen wir bestimmt öfter mal wieder hin

nun werden wir heute noch zum Pflaumen pflücken bei einem Freund fahren und unseren – endlich angekommenen – Stoff werde ich hoffentlich noch zu einem Rock für mich und einem Überwurf für den Liebsten vernähen können.. schauen wir mal.. all zu viel Zeit ist ja dann doch nicht mehr bis zum ersten Larpen.. ach und Kuchen backen will/muss ich auch noch, schließlich ist die Tastesheriff-ich-back’s-mir-Aktion schon fast vorbei!

und jetzt kommt erstmal noch das wichtigste: die Sushi-Bilder von gestern Abend

2014-09-06 Urlaub machen 01

Sashimi-Teller mit rohem Lachs, rohem und gebratenem Thunfisch, Tamagoyaki, Garnelen und den restlichen Gurken-/Möhrenstreifen und Surimi-Sticks vom Rollen..

2014-09-06 Urlaub machen 05

zwei Teller Maki-Sushi mit allem, was auf den Sashimi-Tellern auch liegt

2014-09-06 Urlaub machen 03

ein Schälchen Algensalat und ein Teller Nigiri-Sushi..

2014-09-06 Urlaub machen 02

und ein Schälchen Sushi-Salat aus den Resten vom Rollenschneiden..

2014-09-06 Urlaub machen 04

wiedermal sehr sehr lecker und eindeutig zu lange nicht mehr gemacht! die nächste Pause zwischen den Sushi-Fress-Orgien wird sicher nicht wieder über ein dreiviertel Jahr sein!!

Bestandsaufnahme für 8 Personen:
960g Reis (Trockenmasse)
600g roher Lachs
550g roher Thunfisch
4 Eier
100g Algensalat
zwei Packungen Garnelen
eine Möhre
eine Tüte Surimi-Sticks
eine kleine Flasche Sojasoße
¾ Gurke
½ Packung Yakinori

 

hach, Urlaub ist was tolles!

freu mich schon auf nächstes Jahr

Hühnersuppe 2.0

so.. heute noch mal’ne Hühnersuppe, aber in vereinfachter Variante.. also ohne ganzes Huhn..

2014-09-25 Hühnersuppe 02

300g Hühnerbrust abbrausen und in einen großen Topf legen.. mit ordentlich Salz, Pfeffer, Liebstöckel, Paprika und zwei Zehen gepresstem Knoblauch würzen und anschließend mit kaltem Wasser auffüllen, bis das Huhn bedeckt ist.. köcheln lassen..

 

während das Huhn gar köchelt, wird ein kleines Bund Suppengrün (zwei kleine Möhren, eine kleine Stange Lauch, ein kleiner Sellerie) geputzt und in mundgerechte Stücke geschnitten.. immer mal das Huhn etwas wenden zwischendrin.. ist das Gemüse fertig geschnibbelt, sollte das Huhn auch schon soweit fertig sein..

 

nun Huhn aus Topf, Gemüse in Topf, etwas Suppenbrühe in zweiten kleineren Topf..
das Gemüse wird in der Hühnerbrühe bissfest gegart und in dem kleinen Topf werden in der Brühe etwa vier Hände voll Suppennudeln gekocht..

 

in der Zeit während das alles vor sich hin kocht, wird das Huhn in mundgerechte Stücke gerupft oder geschnitten.. aber Vorsicht, so ein Suppenhuhn ist heiß! vom Suppengrün sollte jetzt noch etwas Petersilie übrig sein, die hacken wir schön klein und schmeißen es in die Suppe.. einen kleinen Rest könnt Ihr aber aufheben, für die Deko

 

sooo.. sind die Nudeln fertig, kommen Nudeln und Huhn wieder zurück in die Suppe und diese wird mit Sojasoße (wahlweise auch Maggi) abgeschmeckt..

Suppe auf Teller, Deko-Petersilie drübber und fertig!

2014-09-25 Hühnersuppe 01

vom Prinzip her nicht groß anders als die „große“ Suppe, aber durch die Hühnerbrust doch um einiges einfacher

Bento-Parade ## 51 – 54

eine letzte Parade steht noch an, die letzte Woche war wieder sehr lecker

Montagsbento # 51:2014-01-27 unten gab’s Lachsreis mit Sojasoße
oben war süßer Feldsalat, Möhrenschnitzer und ein paar eingelegte Kirschen, die vom Kuchenbacken am Sonntag übrig waren..

Dienstag gab’s Onigiri! Bento # 52:2014-01-28 Räucherlachs-Onigiri mit ein wenig Furikake, Sojasoße und süßer Feldsalat.. dazu dann noch eine Mandarine

Mittwochs gab’s ein Brötchen vom Bäcker, was nicht sehr lecker war und Donnerstag ging’s dann glücklicher Weise weiter mit dem

Bento # 53:2014-01-30Onigiri mit Thunfisch-Mayofüllung und dazu süßer Feldsalat mit den allerletzten restlichen Kirschen..

Freitags-Bento # 54:2014-01-31noch mal Thunfisch-Mayo-Onigiri mit süßem Feldsalat

 

die Thunfisch-Mayofüllung ist mir übrigens die Liebste! die schmeckt klasse und ist schnell gemacht:

zwei Gabeln leicht ausgepressten Thunfisch aus der Dose mit einem Teel. Mayonnaise vermengen und mit Sojasoße und 7-Gewürze-Pulver (wahlweise Chayenne-Pfeffer) nach Belieben würzen.. schon fertig! pro Onigiri hab ich etwa einen Teel. Füllung genommen..2014-01-31 ThunfischFüllung

um Onigiri mit Füllung zu machen empfiehlt es sich, ein bisschen weniger Reis als für ein Onigiri üblich, zu einem flachen Kreis zu formen, in die Mitte die Füllung zu geben und den Kreis nun um die Füllung herum nach oben zu zudrücken..
oben auf kommt noch mal ein „Klecks“ Reis (daher am Anfang ein wenig weniger nehmen ) um das Onigiri ordentlich verschließen zu können.. und nun kann es wie gewohnt zu einem Dreieck geformt werden..