perfekter Nickerchen-Kuchen!

als wir letzten Sonntag vom Larp heimkamen – nach dem anstrengenden (aber herrlichen!) Wochenende und knapp zwei Stunden Heimfahrt im strömenden Regen – war der Bedarf nach einem Mittagsschlaf recht hoch.. aber auch das Verlangen nach Apfelkuchen, schließlich wurden wir vor dem Aufbruch unter anderem noch mit Äpfeln versorgt, die übrig waren und nun weg mussten..

also musste ein Kuchen ohne viel Aufwand aber mit Zeit zum Schlafen her:

2014-09-21 Apfelkuchen 02

250ml Milch mit 75g Butter erwärmen, so dass die Butter schmilzt, die Milch aber nicht anbrennt.. sobald die Butter flüssig ist, den Milchtopf vom Herd nehmen und schon mal ein wenig herunter kühlen lassen..

 

in einer großen Schüssel 75g Zucker mit einem halben Teel. Salz vermischen und einen halben Würfel Frischhefe grob hineinkrümeln.. die Schüssel einmal schwenken, damit die Hefe rundherum viel Zucker abbekommt..
die Milch-Butter-Mischung unter Rühren zum Zucker geben (es empfiehlt sich ein Holzkochlöffel) und sofort eine dicke Schicht Mehl darüber geben und weiter rühren, damit die Hefe nicht zu lang in der doch recht heißen Milch schwimmen muss.. sobald das Mehl untergerührt ist, weiter Mehl dazu geben, bis der Teig geschmeidig ist und sich durch das Rühren vom Rand der Schüssel löst.. es sollten im Endeffekt so an die 450g Mehl sein..  den Teig danach an einem warmen Ort abgedeckt ruhen lassen..

hier haben wir den perfekten Moment für einen Mittagsschlaf! ob eine dreiviertel Stunde oder zwei (wie bei uns ) ist dem Teig eigentlich egal solang er warm steht..

nach dem Ruhen den Ofen auf 180°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.. den Teig noch einmal kurz durchrühren und auf dem Blech so ziehen, dass er in jede Ecke reicht.. (Ausrollen geht auf Backpapier eh nicht)

 

vier bis fünf große Äpfel schälen und in dünne Spalten schneiden.. auf dem Teig verteilen..

 

in einer Schüssel 100g Butter, 100g Zucker, eine großzügige Prise Zimt und 180 bis 200g Mehl zu Streuseln verarbeiten.. den Kuchen damit bedecken und ab in den Ofen damit..
Küchenuhr auf 35 Minuten Backzeit stellen und backen lassen, bis die Streusel und der Rand des Kuchens schön braun sind..

bis dahin kann man sich noch mal ins Bettchen oder auf das Sofa kuscheln und weiter von Abenteuern und Feen träumen..

2014-09-21 Apfelkuchen 03

und wenn man dann vom verführerischen Duft von Apfelkuchen geweckt wird, kann man sich sogleich mit einem Becher warmen Kakao und frischer Vanilleschlagsahne darüber her machen!

2014-09-21 Apfelkuchen 01

es geht im Herbst doch nichts über noch warmen Apfelkuchen!

ichbacksmir

jetzt aber fix!

aj aj, ganz knapp noch mein Pflaumentarte-Rezept für die ich back’s mir-Aktion von Tastesheriff.. husch, husch, bevor’s vorbei ist!

2014-09-06 Pflaumentarte 01

175g Mehl, 25g Zucker und eine Prise Salz vermischen.. 115g kalte Butter in Flöckchen dazu und mit bis zu 60ml kaltem Wasser nach Bedarf schnell zu einem Mürbeteig verkneten..
den Teig mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen..

in der Zeit 15 bis 20 Zwetschgen waschen und längs vierteln.. bei Seite stellen bis der Teig wieder dran ist..

2014-09-06 Pflaumentarte 02

Ofen auf 190°C vorheizen..
den Großteil des Teiges in eine gefettete (!) Tarte-Form drücken und einen Rand hochziehen.. die Zwetschgen in der Tarte hübsch verteilen..

2014-09-06 Pflaumentarte 03

den restlichen Teig in Streueseln über der Tarte verteilen.. anschließend mit einer Zimt-Zucker-Mischung alles dick bestreuen..

2014-09-06 Pflaumentarte 04

die Tarte für 45 bis 50 Minuten im Ofen lassen.. der Rand sollte schön braun sein..

tadaa! Streusel-Pflaumen-Tarte!

2014-09-06 Pflaumentarte 05

schmeckt mit Vanilleeis.. schmeckt mit frisch geschlagener Vanille-Sahne.. schmeckt auch ohne alles!!!

2014-09-06 Pflaumentarte 06

 

und schnell ab damit zu:

ichbacksmir

Beeren im Sommerregen

schickes Gartenfest geplant, Bänke und Tische schon bereit, das Grillgut für den Abend ist mariniert und die Gäste kommen in wenigen Stunden.. noch mal kurz gen Himmel blicken und… ach Du Jeh.. wie sieht’s denn da aus?

gut, wir haben keinen Garten und Gartenparties gibt’s demnach bei uns auch nicht, aber bei dem derzeit ständigen Wechsel von Brütend-Heißt zu Starkregen-Gewitter hab ich doch ein wenig Mitleid, mit den Garten-Party-Leuten.. mir geht’s halt so mit meinem Wochenendkuchen..

nicht immer, aber recht häufig gibt’s bei uns am Wochenende Kuchen.. ( meistens ist das ein bereits verbloggtes Rezept, daher hat das bisher auch noch nie Erwähnung gefunden )

und wenn’s die ganze Woche so warm ist, will ich am Wochenende was leichtes und luftiges als Sommer-Wochenendkuchen.. daher dachte ich – passend zum tastesheriff-Thema diesen Monat – an eine sommerlich frische Beeren-Torte..

nur bei Gewitter und 18°C, ist mir dann derzeit doch so gar nicht nach luftig-frisch.. also ist mein Sommerrezept für Claretti eine etwas kernigere Variante, die vielleicht nicht in den von vielen erhofften Rekordhitze-Sommer, dafür aber in die verregnete Sommerzeit passt:

2014-07-25 beeriger Quarkkuchen 05

ein beeriger Streusel-Quarkkuchen..
(ein Wiesenrezept von Charlott)

und schon kommt’s Rezept:

2014-07-25 beeriger Quarkkuchen 01

275g Mehl mit 100g Zucker und 150g zimmerweicher Butter zu einem Mürbeteig verkneten.. mit 2/3 des Teiges eine gefettete Springform auskleiden und einen Rand darin hochziehen..

2014-07-25 beeriger Quarkkuchen 02

500g Magerquark glatt rühren.. zwei Eier und 125g Zucker unterrühren.. 100g zimmerweiche Butter und zwei gehäufte Eßl. Stärke dazugeben und alles zu einer homogenen Masse verrühren.. diese in die Springform füllen..

2014-07-25 beeriger Quarkkuchen 03

400g Beeren nach Wahl waschen, verlesen und auf der Quarkschicht verteilen..

2014-07-25 beeriger Quarkkuchen 04

den restlichen Mürbeteig zu Streuseln verarbeiten und über die Beeren streuen.. bei 180°C 60 bis 70 Minuten auf mittlerer Schiene backen, bis die Streusel leicht gebräunt sind.. auskühlen lassen und mit etwas Puderzucker bestreut und/oder mit Schlagsahne dazu servieren..

2014-07-25 beeriger Quarkkuchen 06

ich hab gestern passender Weise von meiner lieben Kollegin einen Korb voll Jostabeeren bekommen.. das ist eine interessante Kreuzung zwischen schwarzen Johannisbeeren und Stachelbeeren.. kaum Kerne und nicht so sauer wie viele Johannesbeeren..
man kann natürlich alle anderen Arten von Beeren ebenso nehmen.. oder gleich einen bunten Beerenkuchen daraus machen mit Johannisbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren.. was der Garten so hergibt.. yam yam..

2014-07-25 beeriger Quarkkuchen 07

in diesem Sinne:

lasst Euch die Gartenparty nicht vom kühleren Regenwetter versauen, verbackt lieber die vielen Gartenbeeren und schlemmt gemütlich mit Freunden leckeren Quarkkuchen am warmen Kamin – oder so..

ichbacksmir

Pizza-Flammkuchen

wenn’s mal richtig fix gehen soll mit der Pizza am Abend und keine Lust auf lange Warten ist, dann hilft nur der Flammkuchen-Teig! geht schnell, ist knusprig und ganz ohne Gehzeit! Perfekt

2014-05-11 Flammkuchen a la pizza

125g Mehl mit 50ml warmen Wasser, einem Teel. Öl und einer Prise Salz verkneten und zu einer Kugel formen..

Ofen auf 220°C vorheizen und den Teig schön dünn (und möglichst rund) ausrollen.. mit vereinten Kräften den Teig auf das Backpapier setzen und mit einer schnellen Tomatensoße (= passierte Tomaten + Ketchup + Tomatenmark + Salz + Pfeffer + ital. Kräuter.. in absteigender Menge alles zusammenmatschen und abschmecken ) bestreichen.. mit Pizzabelag (bei uns Schinken und Chilli-Käse) belegen und ab in den heißen Ofen!

wenn der Teig so nach 20 Minuten Blasen schlägt, ist der „Flammkuchen à la Pizza“ fertig und kann knusprig frisch gefuttert werden!

Flammkuchenteig ist schon was tolles.. sollte ich wirklich viel öfter nutzen!

Cookie Dough Ice-Tarte

jawoll, endlich hab ich sie auch mal gemacht.. und es war nötig, bei den derzeit herrschenden Temperaturen…

gesehen habe ich diese Keksteig-Eis-Torte schon vor einer ganzen Weile beim Backtrinchen, aber zum Nachmachen war’s mir irgendwie nie die richtige Zeit..

bis das Thermometer nun unbarmherzig anstieg.. (Anmerkung des leidenden Liebsten: „dazu muss man sagen, dass die Innentemperatur vom kühlen Mauerwerk verfälscht wurde, Thermometer direkt im Wohnzimmer zeigten konstant 31,5°C – die ganze Zeit… bis Nachts um Eins…“)

tja.. nachdem ich Zucker und Butter vermischt hatte, fiel mir aber voller Panik auf, dass das Mehl alle ist.. also so komplett alle…… nun ja.. improvisieren in der Küche hasse ich zwar wie die Pest, aber wenn’s nicht anders geht: eine Packung Kekse musste herhalten.. dementsprechend süß (süße Butterkekse + Zucker + Butter = sehr süßer Teig) ist die Torte nun auch geworden.. aber da muss man durch als Lurch, wenn man Frosch werden will, oder so ähnlich..

für Euch gibt’s aber das Originalrezept:

eine Pack. Vanilleeis aus dem Gefrierfach nehmen, damit dieses schon mal antauen kann und streichfähig wird..

100g Zucker mit einer Prise Salz, 100g Butter und 200g Mehl zu einem Teig verkneten und eine Tartform damit auskleiden.. das Vanilleeis flächendeckend auf dem Teigboden verteilen (aber nicht die ganze Packung, halt nur soviel, dass der Boden bedeckt ist) und mit gehackter Zartbitter-Schokolade bestreuseln..

fertig.. nun nur noch mindestens eine Stunde in den Ofen, Quatsch – in’s Gefrierfach damit! und fertig ist eine absolut empfehlenswerte Eis-Torte!

bestimmt auch lecker mit anderen Eissorten und den passenden frischen Früchten dazu..