schwarz-weiße Kringel und Karos

weiter geht’s mit dem typischen SchwarzWeißGebäck (73 Stk), dass zu Weihnachten nicht fehlen darf:

diesmal eigentlich hauptsächlich vom Liebsten zusammengeknetet, liebevoll ausgerollt und mit genialer Bindfadentechnik (s.u.) zurecht geschnitten..

für den Teig siebt Ihr 500g Mehl in eine Schüssel und gebt 200g Zucker dazu.. beides vermischen..

nun kommen 250g kalte Butter in Flöckchen geschnitten und zwei Eier zur Mehl-Zucker-Mischung.. alles mit kalten Händen schnell zu einem Mürbeteig verkneten..

den Teig in zwei etwa gleichgroße Teile teilen und den einen schon mal in Frischhalte-/Alufolie eingewickelt in den Kühlschrank verfrachten.. den anderen Teil des Teiges mit 3 Eßl. Kakao und einem Eßl. Milch zu einem schönen Schokoteig verkneten.. diesen dann ebenfalls in Folie gewickelt in den Kühlschrank stecken.. die beiden dürfen nun 30 Minuten bis eine Stunde dort verweilen.. weiter nach Belieben mit Variante 1) oder 2)

wenn sie gut gekühlt sind,

1) werden sie jeweils dünn zu einem  Rechteck ausgerollt.. das eine Rechteck auf das vorher mit etwas Wasser bestrichene andere Rechteck legen und beide zusammen einrollen.. den Teig, der auf der Innenseite der Rolle ist, eventuell noch einmal mit Wasser bestreichen, damit die Rolle auch gut hält und nicht beim Schneiden auseinander fällt..

oder

2) wird wahlweise etwas vom hellen oder vom dunklen Teig zurückbehalten, was später und den fertigen Teigquader gewickelt wird.. die restlichen zwei Teige jeweils zu etwa ein Zentimeter dicken Rechtecken ausrollen und in ebenfalls ein Zentimeter dicke Streifen schneiden.. nun werden die Streifen abwechselnd neben- und übereinander gestapelt, sodass ein Schachbrettmuster entsteht.. die Streifen könnt Ihr (wie oben) mit etwas Wasser bestreichen.. wahlweise könnt Ihr drei Reihen mit insgesamt 9 Streifen oder auch zwei Reihen mit 6 Streifen machen.. der zurückbehaltene Teig wird jetzt dünn ausgerollt und um die Teigquader herumgewickelt..

 

die fertigen Plätzchenrollen/-quader kommen nun noch einmal für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank, damit sie sich nachher schöner schneiden lassen..

sind sie gut durchgekühlt, kommt die geniale Bindfadentechnik um Einsatz:

Ihr nehmt einen handelsüblichen etwa 20 Zentimeter langen Bindfaden und geht mit dem zwischen beiden Händen gespannten Bindfaden unter die Teigrolle.. nun werden die Enden nachoben gezogen und über dem Teig gekreuzt zusammengezogen.. damit ergibt sich ein sauberer Schnitt, ohne das der Teig durch ein Messer eingedrückt wurde.. perfekt für runde Kekse!

so, die fertigen Teigrohlinge kommen nun auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und werden bei 180°C im vorgeheizten Backofen 10 bis 15 Minuten gebacken..

die fertigen Plätzchen auskühlen lassen und anschließend genießen!

In der Weihnachtsbäckerei…

… gibt’s so manche Leckerei.. jawoll es hat begonnen!

eigentlich schon am Freitag mit einem Stollen-Versuch, aber den halt ich erstmal noch hinter’m Berg, weil ich noch nicht weiß, ob’s wirklich was geworden ist.. schaun wir mal, wie er ist, wenn er (wahrscheinlich) zum zweiten Advent angeschnitten wird..

nun beginnen wir erstmal mit den recht einfachen und beim Liebsten sehr begehrten BananenSchokoSplittern (52 Stk):

dafür werden 2 reife Bananen geschält und mit einer Gabel zu einem Bananenbrei zerdrückt.. nun werden 75 g weiche Butter mit 130 g Zucker schaumig gerührt.. zur Zucker-Butter-Mischung kommt jetzt der Bananenbrei, ein Ei und 1 Teel. Vanillezucker.. wenn alles gut untergerührt ist, siebt Ihr 175 g Mehl, gemischt mit einem Teel. Backpulver, in die Mischung.. zum Schluss werden 150 g Schokostreusel untergerührt..

die Masse wird mit Hilfe eines Teelöffels in kleinen Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gekleckst.. die Kekse laufen auseinander beim Backen, also lasst etwas Abstand zwischen ihnen.. sie werden bei 180°C im vorgeheizten Ofen 15 Minuten gebacken..

2014-11-23 Bananenkekse

sie schmecken sehr bananig, wenn sie fertig sind und sind nach den 15 Minuten Backen noch leicht weich im Inneren.. sie werden nach ein paar Stunden abe noch härter..

das Rezept habe ich aus einem sehr genialen Buch namens Weihnachtsplätzchen von Elisabeth Bangert.. ich hab es mir letztes Jahr in der Vorweihnachtszeit gekauft und bin sehr begeistert davon! kann ich wirklich nur empfehlen..

nun denn, soweit von mir für diese Nacht,

wer nicht schlafen kann, darf sich gern am Rezept ausprobieren..


Nährwerte pro Stück (21 g):
71 kcal | 1 g Eiweiß | 11,1 g KH | 2,6 g Fett

doch schon so groß?

man, man, wie die Zeit verfliegt.. nun wird mein kleiner Neffe schon Grundschüler.. ist doch erst zwei Wochen her, als ich ihn im Kinderwagen durch die Gegend geschoben hab, oder nicht?

ich seh’s kommen, schwupps hab ich selbst Kinder und schwupps hab ich Enkel!

na ja.. aber süß ist’s ja schon, wenn so’n Würmchen groß wird und man seine Fortschritte jedes Mal auf’s Neue bewundern kann.. die stolze Neu-Mutti Sari kriegt ja auch nicht genug von ihrem Mini-Helden.. *hihi*

ich freu mich ehrlich gesagt schon sehr drauf, auch mal (in so zwei bis drei Jahren *hüstel*) Mutti zu sein.. auch wenn dann bestimmt alles noch viel mehr zu schnell vergeht..

nun gut, zurück zum Ursprungsthema: Schuleinführung

was muss gemacht werden? Zuckertüten! nur gut, dass ich jedes Schuljahr von meinen Eltern eine Minizuckertüte bekommen hab und demnach noch ein paar hier rumkullern.. fix mit Sachen gefüllt, die der Kleine mag, einen Winnie Puuh Spitzer und die von der Schule geforderten (sauteuren) Buntstifte dazu und fertig!

und natürlich eine riesige Feier.. mit aller Verwandtschaft, die da nur im entferntesten verwandt ist (hab ich zumindesst das Gefühl, immerhin fast 30 Leute!) und wie klingt da natürlich wieder der Ruf meiner gestreßten Lieblingsschwester? „ICH BRAUCH KUCHEN!!!“

den kriegt sie doch gerne!

russischer Zupfkuchen auf dem Blech

und dieses Prachtstück bekommt man wie folgt hin:

es empfiehlt sich den Teig in zwei Fuhren zu machen, da alles auf einmal wirklich sehr viel in der Schüssel ist und man nicht wirklich Herr darüber werden kann…

in einer großen Schüssel 800g Mehl mit 400g Zucker und 100g Kakao mischen, dann 400g nicht zu warme Butter in Flöckchen sowie 2 Eier dazu, alles gut kneten, bis ein schöner brauner, nicht klebender, Teigklumpen rauskommt.. diesen in Frischhaltefolie einwickeln und ihm eine halbe Stunde im Kühlschrank Erholung gönnen..

in der Zeit wird die Füllung gemacht, indem 500g Magerquark in einer Schüssel am Besten mit einem Handrührgerät verquirlt werden, dann 3 Eier dazu, wieder verquirlen.. 250g weiche Butter unterquirlen und dann noch 250g Zucker und ein Pck. Vanillezucker dazu.. zum Schluß wird ein Pck. Vanillepuddingpulver unter die Füllung gerührt..

wenn der Teig seine Wellness-Zeit im Kühlschrank hatte, werden 3/4 von ihm auf einem großen Blech ausgerollt und an den Seiten 2 bis 3 Zentimeter als Rand hochgezogen.. nun die Füllung darauf verteilen und glattstreichen.. das restliche Viertel Teig wird nun in Streusel gezupft und auf dem Kuchen verteilt..

(irgendwann hab ich mal einen Zupfkuchen gebacken, bei dem ich den restlichen Teig nochmal ausgerollt habe und dann mit Plätzchenausstechern Figuren auf dem Kuchen verteilt habe – das war dann eine Springform mit Wölfen und Tannenbäumen – hat auch sehr gut funktioniert)

den Kuchen dann im unteren Teil des vorgeheizten Ofens bei 175°C für etwa 25 Minuten backen.. nach der Backzeit den Ofen ausstellen, aber zulassen und den Kuchen noch eine Weile nachwärmen lassen..

wer lieber eine Springform backen will, der muss die Teigmenge halbieren und die Backzeit auf (nicht um) 50 Minuten erhöhen.. Füllungsmenge und Backtemperatur bleiben trotzdem gleich..

viel Vergnügen damit und lasst’s Euch schmecken

Crumble Apple Pie für zwischendurch

als kurzer Beweis meines Noch-Existierens wird mal eben ein Apfelkuchen reingereicht

VLUU L110 / Samsung L110

  zusammengewürfelt aus drei Rezeptbüchern, aber egal:

der Mürbeteig ist aus meinem persönlichen Backbuch, weswegen ich auch nicht mehr weiß, woher ich ihn ursprünglich mal hatte.. aber er ist toll! weil nämlich ohne Ei (ich hasse es mit rohen Eiern hantieren zu müssen, die matschen und kleben immer so eklig..)

los geht’s mit 200g Mehl, dass mit einem Eßl. Kakaopulver,  einer Prise Salz, 75g Zucker und einem Pck. Vanillezucker gut vermischt und durchgerührt wird.. in dem Mehlgemisch 200g zimmerwarme Butter mit einem Messer in kleiner Stückchen schneiden.. wenn die Butter klein genug ist, zwei Eßl. (eis)kaltes Wasser dazugeben und das ganze schön kräftig kneten.. wenn der Teig ein ordentlicher Teigklumpen ist in Frischhaltefolie für mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank damit..

weiter geht’s mit der Apfelfüllung, welche ich hier aus diesem Schokoladenbackbuch aus einem Rezept für Apple Pie gemopst habe..  

angegeben sind 750g Äpfel, ich hab sechs mittelgroße genommen (haben mit Schale und Kerngehäuse etwa 830g gewogen).. die Äpfel werden geschält, entkernt und in Spalten geschnitten.. die Hälfte der Apfelspalten in einem Topf mit 25g Butter und einer Prise Zimt bei schwacher Hitze weich kochen.. immer mal umrühren zwischendurch nicht vergessen.. wenn die Äpfel weich sind, die restlichen Apfelspalten dazugeben, kurz umrühren und leicht abkühlen lassen..

nun kommen wir zum dritten Buch, nämlich einem mit Thüringer Festtagskuchen.. in diesem Buch gibt’s ein Pflaumenkuchenrezept mit Streuseldecke.. und die Streuseldecke hab ich mir mal abgeguckt:

125g Butter in der Mikrowelle zerlassen, mit 125g Zucker und 225g Mehl zu einem Teig kneten und dann zu Streuseln zerkrümeln.. fertig..

toll, oder?     hach, ich mag einfache Rezepte..

so.. nun also den Mürbeteig aus’m Kühlschrank befreien und ausgerollt in eine Springform legen, den Teig am Rand etwa 2,5 cm hoch andrücken.. dann die Apfelspalten rein und versuchen die Äpfel so hinzuschupsen, dass sie eine einigermaßen gerade Decke bilden.. zum Schluss die Streusel darüber streuseln und für 35 Minuten in den auf 180°C vorgeheizten Ofen damit..
  der Kuchen war übrigens ein halber Wunsch des Liebsten.. da wir zum Geburtstag der königlichen Verwandtschaft geladen wurden und mir befohlen wurde, dass ich gefälligst eine Torte mitzubringen habe..

der Liebste mag Torten aber nicht sonderlich und auf Nachfrage wollte er Apfelkuchen..

Kompromiss: kein üblicher Apfel-Blech-Kuchen sondern eine Springform aber wirklich nur mit Blechzutaten..

alle glücklich, alles prima, so gefällt’s mir! wenn die Prüfungen auch so laufen ist ja alles paletti, wa?

PSsst: Bild wird nachgereicht – erledigt,

der Liebste wollte trotzdem nichts vom Apfelkuchen..
Kakao-Boden – geht ja mal gar nicht!
kleine Streusel – geht ja noch weniger!
trotzdem noch Tortenform – geht genauso wenig!

Männer sind echt schlimm,
wenn man ihnen schon mal Wünsche erfüllen will
oder ist nur meiner da so schlimm?  

Frühlingsgefühle

hach, frische 13° C, Sonnenschein, Vogelgezwitscher und Urlaub.. so ist Frühling toll!

da kamen mir doch gleich beim Frühstück Gelüste nach was Frischem und nicht all zu Schwerem:

süßem Frühlingsquark

seeehr lecker und geht ziemlich flott.. für zwei solcher Schüsselchen 250g Magerquark mit einem Eßl. Zucker mischen.. dann etwa 300g kernlose Weintrauben (gern auch blaue und grüne gemischt) waschen und halbieren.. etwa 100g Cornflakes bereitstellen.. dann wird geschichtet: immer abwechselnd ein paar Weintrauben, ein paar Cornflakes, ein Eßl. Quark, wieder Weintrauben und so weiter.. mit Cornflakes abschließen..

ein herrlich leichtes Frühstück!    

leichtes Frühstück musste heute auch sein, da es am Nachmittag zum Geburtstagskuchenessen geht.. und da ich ja wie schon so oft erwähnt Urlaub habe (ich kann’s gar nicht oft genug sagen!         ), konnte ich mich an einem neuen Kuchen versuchen..und zwar dem Marmor-Käsekuchen von Annika..

meiner Meinung nach war es zu viel Quarkcreme, weswegen ich noch sechs Käsekuchenmuffins ohne Boden extra hab.. außerdem wollte ich einen hellen Kuchen, daher kein Kakaomürbeteig.. und am Ende ist es ein Kuhfleckenkuchen mit (hoffentlich innen drin) Marmoreffekt geworden..

250g Mehl mit 75g Mehl, ein Pck. Vanillezucker und einer Prise Salz mischen.. 100g zimmerwarme Butter in der Mehlmischung klein schneiden und mit einem Ei schnell zu einem Mürbeteig verkneten..

diesen dann in Frischhaltefolie gewickelt etwa eine halbe Stunde in den Kühlschrank verfrachten..

in der Zeit 3 Eier trennen, Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und die Eigelb mit 500g Magerquark (Annika nimmt 750g, aber das ist mir im Nachhinein wie gesagt zu viel) in einer anderen Schüssel mit dem Handrührgerät glatt rühren.. 100g zimmerwarme Butter, 150g Zucker, ein Pck. Vanillezucker und ein Pck. Vanillepuddingpulver dazugeben und erst mit einem Löffel o. ä. unterrühren (Feinstaubgefahr!), dann mit dem Handrührgerät richtig verrühren.. als letztes den Eischnee vorsichtig unterheben..

[allgemeiner Unterhebe-Tipp: Hälfte vom Eischnee auf den Teig geben und mit dem Kochlöffel oder was auch immer Ihr zum unterheben nehmt, durch den Teig schneiden, dadurch gehen nicht so viele Luftbläschen im Eischnee kaputt und der Teig wird schön fluffig.. restlichen Eischnee genauso unterheben]

die Hälfte der Quarkmasse in die jetzt leere Eischneeschüssel geben und nochmal zwei Eßl. gesiebtes Kakaopulver unterheben..

nun den Ofen auf 180°C vorheizen und eine Springform einfetten.. den Mürbeteig aus dem Kühlschrank nehmen, kurz nochmal mit den Händen durchkneten und etwas größer als die Springform ausrollen.. (ich bekomm das nie ordentlich hin, weil ich den Teig immer nicht zu dünn ausrollen will.. der soll ja schließlich noch’n halbes Kilo Quark halten können!) Teig in die Springform legen, an den Seiten andrücken und einen ein bis zwei Zentimeter hohen Rand formen (an Ecken wo zu viel Teig ist einfach was abzupfen und an anderen Stellen wirder drankneten.. wenn man es fest genug zusammendrückt fällt auch nach dem Backen nix auseinander..)

dann die dunkle Creme auf dem Teig verteilen, ein paar Eßl. aber zurückbehalten.. nun die weiße Creme auf der dunklen verteilen und mit einer Gabel durch die Schichten fahren um den Marmoreffekt hinzubekommen.. mit einem Löffel die Creme wieder glatt streichen und die restliche dunkle Creme wie Kuhflecken auf dem Kuchen verteilen.. und nun den Kuchen für etwa 60 Min. in den Ofen..

wer es nicht möchte, dass der Kuchen oben so dunkel wird, kann ihn zu Ende der Backzeit mit Alufolie abdecken (glänzende Seite nach oben)..

in der Form abkühlen und dann schmecken lassen!

heute Nachmittag wird er dann  angeschnitten, bin gespannt, ob er wirklich innen marmotiert ist oder nicht..