Mäuse auf der Torte!

ja, sie lebt noch!

wuhi, was geht sie Zeit schnell rum.. nur noch 6 Wochen bis zur ersten Prüfung! und ich hab noch fast nix gemacht, fällt mir so auf..

ich hab ja nur die Wochenenden zum wirklich aktiven Lernen und da ruft nun die ganze Verwandtschaft zum Geburtstag und Pizzaofen-Einweihen und was nicht alles.. oh man.. so wird halt mit abwechselnd Pizza und Kuchen im Mund gelernt, hauptsache ich hab wenigstens einmal die Woche meinen Liebsten als Ruhepol..      

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der Mann meiner Schwester hatte Geburtstag.. und was wünschte sich meine Schwester von mir für ihn? eine Mäusetorte wie schon zum Geburtstag ihres Sohnes im letzten Winter.. und wann wünscht sie sich das? natürlich auf den letzten Drücker!!! argh! Streß beim Kuchenbacken, was kann es Schön’res geben?        

nun ja, aber was tut man nicht alles für das geliebte Schwesterherz? richtig, in Windeseile eine Mäusetorte backen..

im letzten Winter hatte ich diese Torte nach der Vorlage von Chefkoch ausprobiert und mein süßer Neffe hat sie geliebt! ist zwar etwas aufwendiger, lohnt sich aber!

wir fangen mal einen Tag vorher mit einem Biskuitboden nach Hausrezept an: 5 Eier trennen, die Eiweiß mit der Hälfte von 130g Zucker steif schlagen, die andere Hälfte des Zuckers zu den Eigelben geben und verrühren.. 140g Mehl und einen gestrichenen Teel. Backpulver in die Eigelb-Zucker-Mischung einsieben und unterheben..

[Für Schoko-Biskuit: einen Eßl. Mehl durch einen Eßl. gesiebtes Kakaopulver ersetzen]

nun jeweils ein Viertel des Eischnees vorsichtig unter die Eigelb-Mischung heben, bis alles aufgebraucht ist, in eine Springform füllen und sofort für etwa 10 – 15 Minuten in den auf 200°C vorgeheizten Ofen geben..

nach dem Backen kurz auskühlen lassen, dann aus der Form befreien und auf einem Kuchenrost ganz abkühlen lassen..

jetzt kommen wir zum leckeren Teil! einen Vanillepudding nach Packungsanleitung, jedoch mit nur 400 ml Milch und maximal (wenn überhaupt) mit zwei Eßl. Zucker, kochen.. den Pudding abkühlen lassen und immermal umrühren, damit sich keine Haut bildet..

wenn der Pudding abgekühlt ist, zwei Stangen Giotto (also so an die 18 Stück) mit einer Gabel klein drücken und mit einem Schneebesen unter den kalten Pudding rühren.. den Biskuitboden waagerecht in zwei Teile schneiden, in einen Tortenring spannen und den unteren Teil der Torte mit der Puddingmasse bestreichen..

[Tipp: das Teilen von Torten geht am allerbesten mit einem Tortenschneider, bevor ich so ein geniales Teil auf’ner Messe mal ergattert habe, hab ich früher die Torten erst rundherum etwa einen Zentimeter mit einem scharfen langen Messer eingeschnitten und dann ganz vorsichtig tiefer geschnitten.. das Geradebleiben dabei ist echt schwierig, mit etwas Übung geht das aber auch nach einer Weile]

nun den Deckel auf die Torte setzen und vor allem den Rand herunterdrücken, damit beim Schneiden nicht zu viel Pudding am Rand herausgedrückt wird.. wer schiefgeschnitten hat, kann jetzt auch noch ein bisschen was retten, indem er die Torte an mit Hilfe des Puddings an tiefergeschnittenen Stellen einfach „ausstopft“..

jetzt etwa 15 Kinderriegel in kleiner Stücke brechen und vorsichtig im Wasserbad schmelzen.. wer auch so ein Mikrowellen-Kind ist wie ich, der kann die Schoko auch in der Mirkowelle bei geringer Wattzahl immer für 30 Sekunden kurz hineinstellen, rausholen, umrühren, nachschauen wie flüssig sie ist und gegebenenfalls wieder rein..

die Schokolade soll wirklich nur grad so streichfähig sein, sonst läuft sie Euch von der Torte! die zähflüssige Kinderriegel-Masse nun also auf und um den Kuchen verteilen und zum Schluss mit z. B. diesen süßen kleinen Milchmäusen von Aldi dekorieren.. bei der Deko sind natürlich wiedermal keine Grenzen gesetzt.. was Euch einfällt und schmeckt, kann drauf..

die restliche geschmolzene Schokolade der Kinderriegel kann man übrigens in eine leere Toffifee-Packung füllen und im Kühlschrank fest werden lassen.. ich heb mir immer ein/zwei dieser Verpackungen für solche Zwecke auf, wär doch sonst schade um die Schoki, nich?      

und so sah sie dann von innen aus:

 

kam wieder sehr gut an und ich musste mir regelrecht ein Stück erkämpfen *hihi*    

das beste Lob für den Koch/Bäcker ist doch, wenn nichts übrig bleibt..

Frustkiller: weißer Schokopudding

um schlechte Laune zu vertreiben gibt’s nur eins: Schokolade!

in eigentlich jeder Variante und Form ist sie für mich der absolute Glücklichmacher.. gibt nur wenig Schoki, die ich nicht mag (Alkohol-enthaltende und Milka).. tja und da kommt mir so ein Schokopudding (allerdings leicht verändert) natürlich grad sehr gelegen..

außerdem mag ich die Tüten-Fertig-Variante nicht so sonderlich.. es ist immer viiiiel zu viel für eine Person (was mich aber leider nicht abhält, trotzdem den ganzen Pudding zu futtern und danach mit schlechtem Gewissen einen großen Bogen um die Waage zu machen).. und nur die halbe Packung machen, ist ja auch irgendwie doof.. ich mag so’n halbes Tüten-Aufgehebe nicht sonderlich.. tja.. und dann geht immer so viel Milch dabei drauf, dass ich den nächsten Früh nix mehr für’s Müsli hab..

und der Hauptpunkt: es ist halt Tüten-Fix.. das ist eigentlich DER Punkt überhaupt.. so, genug geschwafelt, los geht’s mit’m Rezept:

für vier solche Schälchen von 500ml Milch etwa 150ml abmessen, mit 40g Speisestärke verquirlen und erstmal bei Seite stellen.. eine 100g-Tafel Schokolade in kleine Stücke brechen, mit zwei Pck. Vanillezucker und den restlichen 350ml Milch in einen Topf geben und aufkochen.. wenn es kocht, vom Herd nehmen und die Speisestärke einrühren.. Herd ausmachen, Topf wieder drauf und kräftig rühren! so etwa zwei bis drei Minuten weiterrühren und dann mal kosten.. schmeckt der Pudding nach Pudding und nicht mehlig, ist er fertig.. wer jetzt Hautbildung vermeiden will, muss noch ein bisschen weiterrühren, wenn die Haut nicht stört, oder wer sie lecker findet (wie ich *hihi*), der kann den Pudding in Förmchen abfüllen und abkühlen lassen oder aber gleich noch warm futtern..

wichtig ist übrigens auch, was ihr für eine Sorte Schoki nehmt: bei Zartbitterschokolade sollten noch 2 Eßl. Zucker dazu, sonst wird es zu bitter.. weiße und Vollmilchschokolade sind von Natur aus süß genug..

und nur so zum beruhigen: Pudding brennt eigentlich grundsätzlich ein bisschen an.. hab von noch keinem gehört, dass das mal nicht passiert.. aber keine Sorge, angebrannte Töpfe kann man mit Wasser auffüllen, den Boden mit normalem Salz bestreuen und das Ganze aufkochen.. wenn es einigermaßen abgekühlt ist, kann man den Topf ganz locker aufwaschen..    

Schoko-Kirsch-Kuchen

heute gibt’s noch einen Nachtrag für das Kaffe trinken bei der Mutter des Herrn Königs.. wir wurden  eingeladen und da lass ich es mir ja natürlich nicht nehmen, einen Kuchen zu backen..

es gab eine Abwandlung des Kirschkuchens mit Zimtcreme von Evi.. nämlich ohne Zimt, dafür aber mit gehackter Schokolade..    

Evi macht das ganze als Blechkuchen, ich wollt’ne Springform.. ihre Blechgrößen-Angabe war mir auch ein bisschen arg klein, also hab ich alles verdoppelt – war eine sehr gute Idee.. so ist es perfekt für eine Springform mit etwa 26/28cm Durchmesser..

als aller erstes ein Glas Kirschen abtropfen lassen.. während die Kirschen tropfen, wird die Schokolade gehackt.. ich hab 50g weiße Schokolade für den Teig und je etwa 30g Vollmilch und dunkle Schokolade für die Creme genommen.. die weiße sollte allerdings nicht zu fein gehackt werden, sonst sieht man sie (wie bei mir) nachher im Teig nicht mehr..

so, dann mit der Creme weitermachen.. dafür 500g Quark erstmal mit dem Handrührgerät kurz bearbeiten.. (immer erst den Quark, auch bei Käsekuchen! spritzt sonst barbarisch, wenn man den zum Schluss drangibt) danach 50g weiche Margarine, 80g Zucker, ein Pck. Vanillezucker und 2 Eßl. Mehl dazugeben, kurz unterrühren, dann noch zwei Eier dazu und ordentlich unterrühren.. zuletzt die dunkle und Vollmilchschokolade mit einem Löffel unterheben…

jetzt zum Teig: dafür 130g Margarine, 100g Zucker, ein Pck. Vanillezucker und zwei Eier verrühren.. darauf dann 130g Mehl, einen Teel. Backpulver und 2 Eßl. Kakaopulver sieben, wieder verrühren.. dann die weiße Schokolade dazu und wieder unterrühren..

die Springform mit Backpapier auslegen/einfetten, den dunklen Teig einfüllen und glatt streichen.. die abgetropfen Kirschen darauf verteilen, zum Schluss die Creme darüber geben und wieder glatt streichen..

den Kuchen dann für etwa 60 Minuten (Stäbchenprobe!) bei 175°C in den vorgeheizten Ofen geben..

die Creme ist nach dem Backen leider etwas fest geworden, ich weigere mich aber zu glauben, dass das an dem weggelassenen Vanillepuddingpulver liegt.. wenn jemand einen Tipp hat, wie es cremiger wird, her damit!      

ansonsten war der Kuchen aber wirklich seeeeehr lecker.. und dank meiner meisterlichen Kirschenauslese (jede Kirsche einzeln nochmal testen/drücken.. 5 Kerne hab ich noch rausgeholt!!) musste keiner auf einen Kirschkern beißen, so macht Kirschkuchen essen doch Spaß.. *hihi*

Herzlich Willkommen – Kuchenpralinen

herzlich Willkommen im neuen Erdbeerkönigreich!

dem neuen Zuhause von Prinzessin shira-hime..

hier wird ab sofort gelebt, gebacken, gekocht, sich ausgeheult und einfach so durch die Gegend geschrieben.. wem’s gefällt, was ich hier fabriziere, der kann gern wiederkommen und mir natürlich auch seinen Senf dazugeben..

ich freu mich über jeden!

und in diesem Sinne leg ich gleich mal mit einem Nachtrag los:

Kuchenpralinen zum Valentinstag

diese süße Aufmerksamkeit bekam mein Liebster am Montagabend überreicht.. es sind kleine ungefüllte Schokokuchen, welche einfach mit weißer und dunkler Schokolade überzogen wurden.. ist an sich total simpel, schmecken aber wahnsinnig lecker und gehen auch recht flott..

Extra für solche Minimuffins habe ich eine Backform, die im Prinzip wie eine kleinere Muffinform mit 24 Mulden ist.. wenn ich dafür mal Papierförmchen nehmen möchte, müssen es schon Pralinenkapseln sein.. aber da ich ein Fan von kleinen niedlichen Dingen bin, liebe ich diese Form einfach!    

okay, genug geschwärmt, hier kommt das Rezept:

4 mittelgroße Eier mit 150g zerlassener Butter verquirlen und mit 125g Zucker, 1 Pck. Vanillezucker und 2 Eßl. Milch mischen.. 150g Mehl, 3 Teel. Backpulver, 1 Eßl. Kakaopulver und 1 Pck. Vanillepuddingpulver dazusieben und alles zu einem leicht flüssigen Teig verarbeiten.. das Blech mit kaltem Wasser abspritzen, damit sich die Kuchenpralinen später besser lösen lassen, Teig in die Mulden füllen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 25 Minuten backen..5 Minuten im Blech auskühlenlassen, dann auf ein Kuchengitter o.ä. setzen und ganz abkühlen lassen.. wenn die Küchlein kalt sind, ein Blech mit Alufolie auslegen.. 400g beliebige Schokolade (ich habe 200g weiße und 200g Zartbitter genommen) schmelzen und die Kuchen mit zwei Gabeln in der flüssige Schokolade wenden, bis sie von allen Seiten mit Schoki überzogen sind.. mit Hilfe der beiden Gabeln auf das Backblech setzen, eventuell noch mit Streuseln o.ä. verzieren und komplett auskühlen lassen..

viel Vergnügen damit und: lasst es euch schmecken