das Nest verlassen

tja.. nun ist’s soweit.. das Prinzesschen hat bald seine eigenen vier Schloßwände..

die Wohnung ist so, wie ich sie haben wollte und trotzdem bin ich grad gar nicht mehr so glücklich, dass es Ende September dann heißt „Umzug“..

über 20 Jahre hab ich hier gelebt und gewohnt.. hab aus meinem, vor Jahren mit Schmetterlingen beklebten, Fenster geschaut, auf den wunderschönen hohen Kastanienbaum.. hab in meinem extra für mich vom Herrn König gebauten Hochbett geschlafen und einfach das vertraute wohnliche Zuhaus genoßen..

und jetzt heißt es Aufbruch.. wohnlich wird’s am Anfang wohl nicht sehr werden, aber ich hoff mal, das kommt mit der Zeit..

immerhin freut sich der Liebste, nach getaner Arbeit nicht immer in sein entferntes Königreich reiten zu müssen, sondern bei mir schlafen zu dürfen.. dann kann’s eigentlich nur schön kuschelig und wohnlich werden.. was brauch ich mehr?

ein bisschen mach ich mir auch Gedanken über die neue Arbeit.. Donnerstag ist Ernennung, Freitag erster Arbeitstag.. wie sind die Kollegen? find ich mich überall zurecht? stolpere ich auch nicht gleich am ersten Tag, mit einer Tasse Kakao in der Hand, einem Richter entgegen und versaue seine sauteure Robe??

Fragen über Fragen..

aber trotz der ziemlich großen Unsicherheiten, freu ich mich auf alles.. es wird toll! beschließ ich jetzt einfach, ganz nach Manier des Liebsten!

Flügel ausbreiten und losfliegen ist die Devise!

wieder dahaaa!

jawoll ja, ich bin wieder da!

hab alles gut überstanden und überlebt,

aber ich würde Euch nicht empfehlen, wie wir, bei schlechtem Wetter in’nen Klettersteig in den Dolomiten (~2500 Meter über Meeresspiegel) einzusteigen, den Gipfel unter bedrohlichen dunkelgrauen Wolken zu erklimmen, um den Berg dann rennend, weil Hagel, Blitz und Gewitter über einem einbrechen, schleunigst wieder zu verlassen..

aber wie gesagt: überlebt!

Italien war also schön, actionreich und hat viel Kletterspaß gebracht..
tja, und Frankreich war auf seine Art auch toll! viel geklettert und auch ein bisschen was besucht und angeschaut.. war zwar leider sehr, sehr oft Regen, aber in der Zeit sind wir hauptsächlich geklettert.. bei Sonnenschein gab’s dann Stadtbesichtigungen:

Straßburg ist interessant, mit seinen vielen europäischen Einrichtungen (Europaparlament, europäischer Menschengerichtshof, usw.).. aber Colmar ist besser (hat’ne eigene „kleine“ 12m hohe Freiheitsstatue) und hübscher (gaaanz viele kleine Fachwerkhäuschen mit verwinkelten Gassen)! und süüüüüüüüüüüüüüüüüüüß ist es dort!!

zu den Macaros kann ich leider nix sagen, da sie überall sooooo teuer waren, dass ich mich nicht getraut habe, welche zu kaufen.. ich hab zwar schon viele Blogger von ihnen schwärmen hören, aber ich bin mir nicht sicher, ob sie ihr Geld wirklich wert sind..

und ich dacht mir, bevor sie dann grausig schmecken, kauf ich mal lieber keine 8 Stück für 12,00 €…..
zum Nougat kann ich aber was sagen! und zwar, dass es völlig anders ist, als das Nougat, was wir hier in Deutschland kennen.. dieses Nougat besteht in seinen Grundbestandteilen aus Wasser, Honig, Eischnee, Pistazien, Mandeln, Zucker und Glukosesirup, laut Onkel Wiki..

wir haben verschiedene Sorten gekostet in den Geschmacksrichtungen Pistazie, Erdbeere und Zitrone.. alles sehr lecker, aber Favorit ist Erdbeere, wie sollte es anders sein?! aber zum eine ganze 250g Tüte auffuttern, ist es eindeutig zu süß.. (und das will was heißen, wenn’s mir als Naschkatze ZU süß ist *hihi*)

Sommerpause – weil Urlaub!

soooo für mich geht’s heute zwei Wochen nach Frankreich ins Elsaß..

herrliche zwei Wochen wandern, klettern, baden, sightseeing-en, lecker essen und so weiter..

da bin ich nämlich mit der Familie des Herrn König, aber leider ohne meinen Liebsten, unterwegs.. der liebe Herr mag nämlich absolut nicht und nie nach Frankreich.. für die romantische Fahrt auf der Seine vorbei am Eiffelturm muss ich mir also irgend’nen Franzosen angeln *höhö* – Scherz…

und weil zwei Wochen ja nicht reichen und ich erst im September mit dem Traumjob loslege, geht’s danach gleich noch eine Woche nach Italien in die Dolomiten, genauer gesagt in die Provinz Belluno nach Cortina d’Ampezzo..

da kommt der Liebster dann auch mit, da sind ja schließlich keine Franzosen….

das wird wahrscheinlich der reine Kletter-Urlaub-Teil dieses Jahr.. mit alpinem Hinterherklettern und Klettersteig-Begehungen.. uhi, ich freu mich!

Euch allen in der Zeit viel leckeres Eis und Badespaß, soweit das Wetter reicht,

bis denn dann, die shira

PARTYYY!!!

wohu!

heut hab ich Post bekommen! von meinem Traum-Arbeitgeber!

und was stand drin?

ICH BIN ANGENOMMEN!!!!!

is das geil! wuhuhu!

ohhh ich freu mich

~~~~~

und damit Ihr auch was habt, worüber Ihr Euch freuen könnt,

präsentiere ich Euch meine super geniale Hello-Kitty-Torte:

… welche leider nur kurz unter uns weilte *schnüff*

sie war für meine Nichte zum 4. Geburtstag gedacht, überlebte aber leider den Transport zur Feier nicht……

(sie wurde samt Glasplatte unter ihr fallen gelassen, die Glasplatte zerbrach und meine schöne Torte war voller Scherben.. grausames Ende einer armen kleinen Kitty…

aber egal, nun zum Rezept, auf dass sie ein anderer nachbäckt und sie auchmal gegessen wird  

wir fangen mal mit dem reinen Kuchenteig an:

250g Butter mit 200g Zucker schaumig schlagen.. die Hälfte von 300g Mehl, vermischt mit einem Pck. Backpulver, dazugeben und unterrühren.. dann 4 Eier dazu, unterrühren – danach den Rest Mehl.. jetzt 100ml Milch dazugeben und vorsichtig unterheben.. zum Schluß mit roter Speisefarbe den Teig kräftig Rosa färben (beim Backen wird die Farbe meistens schwächer).. den Teig in eine Springform füllen und bei 180°C ca. 25 Minuten backen.

während der Kuchen abkühlt, kann man sich im Internet eine Kuchen-Vorlage aussuchen und je nach Tortengröße passend ausdrucken (ich hab die hier genommen und sie auf 28 cm zurechtgestaucht).. die Vorlage dann am besten auf Butterbrotpapier abmalen und anschließend ausschneiden..

den Kuchen aus seiner Form befreien und die Vorlage mit Stecknadeln auf dem Kuchen fixieren.. dann mit einem scharfen Messer die Kitty ausschneiden.. zum Schluß wird der Kuchen noch quer halbiert..

nun kommen wir zur Füllung:

ich hab eine Buttercreme gemacht, werde aber in Zukunft jeweils nur noch normalen Pudding nehmen, dass ist mir einfach zu viel Butter immer

aber wer möchte, kocht einen Vanillepudding nach Packungsanweisung, allerdings mit nur 400ml Milch..

wenn der Pudding leicht abgekühlt ist, rührt man unter ihn 125g Puderzucker und 250g zimmerwarme Butter, bis eine spritzfähige Buttercreme rauskommt..

diese Creme/der Pudding wird dann auf der unteren Ebene des Kuchens verteilt.. dann VORSICHTIG den oberen Boden auf die Torte setzen und gaaanz sachte andrücken.. vor dem weiteren Dekorieren die Torte am besten im Kühlschrank durchkühlen lassen..

nun kommt der Teil, vor dem ich am meisten Angst hatte, der dann aber ganz toll ging.. Marzipandecke drauf..

ich hab ganz frech’ne fertig ausgerollte Marzipandecke gekauft (Schleichwerbung für Schwartau an dieser Stelle), da es eine wahnsinnig undankbare Aufgabe ist, Marzipan dünn und gleichmäßig auszurollen..

die Decke nun also auf die Torte legen und vorsichtig am Rand andrücken.. teilweise muss man dabei’n bisschen kreativ sein, um grobe Falten zu verhindern.. das restliche Marzipan, was um die Torte rundherum liegt, mir einem scharfen Messer abschneiden und alles schön andrücken..

und nun kommen wir zur Hauptverzierung.. eine halbe Tafel Vollmilchschokolade langsam schmelzen und dabei immer wieder umrühren.. sie soll nur grade so dickflüssig sein, sonst läuft sie Euch vom Kuchen..

jetzt brauchen wir die Butterbrot-Schablone nochmal.. die wird wieder auf die Torte gelegt.. jetzt mit dem Stiel eines Löffels die Augen der Kitty, Nase, Schleife und Schnurrbarthaare nachziehen, damit man auf dem Marzipan die Abdrücke zum Nachmalen erkennt..

bis auf die Schleife werden dann entweder mit einem Spritzbeutel oder mit einem Löffel die Konturen von allem mit der Schokolade aufgemalt.. für die Schleife ein wenig Zuckerguss aus Puderzucker und Milch anrühren und mit Speisefarben bis zum gewünschten Rotton färben.. die Schleife dann damit nachziehen / wahlweise auch ausmalen..

zu guter Letzt kommen die Schnurrbarthaare:

kennt ihr Mikado-Sticks diese europäische Variante von Pocky-Sticks? (Werbung wieder hier) genau die kommen jetzt zum Einsatz..

bei sechs Stück die Enden abbrechen (4 mal auf etwa 4 cm, 2 mal auf etwa 3 cm), diese dann in die flüssige Schokolade tauchen und auf die Torte setzen.. leicht andrücken, damit es auch hält und fertig ist das Meisterwerk!

ich wünsche viel Vergnügen beim backen und viel Begeisterung bei demjenigen, der sie dann zu Gesicht bekommt

Teil II – bestanden

jawoll! mündliche Prüfung mit 1 bestanden!

damit hab ich meine Ausbildung mit 1,85 bestanden! wenn das mal nicht genial ist!?

und nun hab ich Ruhe….. Ruhe? ha! schön wär’s!

jetzt renn ich von einem Amt zur nächsten Stelle zum Zeugsbeantragen, nebenbei muss ich noch entrümpeln und ausmisten und hoffen, dass das mit der Wohnung Mitte Juli klappt!

uhi uhi, das wird kein langweiliger Urlaub!