担担麺 – Tantanmen

eine sehr leckere Variante von Ramen sind Tantanmen. es ist eine chinesische Version mit Miso-gewürztem Hackfleisch und einer scharfen Sesampaste als Grundlage. 

das Rezept ist (minimal abgeändert) wieder von nekobento. einer meiner liebsten Quellen, wenn es um Ramen geht.

1 Ei wachsweich kochen, abkühlen lassen.

2 Eßl. gerösteten Sesam so fein wie möglich im Mörser zerstoßen. vorerst beiseite stellen.

 

in einem kleinen Topf 400 ml Hühnerbrühe zusammen mit dem Sesam und ½ Teel. Chiliöl kurz aufkochen.

während dessen 100 g Hackfleisch mit 1 ½ Eßl. weißer Misopaste und ½ Teel. Chiliflocken schon in einer beschichteten Pfanne vermischen und anschließend krümelig braten, bis es durch ist.

und nebenbei 1 Portion Ramennudeln nach Anleitung al dente kochen.

hinten die Nudeln, vorn Brühe und Hackfleisch.

die Nudeln abgießen, in einem Sieb durch kräftiges Schütteln abtropfen lassen und in eine große Schüssel geben.

 

Brühe durch ein feines Sieb über die Nudeln gießen und zum Schluss das Hackfleisch darauf drapieren.

das Ei pellen, halbieren und ebenfalls auf die Ramen setzen.

wer hat, kann zu Anfang noch in der Brühe Pak Choi oder Spinat blanchieren und ebenfalls als Topping dazu geben. hatte ich gerade nicht da, also muss die Petersilie vom Balkon als Grün-Tupfer reichen.

die Ramen sind seeeehr lecker und praktischer Weise „klebt“ das Hackfleisch an den Nudeln, sodass man sie fast ganz mit Stäbchen statt Löffel essen kann. wirklich eine sehr gute und nicht all zu aufwändige Version von Ramen.

Schokopudding mit Kakao

für den kleinen Schokohunger zwischendrin ist Schokopudding ideal. und da am 26. Juni auch noch der Tag des Schokopuddings ist, kommt so ein Rezept ja nicht verkehrt! es muss aber nicht immer gleich ein richtiger Schokoladenpudding, also mit richtiger Schokolade, sein. meistens reicht auch einer mit Kakao:

ganz ohne Tütenpulver und trotzdem genauso fix gemacht.

für zwei Dessert-Gläser 6 gestrichene Eßl. Maisstärke, 4 Eßl. Zucker und 2 Eßl. Backkakao in einem kleinen Topf miteinander vermischen.

mit 500 ml Milch aufgießen, verrühren.

und unter Rühren aufkochen.

den Pudding so lange unter rühren köcheln lassen, bis sich kein Schaum mehr auf dem Pudding befindet.

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Suppengrün-Suppe

klassische Rum-Fort-Suppe, wenn’s mal schnell gehen muss:

in meinem Suppengrün waren Pastinake, Sellerieknolle und Lauch, deswegen ist es eine recht gelbe Suppe geworden. aber an Gemüse kann man alles nehmen, was rumliegt und fort muss.

1 Bund Suppengrün in mundgerechte Stücke schneiden, mit kaltem Wasser bedecken, 1 Eßl. Gemüsebrühe dazu geben und aufkochen. wenn die Suppe kocht, auf mittlere Hitze runterdrehen und etwa 20 Minuten mit Deckel köcheln lassen.

 

ist das Gemüse weich, die Suppe in einen Mixer umfüllen und je nach Geschmack grob oder fein pürieren. evtl. Wasser nachgeben, dass es eine geschmeidige Suppe wird.

 

in der Zwischenzeit 2 Scheiben Brot von beiden Seiten mit Butter bestreichen, in kleine Würfel schneiden und in einer Pfanne – ohne zusätzliches Öl – goldbraun braten. die fertigen Croûtons ordentlich mit Salz würzen und je eine Hand voll über einen Suppenteller streuen.

fertig!
wer es etwas feiner haben mag, kann noch 1 Eßl. Frischkäse unter die pürierte Suppe rühren.

Onigiri: Yaki-Shōyu-Onigiri

gebratene Onigiri mit Miso-Mantel hatten wir ja schon mal. das waren die Yaki-Miso-Onigiri. dieses mal gibt es Yaki-Shoyu-Onigiri, mit Sojasoße bestrichen während des Bratens. mehr Rezept braucht’s eigentlich auch nicht wirklich.

das vordere ist ein Yaki-Onigiri, das hintere hat nur Furikake im Reis.

160 g Sushireis im Reiskocher kochen. noch warm den Reis fest zu 3 Onigiri formen.

 

eine kleine Pfanne ohne Öl auf höchste Stufe erhitzen und die Onigiri darin jeweils etwa 2 Minuten von jeder Seite leicht braun rösten.

die Hitze auf mittlere Flamme herunterdrehen. mit einem Pinsel die Onigiri jeweils 2mal mit Sojasoße bestreichen und dann wenden.

nach dem Wenden gleich die andere Seite bestreichen und gleich schauen, dass die untere Seite nicht schon zu dunkel ist. das geht dann wirklich schnell.

 

die fertigen Onigiri mit einem Streifen Nori servieren und knusprig genießen.

im Bento sind sie auch sehr lecker, aber die Knusprigkeit geht da natürlich leider verloren.

農家の朝食 – nōka no chōshoku

eigentlich ist es ein stinknormales japanisches Frühstück. aber ich fand den Begriff des Bauernfrühstücks passend, da es das bei uns zulande auch nicht nur morgens gibt. somit also Nōka no chōshoku – Bauernfrühstück auf Japanisch!

da man es grundsätzlich mit anderen Komponenten zubereiten kann, gibt’s auch kein großartiges Rezept:

1 Schale Reis mit Umeboshi (sauer eingelegte jap. Pflaume), gebratener Fisch (hier: Lachs), eingelegtes Gemüse im kleinen Schälchen und eine Schüssel Misosuppe mit Wakame (eine Algenart)

meistens gehört noch eine Eierspeise dazu, aber wir hatten keine Eier im Haus.
dieses „Bauernfrühstück“ esse ich persönlich gerne abends. noch eine Tasse grünen Tee danach und dann kann der Tag leicht und entspannt ausklingen.