Suppengrün-Suppe

klassische Rum-Fort-Suppe, wenn’s mal schnell gehen muss:

in meinem Suppengrün waren Pastinake, Sellerieknolle und Lauch, deswegen ist es eine recht gelbe Suppe geworden. aber an Gemüse kann man alles nehmen, was rumliegt und fort muss.

1 Bund Suppengrün in mundgerechte Stücke schneiden, mit kaltem Wasser bedecken, 1 Eßl. Gemüsebrühe dazu geben und aufkochen. wenn die Suppe kocht, auf mittlere Hitze runterdrehen und etwa 20 Minuten mit Deckel köcheln lassen.

 

ist das Gemüse weich, die Suppe in einen Mixer umfüllen und je nach Geschmack grob oder fein pürieren. evtl. Wasser nachgeben, dass es eine geschmeidige Suppe wird.

 

in der Zwischenzeit 2 Scheiben Brot von beiden Seiten mit Butter bestreichen, in kleine Würfel schneiden und in einer Pfanne – ohne zusätzliches Öl – goldbraun braten. die fertigen Croûtons ordentlich mit Salz würzen und je eine Hand voll über einen Suppenteller streuen.

fertig!
wer es etwas feiner haben mag, kann noch 1 Eßl. Frischkäse unter die pürierte Suppe rühren.

Onigiri: Yaki-Shōyu-Onigiri

gebratene Onigiri mit Miso-Mantel hatten wir ja schon mal. das waren die Yaki-Miso-Onigiri. dieses mal gibt es Yaki-Shoyu-Onigiri, mit Sojasoße bestrichen während des Bratens. mehr Rezept braucht’s eigentlich auch nicht wirklich.

das vordere ist ein Yaki-Onigiri, das hintere hat nur Furikake im Reis.

160 g Sushireis im Reiskocher kochen. noch warm den Reis fest zu 3 Onigiri formen.

 

eine kleine Pfanne ohne Öl auf höchste Stufe erhitzen und die Onigiri darin jeweils etwa 2 Minuten von jeder Seite leicht braun rösten.

die Hitze auf mittlere Flamme herunterdrehen. mit einem Pinsel die Onigiri jeweils 2mal mit Sojasoße bestreichen und dann wenden.

nach dem Wenden gleich die andere Seite bestreichen und gleich schauen, dass die untere Seite nicht schon zu dunkel ist. das geht dann wirklich schnell.

 

die fertigen Onigiri mit einem Streifen Nori servieren und knusprig genießen.

im Bento sind sie auch sehr lecker, aber die Knusprigkeit geht da natürlich leider verloren.

農家の朝食 – nōka no chōshoku

eigentlich ist es ein stinknormales japanisches Frühstück. aber ich fand den Begriff des Bauernfrühstücks passend, da es das bei uns zulande auch nicht nur morgens gibt. somit also Nōka no chōshoku – Bauernfrühstück auf Japanisch!

da man es grundsätzlich mit anderen Komponenten zubereiten kann, gibt’s auch kein großartiges Rezept:

1 Schale Reis mit Umeboshi (sauer eingelegte jap. Pflaume), gebratener Fisch (hier: Lachs), eingelegtes Gemüse im kleinen Schälchen und eine Schüssel Misosuppe mit Wakame (eine Algenart)

meistens gehört noch eine Eierspeise dazu, aber wir hatten keine Eier im Haus.
dieses „Bauernfrühstück“ esse ich persönlich gerne abends. noch eine Tasse grünen Tee danach und dann kann der Tag leicht und entspannt ausklingen.

Gemüseauflauf

mal wieder ein bisschen Grün hier reinbringen! auch wenn gerade keine wirkliche Brokkoli- oder Erbsensaison ist, ich wollte nichts anderes im Auflauf! also wurde halt mal das Tiefkühl-Gemüse verarbeitet.

für 4 Portionen 3 große Kartoffeln gut abwaschen und in dünne Scheiben schneiden. in einem ofenfesten Topf fächerformig auf dem Boden verteilen.

 

300 g Tiefkühlbrokkoli und 300 g  Tiefkühlerbsen darüberschütten.

2 Scheiben Kochschinken in feine Streifen schneiden und auf dem Gemüse verteilen.

2 mittelgroße Eier mit 300 ml Milch verquirlen und über das Gemüse geben.

 

mit dem Lieblingskäse abdecken und für 30 Minuten bei 200°C im Ofen durchbacken.

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Spaghetti Toskana

Nudeln gehen immer. heute mal als Toskana-Variante mit überbackenen Fleischbällchen.

für 2 Portionen 2 Knoblauchzehen und 1 kleine Zwiebel fein hacken. in einer großen Pfanne mit etwas Öl anschwitzen.

 

300 g Rinderhack ordentlich mit Salz und Pfeffer würzen, die Zwiebel und den Knoblauch dazu geben, alles gut vermischen und zu 12 gleichgroßen Hackbällchen formen.

 

in der Pfanne noch etwas Öl auf höchster Stufe erhitzen und die Bällchen von allen Seiten schön braun anbraten. die Hackbällchen aus der Pfanne nehmen und auf zwei Auflaufförmchen verteilen. die Pfanne mit einem Deckel abschließen, damit sie etwas warm bleibt.

 

in einer Schüssel 300 ml passierte Tomaten mit 100 ml Schlagsahne vermischen und mit Salz, Pfeffer und frischen oder getrockneten italienischen Kräutern (Basilikum, Oregano, Thymian, etc.) abschmecken.

 

1 Mozzarella abtropfen lassen und in dünne Scheiben schneiden.

 

die Hackbällchen in zwei Aulaufformen geben, mit der Soße überdecken und mit den Mozarellascheiben abdecken.

bei 175°C Umluft 30 – 40 Minuten im Ofen garen.

 

200 g Spaghetti in Salzwasser al dente kochen. die fertigen Nudeln abgießen und kurz vor Ende der Garzeit der Hackbällchen in der Pfanne (mit dem restlichen Öl und Aroma der Hackbällchen) erwärmen.

 

auf zwei Tellern verteilen, die Auflaufförmchen dazu reichen und schmecken lassen!

ohne viele Bilder, weil der Liebste gekocht hat.

aber auch ohne Zwischenbilder war’s leeecker!