W-ü-rsing?

unser Einkaufszettel.. niedlich.. (und nicht von mir geschrieben!) hat so’n bisschen was von Oberschiene..

nun gut.. heut also W-i-rsing-Lasagne.. wieder ein Rezept nach dem zukünftigen Schwiegervater.. Ihr merkt schon, er hat’s drauf beim Kochen!wenig Arbeit und sau lecker!

einen kleinen Wirsingkopf halbieren, den Wirsing in Streifen schneiden, den harten Strunk dabei entfernen..

raus kommen sollten so 1 x 3 cm große Streifen Wirsing..


5 bis 6 Scheiben Kochschinken
in kleine Stücke schneiden/rupfen und im Wok (oder auch einem großen Topf) anbraten.. Wirsing dazu geben, – wer Kraut nicht so gut verträgt sollte hier noch einen Teel. zerstoßenen Kümmel dazu werfen – ordentlich mit Muskat und Salz würzen und mit Wasser aufgießen.. alles bei mittlerer Hitze etwa eine halbe Stunde köcheln lassen..

anschließend ein Becher Frischkäse (etw. 200g und nicht mager!) dazu und eine weitere viertel Stunde köcheln lassen..

nun kommen wir zum Lasagne-Teil:

in eine Auflaufform eine dünne Schicht Kraut geben (am besten mit einer Zange aus dem Topf heben, kurz abtropfen und gleich rein), dann rohe Lasagneplatten drüber, wieder Kraut, wieder Lasagneplatten, bis die Form zur Hälfte gefüllt ist.. nun eine Schicht Käse nach dem Kraut einbauen, anschließend weiterschichten bis die Auflaufform voll ist.. wenn Ihr Bedenken habt, dass die Nudelplatten nicht durch werden, könnt ihr noch so zwei/drei Eßlöffel der Soße mit dazu geben, aber mehr würde ich nicht machen.. soll ja nicht schwimmend gekocht werden..

schlussendlich mit Kraut abschließen und die Lasagne mit Käse bedecken.. bei 150°C für etwa 45 Minuten in den vorgeheizten Ofen..

und ganz zum Schluss: genießen!

orange, orange…

die bunten Suppen gehen weiter!

ein ganzer Regenbogen wird wohl nicht bei rauskommen, aber zumindest etwas farbenfrohe Küche!

am Dienstag (neuer Suppentag) gab’s ein Möhren-Curry à la Franzi vom Gemüseregal..

an sich ganz lecker, aber ich glaub, ich bin einfach nicht der Curry-Fan.. außer bei’ner Currywurst mag ich Currygeschmack irgendwie nicht wirklich, hab ich jetzt festgestellt..

aber schön scharf war’s mit ordentlich Chili-Flocken drauf! waren eine gute Anschaffung, diese Flocken..

für Euch natürlich trotzdem das Rezept:

für zwei Portionen werden 250g Möhren gewaschen und in kleine Stücke geschnitten, diese werden in 500ml Gemüsebrühe bei geschlossenem Deckel etwa 15 bis 20 Minuten weich gekocht..

anschließend kommt eine kleine Banane, der Saft einer Orange, ein großer Eßl. Frischkäse und ein halber Eßl. Currypulver dazu.. Chiliflocken nach eigenem Bedarf.. anschließend wird alles zusammen bis auf die gewünschte Konsistenz püriert..

das angerichtete Curry mit Chili-Flocken dekorieren und mit Reis oder Brot servieren..

grün, grün, grün sind alle meine …

… Kleider? ne, aber das Grün der Suppe ist schon ziemlich genial, oder?

beim gemütlichen Abendessen letztes Wochenende mit den Schwiegereltern (in Spe) – wir erinnern uns an die Ski-Tour – kam das Gespräch zwischenzeitlich darauf, dass mein Schwiegervater (in Spe) letztens eine ganz herrliche BrokkoliCremeSuppe gemacht hat.. zustimmendes Schwärmen der restlichen Familie folgte sogleich..

also beschloss ich, die Suppe so schnell wie möglich nachzukochen.. tja, wie es passte, war das am Dienstag schon der Fall!

sie ist sehr einfach zu machen, sehr sehr lecker und auch recht schnell gemacht:

zwei kleine Kartoffeln (etwa 100g) und zwei Zehen Knoblauch schälen.. zusammen mit 500g Brokkoli (mit Stiel) klein schneiden und alles in einen großen Topf geben..

einen Liter (Gemüse)Brühe kochen und das Gemüse damit übergießen.. alles etwa 15 Minuten gar köcheln lassen.. anschließend kommt noch ein grooooßer Eßl. NaturFrischkäse dran und dann wird alles auf gewünschte Konsistenz püriert..

man kann sich vorher noch ein paar Brokkoliröschen zur Deko sichern.. wahlweise kann man dazu aber auch Croutons rösten oder ein paar Chiliflocken über die fertig angerichtete Suppe streuen.. auch sehr dekorativ und vor allem lecker!

man sollte nur darauf achten, dass die Suppe im pürierten Zustand extrem schnell zum Vulkan wird, wenn sie auf der heißen Herdplatte steht..

so hab ich mir auch einen dezenten Kampf mit der Suppe geliefert.. die blubbert -> ich will sie von der Platte ziehen -> nun ja.. ich hab mit leichten Verbrennungen und Putzdienst gewonnen…

wenn man’s dann weiß, wird man ja vorsichtiger, nicht? somit also stetig umrühren beim wieder Aufwärmen, sie schmeckt nämlich auch am nächsten Tag genauso gut!

Nikujaga – jap. Eintopf

hach, es sollte mal wieder was japanisch angehauchtes geben.. aber nicht zu aufwendig.. und nicht zu viele Zutaten.. und keine hochkomplizierten Zutaten, bitte….

also wurde in diversen Kochbüchern geblättert und man fand schließlich besagten Eintopf in einem Kochbuch namens Japan:

dauert zwar ein bisschen an Vorbereitungs- und Garzeit, aber es ist eben ein Eintopf.. und die köcheln ja bekanntlich eine Weile.. aber ansonsten sehr einfach und ein total leckeres und sättigendes Ergebnis..

300g Hühnerbrust werden in mundgerechte Stücke geschnitten und kross angebraten.. anschließend kommen sie in einen Topf, werden mit 800 ml Wasser aufgegossen und zum Kochen gebracht.. das Hühnchen darf nun für 30 Minuten vor sich hin köcheln..

in der Zeit werden etwa 6 bis 7 mittelgroße Kartoffeln (~ 700g) geschält und ebenfalls in mundgerechts Stücke geschnitten.. nach der Köchelzeit zum Fleisch geben..

nun kommen 2 Eßl. Zucker und 3 Eßl. Sojasoße dazu.. alles gut umrühren und bei geschlossenem Deckel weitere 20 Minuten garen.. 

sind die Kartoffeln gar, ist der Eintopf fertig.. er reicht für etwa 3 Portionen..

Nikujaga bedeutet übrigens Fleisch (niku) und Kartoffeln (jaga).. ein beliebtes Winterrezept in Japan..

und mit je einem festgekochten Ei dazu ist es ein Gedicht, sag ich Euch!

いただきます! (itadakimasu!)

Lauchsuppe

als der Herr König letzte Woche vorschlug, wir könnten doch mal Lauchsuppe essen, verzog ich ehrlich gesagt erstmal etwas das Gesicht.. Lauch kenn ich eigentlich nur als scharfe Nebenzutat.. aber gut, man ist ja experimentierfreudig, nicht?

erstaunlich lecker! ich muss zwar meine Gewürzabteilung mal etwas aufstocken und dann damit ein bisschen an der Suppe experimentieren, aber im großen und ganzen, wirklich lecker!

selbst mein liebster Suppen-Kasper hat drei Teller davon gefuttert, das will was heißen!

für drei Personen werden 2 kleine Stangen Lauch halbiert, gewaschen und anschließend in grobe Ringe geschnitten.. vier große Kartoffeln schälen, in grobe Stücke schneiden.. zwei Zehen Knoblauch schälen und fein würfeln.. alles zusammen in einen großen Topf geben, zur Hälfte mit Wasser auffüllen, einen zerstoßenen Brühwürfel hinzugeben und nun bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten köcheln lassen.. (immer mal umrühren nicht vergessen)

je nach Fleisch-Vorlieben werden nun während die Suppe köchelt 500g Gehacktes mit Pfeffer und Salz gewürzt und in kleinen Flöckchen kurz kross angebraten.. anschließend kommen sie mit zum Gemüse und werden darin dann durchgegart..

ist alles Fleisch im Topf, wird mit Salz und Pfeffer nach Belieben gewürzt und die Suppe gut durchgerührt.. anschließend darf sie wieder weiterköcheln..

insgesamt sollte sie aber wirklich nicht länger als 20 Minuten köcheln, sonst wird der Lauch zu matschig..

ist die Köchelzeit um, wird die Suppe von der heißen Platte gezogen und ein Becher Schmand untergerüht.. nochmals abschmecken und mit frischen Kräutern bestreut servieren!