pudrige Chokladbollar

und nun das letzte Leckere von Silvester.. unter anderem auch von mir gemachte Chokladbollar.. das sind schwedische Schoko-Haferflockenkugeln nach dem Rezept des kleinen Kuriositätenladens..
kamen extrem gut an  und sind sehr einfach herzustellen.. etwas zeitintensiv, aber es lohnt sich!

200g zarte Haferflocken werden mit 100g Puderzucker und zwei Päckchen Vanillezucker sowie 50g Backkakao vermischt.. anschließend kommen zwei Eßl. kalter Espresso und 200g zimmerwarme Margarine dazu.. nun wird alles zu einem Teig verknetet und eine halbe Stunde im Kühlschrank kalt gestellt..

2013_12_31 Chokladbollar 01

nun werden ein Teller mit Puderzucker, ein Sieb und eine Schüssel für die fertigen Chokladbollar bereitgestellt.. und los geht das lustige Rollen!

2013_12_31 Chokladbollar 02

ich empfehle Euch, die Kugeln nicht zu groß zu machen.. das stopft sonst so.. die Kugeln werden nun also in Puderzucker gewälzt

2013_12_31 Chokladbollar 03

und anschließend im Sieb so lang durchgeschüttelt,

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bis der gröbste Teil Puderzucker abgefallen ist.. und schon sind sie fertig!

2013_12_31 Chokladbollar 05

 

eigentlich werden die Chokladbollar ja mit Kokosflocken gemacht, aber da mein Liebster kein Kokos mag, haben wir halt Puderzucker genommen.. und ich muss zugeben, mit mehr Puderzucker drum herum, sehen die Kügelchen zwar besser aus, sind aber ein derartiger Zuckerschock, dass einem alles entgleist… daher auch das im Sieb abklopfen

schwedische Schneckchen

diese Leckerbissen gab es letztes Wochenende bei uns.. das Rezept hatte ich noch von mia auf meiner „noch-zu-backen-Liste“ und dachte mir, das Wetter ist kalt genug für Kanelbullar:

2014-02-08 Kanelbullar 01

für etwa 25 Stück werden 75g Butter geschmolzen.. dann werden darin 250ml Milch erwärmt..
in einer extra Schüssel werden 75g Zucker, ein halber Teel. Salz, etwa 450g Mehl und einem halben Würfel Frischhefe (entspricht ein Päckchen Trockenhefe) vermischt.. hierzu kommt nun die Butter-Milch-Mischung..

beides so lange mit einem Löffel verrühren, bis der Teig knetbar ist und anschließend zu einem glatten, weichen Teig verkneten.. zugedeckt etwa 45 Minuten gehen lassen..

während der Teig geht, könnt Ihr die Zimtbutter vorbereiten:
75g zimmerwarme Butter mit 50g Zucker und einem Teel. Zimt vermischen, bis eine einheitlich braune Zimtbutter bei rauskommt..
anschließend wird der Teig noch einmal durchgeknetet und in drei Teile geteilt.. jeder Teil wird auf einer bemehlten (!) Arbeitsfläche dünn (etw. einen halben Zentimeter) zu einem länglichen Rechteck ausgerollt.. nun wird die Butter auf dem Teig verteilt..

anschließend wird der Teig aufgerollt und mit einem Bindfaden – der unter die Rolle geführt und anschließend über Kreuz nach oben gezogen wird – in etwa zweifinger dicke Schnecken geschnitten.. dadurch bleiben die Schnecken schön rund die Schnecken mit Abstand auf zwei bis drei mit Backpapier ausgelegte Bleche setzen und nochmals eine halbe Stunde gehen lassen..

die Schnecken werden vor dem Backen mit einem verquirlten Ei bestrichen und mit Hagelzucker bestreut..

wer keinen Hagelzucker hat, kann groben, braunen Zucker nehmen.. dann sehen sie fertig so aus:

2012_02_19 kanelbullar

die Schnecken nun bei 180°C im vorgeheizten Backofen für etwa 20 Minuten backen.. die fertigen Schnecken nun entweder leicht abkühlen lassen und noch warm mit Schlagsahne garniert essen oder abgedeckt ganz auskühlen lassen..

guten Appetit!

 

PSsst: es gibt übrigens noch andere Varianten, wie man Zimt-Hefeteig backen kann, zum Beispiel als Zimt-Blume, Zimt-Stange oder Pudding-Schnecke.. oder als hübscher Zimtknoten..

PSsst²: hab ich die Schnecken nun noch mal mit Margarine gebacken, einen klaren Unterschied zur Butter kann man dabei sehr gut sehen:

2014-02-08 Kanelbullar 02

links mit Margarine, rechts mit Butter.. deshalb nehm ich in allen Rezepten lieber Butter.. das Ergebnis sieht besser aus und schmeckt auch besser, unserer Meinung nach.. lecker sind sie natürlich trotzdem und dem laktoseintoleranten Freund, so wie allen anderen Anwesenden haben sie sehr gut geschmeckt im Direktvergleich siegt dann aber doch die Butter..