ich back mir Gugelhupf!

neue Herausforderung beim ich back’s mir Projekt: Gugelhupf!

öhm… okay.. Gugelhupf.. das ist doch so’n Kuchen in Kranzform.. lieber erst mal googeln (hihi) was eigentlich ein Gugelhupf ist..

Gugelhupf, auch Napfkuchen, Topfkuchen oder Rodonkuchen, ist ein Kuchen aus Hefeteig, oft mit Rosinen.

Quelle: Wikipedia

oho! ich war immer davon ausgegangen, dass der aus Rührkuchenteig ist.. auf Hefeteig wär ich glaub ich eher weniger gekommen.. aber gut.. da’s der erste echte Gugelhupf im Erdbeerkönigreich sein soll, muss der auch Original sein! oder so fast.. weil mit Rosinen kann ich meinen Liebsten jagen.. das wird nix.. und da ich den Gugelhupf nicht allein futtern will, muss ich ihn Liebsten-Tauglich halten

okay.. alternative, damit’s nicht einfach nur ein Hefeteig ist? mh.. erinnert mich an Osterzöpfe.. die mag ich auch nicht ohne irgendwas… aber mit Pflaumenmus sind die lecker! aaalso: ein Gugelhupf ohne Rosinen, mit Pflaumenmusfüllung.. jawoll!

2014-03-24 Gugelhupf 01

also schnell ein Rezept gegugeltgegoogelt und los geht’s:

225ml Milch lauwarm erhitzen und einen Würfel Hefe hineinkrümeln.. in einer großen Schüssel 600g Mehl und 175g Zucker vermischen und die Hefe-Milch-Mischung in die Mitte der Schüssel gießen.. aus der Mischung und einem Teil des Mehls einen dünnflüssigen Vorteig anrühren und diesen 20 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen..

nun 150g weiche Butter, 4 Eier (auf Zimmertemperatur), eine Prise Salz und ein Päckchen Vanillezucker zum Teig geben und den Teig entweder vom starken Mann im Haus 5 bis 10 Minuten mit einem Kochlöffel schlagen lassen, oder aber mit einem Handrührgerät 5 Minuten rühren..2014-03-23 Gugelhupf
anschließend darf der Teig weitere 45 Minuten an einem warmen Ort gehen..

wer gern Rosinen im Gugelhupf hätte, kann jetzt 35g Rosinen, die vorher über Nacht in 3 Eßl. Orangensaft eingelegt waren, zum Teig geben und diese unterrühren.. wer, wie wir, keine Rosinen haben will, rührt den Teig einfach noch einmal durch.. anschließend wird die Gugelhupfform gefettet und mit Semmelbrösel ausgeklopft..

wer nun wieder einen gefüllten Gugelhupf haben will, gibt jeweils einen Teil des Teigen in die Form, streicht diesen glatt und streicht darauf einen Kreis Pflaumenmus.. dann kommt wieder eine Schicht Teig darauf und wieder Pflaumenmus.. aber macht den Pflaumenmusstreifen nicht zu breit, er soll ja im Kuchen und nicht auch außen zu sehen sein!
so geht’s nun weiter, bis mit dem Restteig abgeschlossen werden kann.. den Gugelhupf nun noch einmal in der Form gehen lassen, bis der Ofen auf 175°C vorgeheizt ist.. dann ab damit in den Ofen..

nach 15 Minuten solltet Ihr ihn aber mit einem Stück Alufolie (glänzende Seite nach außen, die isoliert nämlich) abdecken, damit er an der Unterseite (die jetzt oben ist) nicht verbrennt.. dann weitere 30 bis 40 Minuten backen.. 

ist er fertig gebacken, darf er fast ganz abkühlen in seiner Form und wird bevor er ganz kalt ist, gestürzt.. nun noch schön dick mit Zuckerguss (viel Puderzucker + wenig Milch) bestreichen und eventuell mit Frühlingsstreuseln dekoriert

und tadaaaa! fertig ist der (fast) perfekte Gugelhupf!

2014-03-24 Gugelhupf 02

mein Rezept hab ich übrigens aus der Rezeptschachtel.. und damit ist auch der dritte Teil vom Projekt abgeschlossen!

ichbacksmir

Kindheits-Liebe

haaach ich hab’s geliebt.. Pfannkuchen mit Rosinenquark..

an sowas erinnert man sich aber irgendwie auch nur, wenn’s einen mal wieder leicht erwischt hat, oder? Sommererkältung lässt grüßen… na ja.. aber lecker Essen muss trotzdem sein!

leichte Abwandlung: Apfeleierkuchen mit Rosinenjoghurt

leider folgt an dieser Stelle wiedermal kein Rezept, da es Eierkuchen vom Liebsten sind (der ja bekanntlich alles zusammenmischt, ohne Sinn und Rezept und somit keiner mehr weiß, wie viel wovon drin ist) ..

dazu hab ich mir einfach Joghurt mit Vanillezucker und Rosinen gemischt und hmmmmmmm war das lecker!

mein heutiger Beitrag zur

ganz eindeutig!

der Weihnachtsberg

*muhaha* wenn das mal kein Stollen ist!?

ja, er ist etwas unförmig.. und wenn man ihn antippt, scheint er auch knüppelhart zu sein, aber der Schein trügt!

unter der harten Kruste verbirgt sich ein weicher Kern (im wahrsten Sinne des Wortes)

der Gute wird morgen zum Zweit-Advents-Kaffeetrinken verspeist werden und ich hoffe die königlichen Großeltern beißen sich daran nicht die Zähne aus..

nun aber zum Rezept:

als erstes werden 750g Mehl in eine große (!) Schüssel gesiebt und mit 2 Pck. Trockenhefe vermischt.. nun werden 250ml lauwarme Milch, 125g Zucker, zwei Teel. gemahlener Zimt, zwei Eier und 200g Butter unter das Mehl geknetet.. wenn Ihr ein Handrührgerät habt, was es mit Knethaken schaffen könnte den Teig durchzukneten, versucht es ruhig, meins hat es nicht geschafft..

lasst den Teig nun für eine Stunde zugedeckt an einem warmen Ort gehen..

in der Zeit könnt Ihr von 200g Rosinen die übrig gebliebenen Stiele entfernen und sie zusammen mit 50g Orangeat, 50g Zitronat, 100g gehackten Mandeln, 200g zerbröselter Marzipanrohmasse und einem Eiweiß vermischen..

nun wird der Hefeteig noch mal richtig durch gegknetet und die Eiweißmischung wird mit dazu geknetet.. der fertige Stollenteig kommt nun auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und wird noch einmal für etwa 30 Minuten zugedeckt, damit er nochmals gehen kann..

wenn der Stollen fertig ist, kommt er für 60 bis 70 Minuten in den auf 200°C vorgeheizten Ofen..

ist der Stollen fertig gebacken, wird er mit geschmolzener Butter bestrichen und dick mit Puderzucker bestäubt..

bevor er angeschnitten wird, sollte er allerdings ein paar Tage durchziehen können..

von der lieben Franzi habe ich übrigens den Tipp, den Stollen zum Aufbewahren erst mit Alufolie zu umwickeln und darum nochmals ein Geschirrtuch zu wickeln..

auf jeden Fall sollte er kühl gelagert werden..

ja.. durch das Marzipan ist der Stollen schön weich innen.. aber die Teile, die ohne Marzipan sind, sind doch recht trocken.. so ganz überzeugt hat mich dieses Rezept demnach nicht..

nächstes Jahr wird der Stollen von Franzi probiert, ist schon beschlossene Sache!

nun denn, einen frohen zweiten Advent wünsche ich Euch!