dreimal veganer Marmorkuchen

zum Abschied einer lieben Freundin, die nach Dänemark auswandert, war schon vor einer ganzen Weile ein Abschiedsfest angesagt. neben Blåbärsbullar (einer Abwandlung der Kanelbullar, nur mit Blaubeeren – Rezept folgt) und einem Sonnenblumenkern-Brot (Rezept wie hier, nur mit Sonnenblumenkernen) hab ich speziell für die besagte Freundin noch einen veganen Marmorkuchen gebacken. und weil mir der dreifarbige Marmorkuchen, den Ihr schon kennt. so gut gefällt, gab es den noch mal.

nach meinem ersten veganen Kuchen stand ich der veganen Backkunst ja recht misstrauisch gegenüber, aber der Kuchenteig von Beetroot hat mir gezeigt, dass es auch lecker geht.
ich hab die Mengenangaben von ihr aber verdoppelt und damit leicht abgewandelt. ist aber immer noch vegan und lecker – passt also.

240 g Zucker mit 450 g Mehl, 2 ½ Teel. Backpulver und 1 Prise Salz mischen. 130 ml neutrales Öl mit 300 ml Wasser dazugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren.

zum neutralen Öl: wir nehmen gerne das Rapsöl von Kunella mit Buttergeschmack.

den Teig auf drei Schüsseln zu je etwa 350 g aufteilen.

 

eine Gugelhupfform mit neutralem Öl einfetten und mit Mehl ausstäuben.

es ich hab, wie von Beetroot vorgeschlagen, Kokosöl zum einfetten genommen. und ich fand den Tipp überaus praktisch, mit Mehl auszustäuben. woran man alles denken muss, wenn’s wirklich vegan werden soll…

ein Drittel des Teiges als hellen Teig in die Form füllen.

 

ein Drittel mit 3 Eßl. Backkakao und 2 Eßl. Wasser verrühren. anschließend auf den hellen Teig gießen.

 

das letzte Drittel mit 50 g gemahlenem Mohn verrühren und auf dem dunklen Teig verteilen.

 

mit einer Gabel spiralförmig marmorieren und im vorgeheizten Ofen bei 180°C etwa 55 bis 60 Minuten backen.

tada, veganer Kuchen, der sogar schmeckt!

Steppdecken-Blechkuchen

leider ist er mir nicht so gelungen, wie es der Plan war. die Lochtülle war einfach zu groß gewählt und die Abstände zu klein. aber man wird ja nur schlauer, nicht!? lecker ist er dennoch allemal.

150 g Zucker mit 4 Eiern schaumig rühren. 200 ml Wasser sowie 150 ml neutrales Öl unterrühren. zum Schluss 400 g Mehl, gemischt mit 2 Eßl. Backkakaopulver und 3 Teel. Backpulver, dazugeben und alles zu einem homogenen Rührteig verarbeiten.

 

Backblech dünn mit Butter bestreichen und mit Semmelmehl ausstreuen – alternativ mit Backpapier auslegen. den Teig auf das Backblech gießen und glatt streichen.

500 g Magerquark glatt rühren. 1 Ei, 1 Pck Vanillezucker und 100 g Zucker mit dem Quark verrühren. alles zusammen in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und damit ein Rautenmuster auf den Kuchen aufspritzen.

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japanischer weißer Schokoladen-Quarkkuchen

bei Ochikeron gesehen und gleich verliebt:

3 Eier trennen, die Eigelb vorerst im Kühlschrank aufbewahren.

 

Ofen auf 170°C vorheizen.

 

120 g weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen lassen. während dessen die Eiweiß zu steifen Eischnee aufschlagen.

wenn die Schokolade geschmolzen ist, 120 g ungesalzenen Frischkäse hinzugeben und beides weiter über dem Wasserbad verrühren.

 

die Schüssel vom Wasserbad nehmen und die Eigelb unterrühren.

 

⅓ des Eischnees unterrühren, anschließend den restlichen Eischnee in zwei Portionen vorsichtig unterheben (nicht rühren!).

 

eine kleine Springform gut fetten und den Teig einfüllen.

meine Springform misst 20 cm, daher ist der Kuchen auch recht flach. 15 cm Durchmesser wären besser, hab ich aber nicht.

die Form ein paar mal sachte auf den Boden klopfen, um Luftblasen aus dem Teig zu entfernen. stellt die Form auf ein Backblech und gießt so viel heißes Wasser darauf, dass der Boden des Bleches komplett bedeckt ist.

den Kuchen 15 Minuten bei 170°C backen. dann runterdrehen auf 160°C und weitere 15 Minuten backen. den Ofen ganz ausschalten, und den Kuchen für weitere 15 Minuten in der Restwärme des Ofens weiter backen.

auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäubt servieren.

der Kuchen ist sehr saftig und durch die weiße Schokolade auch recht fettig. mir hat er ganz gut geschmeckt, dem Liebsten eher nicht so. auch nicht schlimm, so hatte ich mehr davon.

dicke Bananen-Waffeln

uhi, lange nichts von mir hören lassen, ich weiß.
aber wie heißt es so schön: wenn der Blog schläft, tobt das Leben!? stimmt schon..

außerdem will ich das Erdbeerkönigreich künftig wieder dafür nutzen, wofür es einst gedacht war: als Rezeptesammlung.
allerdings will ich mich nicht mehr unter Druck setzen und wie die letzten Jahre versuchen, wenigstens wöchentlich ein Rezept posten. demnach wird es jetzt immer nur dann, wenn ich was schickes gekocht oder gebacken hab, einen Post dazu geben und gut ist.

also geht’s jetzt im neuen Jahr gleich mal mit einem leckeren Bananen-Waffelrezept inspiriert von Marion los.

80 g weiche Butter mit 100 g Zucker mit dem Handrührgerät schaumig rühren. einzeln 2 Eier zugeben. 1 sehr weiche Banane fein zerdrücken und ebenfalls untermengen.

 

300 g Mehl, vermischt mit 2 Teel. Backpulver und 2 Teel. Zimt, sowie extra 375 ml Milch vorbereiten. abwechselnd zum Teig geben und immer komplett unterrühren, bevor das nächste dazu gegeben wird.

den Waffelteig 30 Minuten quellen lassen, dann je eine große Kelle im vorgeheizten Waffeleisen etwa 5 Minuten ausbacken.

die fertigen Waffeln am Besten noch warm mit etwas Schokoladencreme und Bananenscheiben genießen!