Quarkwaffeln schwarz/weiß

auch wenn wir unser absolutes Lieblingswaffel-Rezept schon gefunden haben, sind wir ja immer auf der Suche nach neuen leckeren Waffeln. heute hab ich mal eine Quark-Variante für Euch, die super fix zusammen gerührt und proteinreich ist. damit sind sie klasse als schnelles Frühstück vor oder auch nach dem Sport.
nur das Ausbacken dauert dann halt ein wenig, wie das mit Waffeln eben so ist. aber da kann man sich ja reinteilen: erst zusammen Sport machen und während der eine duscht, rührt der andere den Teig an, dann wird getauscht und der erste bäckt die Waffeln, während der zweite duscht. perfekte Arbeitsteilung und gemeinsames, leckeres Frühstück inklusive!

das Rezept hab ich von chefkoch.de und wieder im Bezug auf den Quark abgeändert. da ich grundsätzlich Skyr (isländischer Frischkäse), aber selten Quark im Haus hab, nehm ich gern den Skyr statt Quark. nimmt sich wenig, aber ist für uns eben praktischer.

250 g Magerquark oder Skyr mit 150 g Zucker glatt rühren. nacheinander 1 Prise Salz, 2 Eier, 325 ml Milch und 200 ml Mineralwasser unterrühren.

450 g Vollkornmehl dazu geben und den Teig verrühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind. die Hälfte vom Teig in eine zweite Schüssel geben und 1 ½ Eßl. Backkakao unterrühren.

 

das Waffeleisen vorheizen und aus je 3 Eßl. Teig pro Waffel ein Muster in Waffeleisen träufeln.

die Waffeln knusprig ausbacken. vorsichtig mit einer Gabel seitlich einstechen und die Waffeln aus dem Eisen heben.

 

auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und servieren.

die Waffeln sind innen noch ein wenig feucht durch den Quark/Skyr, aber außen sind sie wunderbar knusprig. eine perfekte Kombination! und das Tollste ist eigentlich sogar, dass das Waffeleisen sauber bleibt bei diesen Waffeln!
ich würde mal ohne Übertreibung behaupten, dass das unsere Standard-Waffeln werden, wenn’s schneller gehen soll!


Nährwerte pro Stück (60 g):
125 kcal | 4,7 g Eiweiß | 23,8 g KH | 1,2 g Fett

Vollkornpancakes mit Apfel

Pancakes sind – neben Eierkuchen – ja eins unserer Lieblings-Wochenend-Frühstücke. und da morgen der Tag des Apfelkuchens ist, gibt’s heute für Euch diese leckere Pancake-Variante mit Apfel!
da wir ja nun inzwischen eigentlich fast gänzlich auf Vollkornmehl umgestiegen sind, muss natürlich auch eine neue Pancake-Variante mit Vollkornmehl her. und da Äpfel auch nie verkehrt sind, im Zusammenhang mit Ahornsirup, gibt’s die gleich noch mit dazu.

für knapp 15 Pancakes 300 g Vollkornmehl mit 100 g Zucker, 1½ Teel. Backpulver und 1 Messerspitze Salz mischen.
in einem Messbecher 450 ml Milch, 50 ml neutrales Öl und 2 Eier miteinander verschlagen.

die flüssigen Zutaten zu den trockenen geben und zu einem homogenen Teig verrühren.

 

1 großen Apfel (oder 2 kleine) in kleine dünne Scheiben schneiden und unter den Teig rühren.

eine große Pfanne auf höchste Stufe vorheizen und einen Tropfen Teig hineingeben, um die Temperatur zu überprüfen. wenn der Tropfen oben auf Blasen schlägt, ist die Pfanne heiß genug. eine kleine Kelle Teig in die Pfanne geben und die Hitze reduzieren (Stufe 7 von 9).

wenn die Ränder des Pancakes nach so etwa 1½ bis 2 Minuten Blasen werfen, könnt Ihr ihn wenden.

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Pflaumenmuskuchen mit Schokoguss

ein schnell zusammengerührter Kuchen von chefkoch.de, der bisher überall Begeisterung ausgelöst hat.
gemessen wird mit einer normalen 200 ml-Tasse. dieser hier ist so ein Kuchen, bei dem’s nicht auf grandiose Genauigkeit ankommt. und ich backe ihn am liebsten in der Kastenform, da funktioniert mein Glasurtrick so schön.

den Ofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

 

1 Tasse Zucker mit 2 Tassen Vollkornmehl, 1 Eßl. Natron, 1 Teel. Zimt und 1 Prise Salz vermischen. 1 ¾ Tassen Milch und 3 Eßl. Pflaumenmus dazu geben und alles miteinander zu einem flüssigen Teig verrühren.

 

eine Kastenform mit Backpapier auskleiden (oder ausbuttern) und den Teig hineinfüllen. ca. 55 Minuten backen.

ist der Kuchen durch (Stäbchenprobe), noch heiß mit 2 – 3 Eßl. Pflaumenmus bestreichen.

 

1 Tafel Zartbitter Schokolade auf den Kuchen legen und bei 60°C noch mal für 3 Minuten in den Ofen schieben. dann mit einem breiten Pinsel die zähflüssige Schokolade auf dem Kuchen verteilen und glatt streichen.

 

komplett auskühlen lassen.

am Besten lässt sich die Schokoladenschicht schneiden, wenn man ein scharfes Messer nach jedem zweiten Schnitt kurz in heißes Wasser taucht und es gleich (wieder trocken gewischt) vorsichtig auf der Schokolade hin und her bewegt, bis sich eine kleine Vertiefung gebildet hat. dadurch bricht die Schokolade nicht unkontrolliert und auf jedem Stück Kuchen ist auch ordentlich Schoki drauf.


bei 16 Stück Nährwerte pro Stück (65 g):
184 kcal | 3,7 g Eiweiß | 38,8 g KH | 1,6 g Fett

Okonomiyaki 2.0

Freitagabend lädt mal wieder zum Anime gucken ein. und was gibt’s bei den japanischen Serien so zu sehen? Essen!
demnach muss auch mal wieder ein bisschen Japanisch gekocht werden. entschieden hab ich mich für Okonomiyaki. grob gesagt sind das Gemüsefladen mit Soße drüber.

für ein Okonomiyaki 1 Ei in einer Schüssel verquirlen. 100 g Mehl, 85 ml Wasser und ½ Teel. Dashi no moto Pulver (½ Tütchen) dazu geben und alles miteinander verrühren.

 

4 bis 5 große Blätter Kohl/Salat waschen, vom Strunk befreit und in feine Streifen schneiden. 1 mittelgroße mehligkochende Kartoffel reiben und 80 bis 100 g RumFort-Gemüse (liegt rum und muss fort) in feine Streifen schneiden/ebenfalls reiben oder 100 g Meeresfrüchte unter kaltem Wasser abwaschen, abtropfen und klein schneiden. das ganze Gemüse bzw. die Meeresfrüchte zum Teig geben…

… und vorsichtig untermengen. es soll sich alles gerade so mit dem Teig vermischen.

man kann hier halt alles Gemüse nehmen, das man möchte. normale Zwiebeln, Lauchzwiebel, geraspelte Karotte, Wirsing, Spitzkohl, etc.
tobt Euch aus oder schaut was weg muss.

der Teig kommt in eine leicht gefettete, auf mittlerer Hitze vorgewärmte Pfanne und wird kurz angebraten.

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Ovomaltine Kuchen

eigentlich sollte es ein fluffiger Schokoladenkastenkuchen nach Anleitung von Ann-Katrin von Penne im Topf werden. aber irgendwie wollte unser Kuchen nicht so richtig aufgehen, sondern lieber feucht eingedrückt bleiben. war trotzdem sehr lecker und dadurch erst recht seeeehr sättigend.

wahrscheinlich lag es an der Ovomaltine, die ich anstatt des normalen Trinkkakaos genommen habe. und an dem fehlenden Backpulver. aber egal, war lecker und hier gibt’s jetzt meine Variante.

3 Eier trennen. 1 Becher saure Sahne zusammen mit den 3 Eigelben, 1 Becher Zucker und ½ Becher neutrales Öl schaumig schlagen. nach und nach 1 Becher Mehl, 1 Becher Ovomaltine/Trinkkakaopulver und 1 Becher gemahlene Nüsse unterrühren. ½ Tafel Schokolade grob hacken und ebenfalls unterrühren.

die 3 Eiweiße steif schlagen und in 2 Portionen unterheben.

den Ofen auf 180°C vorheizen. den Kuchen in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform füllen und etwa 30 bis 45 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.

den fertigen Kuchen auskühlen lassen und entweder mit einer Mischung aus Puderzucker und Kakaopulver bestäuben oder mit der übrigen ½ Tafel Schokolade, diese dann geschmolzen, überziehen.

ach, und stört euch nicht an meiner schicken Sushi-Platte. ich bin noch auf der Suche nach einem ordentlichen Kuchenteller.


Nährwerte pro Stück (60 g):
234 kcal | 5,3 g Eiweiß | 26,2 g KH | 12 g Fett