Kirsch-Streuselkuchen mit Hefeteig

ohne große Worte, weil einfach lecker:

200 ml Milch erwärmen. in eine große Schüssel 375 g gesiebtes Vollkornmehl, ½ Würfel zerkrümelte Frischhefe, 75 g weiche Butter, 3 Eßl. Zucker und 1 Prise Salz geben. die Milch hineingießen und den Teig mit den Knethaken des Handrührgeräts erst 3 Minuten auf niedrigster Stufe, dann noch 2 Minuten auf mittlerer, zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten.

 

abgedeckt an einen warmen Ort 30 Minuten gehen lassen.

während der Teig geht, 1 kg Kirschen entkernen und halbieren.

6 gestrichene Eßl. Maisstärke und 4 Eßl. Zucker in einem Topf vermischen. 300 ml Kirschsaft mit 200 ml Wasser hinzugeben und alles mit einem Schneebesen klumpenfrei verrühren.

Weiterlesen →

Russischer Zupfkuchen mit isländischer Note

heut gibt’s den Klassiker des Quarkkuchens mit isländischem Einfluss! nämlich mit Skyr anstatt Magerquark. das war’s dann aber auch schon an Absonderlichkeiten.

Rezept für eine 26-er Springform:

in einer großen Schüssel 150 weiche Butter mit 100 g Zucker schaumig rühren. 1 Ei und 3 Eßl. eiskaltes Wasser unterrühren. 300 g gesiebtes Vollkornmehl gemischt mit 3 Eßl. Backkakao dazu geben und alles fix zu einem Mürbeteig verkneten. abgedeckt im Kühlschrank mindestens 30 Minuten kalt stellen.

für die Skyr-Masse 450 g Skyr und 150 g Zucker mit dem Handrührgerät glatt rühren. einzeln 3 Eier und dann 1 Pck. Vanillepuddingpulver unterrühren.

den Ofen auf 180°C vorheizen.

 

¾ des Teiges auf dem Boden einer Springform verteilen und einen etwa 4 – 5 cm hohen Rand hochziehen.

die Quarkmasse einfüllen und aus dem restlichen Kakaoteig entweder klassisch Flöckchen abzupfen oder den Teig ausrollen und Motive ausstechen. diese auf der Quarkmasse verteilen.

Weiterlesen →

Birnen-Streuselkuchen

planlos, was für einen Kuchen ich zu einer Feier backen sollte, fragte ich neulich den Liebsten: „was hättest Du denn gerne?“ – „einen Obstkuchen. was hat denn grad Saison?“ nach einer kurzen Aufzählung kam ein begeistertes „Birnen!“ von ihm. gleich darauf gefolgt von: „oh ja! einen Birnen-Streuselkuchen!“ was wiederum von einem irritierten Blick meiner Seits quittiert wurde.

um ehrlich zu sein, ich hab noch nie von einem Birnen-Streuselkuchen gehört. kann damit zusammen hängen, dass ich dieses Obst nicht besonders mag, da ich es entweder knüppelhart oder matschweich kenne und beides nicht besonders mag. aber gut. ich hatte gefragt, also musste ich da jetzt durch. er war ja sogar so lieb und suchte mir ein passendes Rezept bei chefkoch.de heraus.

und was soll ich sagen? der Kuchen ist absolut lecker und schlägt auch bei allen Mitfutternden jedes mal neue Begeisterungswellen aus! zugegeben, erst kommt ein skeptischer Blick, aber am Ende zählt ja nur ein glücklicher, Birnen-Streuselkuchen-habender Liebster. ne?

wir fangen an mit dem Boden: einem Hefeteig, der nicht ausrollbarer könnte sein! ein absoluter Traum und wird für alle weiteren Blech-Hefekuchen beibehalten.

200 ml Milch handwarm erwärmen. in eine große Schüssel 375 g Mehl geben. in der Mitte eine kleine Mulde machen und dort 3 Eßl. Zucker zusammen mit ½ Würfel Frischhefe hineinkrümeln. 1 Prise Salz und 75 g weiche Butter in Flöckchen um den Rand verteilen.
die warme Milch in die Mulde gießen und mit den Knethaken des Handrührgeräts alles zu einem geschmeidigen Teig arbeiten.

 

den Teig abgedeckt an einen warmen Ort zum Gehen stellen und 30 bis 45 Minuten ruhen lassen.

jetzt geht es weiter mit den Birnen. wir haben einen Direktvergleich von frischen und Dosenbirnen gemacht – die frischen haben gewonnen. also hier die ausführliche Variante:

6 mittelgroße Birnen schälen, halbieren und das Kerngehäuse sowie den Stiel und die harten Fasern mit einem Eßlöffel entfernen. die Birnenhälften in einen großen Topf geben und mit 5 Eßl. Zucker (einer weniger als Birnen) bestreuen. den Topf mit Wasser auffüllen, bis die Birnen komplett bedeckt sind. Deckel drauf und 15 bis 20 Minuten köcheln lassen.

Weiterlesen →

perfekter Nickerchen-Kuchen!

als wir letzten Sonntag vom Larp heimkamen – nach dem anstrengenden (aber herrlichen!) Wochenende und knapp zwei Stunden Heimfahrt im strömenden Regen – war der Bedarf nach einem Mittagsschlaf recht hoch.. aber auch das Verlangen nach Apfelkuchen, schließlich wurden wir vor dem Aufbruch unter anderem noch mit Äpfeln versorgt, die übrig waren und nun weg mussten..

also musste ein Kuchen ohne viel Aufwand aber mit Zeit zum Schlafen her:

2014-09-21 Apfelkuchen 02

250ml Milch mit 75g Butter erwärmen, so dass die Butter schmilzt, die Milch aber nicht anbrennt.. sobald die Butter flüssig ist, den Milchtopf vom Herd nehmen und schon mal ein wenig herunter kühlen lassen..

 

in einer großen Schüssel 75g Zucker mit einem halben Teel. Salz vermischen und einen halben Würfel Frischhefe grob hineinkrümeln.. die Schüssel einmal schwenken, damit die Hefe rundherum viel Zucker abbekommt..
die Milch-Butter-Mischung unter Rühren zum Zucker geben (es empfiehlt sich ein Holzkochlöffel) und sofort eine dicke Schicht Mehl darüber geben und weiter rühren, damit die Hefe nicht zu lang in der doch recht heißen Milch schwimmen muss.. sobald das Mehl untergerührt ist, weiter Mehl dazu geben, bis der Teig geschmeidig ist und sich durch das Rühren vom Rand der Schüssel löst.. es sollten im Endeffekt so an die 450g Mehl sein..  den Teig danach an einem warmen Ort abgedeckt ruhen lassen..

hier haben wir den perfekten Moment für einen Mittagsschlaf! ob eine dreiviertel Stunde oder zwei (wie bei uns ) ist dem Teig eigentlich egal solang er warm steht..

nach dem Ruhen den Ofen auf 180°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.. den Teig noch einmal kurz durchrühren und auf dem Blech so ziehen, dass er in jede Ecke reicht.. (Ausrollen geht auf Backpapier eh nicht)

 

vier bis fünf große Äpfel schälen und in dünne Spalten schneiden.. auf dem Teig verteilen..

 

in einer Schüssel 100g Butter, 100g Zucker, eine großzügige Prise Zimt und 180 bis 200g Mehl zu Streuseln verarbeiten.. den Kuchen damit bedecken und ab in den Ofen damit..
Küchenuhr auf 35 Minuten Backzeit stellen und backen lassen, bis die Streusel und der Rand des Kuchens schön braun sind..

bis dahin kann man sich noch mal ins Bettchen oder auf das Sofa kuscheln und weiter von Abenteuern und Feen träumen..

2014-09-21 Apfelkuchen 03

und wenn man dann vom verführerischen Duft von Apfelkuchen geweckt wird, kann man sich sogleich mit einem Becher warmen Kakao und frischer Vanilleschlagsahne darüber her machen!

2014-09-21 Apfelkuchen 01

es geht im Herbst doch nichts über noch warmen Apfelkuchen!

ichbacksmir

jetzt aber fix!

aj aj, ganz knapp noch mein Pflaumentarte-Rezept für die ich back’s mir-Aktion von Tastesheriff.. husch, husch, bevor’s vorbei ist!

2014-09-06 Pflaumentarte 01

175g Mehl, 25g Zucker und eine Prise Salz vermischen.. 115g kalte Butter in Flöckchen dazu und mit bis zu 60ml kaltem Wasser nach Bedarf schnell zu einem Mürbeteig verkneten..
den Teig mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen..

in der Zeit 15 bis 20 Zwetschgen waschen und längs vierteln.. bei Seite stellen bis der Teig wieder dran ist..

2014-09-06 Pflaumentarte 02

Ofen auf 190°C vorheizen..
den Großteil des Teiges in eine gefettete (!) Tarte-Form drücken und einen Rand hochziehen.. die Zwetschgen in der Tarte hübsch verteilen..

2014-09-06 Pflaumentarte 03

den restlichen Teig in Streueseln über der Tarte verteilen.. anschließend mit einer Zimt-Zucker-Mischung alles dick bestreuen..

2014-09-06 Pflaumentarte 04

die Tarte für 45 bis 50 Minuten im Ofen lassen.. der Rand sollte schön braun sein..

tadaa! Streusel-Pflaumen-Tarte!

2014-09-06 Pflaumentarte 05

schmeckt mit Vanilleeis.. schmeckt mit frisch geschlagener Vanille-Sahne.. schmeckt auch ohne alles!!!

2014-09-06 Pflaumentarte 06

 

und schnell ab damit zu:

ichbacksmir