gebackene Ampelmännchen

Plätzchen gehen immer. vor allem zum anstehenden Welt-Picknick-Tag.
vor Jahren habe ich vom Herrn König Ausstecher in Ampelmännchen-Form geschenkt bekommen, bin aber irgendwie nie dazu gekommen, sie mal einzusetzen. dann bahnte sich aber ein Spieleabend an und ich ergriff die Chance!

an sich sind die Plätzchen sogar total gesund! mit Vollkornmehl, roter Beete und grünem Tee kann man schließlich nichts falsch machen.

wir beginnen mit dem roten Teig:

aus 85 g kalte Butter, 75 g Zucker, 150 g gesiebtem Vollkornmehl, 1 Ei, 1½ Eßl. rote Beete Saft und 1 Prise Salz mit den Knethaken des Handrührgeräts einen Mürbeteig herstellen.

 

für den grünen Teig aus 85 g kalter Butter, 75 g Zucker, 150 g gesiebtem Vollkornmehl, 1 Ei, 1 Prise Salz, 1 Eßl. Milch und 1 Teel. Matcha-/Grünteepulver ebenfalls mit den Knethaken einen Mürbeteig herstellen.

 

beide Teige jeweils in Frischhaltefolie eingeschlagen mindestens 30 Minuten im Kühlschrank erkalten lassen.

wie man sieht, hatte mein grüner Teig das erkalten sehr nötig.

nach der Ruhezeit, den Ofen auf 200°C vorheizen.

 

mit dem festeren von beiden Teigen beginnend, diesen auf einer bemehlten Unterlage etwa 5 mm dick ausrollen und mit den Ausstechförmchen Figuren ausstechen. die Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und 8 bis 10 Minuten auf Sicht (!) backen. darauf achten, dass die Ränder der Plätzchen nicht zu braun werden.

 

die fertigen Plätzchen kurz auf dem Blech abkühlen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter umschichten und dort komplett auskühlen lassen.


bei den roten Plätzchen hat man gar keine Veränderung im Geschmack gehabt. wer den Geschmack von Matcha kennt, kann bei den grünen einen leichten Hauch davon heraus schmecken, aber sehr angenehm verhalten.

sie sind auf jeden Fall ein Hingucker und dazu auch noch super lecker (und sehr schnell weggefuttet).


Nährwerte pro Stück (12 g):
47 kcal | 0,7 g Eiweiß | 5,8 g KH | 2,3 g Fett

Quarkwaffeln schwarz/weiß

auch wenn wir unser absolutes Lieblingswaffel-Rezept schon gefunden haben, sind wir ja immer auf der Suche nach neuen leckeren Waffeln. heute hab ich mal eine Quark-Variante für Euch, die super fix zusammen gerührt und proteinreich ist. damit sind sie klasse als schnelles Frühstück vor oder auch nach dem Sport.
nur das Ausbacken dauert dann halt ein wenig, wie das mit Waffeln eben so ist. aber da kann man sich ja reinteilen: erst zusammen Sport machen und während der eine duscht, rührt der andere den Teig an, dann wird getauscht und der erste bäckt die Waffeln, während der zweite duscht. perfekte Arbeitsteilung und gemeinsames, leckeres Frühstück inklusive!

das Rezept hab ich von chefkoch.de und wieder im Bezug auf den Quark abgeändert. da ich grundsätzlich Skyr (isländischer Frischkäse), aber selten Quark im Haus hab, nehm ich gern den Skyr statt Quark. nimmt sich wenig, aber ist für uns eben praktischer.

250 g Magerquark oder Skyr mit 150 g Zucker glatt rühren. nacheinander 1 Prise Salz, 2 Eier, 325 ml Milch und 200 ml Mineralwasser unterrühren.

450 g Vollkornmehl dazu geben und den Teig verrühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind. die Hälfte vom Teig in eine zweite Schüssel geben und 1 ½ Eßl. Backkakao unterrühren.

 

das Waffeleisen vorheizen und aus je 3 Eßl. Teig pro Waffel ein Muster in Waffeleisen träufeln.

die Waffeln knusprig ausbacken. vorsichtig mit einer Gabel seitlich einstechen und die Waffeln aus dem Eisen heben.

 

auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und servieren.

die Waffeln sind innen noch ein wenig feucht durch den Quark/Skyr, aber außen sind sie wunderbar knusprig. eine perfekte Kombination! und das tollste ist eigentlich sogar, dass das Waffeleisen sauber bleibt bei diesen Waffeln!
ich würde mal ohne Übertreibung behaupten, dass das unsere Standard-Waffeln werden!


Nährwerte pro Stück (60 g):
125 kcal | 4,7 g Eiweiß | 23,8 g KH | 1,2 g Fett

beeriger Skyr-Kuchen

gekühlte Quarkkuchen passen einfach in den Sommer und Beeren natürlich auch, also gibt es roten Beeren-Quarkkuchen in Form von Erdbeer-Quarkkuchen!

bei uns natürlich wieder mit Skyr anstatt Quark. denn beim Skyr kann man es sich recht einfach machen, da es ihn sogar schon in verschiedenen Geschmacksrichtungen gibt.
der neu entdeckte Erdbeer-Skyr musste also natürlich gleich in einem Kuchen landen.

Ofen auf 150°C vorheizen.

 

900 g Erdbeer-Skyr (2 Pck.) mit dem Handmixer in einer großen Schüssel verrühren. 4 Eier einzeln unterrühren. 1 Pck. Vanillepuddingpulver und 6 Eßl. Agavendicksaft (ersatzweise flüssigen Honig) unterrühren.

150 g Erdbeeren putzen, klein schneiden und unter den Teig heben.

 

den Teig in eine gut gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Springform füllen und in den Ofen schieben.

50 Minuten backen. nach der Backzeit den Kuchen unbedingt noch 20 Minuten im Ofen runterkühlen lassen, damit die Oberfläche nicht einreißt.

ein bisschen wabbelig ist der Quarkkuchen noch, wenn er aus dem Ofen kommt, das gibt sich aber beim Auskühlen.

den Kuchen in der Form auskühlen lassen.

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perfektes Bauernbrot!

lange ist’s her, dass ich Euch ein Sauerteigbrot präsentiert habe, dabei backe ich schon seit April wieder fleißig Brote mit meinem Anstellgut namens Isolde (Name wurde vom Liebsten ausgesucht). Isolde macht ihre Arbeit großartig und produziert seit ihrer zweiten Anstellung fluffige Brote, ganz ohne Hefe-Hilfe! wer noch mal wissen will, wie man einen Sauerteigansatz herstellt, kann hier nachlesen und sich eine Woche Zeit nehmen. aber ich kann garantieren: es lohnt sich!
selbstgemacht ist mehr als 100% besser als gekauft.

am Vortag das Anstellgut (100 g) mit 300 ml warmen Wasser vermischen und mit 300 g Roggenvollkornmehl verrühren.

im Warmen mindestens 12, gern 24 Stunden, gären lassen.

 

vor dem Anrühren des Hauptteiges 100 g Sauerteig abnehmen und in einem sauberen Schraubglas im Kühlschrank aufbewahren.

zum restlichen Sauerteig 175 ml warmes Wasser geben und ihn damit verrühren. 200 g Roggenmehl, 100 g Weizenmehl, 50 g Weizenvollkornmehl, 2 gestrichene Teel. Salz und bei Bedarf 1 gestrichenen Teel. Brotgewürz zum Hauptteig geben.

beim ersten Brot noch ½ Pck. Trockenhefe und bei den nächsten zwei bis drei Broten, noch mal je ¼ Pck. Trockenhefe dazu geben, damit die ersten Brote besser aufgehen. anfangs ist der Sauerteig meist noch ein wenig schwach auf der Brust.

den Hauptteig mit den Knethaken des Rührgeräts 5 Minuten auf niedriger Stufe verkneten, anschließend noch einmal 2 Minuten auf mittlerer Stufe.

den Teig für mindestens 45 Minuten im Warmen (24°C wären optimal) gehen lassen. 1½ Stunden Gehzeit hat meinen Broten bisher am Besten getan.

 

nach der Gehzeit den Teig mit einem Teigschaber in der Schüssel rund wirken und auf eine gut bemehlte Fläche setzen. weiter rund wirken und von allen Seiten leicht einmehlen.

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Vollkornpancakes mit Apfel

Pancakes sind – neben Eierkuchen – ja eins unserer Lieblings-Wochenend-Frühstücke. und da morgen der Tag des Apfelkuchens ist, gibt’s heute für Euch diese leckere Pancake-Variante mit Apfel!
da wir ja nun inzwischen eigentlich fast gänzlich auf Vollkornmehl umgestiegen sind, muss natürlich auch eine neue Pancake-Variante mit Vollkornmehl her. und da Äpfel auch nie verkehrt sind, im Zusammenhang mit Ahornsirup, gibt’s die gleich noch mit dazu.

für knapp 15 Pancakes 300 g Vollkornmehl mit 100 g Zucker, 1½ Teel. Backpulver und 1 Messerspitze Salz mischen.
in einem Messbecher 450 ml Milch, 50 ml neutrales Öl und 2 Eier miteinander verschlagen.

die flüssigen Zutaten zu den trockenen geben und zu einem homogenen Teig verrühren.

 

1 großen Apfel (oder 2 kleine) in kleine dünne Scheiben schneiden und unter den Teig rühren.

eine große Pfanne auf höchste Stufe vorheizen und einen Tropfen Teig hineingeben, um die Temperatur zu überprüfen. wenn der Tropfen oben auf Blasen schlägt, ist die Pfanne heiß genug. eine kleine Kelle Teig in die Pfanne geben und die Hitze reduzieren (Stufe 7 von 9).

wenn die Ränder des Pancakes nach so etwa 1½ bis 2 Minuten Blasen werfen, könnt Ihr ihn wenden.

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