Lachs an Bandnudeln mit Zitronen-Dill-Sößchen

fix und unkompliziert: Nudeln mit Lachs und heller Sauce.

für die Sauce hab ich eine Béchamel Sauce genommen. meiner Meinung nach eine der einfachsten Grundsaucen, für die man nix extravagantes im Haus haben muss.

160 g Bandnudeln nach Anleitung kochen.

 

300 g Lachs trocken tupfen, von beiden Seiten mit Salz bestreuen und kurz ruhen lassen.

in der Zwischenzeit die Bechamel Sauce köcheln:

eine dünne Scheibe Butter in einem Topf schmelzen und  1 Eßl. Mehl mit dem Schneebesen unter die Butter rühren. die (mehr oder weniger feste) goldfarbene Sauce mit 150 ml Gemüsebrühe und 150 ml Milch unter Rühren aufkochen. 1 Hand voll geriebenen Käse in die Soße streuen, 1 Teel. Zitronensaft und ½ Teel. Dillspitzen dazu geben und gut verrühren.

mindestens 5 Minuten köcheln lassen. mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

während die Soße köchelt und weniger Aufmerksamkeit benötigt, geht’s mit dem Lachs weiter:

den Lachs mit Küchenrolle trocken tupfen und dann bei mittlerer Temperatur in einer Pfanne braten, bis das Fleisch des Fischs von unten bis zur Hälfte der Höhe zartrosa geworden ist. dann wenden und von der anderen Seite braten, bis der ganze Lachs zartrosa ist.

fertig mit Vorbereitung

die Nudeln abgießen und auf einem Teller anrichten. mit der Soße übergießen und den Lachs daneben setzen. alles mit ein wenig frischem Dill bestreuen und genießen.

Kinpira – Wurzelgemüse auf japanische Art

Kinpira ist eine Zubereitungsart der japanischen Küche, die gern für Beilagen, zum Beispiel in Bento, genutzt wird. man kann es übersetzen mit „sautieren und simmern“. hauptsächlich wird dafür Wurzel- und Stangengemüse genutzt. unsere Lieblingskombination ist Möhre mit Kohlrabi.

ich habe eine Rezept-Variante von einfach-bento als die Beste für uns entdeckt:

1 Tasse knackiges Wurzel-/Stangengemüse zuerst in großflächige Scheiben, dann in Streichholzgroße Stifte (Julienne) schneiden.

 

1 Eßl. Öl in einer kleinen Pfanne stark erhitzen und das Gemüse darin 2 Minuten unter gelegentlichem Schwenken anbraten.

Hitze auf kleinste Flamme herunterschalten und zum Gemüse 1 Eßl. Sojasoße und 2 Eßl. Mirin geben. 2 Minuten simmern lassen.
1 Teel. Sesamsamen unter das Gemüse mischen und dann sofort runter vom Herd, sonst wird das Kinpira zu weich.

in einer luftdichten Dose hält es sich bei uns im Kühlschrank 4 bis 5 Tage, sodass man es bequem für eine komplette Bento-Woche in größerer Menge vorbereiten kann.

solo oder auch einfach so zu Reis, schmeckt Kinpira absolut lecker. und ich freue mich in jedem Bento darauf.

Onigiri: Yaki Onigiri

heute mal wieder eine Variante von Onigiri und zwar die Gebratene.

das Rezept dafür habe ich ein wenig variiert von Bento-Mania übernommen. Yaki Onigiri heißt übersetzt einfach nur gegrilltes/gebratenes Onigiri. während des Bratens werden die Onigiri aber noch mit einer Miso-Paste oder Sojasoße bestrichen, wodurch sie wirklich lecker werden!

160 g japanischen Klebreis kochen.

 

aus 1 Teel. Miso, 1½  Teel. Mirin, 1 Teel. Zucker und ¼ Teel. Salz eine Paste zusammen führen und vorerst beiseite stellen.

den Reis nicht ganz abkühlen lassen, sondern verarbeiten, sobald man ihn ohne sich die Hände zu verbrennen, anfassen kann.

 

3 Onigiri aus dem Reis formen.

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Omuraisu – Bratreis mit Omlette

ein sehr einfaches und sehr leckeres Gericht der japanischen Küche. es ist auch über die Grenzen Japans hinaus recht bekannt, da es vor allem in einigen Anime aufgegriffen wurde und somit auch zu uns schwappte.

Omuraisu ist im Grunde Reis mit Gemüse und Fleisch nach Wahl gebraten, mit Ketchup „verfeinert“ und anschließend in ein dünnes Omlette gewickelt. wie gesagt: einfach aber sehr lecker! wobei ich dazu sagen will: Omuraisu steht und fällt mit seinen Beigaben. es sollten schon mindestens drei Zutaten, wie Möhren, Pilze oder Schinken, extra enthalten sein, damit es wirklich richtig schmeckt.
und man sollte sich von der Portionsgröße nicht täuschen lassen. bei zwei Portionen Reis kommen mit den ganzen Extrazutaten 3 Portionen Omuraisu raus. nicht, dass sowas den Liebsten stören würde…

prinzipiell kann rein, was weg muss. unsere Mischung war hier:

½ große Möhre klein gewürfelt, 1 Stange Frühlingszwiebel in feine Ringe geschnitten, 4 – 5 Eßl. weiche Erbsen, etwa 100 g gewürfelter Schinkenspeck und 1 Scheibe Hinterschinken, ebenfalls klein geschnitten.

 

300 g Reis mit zusätzlich zum Kochwasser je 1 Eßl. Sojasoße, Sake und Mirin kochen.

 

wenn der Reis fertig ist, zuerst die Möhren und das „Fleisch“ anbraten.

anschließend die Erbsen und Lauchzwiebeln dazu geben…

…und schlussendlich den Reis.

gut umrühren, damit nichts anbrennt!

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Wirsing-Hühnchen-Tapas

da hat die Katha wieder was angestellt.. Wirsing.. und Hühnchen.. und eigentlich war’s das auch schon.. na gut, Bacon noch dazu.. aber soooo lecker!

2015-11-28 Wirsing-Hühnchen 02

1 Hühnerbrust in mundgerechte Stücke und 3 Scheiben Bacon in Streifen schneiden.. beides mit ein wenig Öl anbraten..

 

4 bis 5 kleine Wirsingblätter abzupfen, waschen, vom Strunk entfernen und in nicht allzulange Streifen schneiden.. den Wirsing und einen größeren Schluck Wasser zum Hühnchen geben, den Bratensatz mit einem Kochlöffel vom Pfannenboden lösen und alles gut verrühren.. so lange weiterbraten, bis kein Wasser mehr in der Pfanne ist.. zum Schluss mit Pfeffer und Salz abschmecken..

 

das Wirsing-Hühnchen mit getoastetem Brot servieren..

ich habe Kathas Rezept unserem Geschmack und unserer Faulheit angepasst.. heißt kein Blanchieren des Wirsings vorher und auch keine Trockenpflaumen.. aus dem restlichen Wirsing ist dann übrigens eine leckere Lasagne geworden..