Kinpira – Wurzelgemüse auf japanische Art

Kinpira ist eine Zubereitungsart der japanischen Küche, die gern für Beilagen, zum Beispiel in Bento, genutzt wird. man kann es übersetzen mit „sautieren und simmern“. hauptsächlich wird dafür Wurzel- und Stangengemüse genutzt. unsere Lieblingskombination ist Möhre mit Kohlrabi.

ich habe eine Rezept-Variante von einfach-bento als die Beste für uns entdeckt:

1 Tasse knackiges Wurzel-/Stangengemüse zuerst in großflächige Scheiben, dann in Streichholzgroße Stifte (Julienne) schneiden.

 

1 Eßl. Öl in einer kleinen Pfanne stark erhitzen und das Gemüse darin 2 Minuten unter gelegentlichem Schwenken anbraten.

Hitze auf kleinste Flamme herunterschalten und zum Gemüse 1 Eßl. Sojasoße und 2 Eßl. Mirin geben. 2 Minuten simmern lassen.
1 Teel. Sesamsamen unter das Gemüse mischen und dann sofort runter vom Herd, sonst wird das Kinpira zu weich.

in einer luftdichten Dose hält es sich bei uns im Kühlschrank 4 bis 5 Tage, sodass man es bequem für eine komplette Bento-Woche in größerer Menge vorbereiten kann.

solo oder auch einfach so zu Reis, schmeckt Kinpira absolut lecker. und ich freue mich in jedem Bento darauf.

Onigiri: Yaki Onigiri

heute mal wieder eine Variante von Onigiri und zwar die Gebratene.

das Rezept dafür habe ich ein wenig variiert von Bento-Mania übernommen. Yaki Onigiri heißt übersetzt einfach nur gegrilltes/gebratenes Onigiri. während des Bratens werden die Onigiri aber noch mit einer Miso-Paste oder Sojasoße bestrichen, wodurch sie wirklich lecker werden!

160 g japanischen Klebreis kochen.

 

aus 1 Teel. Miso, 1½  Teel. Mirin, 1 Teel. Zucker und ¼ Teel. Salz eine Paste zusammen führen und vorerst beiseite stellen.

den Reis nicht ganz abkühlen lassen, sondern verarbeiten, sobald man ihn ohne sich die Hände zu verbrennen, anfassen kann.

 

3 Onigiri aus dem Reis formen.

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Omuraisu – Bratreis mit Omlette

ein sehr einfaches und sehr leckeres Gericht der japanischen Küche. es ist auch über die Grenzen Japans hinaus recht bekannt, da es vor allem in einigen Anime aufgegriffen wurde und somit auch zu uns schwappte.

Omuraisu ist im Grunde Reis mit Gemüse und Fleisch nach Wahl gebraten, mit Ketchup „verfeinert“ und anschließend in ein dünnes Omlette gewickelt. wie gesagt: einfach aber sehr lecker! wobei ich dazu sagen will: Omuraisu steht und fällt mit seinen Beigaben. es sollten schon mindestens drei Zutaten, wie Möhren, Pilze oder Schinken, extra enthalten sein, damit es wirklich richtig schmeckt.
und man sollte sich von der Portionsgröße nicht täuschen lassen. bei zwei Portionen Reis kommen mit den ganzen Extrazutaten 3 Portionen Omuraisu raus. nicht, dass sowas den Liebsten stören würde…

prinzipiell kann rein, was weg muss. unsere Mischung war hier:

½ große Möhre klein gewürfelt, 1 Stange Frühlingszwiebel in feine Ringe geschnitten, 4 – 5 Eßl. weiche Erbsen, etwa 100 g gewürfelter Schinkenspeck und 1 Scheibe Hinterschinken, ebenfalls klein geschnitten.

 

300 g Reis mit zusätzlich zum Kochwasser je 1 Eßl. Sojasoße, Sake und Mirin kochen.

 

wenn der Reis fertig ist, zuerst die Möhren und das „Fleisch“ anbraten.

anschließend die Erbsen und Lauchzwiebeln dazu geben…

…und schlussendlich den Reis.

gut umrühren, damit nichts anbrennt!

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Wirsing-Hühnchen-Tapas

da hat die Katha wieder was angestellt.. Wirsing.. und Hühnchen.. und eigentlich war’s das auch schon.. na gut, Bacon noch dazu.. aber soooo lecker!

2015-11-28 Wirsing-Hühnchen 02

1 Hühnerbrust in mundgerechte Stücke und 3 Scheiben Bacon in Streifen schneiden.. beides mit ein wenig Öl anbraten..

 

4 bis 5 kleine Wirsingblätter abzupfen, waschen, vom Strunk entfernen und in nicht allzulange Streifen schneiden.. den Wirsing und einen größeren Schluck Wasser zum Hühnchen geben, den Bratensatz mit einem Kochlöffel vom Pfannenboden lösen und alles gut verrühren.. so lange weiterbraten, bis kein Wasser mehr in der Pfanne ist.. zum Schluss mit Pfeffer und Salz abschmecken..

 

das Wirsing-Hühnchen mit getoastetem Brot servieren..

ich habe Kathas Rezept unserem Geschmack und unserer Faulheit angepasst.. heißt kein Blanchieren des Wirsings vorher und auch keine Trockenpflaumen.. aus dem restlichen Wirsing ist dann übrigens eine leckere Lasagne geworden..

Korokke – japanische Kroketten

Japaner lassen sich ja recht gern durch westliche Küche inspirieren.. und bei den Korokke haben sie eine wahre Meisterleistung hingelegt! ich bin ja jemand, der Kroketten allen anderen Arten von Kartoffel-Zubereitungen vorzieht, aber Korokke sind eine Perfektion der Krokette!

2015-07-28 #105 Korokke

und dabei sind sie sooooo simpel: Kartoffelbrei gemischt mit Hackfleisch und anschließend paniert.. genial!

vier mittelgroße Kartoffeln in Salzwasser weich kochen.. die weichen Kartoffeln schälen, zu einem Brei zerdrücken und erstmal bei Seite stellen..

 

125 g Hackfleisch mit einem Teel. Senf, einem Teel. Ketchup, einem halben Teel. Salz und einem halben Teel. Pfeffer würzen und gut durchkneten.. das Hackfleisch krümelig durch braten und anschließend zum Kartoffelbrei geben.. beides miteinander vermischen..

 

einen tiefen Teller mit Panko oder Semmelbröseln bereitstellen und eine hohe Pfanne mit einer Schicht Öl erhitzen, um die Korokke darin braten zu können..

 

vom Kartoffel-Hack-Brei nun immer Walnuss-große Kugeln abtrennen, ordentlich fest drücken und anschließend entweder zu Kugeln oder zu Talern formen..

 

die Korokke im Panko/den Semmelbröseln wenden, bis genug davon an ihnen kleben bleibt..

man kann die Korokke natürlich auch mit Mehl und Ei ganz normal panieren, muss man aber nicht.. die Panade hält auch so sehr gut, wie ich finde und man spart sich einige Matzerei..

2015-07-24 Korokke 01

diese dann einfach bis zum gewünschten Bräunungsgrad braten.. durchgebraten müssen sie ja nicht werden, da der Kartoffelbrei und auch das Gehacktes beides schon fertig verarbeitet wurden..

2015-07-24 Korokke 02

auf Küchenpapier abtropfen lassen und mit Okonomiyaki-Soße bestrichen noch warm genießen!

wie man auf dem ersten Bild sieht, schmecken sie kalt im Bento auch noch, aber dann sind sie logischer Weise nicht mehr so schön knusprig..

aber an sich eine sehr tolle Art alte Kartoffeln los zu werden..