担担麺 – Tantanmen

eine sehr leckere Variante von Ramen sind Tantanmen. es ist eine chinesische Version mit Miso-gewürztem Hackfleisch und einer scharfen Sesampaste als Grundlage. 

das Rezept ist (minimal abgeändert) wieder von nekobento. einer meiner liebsten Quellen, wenn es um Ramen geht.

1 Ei wachsweich kochen, abkühlen lassen.

2 Eßl. gerösteten Sesam so fein wie möglich im Mörser zerstoßen. vorerst beiseite stellen.

 

in einem kleinen Topf 400 ml Hühnerbrühe zusammen mit dem Sesam und ½ Teel. Chiliöl kurz aufkochen.

während dessen 100 g Hackfleisch mit 1 ½ Eßl. weißer Misopaste und ½ Teel. Chiliflocken schon in einer beschichteten Pfanne vermischen und anschließend krümelig braten, bis es durch ist.

und nebenbei 1 Portion Ramennudeln nach Anleitung al dente kochen.

hinten die Nudeln, vorn Brühe und Hackfleisch.

die Nudeln abgießen, in einem Sieb durch kräftiges Schütteln abtropfen lassen und in eine große Schüssel geben.

 

Brühe durch ein feines Sieb über die Nudeln gießen und zum Schluss das Hackfleisch darauf drapieren.

das Ei pellen, halbieren und ebenfalls auf die Ramen setzen.

wer hat, kann zu Anfang noch in der Brühe Pak Choi oder Spinat blanchieren und ebenfalls als Topping dazu geben. hatte ich gerade nicht da, also muss die Petersilie vom Balkon als Grün-Tupfer reichen.

die Ramen sind seeeehr lecker und praktischer Weise „klebt“ das Hackfleisch an den Nudeln, sodass man sie fast ganz mit Stäbchen statt Löffel essen kann. wirklich eine sehr gute und nicht all zu aufwändige Version von Ramen.

花見団子 – Hanami Dango

2015 habe ich schon einmal Dango zum Hanami gemacht. allerdings war ich damals mit der Konsistenz der Dango nicht sonderlich zufrieden. die klebten einfach wie blöde und waren durch die Stärke rundherum irgendwie auch nicht sonderlich lecker.

zum diesjährigen Hanami habe ich sie noch einmal probiert. dieses Mal nach dem Rezept von Bento-Mania. und was soll ich weiter groß sagen: es ist grandios!

150 g festen Seidentofu abtropfen lassen. 150 g Klebreismehl mit 50 g Puderzucker vermischen, den Tofu dazu geben…

… und mit den Händen zu einem weichen Teig verkneten.

den Teig abwiegen und in drei gleichgroße Teile teilen.

 

den ersten Teil weiß lassen,

den nächsten Teil mit 1 Eßl. Rotebeete-Saft verkneten und

den für letzten Teil 1 Teel. Matchapulver mit 1 Eßl. Wasser verrühren und den dritten Teigteil damit verkneten.

evtl. jeweils etwas Klebreismehl nachgeben, damit die Konsistenz wieder stimmt.

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Vollkorn-Sonntagsbrötchen

mir war mal wieder nach einem Versuch für schnelle Brötchen am Wochenende.
nach ein paar Versuchen habe ich sehr gutes Chefkoch-Rezept gefunden und auf unser geliebtes Vollkorn-Mehl umgemünzt. perfekt!

½ Würfel Frischhefe mit 1 vollen Teel. Honig verrühren.

300 ml warmes Wasser zugießen, ½ Eßl. Salz einstreuen.

 

in 50-g-Schritten 450 g gesiebtes Vollkornmehl unter Rühren zugeben.

wenn es mit dem Rühren nicht mehr geht, auf die Knethaken vom Handrührgerät umsteigen und den Teig zu einem leicht klebenden Ball verkneten.

wer Körnerbrötchen mag, kann mit dem letzten Mehl noch 2 – 3 Eßl. Saatenmischung dazugeben.
wir sind nicht so die Freunde von Körner auf’s Brötchen, sondern lieber rein, das krümelt nicht so.

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Onigiri: Yaki-Shōyu-Onigiri

gebratene Onigiri mit Miso-Mantel hatten wir ja schon mal. das waren die Yaki-Miso-Onigiri. dieses mal gibt es Yaki-Shoyu-Onigiri, mit Sojasoße bestrichen während des Bratens. mehr Rezept braucht’s eigentlich auch nicht wirklich.

das vordere ist ein Yaki-Onigiri, das hintere hat nur Furikake im Reis.

160 g Sushireis im Reiskocher kochen. noch warm den Reis fest zu 3 Onigiri formen.

 

eine kleine Pfanne ohne Öl auf höchste Stufe erhitzen und die Onigiri darin jeweils etwa 2 Minuten von jeder Seite leicht braun rösten.

die Hitze auf mittlere Flamme herunterdrehen. mit einem Pinsel die Onigiri jeweils 2mal mit Sojasoße bestreichen und dann wenden.

nach dem Wenden gleich die andere Seite bestreichen und gleich schauen, dass die untere Seite nicht schon zu dunkel ist. das geht dann wirklich schnell.

 

die fertigen Onigiri mit einem Streifen Nori servieren und knusprig genießen.

im Bento sind sie auch sehr lecker, aber die Knusprigkeit geht da natürlich leider verloren.

klassische Baiser

was macht man mit übrig gebliebenem Eiweiß? Baiser!
je nachdem wie viele Eiweiß Ihr übrig habt, nehmt Ihr mehr oder weniger Puderzucker. an sich bleibt die Restbehandlung immer gleich. die Menge oben war 1 Eiweiß und es kamen so um die 15 Baiser dabei raus.

die Eiweiß zu Eischnee aufschlagen und pro Eiweiß 50 g Puderzucker dazusieben. mit dem Handrührgerät weiter verschlagen, kurz bevor der Zucker sich aufgelöst hat, noch 1 Mini-Schuss Zitronensaft dazu geben. die Masse wird sehr steif aufschlagen.

 

die fertig geschlagene Baisermasse zügig entweder mit einem Teelöffel oder mit einer Spritztülle auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech (oder zwei) setzen.

wenn Ihr solche Spitzen vermeiden wollt: mit dem angefeuchteten Finger die Spitzen nach unten drücken. dann klebt nix am Finger und die Baiser werden runder.

bei 100°C Umluft 1 ½ Stunden im Ofen trocknen. die Ofentür für mindestens 1 Stunde nach dem Backen geschlossen halten, damit die Baiser nicht zusammenfallen und die Restwärme noch genutzt wird.

fertig! man kann am Anfang noch flüssige Speisefarbe hinzugeben oder ein paar Tropfen Aroma nach Wahl. aber wenn einfach fix das übrige Eiweiß wegsoll, finde ich die Baiser klasse.


Nährwerte pro Stück (7 g):
15 kcal | 0,5 g Eiweiß | 3,4 g KH | 0 g Fett