Lebkuchen-Kuchen

letzte Woche auf Arbeit brachte eine Kollegin einen Kuchen mit, der wahnsinnig lecker nach Lebkuchen schmeckte.. war aber ein normaler Rührkuchenteig.. tja.. Rezept kurz nachgeschaut und los geht’s mit Lebkuchen-Kuchen von chefkoch.de..


als Erstes werden 250ml Milch erwärmt und in ihr 150g Butter geschmolzen.. in eine große Schüssel werden in der Zeit 250g Zucker, eine Pck. Vanillezucker, eine Messerspitze Zimt, 300g Mehl, eine Pck. Backpulver, 100g geriebene Haselnüsse, drei Eßl. Kakao und eine Pck. Lebkuchengewürz miteinander vermischt.. die Butter-Milch-Mischung wird dazu gegeben und zusammen mit drei Eßl. Honig und drei Eiern zu einem glatten Teig verrührt..
nun auf’s gefettete Blech damit und bei 200°C für 15 Minuten im vorgeheizten Ofen backen..
anschließend kann er einfach mit Puderzucker bestäubt oder mit einer Schokoglasur überzogen oder mit Mandelkernen hübsch dekoriert werden..

und noch mal eine grad in der Weihnachtszeit wichtige Erinnerung an die 80%-Regel:
vom Zucker 20% abziehen schadet weder dem Kuchen noch Eurem Gewicht..
 nur bei Plätzchen sollte man schon die richtige Zuckermenge nehmen, da dort der Zucker wichtig für die Konsistenz und den Halt ist..

geht schön schnell und ist lecker, was gibt’s besseres zum dritten Adventskaffee?

massig und einfach: Spritzgebäck

tja, wenn’s schnell viel werden soll, sind diese Plätzchen wohl die geling-sichersten..

letzten Winter meinte die Frau Königin, dass es im An- und Verkauf um die Ecke wohl so eine uralte tschechische Gebäckpresse gäbe und ich dort doch mal hinschauen solle, wenn ich jemals solche Kekse machen wollte.. bis dato wollt ich eigentlich nicht.. aber die Kaufgier auf Backutensilien in Kombination mit dem unschlagbaren Angebot von 6 € siegte dann doch und ich war somit Besitzerin einer Gebäckpresse..
dieses Jahr wollt ich das gute Stück dann doch endlich mal einweihen.. Rezept hat ich noch von vor X Jahren, passt also zur uralten Presse!
300g weiche Butter mit 150g gesiebtem Puderzucker, einem Päck. Vanillezucker und einem Ei schaumig schlagen.. 450g Mehl vermischt mit einem Teel. Backpulver dazu und alles zu einem leicht klebenden, sich aber von den Händen lösenden Teig kneten.. anschließend die Hälfte abteilen und diese mit gesiebtem Kakaopulver in den gewünschten Braunton einfärben..
tadaa, Teig fertig! toll, oder?
nun wird beispielsweise eine dünnere Stange brauner Teig geformt und darum weißer Teig gewickelt.. das geht ruhig alles ganz grob und unhübsch, da der Teig in der Presse gut zusammengedrückt wird, muss man da nicht auf absolute Passform achten.. der (in diesem Fall) braune Teig sollte nur von allen Seiten irgendwie mit hellem ummantelt sein..
nun die Presse nach Bedienungsanleitung befüllen und zusammenstecken.. der Teig wird direkt auf’s Blech gepresst.. (am Backpapier würde er hängen bleiben und sich nicht aus der Presse lösen)
die Kekse werden im auf 175°C vorgeheizten Ofen etwa 15 Minuten gebacken..
ruhig immer mal andere Formen ausprobieren, so bleibt’s spannend!

ach, jetzt seh ich grad’n Fehler im Bild.. das Blümchen unten links ist von der ganz linken Schablone und das Blümchen links oben ist von der Schablone Zwei von links.. ist auch nur so als Anregung gedacht gewesen..

der Liebste findet sie toll, weil er sie ohne schlechtes Gewissen wegfuttern kann.. schließlich sind’s viele und ich hab nicht so arg viel Arbeit damit gehabt, wie bei beispielsweise bei den Marmeladensternen..

 

PSsst: und nur falls’s mal gefragt werden sollte, die Plätzchen die da rauskommen, heißen bei uns Automaten-Plätzchen.. ist halt so..

und Ihr so?

na? was sagt das erste Türchen?

bei mir gibt’s wieder mal – wie auch letztes Jahr – einen selbst befüllten Schoki-Kalender..

ja, sicher, man kann ja soooo tolle Adventskalender selbst basteln..

aber ehrlich? für mehr als 24 an einem Band hängende blaue Säckchen mit Sternchen drauf, hat’s bei mir nie gereicht..

der hier ist halt aus sehr festem Filz, hat einen goldenen Stern auf der Spitze und ganz genial: die Glöckchen.. beachtet bitte die wunderbaren Glöckchen, die herrlich sanft klingeln, wenn man sich sein „Türchen“ holt.. wunderbar..

so.. zur Füllung.. am Besten in die vorgefertigten „Türchen“ passen Rittersport Mini! drei Packungen davon reichen (drei Stück können gleich vernichtet werden)..

und weil’s ja Weihnachten ist, bin ich immer ganz gierig, auf die jeweilige Weihnachtsedition von Rittersport..

dieses Jahr bin ich ziemlich begeistert

die gebrannten Mandeln (grün) waren letztes Jahr schon unser beider Favorit.. daher sind wir natürlich recht begeistert, dass die es wieder in die Top 3 geschafft haben..

neu sind die dunkle Nougatcreme (blau) und Kokosmakronen (gelb)..

der Liebste bleibt bei seinem Favorit aus dem Vorjahr, bei mir siegt dieses Jahr eindeutig Kokosmakrone! soooooo lecker!

und, wie sehen Eure Adventskalender so aus? sind sie gekauft oder selbstgemacht oder vielleicht wie meiner gekauft und selbstbefüllt!?

DIY Orangenabrieb und Vanillezucker

jaja, einiges gibt’s, das ist einfach zu einfach herzustellen um’s zu Kaufen..

Orangenabrieb zum Beispiel..

ungespritzte Orangen gut und heiß abwaschen, abtrocknen und mit einer normalen kleinen Reibe die oberste Schalenschicht – bis zum Weißen – abreiben..

die Orangenschale auf Küchenrolle ausgebreitet etwa drei Tage trocknen lassen..

und anschließend im Mörser feinmörsern..

und schon kann’s losgehen mit Backen.. geht natürlich genauso gut mit Limetten oder Zitronen..
auch sehr einfach ist Vanillezucker herzustellen..

 man beachte die Backspuren auf dem Tisch, der Zucker ist im Dauer-Einsatz!

grad in Weihnachtsplätzchen wird oft das Mark von Vanilleschoten verwendet.. die leeren, ausgekratzten Vanille-Schoten einfach in ein hohes verschließbares Gefäß geben und mit normalem Zucker auffüllen.. anschließend beim Vorbeigehen immer mal Schütteln, damit sich kein großer Zuckerklumpen bildet..

je länger der Zucker durchziehen kann, um so intensiver ist logischer Weise das Aroma.. nach ein paar Wochen kann der Zucker aber schon verwendet werden.. und wer noch mehr Vanille haben will, der kann getrocknete Vanilleschoten mit einer Kaffeemühle fein mahlen und ebenfalls mit dem Zucker vermischen.. (nach einer Idee vom kleinen Kuriositätenladen)

Stollen mal anders

wir erinnern uns an meinen Stollen-Berg vom letzten Jahr!?

nun ja, etwas ernüchtert wollt ich daher dieses Jahr nicht noch mal einen Stollen versuchen.. aber das Stollen-Konfekt von Steph vom Kuroisitätenladen hat’s mir dann doch angetan…

klein, fein, und eigentlich wie’n Großer, kommen die kleinen Teilchen daher.. und sind auch recht fix gemacht!

150g Cranberries in 3 bis 4 Eßl. gepresstem Orangensaft über Nacht einweichen.. – okay, das ist jetz nich fix, aber davon abgesehen, geht’s wirklich schnell..

100g weiche Butter mit 75g Zucker, einem Teel. Orangenabrieb (Rezept später) und dem Mark einer Vanilleschote schaumig rühren.. anschließend 150g abgetropften Magerquark dazugeben und unterrühren..

300g Mehl (Typ 550) mit 2 Teel. Backpulver und je 1/4 Teel. gemahlenem Kardamom und Ingwer vermischen und ebenfalls zur Buttermischung geben, alles nun gut verkneten.. zum Schluss 60g gehacke Pistazienkerne und die Cranberries in den Teig einarbeiten..

den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen (meiner war etw. 1,5 cm, flacher wär besser) und in etwa gleichgroße Stücke schneiden, diese auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech für etwa 15 Minuten bei 180°C im vorgeheizten Ofen backen..

die frisch aus dem Ofen kommenden Teilchen großzügig mit geschmolzener Butter bestreichen und anschließend in Puderzucker wälzen..

und noch ganz frisch schmecken sie eigentlich echt am Besten!