WalnussSchneebälle

es geht weiter mit dem Backen!!

und zwar sind diesmal Walnussmakronen dran.. neues Rezept, noch nie probiert, wieder aus diesem Buch; ran an den Teig!

für etwa 25 Stück viertelt Ihr 200g Walnusskerne und stellt sie erstmal zur Seite.. nun schlagt Ihr zwei Eiweiß zu schnittfestem Eischnee auf (zum Testen Schüssel vorsichtig umdrehen, wenn der Eischnee Euch nicht entgegenkommt, ist er fest genug  ) und rührt danach 100g gesiebten Puderzucker unter.. die Masse wird nun wieder flüssig und glänzt..

jetzt kommen die Walnussviertel dazu, die untergerührt werden..

mit einem Teelöffel kleckst Ihr nun die Walnussmasse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und schiebt das Ganze bei 150°C für etwa 25 Minuten in den vorgeheizten Backofen..

wie man auf dem Bildchen sieht, habe ich die Makronen auf Oblaten gesetzt (Ø 50 mm), bringt aber nix, da sie nach dem Auskühlen davon abfallen.. ahnt man ja nicht, sowas..

beim Auskühlen knacken sie übrigens ganz lustig.. hab mich erst so an die zwanzig Minuten gewundert, was da so komische Geräusche von sich gibt..

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Stollen ist übrigens angeschnitten, schmeckt erstaunlich gut und das Rezept folgt demnach auch noch demnächst..

schwarz-weiße Kringel und Karos

weiter geht’s mit dem typischen SchwarzWeißGebäck (73 Stk), dass zu Weihnachten nicht fehlen darf:

diesmal eigentlich hauptsächlich vom Liebsten zusammengeknetet, liebevoll ausgerollt und mit genialer Bindfadentechnik (s.u.) zurecht geschnitten..

für den Teig siebt Ihr 500g Mehl in eine Schüssel und gebt 200g Zucker dazu.. beides vermischen..

nun kommen 250g kalte Butter in Flöckchen geschnitten und zwei Eier zur Mehl-Zucker-Mischung.. alles mit kalten Händen schnell zu einem Mürbeteig verkneten..

den Teig in zwei etwa gleichgroße Teile teilen und den einen schon mal in Frischhalte-/Alufolie eingewickelt in den Kühlschrank verfrachten.. den anderen Teil des Teiges mit 3 Eßl. Kakao und einem Eßl. Milch zu einem schönen Schokoteig verkneten.. diesen dann ebenfalls in Folie gewickelt in den Kühlschrank stecken.. die beiden dürfen nun 30 Minuten bis eine Stunde dort verweilen.. weiter nach Belieben mit Variante 1) oder 2)

wenn sie gut gekühlt sind,

1) werden sie jeweils dünn zu einem  Rechteck ausgerollt.. das eine Rechteck auf das vorher mit etwas Wasser bestrichene andere Rechteck legen und beide zusammen einrollen.. den Teig, der auf der Innenseite der Rolle ist, eventuell noch einmal mit Wasser bestreichen, damit die Rolle auch gut hält und nicht beim Schneiden auseinander fällt..

oder

2) wird wahlweise etwas vom hellen oder vom dunklen Teig zurückbehalten, was später und den fertigen Teigquader gewickelt wird.. die restlichen zwei Teige jeweils zu etwa ein Zentimeter dicken Rechtecken ausrollen und in ebenfalls ein Zentimeter dicke Streifen schneiden.. nun werden die Streifen abwechselnd neben- und übereinander gestapelt, sodass ein Schachbrettmuster entsteht.. die Streifen könnt Ihr (wie oben) mit etwas Wasser bestreichen.. wahlweise könnt Ihr drei Reihen mit insgesamt 9 Streifen oder auch zwei Reihen mit 6 Streifen machen.. der zurückbehaltene Teig wird jetzt dünn ausgerollt und um die Teigquader herumgewickelt..

 

die fertigen Plätzchenrollen/-quader kommen nun noch einmal für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank, damit sie sich nachher schöner schneiden lassen..

sind sie gut durchgekühlt, kommt die geniale Bindfadentechnik um Einsatz:

Ihr nehmt einen handelsüblichen etwa 20 Zentimeter langen Bindfaden und geht mit dem zwischen beiden Händen gespannten Bindfaden unter die Teigrolle.. nun werden die Enden nachoben gezogen und über dem Teig gekreuzt zusammengezogen.. damit ergibt sich ein sauberer Schnitt, ohne das der Teig durch ein Messer eingedrückt wurde.. perfekt für runde Kekse!

so, die fertigen Teigrohlinge kommen nun auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und werden bei 180°C im vorgeheizten Backofen 10 bis 15 Minuten gebacken..

die fertigen Plätzchen auskühlen lassen und anschließend genießen!

In der Weihnachtsbäckerei…

… gibt’s so manche Leckerei.. jawoll es hat begonnen!

eigentlich schon am Freitag mit einem Stollen-Versuch, aber den halt ich erstmal noch hinter’m Berg, weil ich noch nicht weiß, ob’s wirklich was geworden ist.. schaun wir mal, wie er ist, wenn er (wahrscheinlich) zum zweiten Advent angeschnitten wird..

nun beginnen wir erstmal mit den recht einfachen und beim Liebsten sehr begehrten BananenSchokoSplittern (52 Stk):

dafür werden 2 reife Bananen geschält und mit einer Gabel zu einem Bananenbrei zerdrückt.. nun werden 75g weiche Butter mit 130g Zucker schaumig gerührt.. zur Zucker-Butter-Mischung kommt jetzt der Bananenbrei, ein Ei und 1 Teel. Vanillezucker.. wenn alles gut untergerührt ist, siebt Ihr 175g Mehl, gemischt mit einem Teel. Backpulver, in die Mischung.. zum Schluss werden 150g Schokostreusel untergerührt..

die Masse wird mit Hilfe eines Teelöffels in kleinen Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gekleckst.. die Kekse laufen auseinander beim Backen, also lasst etwas Abstand zwischen ihnen.. sie werden bei 180°C im vorgeheizten Ofen 15 Minuten gebacken..

2014-11-23 Bananenkekse

sie schmecken sehr bananig, wenn sie fertig sind und sind nach den zehn Minuten Backen noch leicht weich im Inneren (was der Liebste bevorzugt).. nach fünfzehn Minuten Backzeit sind die am Rand leicht braun und auch innen knackig (was das Prinzesschen bevorzugt)..

das Rezept habe ich aus einem sehr genialen Buch namens Weihnachtsplätzchen von Elisabeth Bangert.. ich hab es mir letztes Jahr in der Vorweihnachtszeit gekauft und bin sehr begeistert davon! kann ich wirklich nur empfehlen..

nun denn, soweit von mir für diese Nacht,

wer nicht schlafen kann, darf sich gern am Rezept ausprobieren..


Nährwerte pro Stück (21 g):
71 kcal | 1 g Eiweiß | 11,1 g KH | 2,6 g Fett

Hust, Hust, der Herbst ist da

jaja.. so hustet es fröhlich umher und schniefet dabei ach so sehr…

nicht schön, nein, wirklich nicht..

das Prinzesschen quält sich nun seit über eineinhalb Wochen mit einem nicht besser werdenden Husten herum.. zwischenzeitlich bekomm ich zwar mal Abwechslung im Sinne von schniefender Nase oder mal nicht kratzendem Hals, sondern stechendem, aber alles in allem wird’s scheinbar nicht besser..

nun ja.. versuchen wir es also mit einem Hustensirup aus Kindertagen (wem Rosi unser Hustenbär vielleicht was sagt) und hoffen auf Besserung sowie ruhigere Nächte..

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und im Nachgang zum Mini-Halloween-Menü nun noch kurz das Muffinrezept.. im Grunde ist es nur wieder eine Abwandlung des Lieblingsteiges, aber jede neue Idee bringt wieder neue hervor, nicht?

fangen wir also mit dem Hacken von 2 Tafeln weißer Schokolade an.. hackt die Schoki nicht zu fein, sonst sieht und schmeckt man die Stücke später nicht mehr im Teig.. als nächstes werden zwei kleine Äpfel/wird ein großer Apfel geschält und in kleine (vllt. 1x1cm) Würfelchen geschnitten.. deckt die Apfelschüssel am besten bis zum weiteren Gebrauch zu, damit die Stücke nicht braun werden..

weiter geht’s mit 250g zimmerwarmer Margarine/Butter, die mit 200g Zucker cremig geschlagen wird… dann mischen wir unter 300g Mehl, 1 Pck. Backpulver  und geben diese Mischung abwechselnd mit 4 Eiern zur Zucker-Butter-Mischung.. alles schon verrühren und anschließend noch 100ml Milch dazu, wieder vorsichtig unterrühren, bis eine homogene Masse bei rauskommt..

nun färben wir unseren Teig.. ich habe dieses mal keine Speisefarben, sondern japanischen grünen Tee in Pulverform (Matcha) genommen.. die Frau Königin Mutter hat Matcha in großen Mengen zu Haus, da sie des öfteren japanische Teezeremonien macht und es somit es nicht weiter auffäll, wenn dort mal ein Eßlöffel fehlt..

wer ebenfalls mit Matcha färben will/kann, der sollte einen Eßl. Mehl weniger nehmen und dafür das Matchapulver mit in den Teig sieben.. wer normale Speisefarben nehmen möchte, der kann an dieser Stelle natürlich nach Herzenslust soviel grüne Lebensmittelfarbe in seinen Teig kippen, wie ihm lieb ist..

wahlweise könnt Ihr den Teig natürlich auch ungefärbt lassen..

nun zu guter Letzt die Apfel- und Schokistückchen unter den fertigen Teig heben und mit Hilfe von zwei Löffeln in die Muffinförmchen füllen..

ich habe ein Muffinblech, in dem Mulden für die einzelnen Muffins sind und muss somit nur meine Papierförmchen dort hineinsetzen.. wer kein spezielles Blech hat, sollte sich stärkere Förmchen für die Muffins kaufen, da die aus Papier den Teig leider nicht halten können..

sind die Förmchen nun zu 2/3 gefüllt, kommen sie für etwa 25 Minuten in den auf 180°C vorgeheizten Backofen.. wenn ihre Zeit um ist, lasst sie noch kurz 5 Minuten auskühlen, bevor Ihr sie aus dem Muffinblech nehmt, soweit Ihr eins verwendet habt..

tja.. wer nun noch in Verziehr-Laune ist, kann dank Zuckerguss noch kleine Gummibärchen auf die Muffins setzen oder sie einfach so mit Zuckerguss verschönern..

so.. ich geh mir jetzt noch einen schönen starken Kamillentee mit viiiiiiiel Honig machen und wünsche einen allseits angenehmen Abend

doch schon so groß?

man, man, wie die Zeit verfliegt.. nun wird mein kleiner Neffe schon Grundschüler.. ist doch erst zwei Wochen her, als ich ihn im Kinderwagen durch die Gegend geschoben hab, oder nicht?

ich seh’s kommen, schwupps hab ich selbst Kinder und schwupps hab ich Enkel!

na ja.. aber süß ist’s ja schon, wenn so’n Würmchen groß wird und man seine Fortschritte jedes Mal auf’s Neue bewundern kann.. die stolze Neu-Mutti Sari kriegt ja auch nicht genug von ihrem Mini-Helden.. *hihi*

ich freu mich ehrlich gesagt schon sehr drauf, auch mal (in so zwei bis drei Jahren *hüstel*) Mutti zu sein.. auch wenn dann bestimmt alles noch viel mehr zu schnell vergeht..

nun gut, zurück zum Ursprungsthema: Schuleinführung

was muss gemacht werden? Zuckertüten! nur gut, dass ich jedes Schuljahr von meinen Eltern eine Minizuckertüte bekommen hab und demnach noch ein paar hier rumkullern.. fix mit Sachen gefüllt, die der Kleine mag, einen Winnie Puuh Spitzer und die von der Schule geforderten (sauteuren) Buntstifte dazu und fertig!

und natürlich eine riesige Feier.. mit aller Verwandtschaft, die da nur im entferntesten verwandt ist (hab ich zumindesst das Gefühl, immerhin fast 30 Leute!) und wie klingt da natürlich wieder der Ruf meiner gestreßten Lieblingsschwester? „ICH BRAUCH KUCHEN!!!“

den kriegt sie doch gerne!

russischer Zupfkuchen auf dem Blech

und dieses Prachtstück bekommt man wie folgt hin:

es empfiehlt sich den Teig in zwei Fuhren zu machen, da alles auf einmal wirklich sehr viel in der Schüssel ist und man nicht wirklich Herr darüber werden kann…

in einer großen Schüssel 800g Mehl mit 400g Zucker und 100g Kakao mischen, dann 400g nicht zu warme Butter in Flöckchen sowie 2 Eier dazu, alles gut kneten, bis ein schöner brauner, nicht klebender, Teigklumpen rauskommt.. diesen in Frischhaltefolie einwickeln und ihm eine halbe Stunde im Kühlschrank Erholung gönnen..

in der Zeit wird die Füllung gemacht, indem 500g Magerquark in einer Schüssel am Besten mit einem Handrührgerät verquirlt werden, dann 3 Eier dazu, wieder verquirlen.. 250g weiche Butter unterquirlen und dann noch 250g Zucker und ein Pck. Vanillezucker dazu.. zum Schluß wird ein Pck. Vanillepuddingpulver unter die Füllung gerührt..

wenn der Teig seine Wellness-Zeit im Kühlschrank hatte, werden 3/4 von ihm auf einem großen Blech ausgerollt und an den Seiten 2 bis 3 Zentimeter als Rand hochgezogen.. nun die Füllung darauf verteilen und glattstreichen.. das restliche Viertel Teig wird nun in Streusel gezupft und auf dem Kuchen verteilt..

(irgendwann hab ich mal einen Zupfkuchen gebacken, bei dem ich den restlichen Teig nochmal ausgerollt habe und dann mit Plätzchenausstechern Figuren auf dem Kuchen verteilt habe – das war dann eine Springform mit Wölfen und Tannenbäumen – hat auch sehr gut funktioniert)

den Kuchen dann im unteren Teil des vorgeheizten Ofens bei 175°C für etwa 25 Minuten backen.. nach der Backzeit den Ofen ausstellen, aber zulassen und den Kuchen noch eine Weile nachwärmen lassen..

wer lieber eine Springform backen will, der muss die Teigmenge halbieren und die Backzeit auf (nicht um) 50 Minuten erhöhen.. Füllungsmenge und Backtemperatur bleiben trotzdem gleich..

viel Vergnügen damit und lasst’s Euch schmecken