frischer Frischkäse

ich hab ja schon mehrfach davon berichtet, dass es mich nervt, dass es keinen ungesalzenen Frischkäse zu kaufen gibt. für meinen Geburtstag solle es für die Kolleginnen aber Kokos-Frischkäse-Brownies geben. da blieb also nichts anders übrig, als sich endlich mal an den selbstgemachten Frischkäse von Christina zu wagen. und so schwierig und kompliziert wie befürchtet, war es gar nicht.

für etwa 200 g Frischkäse 250 g Magerquark mit 1 Becher Schmand verrühren. die Masse in ein doppelt gelegtes dünnes Leinentuch einschlagen und über Nacht in ein Sieb zum Abtropfen legen. ein Gewicht von 1 bis 2 Kilo zum Beschwerden darauf legen, dadurch wird überschüssiges Wasser herausgedrückt und die Mischung nimmt die Konsistenz von Frischkäse an.

wer es eiliger hat, kann das Tuch auch selbst ausdrücken. das braucht allerdings auch etwas Zeit und vor allem (im wahrsten Sinne) kräftiges Durchhaltevermögen.

Versuch eins:2016-09-13-frischkaese-01

beim ersten Versuch habe ich die „Keine-Zeit“-Variante gemacht und die Quarkmischung ausgedrückt. dabei quetscht man auch ein wenig Quarkmischung aus dem Tuch und es ist schon eine ziemliche Matscherei. aber für den eiligen Bedarf eine sehr gute Variante.

Versuch zwei:

der zweite Versuch war mit mehr Zeit und über Nacht. der Frischkäse wird hierbei wesentlich fester, als bei Versuch Nr. 1.

die fertige Frischkäsemischung wird mit 1 Eßl. Olivenöl und 2 – 3 Eßl. Naturjoghurt (ersatzweise 5 – 6 Eßl. Milch) vermischt, damit die Konsistenz stimmt.

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Schoko-Bananen-Kuchen

neulich hatten wir drei überreife Bananen hier rumliegen.. die mussten schnell weg, also kurz nach einem Rezept gegoogelt und ein hübsches in Tines veganer Backstube gefunden.. der Teig ist schnell zusammen gemixt und backen tut sich so ein Kuchen bekanntlich im Ofen von alleine.. perfekt als Süßes zwischendurch..

2016-09-04-bananen-schoko-kuchen

3 sehr reife Bananen mit 120 ml neutralem Öl, 250 ml Wasser und 1 Spritzer Zitronensaft mit einem (Stab)Mixer pürieren, bis ein feiner Brei bei rauskommt..

in einer Schüssel 380 g Mehl, 5 Eßl. Backkakao, 150 g Zucker, 1 Pck. Backpulver und 1 Prise Salz vermischen.. das Bananenmus dazu geben und alles zu einem homogenen Teig verrühren..

Backform fetten, mit Semmelmehl ausstreuen und den Teig einfüllen.. der Kuchen wird bei 180°C Umluft (oder 200°C Ober-/Unterhitze) im vorgeheizten Ofen ca. 45 Minuten gebacken.. Stäbchenprobe nicht vergessen..

Stäbchenprobe, für alle, die es noch nicht wissen, heißt: mit einem Holzstab in die höchste Stelle des Kuchens bis zum Boden stechen.. den Stab wieder herausziehen und angucken.. klebt noch flüssiger Teig am Stab, braucht der Kuchen noch ein paar Minuten.. ist der Stab sauber oder hat nur Krümel an sich, ist der Kuchen durch gebacken und damit fertig..

wer mag, kann den Kuchen noch mit geschmolzener Zartbitterschokolade als Kuvertüre übergießen..

lecker, lecker!

Hallo Oktober!

im Oktober werde ich…

…  weiterhin Urlaub haben!
… zum Mittelaltermarkt nach Kranichfeld fahren
… den Kanelbullensdag feiern
… für die Con basteln
… auf Con fahren!!!
… vielleicht Wölfe sehen und fotografieren können
… am Welt-Brot-Tag backen
… den 12. (!) Geburtstag meines Neffen feiern
… alle Uhren umstellen

2016-10

Kartoffelstempel zum Larp-Amulette bestempeln am 4. Oktober 2015

nach der Idee von der Frischen Brise..

Sliders: Chicken-Parmesan

Slider ist ein amerikanischer Ausdruck für ein kleines Sandwich, das aber eigentlich mehr wie ein Hamburger belegt ist. alles was nicht diesen klassischen Belag hat, ist eigentlich offiziell kein Slider. scheint dem Internet an sich aber egal zu sein, also nennen wir sie auch so.

2016-09-17-mini-burger-chicken-09

erstmals gesehen habe ich diese Party-Burger in diesem Video und die Idee fand ich großartig, schließlich sind alle Sliders gleichzeitig fertig und niemand muss auf seinen Burger warten, während andere schon futtern. also wurden sie beim letzten Spieleabend nachgebacken.

die Burgerbrötchen-Platte nennt sich im Amerikanischen übrigens Dinner-Rolls. vom Prinzip her sind es einfach normale, aber sehr kleine, Burgerbrötchen, die so dicht an dicht in einer Form gebacken werden, dass sie eine kompakte Platte ergeben. nicht schwierig und eigentlich auch nicht zu aufwendig. ein Rezept dazu, habe ich hier.

die Dinner Rolls waagerecht halbieren – wobei die untere Seite etwas dicker sein sollte – und die untere Platte zurück in die Auflaufform legen.

 

3 bis 4 Hühnerbrüste in der Pfanne gut durchbraten (oder alternativ direkt ein ganzes gebratenes Hühnchen kaufen.) das Fleisch etwas auskühlen lassen und in kleine Stückchen rupfen. mit etwa 350 g stückiger Tomaten-Basilikum-Soße vermischen und auf der unteren Brötchenhälfte verteilen.

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2 Mozzarella abtropfen lassen, in Scheiben schneiden und darauf verteilen. frischen Basilikum von den Stängeln zupfen, waschen, trocken schütteln und auf dem Mozzarella verteilen.

bei mir gab’s leider keinen frischen Basilikum mehr zu kaufen, daher hab ich auf sehr viel getrockneten zurück gegriffen.

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die Deckelplatte der Brötchen vorsichtig darauf setzen.

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