Poké-Torte

vor einer Weile feierte mein Neffe seinen 12. Geburtstag. was ihn und uns – außer der Verwandtschaft – vereint, ist die Begeisterung für Pokémon. es ist das Spiel und die Serie unserer Kindheit und nun auch das Spiel seiner Kindheit. demnach musste es dieses Jahr – zum Release von Pokémon Go – auch eine Pokémon-Torte werden.

die Torte ist entfernt mit der Prinsesstårta verwandt. es ist quasi nur die Schoko-Variante:

der Tortenboden wird einen Tag vor dem Servieren der Torte gebacken und die Schokosahne wird auch schon einen Tag vorher vorbereitet.

eine kleine Springform (22 bis 24 cm Durchmesser) ausbuttern und mit Semmelmehl bestreuen.. den Ofen auf 190°C vorheizen..
4 Eier trennen. das Eiweiß mit 200 g Zucker und 1 Teel. Vanillezucker schaumig aufschlagen. vorsichtig die Eigelb unterheben. 25 g Backkakao, 75 g Mehl (450er), 100 g Speisestärke und 2 Teel. Backpulver miteinander vermischen. vorsichtig unter die Eimasse heben. den Teig in die Form füllen und sofort 25 bis 30 Minuten backen. (Stäbchenprobe)

10 Minuten auskühlen lassen, dann aus der Form nehmen und ganz kalt werden lassen. anschließend in drei gleichdicke Ebenen teilen.

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für die Schokosahne 100 g Vollmilchschokolade und 50 g Zartbitterschokolade in kleine Stücke brechen und in 500 ml süßer Sahne schmelzen. die Sahne über Nacht in den Kühlschrank stellen.

am Tag des Servierens geht es dann mit einer Schokocreme los:

100 ml Sahne, 100 ml Milch, 1½ Eßl. Zucker und 1½ Eßl. Stärke miteinander verrühren. 50 g Zartbitterschokolade in kleine Stücken brechen und in die Sahnemilch geben. zusammen köcheln lassen (nicht gekocht!) bis sie eingedickt ist. anschließend mit Frischhaltefolie abgedeckt auskühlen lassen.

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Hallo November!

im November werde ich…

… viel alleine auf Arbeit sein
… auf den ersten Schnee warten
… in Leipzig Freunde besuchen
… zum Wardruna Konzert fahren
… Stulpen stricken
… ganz viele Lebkuchen futtern
… dick eingepackt viel kalte, frische Luft genießen
… den diesjährigen Adventskranz basteln

2016-11

erstes Schneegestöber am 22. November 2015

nach der Idee von der Frischen Brise..

Kokos-Quark-Brownies

die leckeren kleinen Brownies von Penne im Topf gab es wie schon erwähnt beim Frühstücksessen mit den Kolleginnen auf Arbeit anlässlich meines Geburtstages. mit dem selbstgemachten Frischkäse absolut lecker!

wenn Ihr den Frischkäse ebenfalls selbst machen wollt, dann tut dies einen Tag bevor Ihr den Kuchen backen wollt.

für die Schokoschicht werden 2 Eier getrennt. 2 Eiweiß und 1 Eigelb sowie 150 g weiche Butter, 120 g Zucker und 1 Prise Salz verrühren. (ein Eigelb wird für die Käsekuchenschicht gebraucht, vorerst beiseite stellen)

60 g Mehl und 65 g Backkakao unterrühren. den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Brownie-Form füllen und glatt streichen.

 

das übrige Eigelb zusammen mit 170 g gezuckerter Kondensmilch, 120 g neutralem Frischkäse und 50 g Kokosraspeln verrühren und auf den Schokoteig gießen.

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im auf 175°C vorgeheizten Ofen ca. 30 bis 40 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen! klebt flüssiger Teig ab Holzstäbchen, muss der Kuchen noch ein paar Minütchen weiter backen.

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vor dem anschneiden unbedingt ganz auskühlen lassen, sonst lässt er sich nicht schneiden.

sehr lecker, aber auch recht mächtig. wie das bei Brownies eben der Fall ist.

Möhren-Walnuss-Brot

zum Welt-Brot-Tag darf es auch mal ein besonderes Brot sein!
inzwischen gibt es hier so alle ein/zwei Wochen frisches Brot, Egbert lebt also noch und ist fröhlich am blubbern. ab und an kommt mal was besonderes dazu, so wie in diesem Fall: Möhren und Walnüsse. eine sehr leckere Kombi, die das Brot gut vor dem Austrocknen schützt.

vom auf 400 g vermehrten Sauervorteig 100 g abnehmen und für spätere Brote in einem Schraubglas im Kühlschrank aufbewahren..

 

50 g Walnüsse grob hacken, 100 g Möhren schälen und grob reiben und beides vorerst beiseite stellen.

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zu 300 g Sauerteig gebt Ihr 75 ml warmes Wasser und verrührt den Teig.

 

zu dem recht flüssigen Teig kommen die Walnüsse, die Möhren und zusätzlich 150 g Roggenmehl, 75 g Weizenmehl, 1 Teel. Salz, 1 Teel. Brotgewürz *, ¼ Pck. Trockenhefe und eine Prise Zucker. alles miteinander mit einem Holzlöffel verrühren und anschließend mit sehr gut (!) bemehlten Händen zu einem Teig verkneten.

die Trockenhefe braucht es auch hier nur für die ersten drei bis vier Brote. länger gezüchteter Sauerteig hat allein genug Triebkraft für Brote und braucht später keine zusätzliche Hefe mehr.

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frischer Frischkäse

ich hab ja schon mehrfach davon berichtet, dass es mich nervt, dass es keinen ungesalzenen Frischkäse zu kaufen gibt. für meinen Geburtstag solle es für die Kolleginnen aber Kokos-Frischkäse-Brownies geben. da blieb also nichts anders übrig, als sich endlich mal an den selbstgemachten Frischkäse von Christina zu wagen. und so schwierig und kompliziert wie befürchtet, war es gar nicht.

für etwa 200 g Frischkäse 250 g Magerquark mit 1 Becher Schmand verrühren. die Masse in ein doppelt gelegtes dünnes Leinentuch einschlagen und über Nacht in ein Sieb zum Abtropfen legen. ein Gewicht von 1 bis 2 Kilo zum Beschwerden darauf legen, dadurch wird überschüssiges Wasser herausgedrückt und die Mischung nimmt die Konsistenz von Frischkäse an.

wer es eiliger hat, kann das Tuch auch selbst ausdrücken. das braucht allerdings auch etwas Zeit und vor allem (im wahrsten Sinne) kräftiges Durchhaltevermögen.

Versuch eins:2016-09-13-frischkaese-01

beim ersten Versuch habe ich die „Keine-Zeit“-Variante gemacht und die Quarkmischung ausgedrückt. dabei quetscht man auch ein wenig Quarkmischung aus dem Tuch und es ist schon eine ziemliche Matscherei. aber für den eiligen Bedarf eine sehr gute Variante.

Versuch zwei:

der zweite Versuch war mit mehr Zeit und über Nacht. der Frischkäse wird hierbei wesentlich fester, als bei Versuch Nr. 1.

die fertige Frischkäsemischung wird mit 1 Eßl. Olivenöl und 2 – 3 Eßl. Naturjoghurt (ersatzweise 5 – 6 Eßl. Milch) vermischt, damit die Konsistenz stimmt.

 

wer gern herzhaften Frischkäse als Brotbelag oder ähnliches haben möchte, der kann Salz und frisch gehackte Kräuter nach Belieben unterrühren. quasi unberührt ist dieser Frischkäse aber wirklich perfekt zum Backen von Kuchen geeignet.

im Kühlschrank hält der Frischkäse er in einer luftdichten Dose übrigens mehrere Wochen bei mir. wobei er meistens sowieso schneller aufgefuttert ist, als dass er schlecht werden könnte.