schokoladige Crêpes mit Bananen

bei einem Freund habe ich neulich Crêpes mit geschmolzener Schokolade zum Frühstück bekommen. Soulfood vom Feinsten, sag ich Euch! das musste natürlich nachgemacht werden.

die Crêpes sind nach einem chefkoch.de-Rezept, so schlicht wie möglich gehalten, die Füllung haut schon genug rein.
zum Schmelzen eigenen sich die kleinen Kinderriegel einfach perfekt. durch die Milchfüllung sind sie besonders lecker, finde ich!
und ganz nach Crêpes-Manier sind zu den Schokoriegeln noch Bananen dazu gekommen, nur auf die obligatorische Schlagsahne, habe ich dann doch verzichtet.

1 Ei mit 50 g Vollkornmehl mit dem Schneebesen verrühren. 1 Schuss Milch hinzugeben und dann so lange schlückchenweise (Mineral-)Wasser unterrühren, bis der Teig sehr dünnflüssig ist und die beim Aufschlagen entstehenden Blasen nicht mehr sofort zerplatzen.

 

eine große beschichtete Pfanne auf volle Hitze vorheizen. 

 

2 kleinen Kinderriegel jeweils einmal einmal mittig und dann noch mal längs halbieren. 1 Banane in kleine Stückchen schneiden und griffbereit zur Seite stellen.

 

einen Probetropfen vom Crêpeteig in die Pfanne tropfen. wenn er sofort gebacken ist, ist die Pfanne heiß genug. die Temperatur von Stufe 9 auf Stufe 7 herunterschalten.

mit einer kleinen – nicht ganz vollen Teigkelle – ein Viertel des Teiges in die Pfanne gießen, diese sofort schwenken und mit der Kelle den Teig gleichmäßig ausstreichen. den Crêpe von einer Seite ausbacken.

wenn sich die Ränder des Crêpes leicht nach oben wellen, den Crêpe mit Hilfe eines Pfannenwenders wenden.

auf die obere Hälfte je die Hälfte eines Kinderriegels legen und kurz anschmelzen lassen.

die Riegel länglich zu schneiden hat sich dann doch mehr bewährt und wurde danach auch nur noch so umgesetzt.

¼ Bananenstückchen über einem Teil des Schokoriegels verteilen, sodass ein Viertel des Crêpe damit bedeckt ist…

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dreifarbige Marmortaler

diese flachen Muffins sind dem dreifarbigen Marmorkuchen, den Ihr schon kennt, nachempfunden. aber ein bisschen weniger süß und ziemlich viel weniger gehaltvoll. aber total lecker und ratzfatz weggefuttert.

120 g Zucker, 225 g Vollkornmehl, 180 ml Wasser, 45 ml Öl und 1 gehäuften Eßl. Skyr miteinander verrühren.

 

den Teig zu gleichen Teilen auf 3 Schüsseln aufteilen.

ein Drittel des Teiges mit 1 Eßl. Backkakao und ½ Eßl. Wasser verrühren.

ein weiteres Drittel mit 1 Eßl. gemahlenem Mohn verrühren.

 

je 1 Eßl von jedem Teig in eine gefettete Muffinform füllen und die Teige zum Schluss mit einem Paar Stäbchen marmorieren.

bei 175°C im vorgeheizten Ofen 25 Minuten backen. nach dem Auskühlen aus 50 g Puderzucker und wenig Wasser einen dickflüssigen Zuckerguss herstellen, die Taler damit bestreichen und jeden Taler mit ein wenig gemahlenem Mohn zur Deko bestreuen.


Nährwerte pro Stück (40 g):
165 kcal | 2,4 g Eiweiß | 28,7 g KH | 4,5 g Fett

カステラ – Castella

heute ist Tanabata!

An diesem Tag treffen sich die zwei Sterne Wega (Sternbild Leier) und Altair (Sternbild Adler) am Himmel. Nach alter chinesischer Überlieferung (chinesisch 七夕, Pinyin Qīxī) stellen diese Sterne ein Liebespaar dar, welches das ganze restliche Jahr über durch die Milchstraße getrennt ist. […]
Am Abend vor dem 7. Juli werden Bambusbäume aufgestellt, an denen Zettel mit Wünschen aufgehängt werden, in der Hoffnung, dass sich diese dadurch erfüllen würden.
Quelle: wikipedia

und um das zu Feiern, gibt es heute wieder den für uns japanischsten Kuchen überhaupt.

Castella oder auch Kasutera ist eine Variante eines Kuchens, der den Japanern von den Portugiesen übernommen und nach ihrem Geschmack angepasst haben. eigentlich wird er wahnsinnig süß gebacken und dann zum bitteren grünen Tee gereicht. da wir ihn aber auch so sehr gern essen, mache ich ihn deswegen lieber weniger süß. er schmeckt trotzdem immer noch sehr lecker und ist allemal süß genug.

in einer großen Schüssel 75 ml warmes Wasser mit 3 Eßl. Honig verrühren.

 

5 Eier trennen und die Eigelbe zusammen mit 150 g Zucker und 200 g Mehl zum Honig-Gemisch geben. alles mit einem Spatel zu einem glatten Teig unterheben.

die Eiweiße zu festem Eischnee schlagen und in 3 Portionen unter den Teig heben.

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Quarkwaffeln schwarz/weiß

auch wenn wir unser absolutes Lieblingswaffel-Rezept schon gefunden haben, sind wir ja immer auf der Suche nach neuen leckeren Waffeln. heute hab ich mal eine Quark-Variante für Euch, die super fix zusammen gerührt und proteinreich ist. damit sind sie klasse als schnelles Frühstück vor oder auch nach dem Sport.
nur das Ausbacken dauert dann halt ein wenig, wie das mit Waffeln eben so ist. aber da kann man sich ja reinteilen: erst zusammen Sport machen und während der eine duscht, rührt der andere den Teig an, dann wird getauscht und der erste bäckt die Waffeln, während der zweite duscht. perfekte Arbeitsteilung und gemeinsames, leckeres Frühstück inklusive!

das Rezept hab ich von chefkoch.de und wieder im Bezug auf den Quark abgeändert. da ich grundsätzlich Skyr (isländischer Frischkäse), aber selten Quark im Haus hab, nehm ich gern den Skyr statt Quark. nimmt sich wenig, aber ist für uns eben praktischer.

250 g Magerquark oder Skyr mit 150 g Zucker glatt rühren. nacheinander 1 Prise Salz, 2 Eier, 325 ml Milch und 200 ml Mineralwasser unterrühren.

450 g Vollkornmehl dazu geben und den Teig verrühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind. die Hälfte vom Teig in eine zweite Schüssel geben und 1 ½ Eßl. Backkakao unterrühren.

 

das Waffeleisen vorheizen und aus je 3 Eßl. Teig pro Waffel ein Muster in Waffeleisen träufeln.

die Waffeln knusprig ausbacken. vorsichtig mit einer Gabel seitlich einstechen und die Waffeln aus dem Eisen heben.

 

auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und servieren.

die Waffeln sind innen noch ein wenig feucht durch den Quark/Skyr, aber außen sind sie wunderbar knusprig. eine perfekte Kombination! und das Tollste ist eigentlich sogar, dass das Waffeleisen sauber bleibt bei diesen Waffeln!
ich würde mal ohne Übertreibung behaupten, dass das unsere Standard-Waffeln werden, wenn’s schneller gehen soll!


Nährwerte pro Stück (60 g):
125 kcal | 4,7 g Eiweiß | 23,8 g KH | 1,2 g Fett

Vollkornpancakes mit Apfel

Pancakes sind – neben Eierkuchen – ja eins unserer Lieblings-Wochenend-Frühstücke. und da morgen der Tag des Apfelkuchens ist, gibt’s heute für Euch diese leckere Pancake-Variante mit Apfel!
da wir ja nun inzwischen eigentlich fast gänzlich auf Vollkornmehl umgestiegen sind, muss natürlich auch eine neue Pancake-Variante mit Vollkornmehl her. und da Äpfel auch nie verkehrt sind, im Zusammenhang mit Ahornsirup, gibt’s die gleich noch mit dazu.

für knapp 10 Pancakes 300 g Vollkornmehl mit 100 g Zucker, 1½ Teel. Backpulver und 1 Messerspitze Salz mischen.
in einem Messbecher 450 ml Milch, 50 ml neutrales Öl und 2 Eier miteinander verschlagen.

die flüssigen Zutaten zu den trockenen geben und zu einem homogenen Teig verrühren.

 

1 großen Apfel (oder 2 kleine) in kleine dünne Scheiben schneiden und unter den Teig rühren.

eine große Pfanne auf höchste Stufe vorheizen und einen Tropfen Teig hineingeben, um die Temperatur zu überprüfen. wenn der Tropfen oben auf Blasen schlägt, ist die Pfanne heiß genug. eine kleine Kelle Teig in die Pfanne geben und die Hitze reduzieren (Stufe 7 von 9).

wenn die Ränder des Pancakes nach so etwa 1½ bis 2 Minuten Blasen werfen, könnt Ihr ihn wenden.

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