Kanelblomma!

uhi, ein neues Projekt! und zwar ein Backprojekt, dann kommt endlich mal wieder ein bisschen Schwung in die Küche!

und zwar das Ich back’s mir!-Projekt von Tastesheriff! jeden Monat ein neues Thema zum Nachbacken.. und angefangen hat’s im Januar mit Zimtschnecken! woah, wie wir sie lieben!

Kanelbullar, oder auch Zimtschnecken, gibt’s ja bei uns im Winter des Öfteren.. eigentlich traditionell zu den Hundeschlittenrennen, aber die fallen ja dieses Jahr leider reihenweise aus.. da muss ich mir noch was überlegen, wie ich unseren Lieben doch noch ihre geliebten Schnecken schicken kann….
nachdem ich mich aber durch die ganzen schon vorhandenen Zimtschnecken geguckt hab, fiel mir vor allem die Sonne von S-Küche in die Augen! sowas hab ich ja schon in meiner Nach-Koch-Liste als Calzone.. die Idee fasziniert mich also schon lange, nur auf die Zimtschnecke bin ich nie gekommen.. somit also Dankeschön für die Inspiration an Simone!

und los geht’s nun endlich mit meiner Zimtblume/Kanelblomma:

2014-02-08 Kanelbullar 05

25 g Butter schmelzen, sobald dies geschehen ist, Herd ausmachen, 250 ml Milch dazugeben und mit der Butter verrühren..

in einer großen Schüssel in der Zeit 75 g Zucker mit einem halben Teel. Salz, einem halben Teel. zerstoßenem Kardamom und 450 g Mehl vermischen.. anschließend einen halben Hefewürfel darüber zerkrümeln.. nun die Butter-Milch dazugeben und alles mit dem Löffel verrühren, bis ein knetbarer Teig entsteht..

diesen auf einer bemehlten Arbeitsfläche schön durchkneten, und in winzig kleinen Schritten Mehl hinzukneten, bis der Teig eine weiche Konsistenz hat und nicht mehr all zu doll am Tisch kleben bleibt.. nun kommt er wieder in die Schüssel und darf mindestens eine dreiviertel Stunde an einem warmen Ort gehen..

wir machen das mit dem Gehen-lassen immer so: der Teig kommt in der Schüssel in den Ofen, dieser wird angedreht, bis das rote Lämpchen anfängt zu leuchten und der Ofen also anfangen würde mit hochheizen.. dann den Ofen sofort ausmachen und den Teig bei dieser Wärme gehen lassen.. das sind dann so etwa 25°C und da geht’s dem Teig super

während der Teig geht, könnt Ihr die Zimtbutter vorbereiten:
75 g zimmerwarme Butter mit 50 g Zucker und drei Teel. Zimt vermischen, bis eine einheitlich braune Zimtbutter bei rauskommt..

ist der Teig nun gegangen, wird er noch einmal kurz durchgeknetet und dann in drei gleichgroße Teile geteilt.. zwei Teile wieder in die Schüssel und den ersten Teil so groß ausrollen, dass er größer ist, als Eure Blume im Endeffekt sein soll, wird nämlich noch ausgestochen/-geschnitten später.. der ausgerollte Teig kommt nun schon mal auf das mit Backpapier ausgelegte Blech.. auf dem ausgerollten Teig verteilt Ihr nun die Hälfte der Zimtbutter..
in kleinen Flöckchen erstmal grob verteilen und dann mit den Händen verreiben, durch die Handwärme wird die Butter streichfähig

nun den zweiten Teil Teig ausrollen und auf den ersten legen, wieder mit der Zimtbutter bestreichen.. einen winzig kleinen Teil der Butter könnt Ihr noch zurückhalten, für die Schnecke in der Mitte..
den dritten Teil Teig nun ebenfalls ausrollen und auf die anderen beiden Teile legen.. jetzt einen Teller oder Springformboden auf die Teige legen und mit einer Teigkarte eine kreisrunde Torte ausschneiden.. Ihr könnt dafür auch ein Messer nehmen, müsst dann aber tunlichst drauf achten, weder das Backpapier, noch das Blech (!) kaputt zu schneiden..

anschließend wird der Teig so eingeschnitten (aber nicht bis komplett zur Mitte, sondern nur bis zum Mittel-Schnecke!):

2014-02-08 Kanelbullar 01

die Zimtschnecke in der Mitte ist aus dem restlichen Teig entstanden, der ja vom wegschneiden übrig war.. dafür könnt Ihr auch die eventuell noch übrige Zimtbutter verwenden..

die Teigspeichen werden nun gegenläufig gedreht.. sehr schön erklärt hat das übrigens Simone in ihrem Zimtsonne-Beitrag..

2014-02-08 Kanelbullar 02

ich hab zum Schluss die beiden ineinander gedrehten Speichen noch übereinander gelegt, dadurch verschieben sie sich beim Backen sehr schön, find ich

dann nicht vergessen die Blume noch mit einem verquirlten Ei zu bestreichen und anschließend ordentlich mit Hagelzucker zu bestreuen.. (hätt ich nämlich fast vergessen…

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und ab in den auf 180°C vorgeheizten Backofen für 20 Minuten damit! und raus kommt:

2014-02-08 Kanelbullar 04

eine herrliche Zimtblume! lecker, lecker sag ich Euch! vor allem als Frühstück, wie bei uns heut

übrig geblieben ist übringens noch ein bisschen zum Rumprobieren:

2014-0208 Kanelbullar 06

die Hefestränge waren nur so ein Experiment, das aber gut geklappt hat, find ich.. da hab ich die Reste mehrfach längs eingeschnitten und durch sich selbst gedreht.. verständlich?
nun ja.. sieht gut aus und schmeckt alle mal super

in diesem Sinne: schönes Wochenende noch

 

Fröhöliche Weihnacht überall …

… tönet durch die Lüfte froher Schall!

nun ist es also so weit, Weihnachten ist da.. unser Weihnachtsmann kam heut früh schon, in Gestalt eines Waffeleisens, dass wir uns gegenseitig geschenkt haben

2013_12_22 Weihnachtswaffeln 01

 

und für Euch heißt das natürlich: es gibt ein neues Waffelrezept! und zwar von Katha-kocht! (aber auf zwei Eier runtergerechnet, hatten wir nämlich nur noch – reicht aber auch völlig da kommen nämlich auch schon 5 einhalb Waffeln bei raus)

80 g Butter vorsichtig schmelzen lassen und dann mit 80 g Zucker, ein Pck. Vanillezucker, einer Prise Salz, zwei Eiern und 80 ml Milch verrühren.. dazu kommen dann noch 160 g Mehl und ein Teel. Backpulver.. alles mit einander verrühren und mit je einer vollen kleinen Kelle pro Backladung  den Teig ausbacken!

wer mag, kann auch noch einen Eßl. Zimt in den Teig geben, damit werden die Waffeln schön braun und winterlich

 

2013_12_22 Weihnachtswaffeln 02

die fertigen Waffeln dann mit Puderzucker, Nutella, Vanilleeis mit heißen Kirschen, Ahornsirup, Apfelmus oder wonach Euch der Sinn steht serviert genießen!
wer Waffeln lieber ohne alles isst, sollte noch so 20 g Zucker extra in den Teig rühren.. mein Liebster ist nämlich so einer..

und damit wünsche ich Euch einen besinnlichen Abend im Kreise Eurer Lieben
mit ganz vielen Geschenken im /unterm Baum!

 

2013_12_24 Geschenkebaum

Schoko-Sonntag

heut gab’s Schokokuchen…

2013_11_03 Schokokuchen

nach altbewährtem Rezept.. und mit Schokoglasur ist dieser Kuchen echt der absolute Hammer!

und das genialste ist ja, der Topf in dem die Schokolade geschmolzen wurde, den kann man gleich für eine heiße Schokolade weiternutzen! für eine große Tasse heiße Schokolade einfach zwei Stück Vollmilchschokolade und fünf Stück Zartbitterschokolade (lang getestetes Mengenverhältnis!) von normalen Schokoladentafeln in kleine Stücke haken und in 250ml Milch schmelzen.. wenn die Schokolade sich aufgelöst hat und als kleine Flöckchen in der Milch schwimmt, kommt eine großzügige Prise Zimt dazu und dann muss die Milch kurz aufkochen – dabei immer fleißig rühren, damit nichts anbrennt.. und erst wenn die Flöckchen wirklich weg sind, ist die heiße Schokolade fertig..

2013_11_10 heiße Schokolade

und die schmeckt wirklich um Welten besser als normal warme Milch mit Trinkfix-Kakao.. dadurch ist jetzt auch unsere komplette Milch alle…. wenn ich morgen neue gekauft hab, gibt’s auch noch ein Bild von der heißen Schokolade nachgereicht (auch wenn sich wohl jeder vorstellen kann, wie heiße Schokolade aussieht erledigt

die Kekse auf dem Teller (übrigens gedrechselt vom liebsten Herrn König!) sind vom Werksverkauf von de Beukelaer.. seit letztem Jahr teilen sich nämlich die beste Eisdiele in Erfurt (Riva am Wenigemarkt) und de Beukelaer die Eisdiele, so dass im Sommer Eis verkauft wird und in Winter ist Werksverkauf von zweiter Wahl-Keksen..
ok, Zweite-Wahl-Kekse klingt jetzt wie ausgespuckt, sind sie aber nicht oben im Bild seht Ihr Bärentatzen, die beim Backen zusammengebacken sind und somit nicht mehr in den normalen Verkauf können.. im Werksverkauf-Laden gibt’s auch Bruchstücke und ähnliches und das zu genialen Preisen! meine 500g(!)-Tüte Bärentatzen hat beispielsweise nur 2,13 € gekostet!

wer also nicht zum Werksverkauf von de Beukelaer nach Kahla kommt, kann derzeit gern beim Besuch des Erfurter Weihnachtsmarktes im Eiskaffee Riva vorbeischauen und sich eindecken

Frühstück black & white

was Süßes zum Frühstück? kein Problem!

das der Liebste Zimt liebt, erwähnte ich ja bereits.. und Eierkuchen liebt er sowieso, da kann ich nie was falsch machen mit.. und nun hatten wir noch ein Glas selbstgemaches Apfelmus der Schwiegereltern in Spe.. als ich dann ein Rezept für Eierkuchen mit Apfelmus und Zimt/Zucker bei Katha von Katha-kocht gefunden hab, war klar, dass das unser Frühstück ist!

bei uns gibt’s aber eine Variante mit Schoko- und normalen Eierkuchen und da wir unsere Eierkuchen dick essen, sind es insgesamt auch nur 3 Stück geworden:

3 Eier mit 300 g Vollkornmehl, 350 ml Milch, 3 Eßl. Zucker, 1 Teel. Backpulver, 1 Teel. Zimt und 1 Prise Salz verrühren. fertig ist der Teig.

eine große, beschichtete Pfanne auf höchster Stufe vorwärmen. ohne Einfetten oder ähnliches eine große Kelle Teig in die Pfanne geben und die Pfanne schwenken, damit der Teig gut verläuft.

die Temperatur auf mittlere Hitze herunter drehen und den Eierkuchen stocken lassen. wenn der Teig am Rand Blasen schlägt und in der Mitte nur noch leicht feucht ist, kann er mit Hilfe eines Pfannenwenders gewendet werden. noch mal kurz anbräunen lassen und mit der hübscheren Seite nach unten auf einen großen Teller heben.

 

nach den ersten beiden hellen Eierkuchen noch 1  Eßl. Backkakao unter den Teig rühren und den restlichen Eierkuchenteig ausbacken.

 

eine Hälfte jeden Eierkuchens dick mit Apfelmus bestreichen, mit Zimt und Zucker bestreuen, zuklappen und die Außenseite noch mal mit Zimt und Zucker bestreuen.

dekorative Früchte schmecken mit einer Prise Zimt/Zucker übrigens auch ganz hervorragend..


Nährwerte pro Eierkuchen (275 g):
465 kcal | 24,4 g Eiweiß | 63 g KH | 12,5 g Fett

der Hefekloß ist aufgegangen..

und nicht der Mond! jawoll.. auch wenn sie aussehen wie kleine runde Vollmonde..

die Idee Hefeklöße selber zu machen, hatten wir schon länger.. und nun kam der entscheidende Moment, um das passende Rezept zu finden.. tja.. nur leider hatten alle Mütter und Väter die wir so zur Verfügung haben, Hefeklöße noch nie selbst gemacht.. also musste Chefkoch ran.. ich hab auch gleich das passende Rezept gefunden und losgelegt:

für 8 große Klöße (reicht für 2 sehr, sehr verfressene oder 3 normale Personen) werden 125ml Milch leicht erwärmt und darin 50g Butter geschmolzen.. anschließend wird ein Ei zusammen mit 50g Zucker mit dem Schneebesen unter die Milchmischung geschlagen.. nun kommt ein viertel Würfel Frischhefe in Krümeln dazu und alles darf 10 bis 15 Minuten gehen..

in der Zeit kann man in eine große Schüssel schon mal 250g Mehl mit einer kleinen Prise Salz geben.. die fertige Hefe-Mischung dazu und nun alles mit der Hand zu einem Teig vermischen.. anfangs klebt das noch extrem, der Teig wird zum Ende hin aber immer besser.. wenn er sich durch Wegziehen des Teigklumpens von der Schüsselwand lösen lässt, ist er fertig und darf mit einem Geschirrtuch abgedeckt an einem warmen Ort etwa 30 bis 45 Minuten gehen, bis er etwa doppelt so groß geworden ist..

nun wird der Teig noch einmal schön durchgeknetet und soviel Mehl dazu gegeben, dass er schön weich ist, aber nicht mehr all zu doll klebt.. mit bemehlten Händen werden nun Teigstücke abgezupft und zu kleinen Klößen (möglichst ohne Risse!) gedreht.. nicht zu groß machen, sie gehen schließlich noch auf (und beim Garen dann noch mal!)

sie kommen dann mit Abstand auf ein Geschirrtuch und werden mit noch einem Geschirrtuch abgedeckt nochmals etwa 30 bis 45 Minuten warm gehen gelassen (wieder bis etwa doppelte Größe)..

so.. nun wird entweder ein großer Topf mit Wasser gefüllt.. über den Topf wird ein Geschirrtuch gespannt, auf den nun immer ein paar Klöße gesetzt werden.. diese mit einem hohen Deckel abdecken.. oder aber ihr habt einen Dampf-Aufsatz, dann werden die Klöße in diesen gesetzt und ebenfalls mit dem Deckel abgeschlossen..

die Klöße werden nun 15 bis 20 Minuten gedämpft..

die hier sind noch ungedämpft im Dampfaufsatz des Reiskochers

der Liebste erzählte vorher was von Germknödeln, die er in Österreich wohl schon mal gegessen hat.. das sind vom Prinzip her normale Hefeklöße, aber mit Pflaumenkompott gefüllt, welche anschließend mit Mohn und Vanillesoße serviert werden..

also hab ich nicht nur meine geliebten Heidelbeeren dazu gemacht (normale Heidelbeeren aus dem Glas mit ein bisschen Speisestärke angedickt), sondern auch noch Pflaumen (aus dem Glas) besorgt und eine Vanillesoße gekocht.. wir haben früher immer noch zerlassene Butter mit Zucker und Zimt dazu gegessen..

und da man die Klöße auch einfrieren kann, werden wir unsere drei übrig gebliebenen Klöße in eine ZipLock-Tüte packen und in’s Gefrierfach packen.. dann spar ich mir die 1 1/2 Stunden Vorbereitungs- und Gehzeit beim nächsten mal Heißhunger des Liebsten..