Lussekatter

zum schwedischen Luciafest gehört Lussekatter. das Luciafest ist ganz ganz ursprünglich ein Fest zur Wintersonnenwende, also um die nun wieder länger werdenden Tage zu feiern. traditionell wird es in Schweden und Dänemark am 13. Dezember gefeiert und dazu gibt es eben Lussekatt.
Lussekatter sind kleine Hefegebäckteilchen mit Safran und Rosinen. vom Teig her sind sie den Kanelbullar sehr ähnlich, also war klar, dass wir das auch mal ausprobieren mussten, ne? und mein Originalrezept ist mal wieder schwedisch. 

50 g Butter langsam schmelzen, Herd ausmachen- den Topf aber auf der heißen Platte stehen lassen und darin 250 ml Milch erwärmen.

 

150 g Zucker, 450 g Vollkornmehl, ½ Würfel Frischhefe, ½ Teel. Salz, ½ Teel. Kardamom  und ¼ Kurkuma in einer großen Schüssel vermischen. die handwarme (!) Butter-Milch-Mischung uns 50 g Skyr dazugeben und zu einem knetbaren Teig verarbeiten.

auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu eine Kugel kneten. im Warmen abgedeckt 30 Minuten gehen lassen.

den Teig anschließend nochmals sanft durchkneten und dann in 32 etwa gleichgroße Stücke teilen. die Stücke zu länglichen Würsten formen und in S-Form einrollen. die Lussekatter auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und jeweils 2 Rosinen tief in die Mitte jeder Schnecke drücken.

die Teilchen mit einer Mischung aus 1 Ei und 1 kleinen Schuss Milch bepinseln und bei 230°C Umluft für 6 bis 7 Minuten im Ofen goldbraun auf Sicht (!) backen. anschließend auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

gerade in den doch recht süßen Weihnachtsfeiertagen sind die Lussekatter sehr angenehm, da sie mal nicht krachen-süß sind. durch die Rosinen sind sie dennoch süß genug, um als Kleingebäck und nicht als Brötchen durch zu gehen.


Nährwerte pro Stück (25 g):
62 kcal | 2,2 g Eiweiß | 9,6 g KH | 1,7 g Fett

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