Sushi-Mädels-Abend

es war mal wieder soweit! Sushi musste her..

die Mädels wollten auch mal..

also haben wir gestern Abend mal einen reinen Mädels-Roll-Abend gemacht.. war sehr lustig und lecker!

so, was gab’s nun also bei uns dieses mal? Nigiri-Sushi mit Lachs, Thunfisch und Tamagoyaki, alles drei seeeehr lecker!

gerollt wurde mit so ziemlich allem:

Lachs, Thunfisch, Surimi-Sticks, Gurken- und Möhrenstreifen..

und – zu meiner Freude – gab es wieder einen Sashimi-Teller mit dem „Rest-Fisch“ und Ei.. yam yam!

und weil wir einmal bei Statistiken sind, wir teilen die Kosten des Abends immer pro Person und liegen dabei im Schnitt bei 7 € pro Person.. und das als All-you-can-eat mit wirklich frisch gemachtem Sushi ist schon genial, oder?

und man beachte bitte auch mein wunderhübsches Gastgeschenk, dass ich bekommen habe: einen Glücksbambus (oberstes Bild)! der ist total niedlich und wird hoffentlich mal riiiesig groß

 

Bestandsaufnahme für 6 Personen:
1,4kg Reis (Trockenmasse)
666g roher Lachs
686g roher Thunfisch
4 Eier
zwei Möhren
eine halbe Gurke
eine Tüte Surimi-Sticks
eine Packung Nori-Blätter
halbe Tube Mayonnaise
eine Drittel-Tube Wasabi
halbe Packung Tiramisu-Eis

nicht ganz Spaghetti Bolognese

sondern Tagliatelle Bolognese.. jaaa, ist jetzt nicht wahnsinnig was anderes, aber halt auch nicht Original, gell?

geht bei uns ganz fix und nach keinem direkten Rezept:

für 3 Portionen etwa 250g Nudeln aufsetzen..

eine kleine Zwiebel in kleine Würfel schneiden und glasig im Wok andünsten.. 500g Gehacktes dazugeben und krümelig anbraten.. während des Bratens mit Salz, Pfeffer und Paprika abschmecken.. eine Prise Zimt unbedingt mit zum Gehacktem geben! bei allen Fleischgerichten empfiehlt sich immer eine Prise Zimt..

ist das Gehackte fertig, kommt ein Eßl. konzentriertes Tomatenmark dazu und soviel passierte Tomaten, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.. anschließend noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken..

die Nudeln abgießen und mit zur Nudelsoße geben, alles kräftig durchmischen..

wer will, kann hier geriebenen Gouda dazugeben, dann zieht er nachher schön Fäden..

die Nudeln anrichten und genießen!

auch wenn’s simpel ist

wollt ich nur so für mich selbst hinterlegen:

Pangasius-Fischstäbchen sind viiiiiel besser, als Alaska-Seelachs-Matsch-Fischstäbchen..

inspiriert von der wilden Henne gab’s dieses einfache Essen am Ostermontag nach einer ausgiebigen Ski-Tour mit dem Herrn König..

Majoran-Kartoffelbrei mit gekochtem Fenchel und zweierlei Fischstäbchen..

der Kartoffelbrei ist nur mit Majoran gepimpt, schmeckt dadurch aber wesentlich besser!

der Fenchel war ein Versuch – eben inspiriert, gell? -, der etwas nach hinten losging.. also Fenchel wird ehrlich gesagt nicht unser Freund werden.. da sind mir stinknormale Erbsen lieber..

und die Fischstäbchen.. jaaa, die Fischstäbchen.. wir standen im Laden vor gefühlten 20tausend Packungen und griffen halt zwei verschiedene.. wie sich rausstellte, sind die Pangasius-Stäbchen wirklich viel besser.. so richtig mit Struktur! und fallen nicht auseinander, wenn man sie anschaut! und im Ofen gemacht sind sie sogar noch „light“ (das geht natürlich auch mit normalen Fischstäbchen, war nur das erste Mal Ofen und eben nicht Pfanne) :
gefrorene Fischstäbchen auf’s Blech, ab in den kalten Ofen und dann bei 175°C Umluft backen.. nach 15 Minuten sind sie fertig!

auf dem Bild sind die vorderen drei übrigens Pangasius und die hinteren zwei Alaska Seelachs.. kann man sich jetzt aussuchen, ob man da’nen Unterschied sieht oder nicht..

also die werden demnächst nur noch gekauft..

bunte Suppe

eigentlich müsste die bunte Suppe ja am Ende der Suppen-Reihe kommen.. eigentlich sollte’s ja auch’ne Kartoffelsuppe werden.. und eigentlich fand ich Gemüsesuppen immer doof..

aber uneigentlich ist diese Suppe einfach perfekt für dieses Winter-Nebel-Wetter.. und leeeecker!

ja.. Kartoffelsuppe sollte’s mal werden, bis ich dann zu Haus feststellte, dass ich nur noch fünf minimalistische Kartoffeln habe.. nun gut.. somit wurde kurz Rücksprache mit der Frau Mutter Königin (einer vorzüglichen Suppenköchin!) gehalten und los ging’s mit der bunten Suppe:

ein Bund Suppengrün (zwei kleine dicke Möhren, ein Achtel Sellerie, eine kleine Stange Lauch und ein Bund Petersilie) und 5 kleine, mehligkochende Kartoffeln waschen/schälen und in mundgerechte, unregelmäßige Stücke schneiden (sieht besser aus, wenn’s nicht perfekte Scheibchen sind).. die Petersilie hacken..

alles in einen großen Topf geben und gerade so mit kaltem Wasser bedecken.. einen zerkrümelten Brühwürfel dazugeben und aufkochen..

wenn es kocht auf mittlere Hitze stellen und die Suppe eine halbe bis eine dreiviertel Stunde köcheln lassen.. anschließend mit Pfeffer, Salz, Majoran, Thymian und Rosmarin abschmecken..

wer (wie ich) gern fleischige Einlagen in seiner Suppe hat, kann kurz vor Ende der Köchelzeit 200g gewürztes Hackfleisch in klein gerupften Portionen ohne Öl in der Pfanne kross braten und diese dann zur Suppe servieren..

wer lieber weiches Fleisch mag, kann die Klößchen mit in die Suppe geben, wer sie lieber leicht kross will, der stellt sie in einer extra Schüssel dazu..

also ich kann Euch sagen, so langsam werd ich echt zum Suppen-Narr..

W-ü-rsing?

unser Einkaufszettel.. niedlich.. (und nicht von mir geschrieben!) hat so’n bisschen was von Oberschiene..

nun gut.. heut also W-i-rsing-Lasagne.. wieder ein Rezept nach dem zukünftigen Schwiegervater.. Ihr merkt schon, er hat’s drauf beim Kochen!wenig Arbeit und sau lecker!

einen kleinen Wirsingkopf halbieren, den Wirsing in Streifen schneiden, den harten Strunk dabei entfernen..

raus kommen sollten so 1 x 3 cm große Streifen Wirsing..


5 bis 6 Scheiben Kochschinken
in kleine Stücke schneiden/rupfen und im Wok (oder auch einem großen Topf) anbraten.. Wirsing dazu geben, – wer Kraut nicht so gut verträgt sollte hier noch einen Teel. zerstoßenen Kümmel dazu werfen – ordentlich mit Muskat und Salz würzen und mit Wasser aufgießen.. alles bei mittlerer Hitze etwa eine halbe Stunde köcheln lassen..

anschließend ein Becher Frischkäse (etw. 200g und nicht mager!) dazu und eine weitere viertel Stunde köcheln lassen..

nun kommen wir zum Lasagne-Teil:

in eine Auflaufform eine dünne Schicht Kraut geben (am besten mit einer Zange aus dem Topf heben, kurz abtropfen und gleich rein), dann rohe Lasagneplatten drüber, wieder Kraut, wieder Lasagneplatten, bis die Form zur Hälfte gefüllt ist.. nun eine Schicht Käse nach dem Kraut einbauen, anschließend weiterschichten bis die Auflaufform voll ist.. wenn Ihr Bedenken habt, dass die Nudelplatten nicht durch werden, könnt ihr noch so zwei/drei Eßlöffel der Soße mit dazu geben, aber mehr würde ich nicht machen.. soll ja nicht schwimmend gekocht werden..

schlussendlich mit Kraut abschließen und die Lasagne mit Käse bedecken.. bei 150°C für etwa 45 Minuten in den vorgeheizten Ofen..

und ganz zum Schluss: genießen!