Erdbeer-Quark-Rolle

Ende Mai hatte meine liebste große Schwester einen runden Geburtstag. DER Anlass endlich mal wieder eine Biskuit-Rolle zu backen.

nach diesem Rezept auch ganz easy.

Backofen auf 220°C vorheizen.

 

4 Eier trennen. die Eigelbe weißschaumig aufschlagen und einzeln 4 Eßl.  Zucker und 1 Pck. Vanillezucker mit unterschlagen, bis es nicht mehr „knirscht“.

die Eiweiße mit 1 Prise Salz sehr steif schlagen, auf die Eigelbmasse geben. 4 Eßl. Vollkornmehl auf den Eischnee sieben und alles vorsichtig unterheben.

 

den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und 10 – 15 Minuten im Ofen backen. nicht zu dunkel werden lassen, bei Fingerdruck muss er noch wattig-leicht nachgeben.

den Biskuit direkt nach dem Backen mit Zucker bestreuten und auf ein Geschirrtuch stürzen, das Backpapier abziehen und den Biskuit in das Geschirrtuch von der langen Seite her einrollen. auskühlen lassen.

250 g Erdbeeren waschen, putzen und fein würfeln.

250 g Magerquark mit 2 Eßl. Vanillezucker, 2 Eßl. Skyr (ersatzweise Frischkäse), 1 Eßl. Schmand und 1 Eßl. Erdbeermarmelade verrühren.

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Buttermilch-Zitronen-Eis

in meiner Jugend gab es ein Buttermilch-Zitronen-Eis im Hörnchen direkt aus der Tiefkühltruhe zu kaufen. das habe ich geliebt!
aber seit mehreren Jahren suche ich vergeblich danach und werde immer trauriger. nein, Spaß. sehnsüchtiger trifft es eher und daher lag der Schluss nahe, jetzt endlich mal selbst Hand anzulegen und mir mein geliebtes Buttermilch-Zitronen-Eis selbst zu machen – ohne Eismaschine!

das Rezept ist von Cookie von kochbar.de, nach unserem Geschmack leicht abgeändert. zusammengerührt ist es fix, das durchfrieren dauert natürlich die längste Zeit.

den Saft 1 Zitrone auspressen. mit 2 Eßl. Zucker und 200 ml Buttermilch verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.

100 ml Schlagsahne mit 1 Pck. Sahnesteif und 1 Pck. Vanillezucker steif schlagen. mit dem Schneebesen vorsichtig unter die Buttermilch rühren.

in eine Gefrierdose geben und in den Gefrierschrank stellen. die ersten 3 Stunden alle 30 Minuten umrühren.

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Hustensaft – voll öko

da mit eh ständig nachgesagt wird, ich wäre ein „Öko“, muss ich dem Bild ja auch immer mal gerecht werden, ne?
als Schwangere sind viele Hustensäfte tabu, weil Alkohol enthalten ist. als mich neulich eine fiese Rachenentzündung mit allen möglichen Begleiterkrankungen heimsuchte, wollte ich also irgendwas, was dem Löwenbaby nicht schadet, mir aber das Leben wenigstens ein bisschen erleichtert.
nach einigem Suchen fand ich dann ein Rezept für Zwiebesaft. ausprobiert und für wirksam empfunden:

1 mittelgroße Zwiebel (~ 50 g) fein würfeln, mit heißen Wasser (so um die 70°C) übergießen, 2 – 3 Eßl. Honig unterrühren und 4 Stunden ziehen lassen.

ist der Sirup fertig.: abseihen, in ein steriles Fläschchen füllen und im Kühlschrank aufbewahren.

 

3 bis 6 mal am Tag 1 Teel. davon nehmen. erst gurgeln, dann schlucken.

hilft tatsächlich, riecht stark nach Zwiebel und schmeckt wider Erwarten durch den Honig einfach nur süß. könnte nach etwas gutem Zureden dann auch was für’s Kind sein.

Apfelmus-Waffeln

lecker, saftig und auch nach ein paar Stunden nicht knüppelhart: Apfelmuswaffeln!

das Rezept habe ich dieses Mal von bakeitnaked. mit etwas Zucker zugefügt, sind die Waffeln für uns perfekt.

100 g weiche Butter mit 3 Eiern schaumig rühren. 280 ml Milch unterrühren.

in einer Schüssel 200 g gesiebtes Vollkornmehl, 50 g gemahlene Haselnüsse, 50 g gemahlene Mandeln, ½ Teel. Zimt und 1 Prise Salz vermischen und portionsweise unter die Eier-Mischung rühren.

3 Eßl. Zucker und 200 g Apfelmus unterrühren.

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würzige Tornado-Kartoffeln

diese Art der Kartoffelzubereitung wollte ich seit unseren schwedischen Ofenkartoffeln schon ausprobieren. wie man sieht, hat es eine Weile gedauert…

das Rezept habe ich von kochbar und kann es Euch mit persönlichen Anpassungen guten Gewissens weiterempfehlen.

4 große Kartoffeln gut abwaschen und abbürsten. je längs auf einen Metall-Schaschlik-Spieß spießen und spiralförmig mit einem Messer einschneiden. die Spiralen vorsichtig auseinander ziehen.

nehmt wirklich Metall-Spieße. Holz bricht viel zu leicht, wenn man es versucht, durch die Kartoffel zu schieben.

Ofen auf 180°C vorheizen.

 

eine Gewürzmischung aus 1 gestr. Teel. Pfeffer, 2 Teel. Kräutersalz und ½ Teel. Knoblauchpulver herstellen.

 

50 g Butter zusammen mit 30 g Knoblauchbutter schmelzen. die Kartoffeln mit der Hälfte der Butter einstreichen und dann mit der Gewürzmischung bestreuen. sie sollte auch in die Zwischenräume gelangen.

die Kartoffeln sollten frei hängen und nirgends aufliegen. eine tiefe Backform oder ein Kochtopf eignet sich dazu sehr gut.

ich habe die Kartoffeln in meine Kasserolle-Form gehängt. da stört es nicht, wenn sie im Ofen tropfen.

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