Schokopudding mit Kakao

für den kleinen Schokohunger zwischendrin ist Schokopudding ideal. und da am 26. Juni auch noch der Tag des Schokopuddings ist, kommt so ein Rezept ja nicht verkehrt! es muss aber nicht immer gleich ein richtiger Schokoladenpudding, also mit richtiger Schokolade, sein. meistens reicht auch einer mit Kakao:

ganz ohne Tütenpulver und trotzdem genauso fix gemacht.

für zwei Dessert-Gläser 6 gestrichene Eßl. Maisstärke, 4 Eßl. Zucker und 2 Eßl. Backkakao in einem kleinen Topf miteinander vermischen.

mit 500 ml Milch aufgießen, verrühren.

und unter Rühren aufkochen.

den Pudding so lange unter rühren köcheln lassen, bis sich kein Schaum mehr auf dem Pudding befindet.

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カルピス – Calpis, selbstgemacht

wer sich mit japanischen Essgewohnheiten auseinander setzt, kommt an Calpis (oder im westlichen Raum meist Calpico) nicht vorbei.
laut wikipedia ist es der Name eines „beliebten japanischen Softdrinks […] Er wird auf Milchbasis hergestellt und ist geschmacklich am besten mit in Wasser aufgelöstem Joghurt vergleichbar. Der Name ist eine Verbindung von „Calcium“ und „Sarpis“ (Butter), einer der fünf buddhistischen Geschmacksrichtungen für Milchprodukte.“

klingt mal wieder irgendwie seltsam, ist aber wirklich sehr lecker und erfrischend. das Konzentrat schmeckt wie eine Art Zitronenjoghurt, wird mit Sprudelwasser aufgegossen und mit Eiswürfeln im Sommer nur so weggeschlürft!

das Rezept vom Bento Lunch Blog kommt sehr gut an das Original-Konzentrat heran und erinnert mich im Sommer immer wieder an schöne Stunden meiner Kindheit in der Küche unseres Lieblings-„Japaners“ Anschütz-san. (wer Sushi in Suhl gesehen hat: ja, genau der Rolf Anschütz, der dort porträtiert wird.)
aber nun zum Rezept, ganz easy gemischt und je nach Geschmack individuell anpassbar:

den Saft 1 Zitrone mit 6 Eßl. Zucker und 150 g Naturjoghurt (3,5% Fett, cremig gerührt) verrühren.

 

in ein 250 ml-fassendes Gefäß abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren.

na wenn das nicht einfach war?
ich kenne Calpis von früher nur als Calpis-Soda, deswegen hier meine Lieblingsvariante:

3 – 4 Eiswürfel in ein Glas geben, 4 Eßl. Calpis-Konzentrat dazu geben und mit Medium-Mineralwasser auffüllen.

es gibt aber auch die Variante mit stillem Wasser. und dann sind der Kreativität natürlich keine Grenzen gesetzt, was Mischgetränke angeht:
– 3 EL frischgepresster Orangensaft inklusive Fruchtfleisch
– 1 EL gefrorene Heidelbeeren
– 2 EL Mango-Püree oder -Sirup
– 2 EL pürierte Honigmelone
– 3 EL Lychiesaft aus der Dose und ein paar Lychies
– 3 EL Ananassaft aus der Dose und ein paar Ananaswürfel
– Fruchtsirup aller Art (schaut mal in der Cocktail-Abteilung eures Supermarktes)
(Liste vom Bento Lunch Blog)

Erdbeer-Quark-Rolle

Ende Mai hatte meine liebste große Schwester einen runden Geburtstag. DER Anlass endlich mal wieder eine Biskuit-Rolle zu backen.

nach diesem Rezept auch ganz easy.

Backofen auf 220°C vorheizen.

 

4 Eier trennen. die Eigelbe weißschaumig aufschlagen und einzeln 4 Eßl.  Zucker und 1 Pck. Vanillezucker mit unterschlagen, bis es nicht mehr „knirscht“.

die Eiweiße mit 1 Prise Salz sehr steif schlagen, auf die Eigelbmasse geben. 4 Eßl. Vollkornmehl auf den Eischnee sieben und alles vorsichtig unterheben.

 

den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und 10 – 15 Minuten im Ofen backen. nicht zu dunkel werden lassen, bei Fingerdruck muss er noch wattig-leicht nachgeben.

den Biskuit direkt nach dem Backen mit Zucker bestreuten und auf ein Geschirrtuch stürzen, das Backpapier abziehen und den Biskuit in das Geschirrtuch von der langen Seite her einrollen. auskühlen lassen.

250 g Erdbeeren waschen, putzen und fein würfeln.

250 g Magerquark mit 2 Eßl. Vanillezucker, 2 Eßl. Skyr (ersatzweise Frischkäse), 1 Eßl. Schmand und 1 Eßl. Erdbeermarmelade verrühren.

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Buttermilch-Zitronen-Eis

in meiner Jugend gab es ein Buttermilch-Zitronen-Eis im Hörnchen direkt aus der Tiefkühltruhe zu kaufen. das habe ich geliebt!
aber seit mehreren Jahren suche ich vergeblich danach und werde immer trauriger. nein, Spaß. sehnsüchtiger trifft es eher und daher lag der Schluss nahe, jetzt endlich mal selbst Hand anzulegen und mir mein geliebtes Buttermilch-Zitronen-Eis selbst zu machen – ohne Eismaschine!

das Rezept ist von Cookie von kochbar.de, nach unserem Geschmack leicht abgeändert. zusammengerührt ist es fix, das durchfrieren dauert natürlich die längste Zeit.

den Saft 1 Zitrone auspressen. mit 2 Eßl. Zucker und 200 ml Buttermilch verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.

100 ml Schlagsahne mit 1 Pck. Sahnesteif und 1 Pck. Vanillezucker steif schlagen. mit dem Schneebesen vorsichtig unter die Buttermilch rühren.

in eine Gefrierdose geben und in den Gefrierschrank stellen. die ersten 3 Stunden alle 30 Minuten umrühren.

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Hustensaft – voll öko

da mit eh ständig nachgesagt wird, ich wäre ein „Öko“, muss ich dem Bild ja auch immer mal gerecht werden, ne?
als Schwangere sind viele Hustensäfte tabu, weil Alkohol enthalten ist. als mich neulich eine fiese Rachenentzündung mit allen möglichen Begleiterkrankungen heimsuchte, wollte ich also irgendwas, was dem Löwenbaby nicht schadet, mir aber das Leben wenigstens ein bisschen erleichtert.
nach einigem Suchen fand ich dann ein Rezept für Zwiebesaft. ausprobiert und für wirksam empfunden:

1 mittelgroße Zwiebel (~ 50 g) fein würfeln, mit heißen Wasser (so um die 70°C) übergießen, 2 – 3 Eßl. Honig unterrühren und 4 Stunden ziehen lassen.

ist der Sirup fertig.: abseihen, in ein steriles Fläschchen füllen und im Kühlschrank aufbewahren.

 

3 bis 6 mal am Tag 1 Teel. davon nehmen. erst gurgeln, dann schlucken.

hilft tatsächlich, riecht stark nach Zwiebel und schmeckt wider Erwarten durch den Honig einfach nur süß. könnte nach etwas gutem Zureden dann auch was für’s Kind sein.