Erbsensuppe

noch mal ein deftiger Eintopf, bevor der Frühling richtig durch kommt:

sehr viel Erbsensuppe mit Bockwurst (weil Eintöpfe aufgewärmt bekanntlich besser schmecken):

1 Bund Suppengrün (1 Möhre, ¼ Sellerieknolle, 2 Stangen Lauch und 1 Bund Petersilie), 4 – 5 kleine Kartoffeln und 1 kleine Zwiebel waschen/schälen und in mundgerechte Stücke/Ringe schneiden.

 

die Zwiebel in einem großen Topf mit etwas Öl glasig dünsten. Temperatur hochdrehen, Möhren, Sellerie und Lauch dazu geben und kurz anbraten.

 

1 Liter Wasser zugeben und alles verrühren. 500 g grüne Schälerbsen und noch mal 500 ml Wasser hinzugeben.

wieder alles verrühren und zum Kochen bringen. 6 Teel. Gemüsebrühpulver und 1 gehäuften Teel. Majoran unterrühren. bei niedriger Stufe köcheln lassen.

 

nach 20 Minuten die Kartoffeln dazu geben und weitere 40 Minuten köcheln lassen. gelegentlich umrühren, vor allem im letzten Drittel, damit nichts anbrennt.

 

nach der Kochzeit den Eintopf mit Pfeffer und wenig Salz abschmecken und die gehackte Petersilie unterrühren.

8 Bockwürste schälen, in dicke Scheiben schneiden und unterheben. sobald die Bockwürste warm sind: servieren.

Waffelkekse

eine leckere Nascherei für zwischendurch, die sich auch eine Weile hält (solange sie nicht sofort aufgefuttert werden).
das Rezept ist aus Marions Kochbuch.

30 g weiche Butter mit 30 g Zucker glatt rühren. 1 Ei dazugeben und unterrühren.
125 g Mehl, gemischt mit ¼ Teel. Backpulver, vorsichtig dazugeben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten.

 

von diesem kleine Kugeln abteilen und bereitstellen, während das Waffeleisen vorheizt.

die Kugeln im Waffeleisen nicht zu dunkel ausbacken.

ich habe hierbei ein bisschen mit der Größe herumexperimentiert. am Besten man fängt mit kleinen Kugeln an und arbeitet sich zu seiner Wunschgröße vor.

die fertigen Waffelkekse mit geschmolzener Schokolade überziehen und abkühlen lassen.

dicke Bananen-Waffeln

uhi, lange nichts von mir hören lassen, ich weiß.
aber wie heißt es so schön: wenn der Blog schläft, tobt das Leben!? stimmt schon..

außerdem will ich das Erdbeerkönigreich künftig wieder dafür nutzen, wofür es einst gedacht war: als Rezeptesammlung.
allerdings will ich mich nicht mehr unter Druck setzen und wie die letzten Jahre versuchen, wenigstens wöchentlich ein Rezept posten. demnach wird es jetzt immer nur dann, wenn ich was schickes gekocht oder gebacken hab, einen Post dazu geben und gut ist.

also geht’s jetzt im neuen Jahr gleich mal mit einem leckeren Bananen-Waffelrezept inspiriert von Marion los.

80 g weiche Butter mit 100 g Zucker mit dem Handrührgerät schaumig rühren. einzeln 2 Eier zugeben. 1 sehr weiche Banane fein zerdrücken und ebenfalls untermengen.

 

300 g Mehl, vermischt mit 2 Teel. Backpulver und 2 Teel. Zimt, sowie extra 375 ml Milch vorbereiten. abwechselnd zum Teig geben und immer komplett unterrühren, bevor das nächste dazu gegeben wird.

den Waffelteig 30 Minuten quellen lassen, dann je eine große Kelle im vorgeheizten Waffeleisen etwa 5 Minuten ausbacken.

die fertigen Waffeln am Besten noch warm mit etwas Schokoladencreme und Bananenscheiben genießen!

Weihnachts-DIY

als Geschenkidee für Weihnachten und passend zum 1. Advent zeig ich Euch nun endlich ganz stolz, was ich letztes Jahr an alle Lieben verschenkt habe:
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selbstgestaltete Tassen mit kleinem Leckerlie

eigentlich ist alles davon auch recht selbsterklärend.. erst werden Tassen mit Porzellan-Stiften angemalt und die Farbe nach Anweisung eingebrannt..2015-12-20 Weihnachtstassen 01

dann werden Kekse passend zum Motiv der Tassen gebacken..2015-12-20 Weihnachtstassen 03

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Erfurter Martinshörnchen

Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne,
brenn an mein Licht, brenn an mein Licht,
aber mein Laternchen nicht!
2016-10-29-martinshoernchen-14

„Die Martinshörnchen gibt es nur einmal im Jahr, am 10. November, dem Geburtstag von Martin Luther. Daher hat das Hörnchen seinen Namen. Mit dem Heiligen Martin von Tours und dessen Namenstag am 11. November hat das Hörnchen demnach nichts zu tun, wissen die Bäcker der Stadt Erfurt. Gefeiert werden trotzdem beide Martins. Tausende Erfurter, vor allem viele Kinder mit bunten Lampions, treffen sich immer am 10. November abends auf dem Domplatz, um gemeinsam das Martinsfest zu begehen. Ein Markt mit Handwerkerständen lockt die Besucher bereits ab dem Vormittag ebenso wie die berühmte Martinsgans, und auch ein ökumenisches Fest der beiden großen Kirchen begeistert die Menschen. Nicht zu vergessen die Martinshörnchen: Über 12.000 sorgen für den süßen Geschmack an diesem besonderen Tag.“
Zitat Thüringen-entdecken.de

oder so ähnlich. der 10.11. war bei uns schon immer „Martini“ und wie es im Zitat schon steht: an diesem Tag ziehen Kinderscharen mit selbstgebastelten, bunten Laternen umher, klingeln bei den Leuten und singen ihnen Martinslieder vor. als Dankeschön bekommen die Kinder anschließend Süßigkeiten oder aber Martinshörnchen.
als Kinder fanden wir die Süßigkeiten natürlich toller, aber inzwischen sind die Martinshörnchen für mich DAS Highlight im November.
das schöne an ihnen ist auch, dass sie nicht aus fettem Blätterteig, sondern aus Plunderteig gemacht werden. der Unterschied hierin ist, dass Blätterteig nur durch die eingearbeitete Butter blättrig wird und daher sehr viel davon braucht. Plunderteig aber wird mit Hefeteig gemacht, dadurch braucht er wesentlich weniger Butter und ist damit auch nicht so mächtig. mein Plunderteig-Rezept stammt von der Kuchenfee Lisa, ich hab es aber ein bisschen abgewandelt. weniger Butter und weniger Hefe.

aber genug der Worte, jetzt gibt’s das Rezept für Euch:

Vorbereitung:
500 g Mehl in eine große Schüssel sieben und in den Kühlschrank stellen.

 

150 g Kühlschrank-kalte Butter auf ein Stück Backpapier drapieren,

2016-10-29-martinshoernchen-01

mit einem weiteren Stück Backpapier abdecken und mithilfe eines Nudelholzes zu einer Platte ausrollen

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