moin moin!

na? was gibt’s bei Euch zum Frühstück?

wie wir am Wochenende frühstücken hab ich Euch ja hier schon mal gezeigt.. aber wie sieht’s denn eigentlich unter der Woche aus? auch jeden Tag Brötchen und riesig gedeckter Frühstückstisch? nene, es geht auch einfacher

Müsli

Müsli! yep, mein täglich Brot sozusagen..

ich liebe Müsli inzwischen wirklich.. auch wenn mir auf Arbeit schon des Öfteren seltsame Blicke zugeworfen wurden und ich gefragt wurde, ob ich auf Diät bin (?) – ich futter morgens am liebsten ein frisches Müsli..
grade das mit der Diät und dass man davon doch nicht satt würde, hab ich auch schon oft zu hören bekommen, wobei ich absolut nicht verstehe, warum..

VLUU L100, M100  / Samsung L100, M100

mit einer Schale Müsli morgens hab ich frühestens sechs Stunden später wieder Hunger.. bei zwei Brötchen mit Nutella zum Frühstück hab ich trotz voll-gefressen-Gefühl nach zwei Stunden schon wieder Appetit auf was Neues..
für mich ist Müsli also ein idealer Start in den Tag!

für mein Lieblingsmüsli braucht’s auch nicht viel:
drei Hände voll Haferflocken (ich nehm immer zwei Hände voll blütenzarte und eine kernige Köllnflocken), eine Hand voll gehackte Haselnüsse, eine halbe Hand voll Schokodrops, einen Eßl. Honig und zwei Sorten Früchte nach Saison.. heute waren das eine kleingeschnittene Nektarine und ein halber geraspelter Apfel.. anschließend Milch nach Belieben dazu (beim Liebsten muss Müsli grundsätzlich schwimmen, bei mir darf es ruhig pampig sein) und fertig ist ein leckeres, gesundes Frühstück!

ab und an kommt statt einer Hand voll Haferflocken noch eine Hand voll Schoko-Knuspermüsli vom Liebsten gemopst dazu.. der mag die Variante mit Früchten nämlich nicht und macht stattdessen Knuspermüsli mit kernigen Haferflocken 1:1..

Ihr seht also, ganz so dekadent wie am Wochenende speisen wir im Erdbeerkönigreich nicht tagtäglich

Müsli

und – auch weil ich es dann schon einige male auf Arbeit gehört hab – es wird auch nicht langweilig jeden Tag Müsli zu essen, wenn man immer schön mit den Früchten herumtauscht..

ich geh immer am liebsten auf den Markt und hole mir zwei saisonale Sorten Obst, wenn die dann alle sind, sind andere Sorten dran.. so gibt’s im Sommer natürlich oft Beerenmüsli und auch Erdbeermüsli – logischer weise

 

und warum ich Euch das erzähle was es bei mir zum Frühstück gibt? die Danii von lecker Bentos und mehr hat gefragt!

sie hat nämlich anlässlich ihres 300ten Bento ein Gewinnspiel zum Thema Frühstück gestartet! wenn man Ihr erzählt, was man so frühstückt, kann man ein Probierpaket mit 12 mymuesli2go-Bechern gewinnen..

dass ich diese Becher sicher gut in mein tägliches Frühstück integrieren kann, sollte nun auch sicher klargestellt sein, oder?

wer auch mitmachen will, kann sich hier unten bei Danii alles durchlesen.. viel Glück!

gewinnspiel-mm2go-banner

Kasutera 2.0

manchmal hat man einfach Überraschungen in der Küche..

zum Beispiel macht man einen japanischen Kuchen, der als extrem feucht und süß beschrieben wird.. und glaubt, man hat ihn ganz für sich allein, da der Liebste ja „nur trockenen Kuchen, der nicht so süß ist“ isst.. und dann schmeckt er ihm doch ausgezeichnet und man bekommt von diesem „herrlich fluffigen und leichten Kuchen“ so gut wie nichts ab..

und manchmal da hat man eine Idee, zum Beispiel für ein Muster im Kuchen und das was aus dem Ofen kommt sieht alles andere als nach Muster aus.. und dann ist da doch noch ein Muster.. nur eben weiter hinten..

Kasutera-Versuch in bunt! hätt ich Matcha (Grünteepulver) gehabt, hätt ich grün noch mit reingebracht..

also nur so zur Idee:

eine Kollegin hat mal einen total schicken Kuchen mitgebracht, den sie für den Geburtstag Ihres Sohnes gebacken hat.. mit gaaanz vielen bunten Farben ringförmig von der Mitte des runden Kuchens aus..

sie nannte es „Tropftechnik“..

man tropft immer eine bestimmte Anzahl an Eßlöffeln je Farbe auf eine Stelle in der Form, somit verteilt sich der Teig ringförmig nach außen.. Prinzip klingt genial, wollt ich auch machen!

hab also die Hälfte des Kasutera-Teiges vor vermischen des Eischnees mit einem Eßl. Kakao schön eingefärbt und dann fleißig getropft.. immer zwei Eßl. vom hellen und zwei Eßl. vom dunklen Teig in die linke Ecke..

ich hab mir dabei so ein cooles, diagonales Streifenmuster vorgestellt.. also Streifen von oben nach unten, wenn man die Scheiben dann hat..

nun ja.. der Kuchen wollte halt anders, wie man auf obigem Bild sieht.. dafür sahen die ersten vier Stücke aber auch aus wie Unfall..

soviel also zum Thema „Das beste kommt zum Schluss“.. kann ich hiermit nur bestätigen..

er schmeckt übrigens genauso, wie normaler Kasutera, von dem Kakao merkt man rein gar nichts.. der Liebste, dessen Lieblingskuchen Kasutera inzwischen ist, meint nur, dass er ein wenig feuchter als der „Originale“wäre.. das kann aber auch am nicht ganz so festen Eischnee gelegen haben.. mir taten dann doch ganz schön die Arme weh.. das Yoga macht sich bemerkbar..

Lebkuchen-Kuchen

letzte Woche auf Arbeit brachte eine Kollegin einen Kuchen mit, der wahnsinnig lecker nach Lebkuchen schmeckte.. war aber ein normaler Rührkuchenteig.. tja.. Rezept kurz nachgeschaut und los geht’s mit Lebkuchen-Kuchen von chefkoch.de..


als Erstes werden 250ml Milch erwärmt und in ihr 150g Butter geschmolzen.. in eine große Schüssel werden in der Zeit 250g Zucker, eine Pck. Vanillezucker, eine Messerspitze Zimt, 300g Mehl, eine Pck. Backpulver, 100g geriebene Haselnüsse, drei Eßl. Kakao und eine Pck. Lebkuchengewürz miteinander vermischt.. die Butter-Milch-Mischung wird dazu gegeben und zusammen mit drei Eßl. Honig und drei Eiern zu einem glatten Teig verrührt..
nun auf’s gefettete Blech damit und bei 200°C für 15 Minuten im vorgeheizten Ofen backen..
anschließend kann er einfach mit Puderzucker bestäubt oder mit einer Schokoglasur überzogen oder mit Mandelkernen hübsch dekoriert werden..

und noch mal eine grad in der Weihnachtszeit wichtige Erinnerung an die 80%-Regel:
vom Zucker 20% abziehen schadet weder dem Kuchen noch Eurem Gewicht..
 nur bei Plätzchen sollte man schon die richtige Zuckermenge nehmen, da dort der Zucker wichtig für die Konsistenz und den Halt ist..

geht schön schnell und ist lecker, was gibt’s besseres zum dritten Adventskaffee?

heißer Apfel statt Glühwein

im Winter trinkt man ja gern mal was schön warmes, was auch von innen wärmt.. viele bevorzugen da Glühwein.. da mir Alkohol in jeder Form aber nicht schmeckt, muss für mich was besseres her!

Tasse aus Italien – vom Herrn König
zum Geburtstag geschenkt bekommen!

geht auch ganz fix und ist leeecker!

500ml (vorzugsweise) abgesetzten naturtrüben Apfelsaft zusammen mit 5 ganzen Gewürznelken und einem guten Teelöffel Honig erwärmen, bis der Apfelsaft schön heiß ist und das Nelkenaroma gut aufgenommen hat.. fertig!

hier noch mal das Beweisfoto, mehr braucht’s nicht:

Apfelsaft, im Teesieb die Neklen und der Teelöffel Honig.. immer mal umrühren muss man natürlich..

hilft auch sehr gut gegen kratzigen Hals..

Soßenwunder

soooo.. wie mache ich leckere Soße selbst? erklär ich Euch..

ich sammel hier mal wieder ein bisschen, mal gucken, was sich so findet.. los geht’s mit selbstgemachter Mayonnaise:

VLUU L110  / Samsung L110

Mayo ohne Ei

für ein so’n halbes Töpfchen gebt Ihr 40ml kühlschrank-kalte Milch (3,5%) in ein Gefäß, in dem Ihr mixen könnt.. dazu kommen ein Teel. Zitronensaft (ich hab dieses Zeugs aus der Flasche genommen, davon bitte nur einen halben Teel.!), einen Teel. mittelscharfen Senf, einen viertel Teel. Salz, eine Prise Pfeffer und wer mag noch eine Prise Chili-Gewürzmischung o. ä.

das wird nun mit einem Stabmixer alles gut durchgemixt.. dazu kommen in kleinen Portionen etwa 75ml Öl.. bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist..

meine Mayo ist etwas zu flüssig geraten..

beim Untermixen des Öls ist wichtig, dass Ihr es immer gleich mit dem Mixer unter die Masse bekommt, damit sich keine Ölpfützen bilden..

wie lange sich die Mayo im Kühlschrank hält, teste ich derzeit noch.. meine habe ich gestern (04.09.2012) gemacht..

das Rezept ist übrigens von Haruko..
Okonomiyaki-Soße

nur noch mal kurz, der Vollständigkeit halber.. das dunkle im Töpfchen ist die Soße..

ein Eßl. Sojasoße, drei Eßl. Ketchup, drei Eßl. Worcestershiresauce und ein Teel. Honig miteinander verrühren und über Nacht ziehen lassen..

Haltbarkeitstest läuft wie bei der Mayonnaise vom selben Tag an..

am Besten mit der Worcester-Menge etwas rumprobieren um den persönlichen Lieblingsgeschmack zu finden..

kann man missbrauchen für: Okonomiyaki, Takoyaki, Tonkatsu, Yakisoba……. also eigentlich alles Gebratene..