Tori Karaage – frittiertes Hühnchen

Karaage ist eine Frittier-Variante, die die japanische Küche aus China übernommen hat. vom Prinzip her sehr simpel: mariniertes Fleisch wird mit Speisestärke bedeckt und dann frittiert. meistens gibt es sehr dünn geschnittenen Kohl dazu, aber Salatblätter zum Garnieren und Essen – ohne sich die Finger schmutzig zu machen – ist  genauso häufig vertreten.

das Rezept ist wieder aus dem Anime Shokugeki no Soma. ich kann die Serie allen Japan-liebenden Köchen wirklich sehr empfehlen.

am Abend vorher wird das Huhn mariniert:

3 – 4 Hühnerbrüste in Stücke „2-Bissen-große“ Stücke schneiden.

 

¼ Apfel und ¼ Zwiebel grob in Stücke schneiden.
zusammen mit ½ Teel. Hühnerbrühe, 4 Eßl. Sojasoße, 4 Eßl. Sake, 1 Teel. Salz und ½ Teel. Pfeffer fein pürieren.

 

das Huhn zusammen mit der Marinade in einen Ziplock-Plastikbeutel geben. den Beutel mit möglichst wenig Luft drin verschließen und durchkneten, sodass das Huhn schön mit der Marinade umhüllt ist. den Marinadenbeutel im Kühlschrank bis zum nächsten Tag durchziehen lassen.

am nächsten Tag eine kleine Pfanne mit etwa 2 – 3 mm Öl füllen und erhitzen.
wenn an einem in Öl gestellten Holzstäbchen Blasen herauf steigen, die Temperatur des Herdes ein wenig herunter drehen. dann ist das Öl heiß genug.

 

die Hühnerstücke jeweils dünn mit Kartoffelstärke bedecken und anschließend von beiden Seiten vorfrittieren, sodass das Huhn gar ist.

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Bento-Parade ## 116 – 122

es haben sich mal wieder einige Bento angesammelt, die ich Euch nicht vorenthalten will

# 116obere Box: Oyakodon, Erbsen und eine Möhrenblüte
untere Box: Kohlrabi, Smartis, gefüllter Schokokeks, Banane und eine Apfelschnitzerei auf Mandarinen

# 117kleine Box: Tamagoyaki mit Nori, Tori-Karaage in Salat gehüllt
Große Box: Reis mit Umeboshi ¹, gebratene Würstchen und Kinpira (Rezept folgt) mit Möhre und Kohlrabi
Extra: scharfe Soße für das Karaage

# 118
obere Box: Katsudon (=jap. Schnitzel auf Reisbett)
untere Box: Kartoffelsalat, geschmorte Pilze, Kinpira (Möhre/Kohlrabi), hartgekochtes Ei und Okonomiyaki-Soße für das Katsudon

#119 große Box: Reis mit gekochten Pilzen und Räucherlachs
kleine Box: Kinpira (Möhre/Kohlrabi), Möhrensticks und eine Ei-Blume auf den restlichen Erbsen

# 120 oben: Onigiri ² einmal mit Umeboshi ¹ und einmal mit Räucherlachs
unten: Kartoffelsalat, Würstchenkraken auf Salat und ein Ei-Herz

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Sliders: Chicken-Parmesan

Slider ist ein amerikanischer Ausdruck für ein kleines Sandwich, das aber eigentlich mehr wie ein Hamburger belegt ist. alles was nicht diesen klassischen Belag hat, ist eigentlich offiziell kein Slider. scheint dem Internet an sich aber egal zu sein, also nennen wir sie auch so.

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erstmals gesehen habe ich diese Party-Burger in diesem Video und die Idee fand ich großartig, schließlich sind alle Sliders gleichzeitig fertig und niemand muss auf seinen Burger warten, während andere schon futtern. also wurden sie beim letzten Spieleabend nachgebacken.

die Burgerbrötchen-Platte nennt sich im Amerikanischen übrigens Dinner-Rolls. vom Prinzip her sind es einfach normale, aber sehr kleine, Burgerbrötchen, die so dicht an dicht in einer Form gebacken werden, dass sie eine kompakte Platte ergeben. nicht schwierig und eigentlich auch nicht zu aufwendig.

500 g Mehl in eine große Schüssel geben und in der Mitte eine Mulde formen. 300 ml warmes Wasser mit 25 g frischer Hefe ODER 1 Pck. Trockenhefe verrühren und in die Mulde gießen. mit etwas Mehl andicken und 15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

 

2 Eßl. neutrales Öl (wahlweise mit Buttergeschmack) mit 1 Ei, 1¼ Teel. Salz und 3 Eßl. Zucker zum Teig geben und auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit vorsichtigem nachmehlen durchkneten, bis eine Kugel formbar ist. die Kugel mit wenig Öl einstreichen und weitere 45 bis 60 Minuten gehen lassen.

 

eine rechteckige Auflaufform mit Backpapier auskleiden.
den Teig – ohne ihn noch mal zu kneten – in 12 gleichgroße Stücke teilen. die Teilchen zu Kugeln formen und dicht an dicht in die Auflaufform setzen. leicht mit Mehl bestäuben, etwas platt drücken…

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… und nochmals eine halbe Stunde gehen lassen, bis sie deutlich an Volumen zugenommen haben.

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Ofen auf 190°C vorheizen und die Burgerbrötchen für etwa 15 Minuten backen. anschließend komplett auskühlen lassen.

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Rahmgeschnetzeltes mit Champis

wer noch nicht so recht weiß, was es zum Mittag geben soll, ich hätte da einen Vorschlag:

2016-02-14 Sahne-Huhn mit Champis

geht schnell, ist leicht und lecker.. 

für 2 Personen 160 g Basmatireis aufsetzen und köcheln lassen..

 

200 g Hühnerbrust in mundgerechte Stücke schneiden und scharf anbraten.. mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Chiliflockenwürzen..

 

250 g Champignons nebenbei klein schneiden und anschließend mit zum Huhn geben.. wenn die Pilze eingefallen sind, 200 ml Sahne dazu geben und aufkochen..

 

noch mal mit Salz und Pfeffer abschmecken und zusammen mit dem Reis auf Tellern anrichten.. zum Schluss noch mit frischer oder getrockneter Petersilie bestreuen und fertig!

schönes Wochenende wünsche ich!

Wirsing-Hühnchen-Tapas

da hat die Katha wieder was angestellt.. Wirsing.. und Hühnchen.. und eigentlich war’s das auch schon.. na gut, Bacon noch dazu.. aber soooo lecker!

2015-11-28 Wirsing-Hühnchen 02

1 Hühnerbrust in mundgerechte Stücke und 3 Scheiben Bacon in Streifen schneiden.. beides mit ein wenig Öl anbraten..

 

4 bis 5 kleine Wirsingblätter abzupfen, waschen, vom Strunk entfernen und in nicht allzulange Streifen schneiden.. den Wirsing und einen größeren Schluck Wasser zum Hühnchen geben, den Bratensatz mit einem Kochlöffel vom Pfannenboden lösen und alles gut verrühren.. so lange weiterbraten, bis kein Wasser mehr in der Pfanne ist.. zum Schluss mit Pfeffer und Salz abschmecken..

 

das Wirsing-Hühnchen mit getoastetem Brot servieren..

ich habe Kathas Rezept unserem Geschmack und unserer Faulheit angepasst.. heißt kein Blanchieren des Wirsings vorher und auch keine Trockenpflaumen.. aus dem restlichen Wirsing ist dann übrigens eine leckere Lasagne geworden..