Martinshörnchen – voll einfach!

da ja nächsten Sonntag schon wieder der 10. November und damit Martini ist, gibt’s heute schon mal vorab ein easy-peasy Martinshörnchen-Rezept.
ohne groß Tourieren oder Vorbereiten, geht der Teig kinderleicht von der Hand und die Hörnchen sind ruck zuck fertig.

250 g weiche Butter, 250 g gesiebtes Vollkornmehl, 250 g Magerquark, 1 Pck. Vanillezucker und 1 Prise Salz miteinander zu einem Teig verkneten.

den Teig teilen und einen Klumpen kurz zur Seite legen.

den Teig etwa 0,5 cm dick auf einer bemehlten Arbeitsfläche rechteckig ausrollen und der Länge nach in handtellerbreite Vierecke schneiden. mittig auf eine Seite je 1 Teel. rote Marmelade (insg. ~ 250 g) oder etwas Marzipan (insg. ~ 100 g) geben und den Teig einmal überschlagen, dass die Längskanten aufeinander liegen.

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Erdbeer-Quark-Rolle

Ende Mai hatte meine liebste große Schwester einen runden Geburtstag. DER Anlass endlich mal wieder eine Biskuit-Rolle zu backen.

nach diesem Rezept auch ganz easy.

Backofen auf 220°C vorheizen.

 

4 Eier trennen. die Eigelbe weißschaumig aufschlagen und einzeln 4 Eßl.  Zucker und 1 Pck. Vanillezucker mit unterschlagen, bis es nicht mehr „knirscht“.

die Eiweiße mit 1 Prise Salz sehr steif schlagen, auf die Eigelbmasse geben. 4 Eßl. Vollkornmehl auf den Eischnee sieben und alles vorsichtig unterheben.

 

den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und 10 – 15 Minuten im Ofen backen. nicht zu dunkel werden lassen, bei Fingerdruck muss er noch wattig-leicht nachgeben.

den Biskuit direkt nach dem Backen mit Zucker bestreuten und auf ein Geschirrtuch stürzen, das Backpapier abziehen und den Biskuit in das Geschirrtuch von der langen Seite her einrollen. auskühlen lassen.

250 g Erdbeeren waschen, putzen und fein würfeln.

250 g Magerquark mit 2 Eßl. Vanillezucker, 2 Eßl. Skyr (ersatzweise Frischkäse), 1 Eßl. Schmand und 1 Eßl. Erdbeermarmelade verrühren.

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Vollkorn-Ofen-Berliner

wir hier zu Hause sagen Berliner dazu. in Ostdeutschland heißen sie wohl hauptsächlich Pfannkuchen und im Süden eher Krapfen. egal wie, lecker sind die gefüllten Hefeteilchen allemal. und wenn sie dann nicht in Fett, sondern im Ofen ausgebacken sind, sind sie mir gleich noch mal viel lieber!

das eigentliche Rezept ist von Chefkoch und für Buchteln, aber mir war die Berliner-Variante lieber.

75 g Butter im Topf schmelzen. unter Rühren 275 ml Milch hinzugeben, damit beides erwärmt ist.

 

in einer großen Schüssel 500 g gesiebtes Vollkornmehl mit 75 g Zucker und 1 Prise Salz vermischen. ½ Würfel Frischhefe darüber zerkrümeln. 1 Ei und die handwarme (!) Milch-Butter-Mischung dazu geben.

mit einem Holzlöffel alles zu einem einheitlichen Teig verrühren.

der Teig klebt anfangs noch arg, das gibt sich aber nach der Gehzeit, wenn das Vollkornmehl sich ordentlich vollgesogen hat.

abgedeckt im Warmen 1 Stunde gehen lassen.

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Martinshörnchen 2.0

heute ist wieder Martini und wie ich Euch letztes Jahr schon gezeigt hab, gibt es bei uns zu Martini traditionsgemäß immer Martinshörnchen. das Rezept hat es mit dem Plunderteig natürlich in sich, was die Zeit angeht.
beim Rezepte-Stöbern auf Youtube bin ich über einen DDR-Rezepte-Channel gestolpert, der unter anderem einen Quarkblätterteig, auch Hausfrauenblätterteig genannt, vorstellt. Blätter- und Plunderteig sind an sich schon verschieden, aber man kann ja beides mal ausprobieren, ne?

ein bisschen einfacher als normaler Blätterteig ist dieser Quarkblätterteig auf jeden Fall aber auch deutlich kalorienreduzierter! beim Quarkblätterteig werden alle Teigzutaten gleich mit einem Mal zusammengeknetet und dann entweder noch einpaar mal touriert oder sogar gleich so weiter verwendet. das wollte ich ausprobieren und gleich mal gucken, ob es einen großen Unterschied macht ob touriert wird oder nicht. also ran an’s Werk:

am Vortag 250 g weiche Margarine, 250 g Mehl, 250 g Magerquark, 1 Pck. Vanillezucker und 1 Prise Salz miteinander zu einem Teig verkneten.

in Frischhaltefolie eingeschlagen 15 Minuten in den Kühlschrank stellen. anschließend eine einfache Tour falten (siehe Martinshörnchen 1.0), 15 Minuten kühlen, eine doppelte Tour falten, wieder 15 Minuten Ruhe und anschließend noch mal eine einfache Tour falten. abgedeckt über Nacht im Kühlschrank lagern.

wenn nicht touriert werden soll, dann kommt der Teig gleich in Frischhaltefolie eingeschlagen über Nacht in den Kühlschrank.

am Backtag den Ofen auf 200°C vorheizen.

den Teig teilen und einen Klumpen kurz zur Seite legen. den Teig etwa 0,5 cm dick auf einer bemehlten Arbeitsfläche rechteckig ausrollen und der  Länge nach in zwei dicken Streifen schneiden. etwas neben die Mitte der Streifen – mit etwas Abstand – je 1 Teel. rote Marmelade (insg. ~ 250 g) oder Marzipan (insg. ~ 100 g) geben und den Teig einmal überschlagen, dass die Längskanten aufeinander liegen.

nicht wundern, dass mein Marzipan türkis ist. das ist noch übrig gewesen von der letzten Prinsesstårta. luftdicht verschlossen und im dunklen, kühlen Vorratsschrank hält sich Marzipan glücklicherweise gefühlte Jahre nur das weichkneten wird dann eben etwas schwieriger…

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Erfurter Martinshörnchen

Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne,
brenn an mein Licht, brenn an mein Licht,
aber mein Laternchen nicht!
2016-10-29-martinshoernchen-14

„Die Martinshörnchen gibt es nur einmal im Jahr, am 10. November, dem Geburtstag von Martin Luther. Daher hat das Hörnchen seinen Namen. Mit dem Heiligen Martin von Tours und dessen Namenstag am 11. November hat das Hörnchen demnach nichts zu tun, wissen die Bäcker der Stadt Erfurt. Gefeiert werden trotzdem beide Martins. Tausende Erfurter, vor allem viele Kinder mit bunten Lampions, treffen sich immer am 10. November abends auf dem Domplatz, um gemeinsam das Martinsfest zu begehen. Ein Markt mit Handwerkerständen lockt die Besucher bereits ab dem Vormittag ebenso wie die berühmte Martinsgans, und auch ein ökumenisches Fest der beiden großen Kirchen begeistert die Menschen. Nicht zu vergessen die Martinshörnchen: Über 12.000 sorgen für den süßen Geschmack an diesem besonderen Tag.“
Zitat Thüringen-entdecken.de

oder so ähnlich. der 10.11. war bei uns schon immer „Martini“ und wie es im Zitat schon steht: an diesem Tag ziehen Kinderscharen mit selbstgebastelten, bunten Laternen umher, klingeln bei den Leuten und singen ihnen Martinslieder vor. als Dankeschön bekommen die Kinder anschließend Süßigkeiten oder aber Martinshörnchen.
als Kinder fanden wir die Süßigkeiten natürlich toller, aber inzwischen sind die Martinshörnchen für mich DAS Highlight im November.
das schöne an ihnen ist auch, dass sie nicht aus fettem Blätterteig, sondern aus Plunderteig gemacht werden. der Unterschied hierin ist, dass Blätterteig nur durch die eingearbeitete Butter blättrig wird und daher sehr viel davon braucht. Plunderteig aber wird mit Hefeteig gemacht, dadurch braucht er wesentlich weniger Butter und ist damit auch nicht so mächtig. mein Plunderteig-Rezept stammt von der Kuchenfee Lisa, ich hab es aber ein bisschen abgewandelt. weniger Butter und weniger Hefe.

aber genug der Worte, jetzt gibt’s das Rezept für Euch:

Vorbereitung:
500 g Mehl in eine große Schüssel sieben und in den Kühlschrank stellen.

 

150 g Kühlschrank-kalte Butter auf ein Stück Backpapier drapieren,

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mit einem weiteren Stück Backpapier abdecken und mithilfe eines Nudelholzes zu einer Platte ausrollen

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