Bento # 45

woahhhh!! das letzte Bento ist ja schon Jahre her! oh weija..

nun gab’s aber endlich mal wieder eins:

2014_01_09 Bento

Glasnudeln mit Hühnchen + Minitomaten, oben Marmorkuchen nach diesem Rezept + Apfel und als Extra-Vitamine noch eine Mandarine

und auch ist mir aufgefallen, dass ich ja meine Boxenvorstellung ja noch gar nicht beendet hab! es fehlen ja noch meine geliebte blaue und die Onigiri-Boxen.. das hol ich gleich nächste Woche mal noch nach..

und ich versuch nun auch wieder mehr Bentos zu machen.. kann ja nicht sein, dass das hier so einschläft

winterlicher Nachtisch

am 24. gab es bei uns ja wie schon erwähnt das sehr üppige Käsebrot mit Schinkenröllchen.. aber ein Nachtisch passt bekanntlich immer!

das Bild sieht jetzt nicht so berauschend aus, aber dieser Apfel-Quark-Auflauf von Evi’s Küchenzauberein war echt lecker!
für eine normale Auflaufform werden zwei säuerliche Äpfel (z. B. Granny Smith) geschält, entkernt und in kleine Stückchen geschnitten.. diese werden zusammen mit 50ml Apfelsaft, zwei Eßl. (Vanille)Zucker und einem Teel. gemahlen Zimt in einem kleinen Topf unter Rühren aufgekocht und anschließend für 10 bis 15 Minuten auf mittlerer Hitze und köchelnder Weise zu einem Kompott verkocht..
in der Zeit wird aus zwei Eiweißen Eischnee geschlagen.. unter den Eischnee werden vorsichtig zwei Eßl. (Vanille)Zucker gehoben..
nun die beiden übrig gebliebenen zwei Eigelbe mit 250g Magerquark verrühren und den Eischnee unterheben..
die Auflaufform mit dem Apfelkompott füllen und auf diesen die Quarkmischung geben.. das Ganze wird bei 180°C im vorgeheizten Ofen etwa 35 bis 40 Minuten gebacken..
lecker, lecker, sag ich Euch! und durch die Apfel-Zimt-Mischung so herrlich winterlich!  
eindeutig was für kalte Tage.. wenn sie denn mal wieder kommen.. wir warten geduldig und beschwören den Winter mit Ski-Stöcken in der Hand herauf!

Mini Apple Pie

sind’se nich niedlich!?

seht bitte darüber hinweg, dass der hintere aufgeplatzt ist….

eigentlich sollte es ja sogar eine Springform werden.. dann hab ich mich vom Teig doch überreden lassen, auf eine Tarte-Form umzuschwenken.. und zum Schluss sind es halt doch nur zwei Mini-Tartes geworden.. aber egal! so bleibt wenigstens nix übrig und es wird sich nicht um die größere Hälfte gestritten..

dass ich nicht so das Ass in Sachen Teig ausrollen bin, sieht man auch schön.. aber egal.. geschmeckt haben sie trotzdem total lecker! inspiriert hat mich übrigens dieses Rezept von Vava von Liebe geht durch den Magen..

meine Menge (ich empfehle die doppelte) bestand aus einem Mürbeteig aus 130g kalter Butter (ich hat nur 90 – 100g.. war der Rest, ich dachte, ich hätt noch welche – daher ein Ei als Ersatz), zwei Eßl. kaltem Wasser, 200g Mehl, 50g Zucker und einem halben Teel. Salz.. alles fix zu einem Mürbeteig kneten und in Frischhaltefolie für eine halbe Stunde in den Kühlschrank zum Ruhen legen..

in der Zeit zwei mittelgroße Äpfel schälen und in kleine Stückchen schneiden.. mit Zitronensaft besprenkeln, eine Hand voll braunen Zucker dazu und einen Teel. Zimt.. alles vermengen und beiseite stellen..

2/3 des gekühlten Teiges ausrollen und die Form damit auskleiden.. die Apfelmasse hineinfüllen, dabei aber den Saft auffangen.. den Rest Teig ausrollen und hübsch über die Äpfel legen (wahlweise als Streifenmuster oder als Decke (diese vorher einritzen!)).. die Decke an den Rändern festdrücken und den Teig zum Schluss mit dem übrigen Apfelsaft bestreichen..

nun kommt der Pie bei 180°C für etwa 30 Minuten in den vorgeheizten Ofen.. wer mag kann den Pie noch mit einem leichten/dünnen Zuckerguss überziehen.. anschließend etwas auskühlen lassen und dann noch warm mit Schlagsahne oder Vanilleeis genießen! (bei uns ist grad beides aus, aber auch ohne alles sehr lecker!)

 

ice ice baby

vor Jaaaahren hab ich schon mal Sorbet selbst gemacht und durch Coco von Scènes de la vie hab ich mich wieder dran erinnert..

für zwei volle Langnese Boxen des Sorbets werden etwa 800g säuerliche Äpfel gewaschen, grob in kleine Stücke geschnitten und das Kerngehäuse grob entfernt.. die Äpfel kommen mit dem Saft einer Zitrone, einer Tasse Wasser (~250 ml) und einer Tasse Zucker (~300g) in einen großen Topf (2,5 Liter) und werden weichgekocht..

nun werden die Äpfel durch ein Sieb in eine große Schüssel gedrückt und dürfen abkühlen.. die Schalen der Äpfel und eventuell noch vorhandenes Kerngehäuse werden damit rausgefischt.. momentan haben wir nun also abgekühltes Apfelmus.. ist die Sorbetmasse abgekühlt, wird sie in die zukünftige Eisform gefüllt.. (daran denken, dass es Volumen vergrößert beim Frieren)

man kann übrigens jede Art von Früchten nehmen.. dann einfach genauso verfahren, eventuell vorher entkernen/entsteinen/schälen und weichkochen.. die Wasser und Zuckermenge sollte dann natürlich angepasst werden, weil Wassermelone beispielsweise keine extra Tasse Wasser braucht, ist so schon viel Flüssigkeit da beim Aufschneiden..

so nun kommt der langwierige Teil, der aber richtig wichtig ist: das Sorbet wird ins Tiefkühlfach gestellt und alle halbe Stunde umgerührt.. beim Sorbet kommt es darauf an, dass die sich bildenden größeren Eiskristalle getrennt werden und somit ganz viele kleine Eiskristalle entstehen, die dann schön cremig sind.. das Umrühren unseres Sorbet war zwischenzeitlich vergessen worden, daher haben wir so hübsche Bröckchen.. wer es ganz vergisst umzurühren und daher ein kompaktes Eis bekommt, kann das Eis einfach wieder in den Kühlschrank stellen und warten bis es wieder rührfähig ist.. dann wird das mit dem Einfrieren eben noch mal probiert.. (war bei uns auch so)

das Eis schmilzt sehr schnell, was bei Eis aber auch so sein sollte.. je länger ein Eis seine Form behält, desto mehr Stabilisatoren sind drin, also Sachen die eigentlich nicht unbedingt ins Eis gehören..


viel Spaß beim Nachmachen!