Bento-Parade ## 108 – 110

uhi uhi, schon lange keine Bento mehr gezeigt.. war aber auch irgendwie schon wieder lange nichts in der Box.. nachdem meine geliebte und allererste Hasen-Box das Zeitliche gesegnet hat, hat sich auch irgendwie die Bento-Lust wieder sehr gelegt.. aber die letzten Bento will ich Euch nicht vorenthalten:

# 108:
2015-09-03 #108kleine Box: Pflaume und belegtes Brot mit Chili-Käse
große Box: Nürnberger Bratwürste, Minigurke, Weintrauben am Spieß, Soße für die Würstchen, zwei Bento-Tomaten und unten drunter Paprika

# 109:2015-09-07 #109große Box: Paprika, Gurke, Rest-Würstchen, Bento-Tomate, Okonomiyaki-Soße zum Dippen und Rührei
kleine Box: Blaubeeren am Spieß, Weintrauben, Pflaumen und Apfelspalten

# 110:2015-10-05 #110große Box: berühmte Kraut-Spätzle des Liebsten*, Paprika-Crysantheme und zwei Bento-Tomaten
kleine Box: Schaumgummi-Erdbeeren , Kanelbulle und Paprika

die Bento sind von Anfang September bis Anfang Oktober entstanden und gefuttert.. Ihr seht also, es ist eine Weile her.. na, mal schauen, wie sich unser Essverhalten wieder ändert, wenn wir die Wochenenden zu Haus sine und auch mal was von Sonntag übrig bleibt.. dann gibt’s bestimmt auch wieder das ein oder andere Bento.. zum Kochen sind wir die letzten Wochenenden nämlich nur sehr selten gekommen, weil immer irgendwo was los war.. die Weihnachtszeit wird uns mit ein wenig Ruhe also seeeehr gut tun..


* Krautspätzle: Spätzle, mit Sauerkraut, krümelig gebratenem Gehackten, geraspeltem Käse und einer ordentlichen Ladung Kümmel.. klingt ziemlich seltsam, schmeckt aber erstaunlich gut, wenn man sich mal drauf eingelassen hat

jetzt aber fix!

aj aj, ganz knapp noch mein Pflaumentarte-Rezept für die ich back’s mir-Aktion von Tastesheriff.. husch, husch, bevor’s vorbei ist!

2014-09-06 Pflaumentarte 01

175g Mehl, 25g Zucker und eine Prise Salz vermischen.. 115g kalte Butter in Flöckchen dazu und mit bis zu 60ml kaltem Wasser nach Bedarf schnell zu einem Mürbeteig verkneten..
den Teig mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen..

in der Zeit 15 bis 20 Zwetschgen waschen und längs vierteln.. bei Seite stellen bis der Teig wieder dran ist..

2014-09-06 Pflaumentarte 02

Ofen auf 190°C vorheizen..
den Großteil des Teiges in eine gefettete (!) Tarte-Form drücken und einen Rand hochziehen.. die Zwetschgen in der Tarte hübsch verteilen..

2014-09-06 Pflaumentarte 03

den restlichen Teig in Streueseln über der Tarte verteilen.. anschließend mit einer Zimt-Zucker-Mischung alles dick bestreuen..

2014-09-06 Pflaumentarte 04

die Tarte für 45 bis 50 Minuten im Ofen lassen.. der Rand sollte schön braun sein..

tadaa! Streusel-Pflaumen-Tarte!

2014-09-06 Pflaumentarte 05

schmeckt mit Vanilleeis.. schmeckt mit frisch geschlagener Vanille-Sahne.. schmeckt auch ohne alles!!!

2014-09-06 Pflaumentarte 06

 

und schnell ab damit zu:

ichbacksmir

Pflaumenkuchen mit Streuseln

yummi, ein neues Pflaumenkuchenrezept!

frisch von der Schwiegermutti übernommen und ausprobiert und für toll befunden!

VLUU L100, M100 / Samsung L100, M100

500 g Mehl in einer Schüssel sieben und eine Mulde in der Mitte des Mehls machen.. in die Mulde kommt der Vorteig, bestehend aus ½ zerkrümelten Hefewürfel, 1 Teel. Zucker und 50 ml lauwarmer Milch. 
die Hefe mit der Milch, dem Zucker und wenig des Mehls (nicht alles dazurühren) zu einem flüssigen Gemisch verrühren und das Ganze warm stellen, bis die Hefe schön blubbert.

 

nun kommen zum Vorteig noch 70 g Zucker, 1 Pck. Vanillezucker, 150 ml Milch, 75 g geschmolzene Butter und eine große Prise Salz..
alles zu einem glatten Teig verkneten und noch mindestens eine halbe Stunde im Warmen gehen lassen.

 

in der Zeit werden 1 bis 1 ½ Kilo Zwetschgen gewaschen, halbiert und vom Stein befreit.

 

den Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech mit den Händen „ausrollen“ und mit einer Gabel ein paar Löcher in den Teig stechen. die Zwetschgenhälften auf dem Teig verteilen.

 

aus 70 g zimmerwarmer Butter, 70 g Zucker und 125 g Mehl Streusel kneten und auf dem Kuchen verteilen.

den Kuchen in den nicht vorgeheizten Ofen schieben und auf 160°C Umluft einstellen. 20 bis 25 Minuten backen, bis der Kuchen und die Streusel schön goldbraun gebacken sind.

sehr lecker sag ich Euch!

der Hefekloß ist aufgegangen..

und nicht der Mond! jawoll.. auch wenn sie aussehen wie kleine runde Vollmonde..

die Idee Hefeklöße selber zu machen, hatten wir schon länger.. und nun kam der entscheidende Moment, um das passende Rezept zu finden.. tja.. nur leider hatten alle Mütter und Väter die wir so zur Verfügung haben, Hefeklöße noch nie selbst gemacht.. also musste Chefkoch ran.. ich hab auch gleich das passende Rezept gefunden und losgelegt:

für 8 große Klöße (reicht für 2 sehr, sehr verfressene oder 3 normale Personen) werden 125ml Milch leicht erwärmt und darin 50g Butter geschmolzen.. anschließend wird ein Ei zusammen mit 50g Zucker mit dem Schneebesen unter die Milchmischung geschlagen.. nun kommt ein viertel Würfel Frischhefe in Krümeln dazu und alles darf 10 bis 15 Minuten gehen..

in der Zeit kann man in eine große Schüssel schon mal 250g Mehl mit einer kleinen Prise Salz geben.. die fertige Hefe-Mischung dazu und nun alles mit der Hand zu einem Teig vermischen.. anfangs klebt das noch extrem, der Teig wird zum Ende hin aber immer besser.. wenn er sich durch Wegziehen des Teigklumpens von der Schüsselwand lösen lässt, ist er fertig und darf mit einem Geschirrtuch abgedeckt an einem warmen Ort etwa 30 bis 45 Minuten gehen, bis er etwa doppelt so groß geworden ist..

nun wird der Teig noch einmal schön durchgeknetet und soviel Mehl dazu gegeben, dass er schön weich ist, aber nicht mehr all zu doll klebt.. mit bemehlten Händen werden nun Teigstücke abgezupft und zu kleinen Klößen (möglichst ohne Risse!) gedreht.. nicht zu groß machen, sie gehen schließlich noch auf (und beim Garen dann noch mal!)

sie kommen dann mit Abstand auf ein Geschirrtuch und werden mit noch einem Geschirrtuch abgedeckt nochmals etwa 30 bis 45 Minuten warm gehen gelassen (wieder bis etwa doppelte Größe)..

so.. nun wird entweder ein großer Topf mit Wasser gefüllt.. über den Topf wird ein Geschirrtuch gespannt, auf den nun immer ein paar Klöße gesetzt werden.. diese mit einem hohen Deckel abdecken.. oder aber ihr habt einen Dampf-Aufsatz, dann werden die Klöße in diesen gesetzt und ebenfalls mit dem Deckel abgeschlossen..

die Klöße werden nun 15 bis 20 Minuten gedämpft..

die hier sind noch ungedämpft im Dampfaufsatz des Reiskochers

der Liebste erzählte vorher was von Germknödeln, die er in Österreich wohl schon mal gegessen hat.. das sind vom Prinzip her normale Hefeklöße, aber mit Pflaumenkompott gefüllt, welche anschließend mit Mohn und Vanillesoße serviert werden..

also hab ich nicht nur meine geliebten Heidelbeeren dazu gemacht (normale Heidelbeeren aus dem Glas mit ein bisschen Speisestärke angedickt), sondern auch noch Pflaumen (aus dem Glas) besorgt und eine Vanillesoße gekocht.. wir haben früher immer noch zerlassene Butter mit Zucker und Zimt dazu gegessen..

und da man die Klöße auch einfrieren kann, werden wir unsere drei übrig gebliebenen Klöße in eine ZipLock-Tüte packen und in’s Gefrierfach packen.. dann spar ich mir die 1 1/2 Stunden Vorbereitungs- und Gehzeit beim nächsten mal Heißhunger des Liebsten..

Pflaumenkuchen nach der Königin

auf meinem Weg zur Arbeit steht ein Pflaumenbaum (auf freiem Territorium, also in keinem Garten oder so).. und dort hängen richtig lecker aussehende blaue Pflaumen.. jeden Tag versuch ich mich selbst zu überreden, mir ein paar mitzunehmen.. aber die Angst vor’m peinlich angeguckt werden, siegt dann doch jedes mal…. da ich aber seit dieser Baum Früchte trägt immensen Appetit auf Pflaumenkuchen hab, ging’s somit am Freitag halt auf den Markt zum Pflaumen kaufen..

gebacken habe ich ihn für einen Besuch bei den Schwiegereltern in spe und da dort Obst teilweise nicht gut vertragen wird, habe ich ein Viertel Zuckerkuchen gebacken..das Rezept ist von der Frau Königin, denn wie’s nun mal so ist: bei Mutti schmeckt’s am Besten..

für ein Blech werden 75g Butter in 250ml Milch erwärmt und damit geschmolzen.. anschließend wird ein Teel. Zucker in die Milchmischung gegeben und ein halber Würfel Frischhefe hineingekrümelt.. die Mischung wird nun etwa 10 Minuten gehen gelassen..

in eine große Schüssel 430g Mehl, 70g Zucker und einen halben Teel. Salz geben und alles vermischen.. die Hefemischung dazugeben und kräftig kneten.. wenn der Teig zu sehr klebt, wird in kleinen Portionen Mehl dazu gegeben..

klebt der Teig nicht mehr, kann er mit einem Geschirrtuch abgedeckt 45 Minuten ruhen.. während der Teig ruht, werden 1 kg Zwetschgen gewaschen, geachtelt und mit einem Eßl. neutralem Öl vermischt.. anschließend wird der Teig auf einem Backblech ausgerollt und mit den Zwetschgen belegt.. (für meinen Dreiviertel-Kuchen waren’s entsprechend weniger Zwetschgen)

nun wird der Kuchen entweder mit Zucker oder Streuseln bestreut..
(ich hab eindeutig zu viel Öl genommen, wie man sieht, läuft der Pflaumen-Öl-Saft quer über’s Blech…

der Kuchen wird bei 175°C im vorgeheizten Ofen 30 bis 45 Minuten gebacken..

sollte er danach noch zu sauer sein, einfach noch etwas Zucker darüber streuseln..

für den Zuckerkuchen einfach kleine Mulden in den Kuchen drücken und in jede Mulde eine kleine Butterflocke geben.. den Kuchen ebenfalls mit Zucker bestreuen und wie oben backen..

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und nun noch ein wenig Pflaumen-Kunde nach Onkel Wiki:

° es gibt eigentlich keine richtige Pflaume, da dies nur ein Oberbegriff ist..

° was man landläufig als Pflaume bezeichnet, ist eigentlich die Halbzwetsche.. sie ähnelt der Zwetschge, hat aber ein Farbspektrum von blau über lila, rot und gelb.. sie ist sehr weich und saftig..

° das was wir zum Backen nutzen sind Zwetschgen.. blaue Schale und grünes Fleisch, dass sich gut vom Kern löst, da es recht fest ist..

° auch sehr bekannt sind Mirabellen, diese kleinen runden Kügelchen mit Stein, die meistens auch sehr süß und weich sind.. gibt’s auch Marmelade von, sehr lecker..