vegan aus Not

das übliche Problem: Kuchenhunger aber keine Zutaten da…. nun ja.. man könnte Einkaufen gehen.. man könnte aber auch mal so ein veganes Rezept ohne Eier oder zimmerweiche Butter probieren.. dadran scheitert’s bei mir nämlich grad.. nun gut.. wir sind also mutig und probieren mal vegane Schokomuffins..

und weil uns Trinkkakao jetzt im Kuchen irgendwie so gar nicht zusagt, sind wir total toll und nehmen statt 250g Trinkkakao lieber 180g Zucker und so drei/vier Eßl. Kakao.. denkste.. der Kakao ist nämlich auch alle… das merk ich schlaues Tierchen aber erst, als der Zucker schon mit dem Mehl vermischt ist.. also improvisieren..

Ofen auf 170°C vorheizen..
300g Mehl, 180g Zucker, 3 Eßl. Trinkkakao, 7 Eßl. geschmacksneutrales Sonnenblumenöl, einen Teel. Backpulver (mehr ist nämlich auch davon nicht mehr da ) und 375ml Wasser in einer Schüssel verrühren.. Teig fertig..

hm.. ging ja fix.. mal Vorkosten…. mh.. schmeckt nach nix.. nun ja.. schnibbeln wir noch’nen Apfel rein, vielleicht reißt der’s zum Schluss noch ein wenig raus.. und vegan bleibt’s ja trotzdem.. glückliche Äpfel und so..
also noch einen kleinen Apfel waschen -wenn Lust zu: von der Schale befreien (Ihr ahnt es, ich hatte keine Lust ) – und in klein geschnittenem Zustand unter den Teig rühren..

auf Muffins hab ich grad auch wenig Lust, also ab in die Kastenform damit und mit der Kastenform wiederum ab in den Ofen..
demnach war’s bei mir auch keine 25-Minuten-Muffins-Backzeit sondern eine 60-Minuten-Kastenform-Backzeit..

machen wir zum Schluss noch so’ne Art Zuckerguss drüber, kann ja auch nie schaden: Puderzucker, ein Eßl. Trinkkakao und Wasser glatt rühren und auf dem Kuchen verteilen..

fertig sah der Kuchen dann erstmal so aus:

2014-04-08 veg Schokokuchen 01

und angeschnitten so:

2014-04-08 veg Schokokuchen 02

alles in Allem gut um den Schokohunger zu überwinden.. aber das war’s dann auch.. sehr matschig, seeehr ölig und schmeckt irgendwie nach nichts Wirklichem.. schade.. (auch mit länger backen wäre da nichts mehr zu retten gewesen.. ich hab’s wirklich versucht!)

vielleicht muss man nur ein wenig am Rezept feilen, damit was Leckeres bei rauskommt, aber Lust hab ich dazu dann eigentlich doch eher weniger.. allgemein bin ich der Meinung, dass Kuchen mit Öl anstatt Butter eh nicht wirklich was werden kann..
ich tu mich ja schon mit Margarine anstatt normaler Butter schwer.. die tausch ich auch demnach nur aus, wenn’s denn sein muss – bspw wenn der laktoseunverträgliche Kumpel mitisst

 

falls das hier jetzt ein backender Veganer liest, der sich in seiner Bäcker-Ehre angegriffen fühlt: ich lasse mich gern eines Besseren belehren! für neue Rezepte bin ich immer offen also ruhig her damit, dann findet sich irgendwann vielleicht doch ein leckeres veganes Rezept im Erdbeerkönigreich ich würd mich drüber freuen!

Fröhöliche Weihnacht überall …

… tönet durch die Lüfte froher Schall!

nun ist es also so weit, Weihnachten ist da.. unser Weihnachtsmann kam heut früh schon, in Gestalt eines Waffeleisens, dass wir uns gegenseitig geschenkt haben

2013_12_22 Weihnachtswaffeln 01

 

und für Euch heißt das natürlich: es gibt ein neues Waffelrezept! und zwar von Katha-kocht! (aber auf zwei Eier runtergerechnet, hatten wir nämlich nur noch – reicht aber auch völlig da kommen nämlich auch schon 5 einhalb Waffeln bei raus)

80 g Butter vorsichtig schmelzen lassen und dann mit 80 g Zucker, ein Pck. Vanillezucker, einer Prise Salz, zwei Eiern und 80 ml Milch verrühren.. dazu kommen dann noch 160 g Mehl und ein Teel. Backpulver.. alles mit einander verrühren und mit je einer vollen kleinen Kelle pro Backladung  den Teig ausbacken!

wer mag, kann auch noch einen Eßl. Zimt in den Teig geben, damit werden die Waffeln schön braun und winterlich

 

2013_12_22 Weihnachtswaffeln 02

die fertigen Waffeln dann mit Puderzucker, Nutella, Vanilleeis mit heißen Kirschen, Ahornsirup, Apfelmus oder wonach Euch der Sinn steht serviert genießen!
wer Waffeln lieber ohne alles isst, sollte noch so 20 g Zucker extra in den Teig rühren.. mein Liebster ist nämlich so einer..

und damit wünsche ich Euch einen besinnlichen Abend im Kreise Eurer Lieben
mit ganz vielen Geschenken im /unterm Baum!

 

2013_12_24 Geschenkebaum

kleine Sonntagsküchlein

süß und klein
kommen diese Küchlein herein:

2013_10_04 Becherkuchen

jaaa, ist jetzt nix neues, aber ich hab’s halt mal ausprobiert.. und hab die Becher eindeutig zu voll gemacht.. aber so übergelaufen sehen sie auch interessant aus, oder!?

ist auch nicht hochgradig kompliziert.. 250g Butter vorsichtig und langsam mit einer Tafel Vollmilchschokolade schmelzen und anschließend mit 200g Zucker schaumig schlagen.. nun  die Hälfte von 300g Mehl, vermischt mit einem Pck. Backpulver, dazugeben und unterrühren.. einzeln 4 Eier dazugeben – ebenfalls unterrühren und zum Schluss das restliche Mehl in den Teig rühren.. nun noch 100ml Milch vorsichtig unterheben und fertig ist der Teig..

den Ofen auf 180°C vorheizen und die Waffelbecher mit jeweils zwei Teel. voll Teig (oder weniger) befüllen.. alle Becherchen auf ein Backblech stellen und die Küchlein so an die 20 Minuten im vorgeheizten Backofen backen.. immer mal mit der Stäbchenprobe nachschauen, ob der Teig innen nun schon fertig ist (Zahnstocher reinstechen – bleibt klebriger Teig hängen ist er in der Mitte noch nicht durch)

wenn der Teig nicht so wie bei mir überläuft, sondern brav in seinem Becher bleibt, könnte man ihn zum Beispiel noch mit geschmolzener weißer Schokolade überziehen und mit Zuckerperlen dekorieren oder sowas.. aber wir haben die Becherkuchen einfach so gelassen und das ging auch sehr gut

 

als meine Waffelbecher alle waren, hab ich den restlichen Teig in eine kleine Herzchen-Springform gefüllt und anschließend gebacken.. dadraus wurde dann noch dieser kleine Obstkuchen:

2013_10_06 Obsttorteso.. das war also mein heutiger Beitrag zur Initiative Sonntagssüß!

sosü

 

 

und wir schreiten nun zu großen Taten und werden Auto fahren! also ICH werde Auto fahren.. das klingt jetzt vielleicht nicht spannend, aber ich hab meinen Führerschein 2007 gemacht und bin seit dem vielleicht 5 mal gefahren!?
tja.. und da ich nun wahrscheinlich regelmäßiger weiter weg muss, üben wir heute ganz tapfer das Auto fahren.. drückt mir (und allen um mich herum!) die Daumen!!!

kunterbunte Torte

ich glaub sowas bäckt man echt nur einmal im Leben…

eine Wahnsinns-Torte sag ich Euch.. zusammengestückelt ist die Idee aus der Regenbogentorte von Thora von Meine ђigh ђeeŁs sind sogar höher als dein IQ und der Smartiestorte von hier..

und wer ganz viel lange Weile hat und unbedingt ein pompöses Geschenk für irgendwen braucht, der kann sich gern ranmachen und sie nachbacken..

schon mal den Ofen auf 180°C vorheizen.. 4 Eier mit 200g Zucker schaumig rühren.. in kleinen Schlucken abwechselnd 200ml Orangensaft und 200ml geschmacksneutrales Öl dazugeben und unterrühren.. zum Schluss 300g Mehl gemischt mit einem Pck. Backpulver dazugeben und alles gut verrühren..

nun verlasst Ihr Euch nicht auf die Angaben von irgendwelchen Bloggern, sondern wiegt Euren Teig ab, teilt das erkannte Gewicht durch fünf und gebt 1/5 vom Teig in eine Schüssel zum Einfärben mit normalen Speisefarben.. dann kann man sich wieder an irgendwelche Blogger halten und in der kleinen Schüssel jeweils nacheinander die Teige einfärben, da man sich so 5 extra Schüsseln Aufwasch spart..

(ich hab ohne nachzuwiegen Thora’s Angaben geglaubt und 220g vom Teig jeweils genommen.. beim letzten Abnehmen hatte ich aber für grün und blau insgesamt nur noch 300g übrig….. toll… freut man sich.. )



dieses gefärbte 1/5tel kommt nun in eine Springform, wird dort gerade gerüttelt und bäckt für etwa 12 Minuten im vorgeheizten Ofen.. anschließend 5 Minuten auskühlen lassen, aus der Form befreien und den nächsten gefärbten Teig in die Form und in den Ofen.. soll ja mal irgendwann fertig werden, nicht?

[Edit] die fertigen Teige sehen erst einmal sehr dünn aus, das ist aber nicht schlimm.. ich hab mir an dieser Stelle schon voller Verzweiflung überlegt, alles wegzuschmeißen, weil’s doof ist, hab aber – glücklicher Weise – doch weiter gemacht.. und siehe da: die Böden quellen dank der Creme noch sehr schön auf und sehen dann so herrlich aus, wie auf dem oberen Bild, also nur keine Scheu!

sind alle Teige fertig gebacken und ausgekühlt, können wir die Creme anrühren:

200ml Sahne werden mit einer Packung Sahnesteif und 50g Puderzucker steifgeschlagen.. anschließend werden 250g Quark (Fettstufe 40%) untergehoben und fertig ist die Creme! nun geht’s auch schon an’s Stapeln.. muss ich Euch sicher nicht erklären, wie man das jetzt macht, nur ein Tipp:

legt den ersten Tortenboden schon auf die Tortenplatte und legt ihn unten drunter mit Streifen von Backpapier aus, die kann man dann später, wenn die Torte komplett eingestrichen ist mit der Quarkcreme einfach wieder wegziehen und muss nix saubermachen oder noch schlimmer: die fertige Torte noch auf’ne Tortenplatte setzen müssen!

so.. ist jetzt alles fertig kommen die Smarties zum Einsatz.. ich hab vorsichtshalber 3 große Packungen gekauft und das war auch gut so.. denn dadurch hatte ich bis zum Schluss eine ordentliche Farb-Auswahl.. von der Menge her hätten aber 2 Packungen gereicht, somit hab ich jetzt noch eine übrig zum so Futtern..

packt die Smarties einfach so auf die Torte wie es Euch gefällt: quer Beet und kunterbunt, geordnet nach geometrischen Mustern oder sonstwas.. der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

und zu guter Letzt: lasst es Euch schmecken!

dem Blog alle Ehre machen…

… kann eigentlich nur ein Rezept:

– DIE – Erdbeertorte überhaupt..

für den Boden gleich mal den Ofen auf 175°C vorheizen..

dann in einer großen Schüssel 180g warme Butter mit 180 g Zucker aufschlagen, einzeln 3 Eier hinzufügen und alles unterrühren.. zum Schluss 180g Mehl, mit ein-einhalb Teel. Backpulver vermischt, langsam hinzugeben und gut vermischen..

den Teig in eine 28cm-Tortenboden-Form füllen und im vorgeheizten Ofen etwa 15 bis 20 Minuten backen.. 

einen halben Vanillepudding nach Packungsanleitung oder aber einen (ebenfalls halben) weißen Schokopudding, aber mit 50 ml Milch weniger (also schon auf die Hälfte berechnet) kochen und abkühlen lassen.. dabei gelegentlich umrühren, damit sich keine Haut auf dem Pudding bildet..

während der Pudding abkühlt, werden 500 bis 600g Erdbeeren gewaschen, entstielt und entweder so belassen oder aber geviertelt.. anschließend den Pudding auf dem Tortenboden verteilen..

nun wird ein Tortenguss nach Anleitung aber nur mit der Hälfte der Flüssigkeit gekocht.. ich habe diesen hier verwendet:

ein Tortenguss ohne Zucker von Biovegan.. entdeckt hab ich den im Lebensladen hier in Erfurt.. in diesem Bioladen stöber ich schon seit einer Weile immer mal durch die Regale und nun hab ich mich doch mal getraut auch was zu kaufen..
ist der Tortenguss fertig gekocht, darf er leicht andicken.. in der Zeit ganz schnell die Erdbeeren auf dem Kuchen verteilen und zum Schluss den Tortenguss drüber geben..
Tortenguss abkühlen und fest werden lassen und anschließend (den ganzen Kuchen auf einmal) mit frisch geschlagener Vanillesahne genießen! yamyam…