kunterbunte Torte

ich glaub sowas bäckt man echt nur einmal im Leben…

eine Wahnsinns-Torte sag ich Euch.. zusammengestückelt ist die Idee aus der Regenbogentorte von Thora von Meine ђigh ђeeŁs sind sogar höher als dein IQ und der Smartiestorte von hier..

und wer ganz viel lange Weile hat und unbedingt ein pompöses Geschenk für irgendwen braucht, der kann sich gern ranmachen und sie nachbacken..

schon mal den Ofen auf 180°C vorheizen.. 4 Eier mit 200g Zucker schaumig rühren.. in kleinen Schlucken abwechselnd 200ml Orangensaft und 200ml geschmacksneutrales Öl dazugeben und unterrühren.. zum Schluss 300g Mehl gemischt mit einem Pck. Backpulver dazugeben und alles gut verrühren..

nun verlasst Ihr Euch nicht auf die Angaben von irgendwelchen Bloggern, sondern wiegt Euren Teig ab, teilt das erkannte Gewicht durch fünf und gebt 1/5 vom Teig in eine Schüssel zum Einfärben mit normalen Speisefarben.. dann kann man sich wieder an irgendwelche Blogger halten und in der kleinen Schüssel jeweils nacheinander die Teige einfärben, da man sich so 5 extra Schüsseln Aufwasch spart..

(ich hab ohne nachzuwiegen Thora’s Angaben geglaubt und 220g vom Teig jeweils genommen.. beim letzten Abnehmen hatte ich aber für grün und blau insgesamt nur noch 300g übrig….. toll… freut man sich.. )



dieses gefärbte 1/5tel kommt nun in eine Springform, wird dort gerade gerüttelt und bäckt für etwa 12 Minuten im vorgeheizten Ofen.. anschließend 5 Minuten auskühlen lassen, aus der Form befreien und den nächsten gefärbten Teig in die Form und in den Ofen.. soll ja mal irgendwann fertig werden, nicht?

[Edit] die fertigen Teige sehen erst einmal sehr dünn aus, das ist aber nicht schlimm.. ich hab mir an dieser Stelle schon voller Verzweiflung überlegt, alles wegzuschmeißen, weil’s doof ist, hab aber – glücklicher Weise – doch weiter gemacht.. und siehe da: die Böden quellen dank der Creme noch sehr schön auf und sehen dann so herrlich aus, wie auf dem oberen Bild, also nur keine Scheu!

sind alle Teige fertig gebacken und ausgekühlt, können wir die Creme anrühren:

200ml Sahne werden mit einer Packung Sahnesteif und 50g Puderzucker steifgeschlagen.. anschließend werden 250g Quark (Fettstufe 40%) untergehoben und fertig ist die Creme! nun geht’s auch schon an’s Stapeln.. muss ich Euch sicher nicht erklären, wie man das jetzt macht, nur ein Tipp:

legt den ersten Tortenboden schon auf die Tortenplatte und legt ihn unten drunter mit Streifen von Backpapier aus, die kann man dann später, wenn die Torte komplett eingestrichen ist mit der Quarkcreme einfach wieder wegziehen und muss nix saubermachen oder noch schlimmer: die fertige Torte noch auf’ne Tortenplatte setzen müssen!

so.. ist jetzt alles fertig kommen die Smarties zum Einsatz.. ich hab vorsichtshalber 3 große Packungen gekauft und das war auch gut so.. denn dadurch hatte ich bis zum Schluss eine ordentliche Farb-Auswahl.. von der Menge her hätten aber 2 Packungen gereicht, somit hab ich jetzt noch eine übrig zum so Futtern..

packt die Smarties einfach so auf die Torte wie es Euch gefällt: quer Beet und kunterbunt, geordnet nach geometrischen Mustern oder sonstwas.. der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

und zu guter Letzt: lasst es Euch schmecken!

dem Blog alle Ehre machen…

… kann eigentlich nur ein Rezept:

– DIE – Erdbeertorte überhaupt..

für den Boden gleich mal den Ofen auf 175°C vorheizen..

dann in einer großen Schüssel 180g warme Butter mit 180 g Zucker aufschlagen, einzeln 3 Eier hinzufügen und alles unterrühren.. zum Schluss 180g Mehl, mit ein-einhalb Teel. Backpulver vermischt, langsam hinzugeben und gut vermischen..

den Teig in eine 28cm-Tortenboden-Form füllen und im vorgeheizten Ofen etwa 15 bis 20 Minuten backen.. 

einen halben Vanillepudding nach Packungsanleitung oder aber einen (ebenfalls halben) weißen Schokopudding, aber mit 50 ml Milch weniger (also schon auf die Hälfte berechnet) kochen und abkühlen lassen.. dabei gelegentlich umrühren, damit sich keine Haut auf dem Pudding bildet..

während der Pudding abkühlt, werden 500 bis 600g Erdbeeren gewaschen, entstielt und entweder so belassen oder aber geviertelt.. anschließend den Pudding auf dem Tortenboden verteilen..

nun wird ein Tortenguss nach Anleitung aber nur mit der Hälfte der Flüssigkeit gekocht.. ich habe diesen hier verwendet:

ein Tortenguss ohne Zucker von Biovegan.. entdeckt hab ich den im Lebensladen hier in Erfurt.. in diesem Bioladen stöber ich schon seit einer Weile immer mal durch die Regale und nun hab ich mich doch mal getraut auch was zu kaufen..
ist der Tortenguss fertig gekocht, darf er leicht andicken.. in der Zeit ganz schnell die Erdbeeren auf dem Kuchen verteilen und zum Schluss den Tortenguss drüber geben..
Tortenguss abkühlen und fest werden lassen und anschließend (den ganzen Kuchen auf einmal) mit frisch geschlagener Vanillesahne genießen! yamyam…

RhabarberRhabarberRhabarber

was’n Wort.. und was für ein Gemüse (im groben Rahmen ist es tatsächlich ein Gemüse)!

irgendwie hat’s mich jetzt gepackt.. ich wollte was mit Rhabarber machen.. bei meinem liebsten Schwesterherz gab’s zum letzten Geburtstag unter anderem auch einen sehr leckeren Rhabarberkuchen mit Baiser-Haube.. ein perfektes Zusammenspiel zwischen Süß und Sauer.. sowas wollt ich machen.. hab auch tatsächlich ein leckeres und einfaches Rezept gefunden:

6 bis 7 Stangen Rhabarber (etw. 600g) waschen, schälen und klein schneiden..

125g weiche Butter mit 125g Zucker und einer Prise Salz schaumig schlagen.. anschließend einzeln drei Eier unterrühren.. 75g Mehl, gemischt mit 75g Speisestärke und einem halben Teel. Backpulver, unterrühren.. fertig ist der Teig!

der Teig kommt nun in eine kleine Springform und wird glatt gestrichen.. den geschnittenen Rhabarber auf dem Teig verteilen, leicht mit Zimt/Zucker bestreuen und bei 175°C im vorgeheizten Backofen etwa 35 Minuten backen.. 

(spätestens) zehn Minuten vor Ende der Backzeit werden drei Eiweiß zu Eischnee aufgeschlagen.. anschließend 100g Zucker mit unterschlagen und zum Schluss noch mal 100g Puderzucker unterheben.. den Kuchen kurz aus dem Ofen holen (Ofen wieder zu- aber nicht ausmachen!), Eischnee auf dem Kuchen verteilen, glattstreichen und wieder ab in den Ofen damit.. 

den Kuchen bleibt jetzt je nach Bräunungsgrad-Liebe noch 10 bis 15 Minuten im Ofen lassen..

als Tipp kann ich noch sagen: verteilt eventuell vorhandenen roten Rhabarber flächendeckend auf dem Boden, damit der Kuchen überall schön bunt ist.. Sahne braucht es übrigens eigentlich nicht für den Kuchen, durch das Baiser hat er schon die perfekte Süße.. bei diesen Temperaturen kann man allerdings eine Kugel Vanilleeis dazu empfehlen..

wurde bereits mehrfach gelobt und wird in der nächsten Rhabarber-Saison definitiv wieder gemacht!

 

PSsst: Kuchen mit Baiser-Haube lässt sich übrigens besser schneiden, wenn man das Messer vorher ein bisschen einölt (normales Speiseöl nehmen!)

Frühstück black & white

was Süßes zum Frühstück? kein Problem!

das der Liebste Zimt liebt, erwähnte ich ja bereits.. und Eierkuchen liebt er sowieso, da kann ich nie was falsch machen mit.. und nun hatten wir noch ein Glas selbstgemaches Apfelmus der Schwiegereltern in Spe.. als ich dann ein Rezept für Eierkuchen mit Apfelmus und Zimt/Zucker bei Katha von Katha-kocht gefunden hab, war klar, dass das unser Frühstück ist!

bei uns gibt’s aber eine Variante mit Schoko- und normalen Eierkuchen und da wir unsere Eierkuchen dick essen, sind es insgesamt auch nur 3 Stück geworden:

3 Eier mit 300 g Vollkornmehl, 350 ml Milch, 3 Eßl. Zucker, 1 Teel. Backpulver, 1 Teel. Zimt und 1 Prise Salz verrühren. fertig ist der Teig.

eine große, beschichtete Pfanne auf höchster Stufe vorwärmen. ohne Einfetten oder ähnliches eine große Kelle Teig in die Pfanne geben und die Pfanne schwenken, damit der Teig gut verläuft.

die Temperatur auf mittlere Hitze herunter drehen und den Eierkuchen stocken lassen. wenn der Teig am Rand Blasen schlägt und in der Mitte nur noch leicht feucht ist, kann er mit Hilfe eines Pfannenwenders gewendet werden. noch mal kurz anbräunen lassen und mit der hübscheren Seite nach unten auf einen großen Teller heben.

 

nach den ersten beiden hellen Eierkuchen noch 1  Eßl. Backkakao unter den Teig rühren und den restlichen Eierkuchenteig ausbacken.

 

eine Hälfte jeden Eierkuchens dick mit Apfelmus bestreichen, mit Zimt und Zucker bestreuen, zuklappen und die Außenseite noch mal mit Zimt und Zucker bestreuen.

dekorative Früchte schmecken mit einer Prise Zimt/Zucker übrigens auch ganz hervorragend..


Nährwerte pro Eierkuchen (275 g):
465 kcal | 24,4 g Eiweiß | 63 g KH | 12,5 g Fett

dreifache Schoko-Freuden

kennt Ihr das? diesen Heißhunger auf Kuchen? ging also nicht anders..

übrigens aus diesem Buch

ist jetzt nix besonderes, aber ist fix gemacht und schmeckt..

ein Brownie-Blech (33cm x 23cm) einfetten.. je 50g Zartbitter-, Vollmilch- und Weiße Schokolade in grobe Stückchen haken.. wahlweise kann man natürlich auch grob geraspelte Schoki kaufen, wenn man denn sowas im Laden findet……

Ofen auf 180°C vorheizen.. 225g weiche Butter mit 4 Eiern, 4 Eßl. Milch und 225g Zucker in einer Schüssel schaumig rühren.. 350g Mehl, 3 einhalb Teel. Backpulver und 3 Eßl. Kakaopulver in die Ei-Mischung sieben und alles vermischen..

nun die Schokolade unterrühren und den Teig in die gefettete Form füllen.. ab in den Ofen und etwa 35 Minuten lang backen.. mit dem Zahnstochertest schauen, ob der Kuchen schon durch ist (Zahnstocher in die Mitte des Kuchens stecken und beim Herausziehen schauen, ob noch flüssiger Teig daran kleben bleibt, wenn ja, weitere 5 Minuten backen und nochmal testen, bis kein Teig mehr kleben bleibt..)

den Kuchen auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäubt servieren..

Punkt, aus, fertig, yam!