herbstliche Pilz-Zeit

und schon wieder hatten wir Champignons übrig.. aber diesmal war ich ja gewappnet . eigentlich waren sie sogar schon fast eingeplant! die Antipasti-Champignons von Evi..

lecker und einfach, wie sie’s schon schrieb!

etwa 300g Champignons kurz in Olivenöl, Salz, Pfeffer und mediterranen Kräutern marinieren.. anschließend in eine kleine Auflaufform geben und mit einer in Scheiben geschnittenen Kugel Mozzarella belegt, bei 180°C Umluft für etwa 20 Minuten in den Ofen.. ich hatte noch eine Kugel Mozzarella übrig und habe diese ebenfalls in Scheiben geschnitten auf getoastete und mit Knoblauch eingeriebene Toastscheiben gelegt.. natürlich auch mit in den Ofen damit! waren dann zwar etwas dunkel, aber super zum Rest-Soße aufdippen..

tja, so schnell sind die Champi’s wieder alle.. und heut früh gibt’s endlich mal wieder Pancakes, oh ja!

Schnee im Mund

ich liebe Kokosmakronen! die sind für mich wie Schnee, der einem auf der Zunge zergeht!

und da der Liebste keine Kokosflocken mag, hab ich sie gaaanz für mich allein!

ein wunderbar schnelles Rezept von Denver von ChaosKitchen und die Makronen sind wirklich super lecker!

für etwa 25 Stück werden drei Eiweiß zu steifem Eischnee geschlagen.. anschließend kommen 200g Zucker, ein Päckchen Vanillezucker und zwei Tropfen Vanille-Aroma dazu.. glänzt der Eischnee kommen 200g Kokosflocken dazu.. diese vorsichtig unter den Eischnee heben..

nun mit Hilfe von zwei Teelöffeln eine Portion vom Teig abstechen und grobe Kugeln daraus formen.. diese dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen..

die Kokosflocken kommen für 20 Minuten bei 180°C in den vorgeheizten Ofen.. bevor Ihr sie vom Blech nehmt, lasst sie aber lieber noch 5 Minuten auskühlen, sonst gehen sie kaputt beim Runterheben.. dabei sollte man sowieso vorsichtig sein, damit die Makronen nicht zerdrückt werden..

nun können die kleinen auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen.. anschließend wird der Fuß in geschmolzene Zartbitterkuvertüre getaucht und die Flöckchen dürfen auf Alufolie aufgereiht endgültig trocknen.. die restliche Kuvertüre kann man noch in dünnen Bahnen über die Flocken ziehen, wenn man möchte..

so und nun heißt es: genießen! hach ich liebe dieses cremige Innere!

mit der richtigen Weihnachtsbäckerei werd ich aber denk ich trotzdem wieder erst ein Wochenende vor dem ersten Advent anfangen.. das hat halt Tradition..

schuhuuuu die Zweite

ich erwähnte hier ja schon mal die Eulen-Manie meiner zukünftigen Schwiegermutti.. nun waren wir zum Kaffee eingeladen und ich versprach einen Kuchen.. auf Nachfrage beim Vater des Liebsten sollte es dann etwas trockenes und einfaches sein.. hmpf.. sowas ist ja nun gar nicht meins.. aber gut.. wie der Vater so der Sohn, ich bin’s ja schon fast gewohnt..

aber, man kennt mich, ich kann sowas nicht auf mir sitzen lassen! simpler Blechkuchen ohne alles? pha! dann doch lieber ein paar coole Eulen:

gesehen im Puppenzimmer

die Augen sind nicht so hübsch, da sie im Kühlschrank angelaufen sind.. es musste zum Schluss alles etwas fix gehen, daher mussten die Eulen halt in den Kühlschrank zum Festwerden…

aber auch ohne Kühlschrank gehen die Eulchen ganz flott:

einmal Lieblings-Schoko-Teig anrühren und diesen auf Muffinförmchen verteilen.. die Formen müssen nur so zu 2/3 voll sein.. anschließend ganz normal backen und mit der Stäbchenprobe gegen Ende der Backzeit testen, ob die Muffins schon durch sind..

sind sie durch, dürfen sie abkühlen und werden anschließend geköpft! die Eulen brauchen eine grade Oberfläche, also ganz nach Herzkönigin-Manier: ab mit dem Kopf!!!!!

nun wird Schokolade geschmolzen.. ich hab Zartbitter- und Vollmilchkuvertüre im Verhältnis 2:1 genommen.. wenn die Schoki grad so streichfähig ist, wird sie auf den Muffins verteilt..

für die Augen habe ich aus Prinzip keine Oreokekse verwendet, sondern aus Protest eine No-Name-Firma genommen!

so, jetz wisst Ihr’s.. ich bin nicht nur Facebook-Boykottierer, nein, ich bin auch noch gegen Trendkekse!

nun gut, diese Kekse also vorsichtig auseinander-drehen.. klappt am besten und die Füllung bleibt ganz..

je zwei passende „Augen“-Kekse mit farblich passenden Smarties belegen und diese vorsichtig andrücken.. anschließend genauso vorsichtig die fertigen Augen und je einen orangenen Schnabel auf den Muffins festdrücken..  besonders niedlich ist es, wenn manche Eulen auch mal zum Nachbarn rüber schielen und nicht alle gerade aus gucken!

wer, wie wir, unter Zeitdruck steht, kann die Eulen nun in den Kühlschrank stellen, bis sie fest sind.. der Rest der Nation, der Zeit hat, kann sie auch einfach normal trocknen lassen..

und nur für’s Protokoll: ja, Smarties essen wir, weil bei denen wenigstens keine krebserregenden Farbstoffe verwendet werden, wie bei anderen bunten Schokolinsen.. – schlimm, dass man immer mehr auf sowas achten muss, weil einfach überall langsam zu viel krankmachender Mist drin ist…
PSsst: hat jemand Erfahrung mit flüssigem Backmalz im Zusammenhang mit Brot backen? bin für jeden Tipp, wie das damit geht dankbar!

schwarze Prinzessin

eigentlich ist’s ja eine schwarze Königin.. nämlich eine Schokoladenkönigin.. allerdings hab ich nur die Hälfte gemacht.. somit ist’s nur’ne Prinzessin!

trotz leichter Abwandlung war sie sehr lecker! und trotz, dass der Liebste am Anfang meinte: „Das ess ich eh nicht.“, hat er den Großteil verputzt! hat also bestanden, die Kleine..

für eine kleine Auflaufform etwa 225ml Trinkschokolade (Milch mit Trinkkakao) erwärmen und darin 25g Zartbitterschokolade schmelzen..

dazu kommen dann 50g Haferflocken (im Original 50g Semmelbrösel – wir hatten keine), 15g Zucker und ein Eigelb.. alles gut vermischen und in die Auflaufform füllen.. das Ganze kommt laut Rezept für 30 Minuten in den auf 180°C vorgeheizten Ofen.. meine Prinzessin lies sich bitten und brauchte sage und schreibe fast 1 1/2 Stunden (!) …

der Teig ist fertig, wenn er eine relativ feste Oberfläche gebildet hat.. denn nun kommt eine dünne Schicht Marmelade nach Wunsch drauf.. bei uns war es Waldfruchtmarmelade..

nun noch aus dem übrigen Eiweiß und einer Prise Salz Eischnee schlagen.. diesen mit 50g Zucker zum Glänzen bringen und auf das Prinzesschen löffeln.. alles wieder in den Ofen und weitere 15 Minuten bräunen..

wenn das Baiser beim (leichten) Draufklopfen hart ist, ist er fertig..

beim ersten Probieren, war mir das ganze ehrlich gesagt zu sehr nach Karamel.. klebte zwischen den Zähnen und war innen matschig.. da hab ich’s leicht enttäuscht erstmal beiseite gestellt..

als ich dann nach’ner Weile doch noch mal einen Löffel gegessen hab, war’s wesentlich besser! das ganze muss also nach’m Backen durchziehen und leicht abkühlen! muss man einem doch sagen…

die Konsistenz vom Teig ist dann wie englischer Brotpudding (ich denke, daher kommt das Rezept auch)..

der Liebste guckte mich grad entsetzt bei dem Begriff „Brotpudding“ an.. also das ist wie weicher, feuchter Kuchen.. oder so.. festerer Pudding mit eingeweichtem Zwieback drin……   lässt sich schwer umschreiben und alle Umschreibungen klingen irgendwie eklig….. einfach ausprobieren!

das Rezept stammt übrigens aus meinem genialen Schokoladen-Backbuch..

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der Okinawa-Vortrag war übrigens richtig schön.. auch die anschließende Vorführung der Kampfkünste war gut.. in wessen Nähe Frank Pelny also noch mal Vorträge gibt: Hingehen – lohnt sich!

Mini Apple Pie

sind’se nich niedlich!?

seht bitte darüber hinweg, dass der hintere aufgeplatzt ist….

eigentlich sollte es ja sogar eine Springform werden.. dann hab ich mich vom Teig doch überreden lassen, auf eine Tarte-Form umzuschwenken.. und zum Schluss sind es halt doch nur zwei Mini-Tartes geworden.. aber egal! so bleibt wenigstens nix übrig und es wird sich nicht um die größere Hälfte gestritten..

dass ich nicht so das Ass in Sachen Teig ausrollen bin, sieht man auch schön.. aber egal.. geschmeckt haben sie trotzdem total lecker! inspiriert hat mich übrigens dieses Rezept von Vava von Liebe geht durch den Magen..

meine Menge (ich empfehle die doppelte) bestand aus einem Mürbeteig aus 130g kalter Butter (ich hat nur 90 – 100g.. war der Rest, ich dachte, ich hätt noch welche – daher ein Ei als Ersatz), zwei Eßl. kaltem Wasser, 200g Mehl, 50g Zucker und einem halben Teel. Salz.. alles fix zu einem Mürbeteig kneten und in Frischhaltefolie für eine halbe Stunde in den Kühlschrank zum Ruhen legen..

in der Zeit zwei mittelgroße Äpfel schälen und in kleine Stückchen schneiden.. mit Zitronensaft besprenkeln, eine Hand voll braunen Zucker dazu und einen Teel. Zimt.. alles vermengen und beiseite stellen..

2/3 des gekühlten Teiges ausrollen und die Form damit auskleiden.. die Apfelmasse hineinfüllen, dabei aber den Saft auffangen.. den Rest Teig ausrollen und hübsch über die Äpfel legen (wahlweise als Streifenmuster oder als Decke (diese vorher einritzen!)).. die Decke an den Rändern festdrücken und den Teig zum Schluss mit dem übrigen Apfelsaft bestreichen..

nun kommt der Pie bei 180°C für etwa 30 Minuten in den vorgeheizten Ofen.. wer mag kann den Pie noch mit einem leichten/dünnen Zuckerguss überziehen.. anschließend etwas auskühlen lassen und dann noch warm mit Schlagsahne oder Vanilleeis genießen! (bei uns ist grad beides aus, aber auch ohne alles sehr lecker!)