laktosefreier Kuchen!

ich hab ja schon ein paar mal von einem Freund gesprochen, der keine Laktose verträgt.. da wir uns im Freundeskreis des Öfteren gegenseitig bekochen und demnach auch öfter mal bei ihm sind, versuch ich immer irgendwas laktosefreies zu zaubern.. schließlich wär’s ja doch doof, wenn der Gastgeber nix vom Kuchen abbekommt (im wahrsten Sinne)..

bei den Kanelbullar hab ich das ja schon mal angesprochen und auch den Unterschied von Butter zu Margarine gezeigt.. nun wollt ich aber mal was ganz ohne Ersatzstoffe.. und bei der Suche bin ich auf einen super leckeren Kuchenteig gestoßen, denn man in allerlei Hinsicht verwenden kann.. als wir vor ein paar Wochen über’s Wochenende zum Klettern waren, hab ich die Chance ergriffen und einen laktosefreien Zebra-Kirsch-Kuchen versucht:

2014-07-11 Zebra-Kirsch-Kuchen 01

er war wirklich echt lecker und man merkt ihm keinen Unterschied zu „normalem“ Kuchen an perfekt also als Grundteig für später..

5 Eier mit 225g Zucker und einem Pck. Vanillezucker aufschlagen.. 125ml Wasser und 250ml Öl dazu geben und gut verrühren.. 375g Mehl, gemischt mit einer Pck. Backpulver, zum Teig geben und ebenfalls gut unterrühren..

fertig ist der Grundteig! und weiter geht’s mit der Spezialisierung zum Zebra-Kirsch-Kuchen:

2014-07-11 Zebra-Kirsch-Kuchen 03

zwei Hände voll Kirschen waschen und entkernen..

Teig auf zwei Schüsseln aufteilen.. den einen Teig mit zwei Eßl. Backkakao vermischen.. eine Kuchenform ausfetten und zwei Eßl. vom hellen Teig in die Mitte der Form geben.. nun zwei Eßl. dunklen Teig auf den hellen klecksen.. dann wieder zwei Eßl. hellen Teig auf den Dunklen und so weiter und so fort.. zwischen jedem dritten oder vierten Teig klecksen ein/zwei Kirschen geben dazu geben.. so werden sie automatisch unter den Teig gekleckst.. so lang weitermachen, bis beide Teige alle sind..

den Kuchen bei 160°C im vorgeheizten Backofen 60 bis 70 Minuten backen, per Stäbchenprobe immer mal probieren, ob er noch 5 Minuten braucht oder nicht..

es empfiehlt sich mit dem hellen Teig anzufangen, da der besser „rutscht“ in der Form.. durch das abwechselnde Klecksen entsteht ein schickes Zebramuster, was man natürlich auch mit Speisefarben und mehr Farben zu Regenbogentorten und ähnlichem ausweiten kann..

2014-07-11 Zebra-Kirsch-Kuchen 04

ein Wochenende später hab ich den Kuchen für besagten Freund noch einmal gebacken, aber nur mit hellem Teig und Heidelbeeren.. der kam ebenfalls sehr gut an, ich hab aber leider vergessen ein Bild zu machen.. aber zumindest kann der Teig wirklich als Grundteig für laktosefreien Rührkuchen herhalten und das ist doch super! bei uns wird es ihn sicher noch öfter geben!

2014-07-11 Zebra-Kirsch-Kuchen 02

es gibt wieder:

Zucchini! yeah!

von einem Freund hab ich als Dankeschön für einen laktosefreien Kuchen eine der ersten Garten-Zucchinis bekommen.. yammi.. fix mit Gehacktem angebraten, ein Schälchen Basmatireis dazu und fertig ist das herrliche Sommer-Dinner!

2014-07-26 ZucchiniPfanne 02

zwei Portionen Basmatireis in Salzwasser kochen..

während der Reis kocht, die Zucchini waschen, klein schneiden, erstmal beiseite stellen.. einen Eßl. Öl im Wok warm werden lassen und darin 250g Gehackten anbraten.. mit Sojasoße würzen und durchbraten.. die Zucchini dazu geben und diese ebenfalls anbraten..

Tomatenmark und nach Wahl stückige oder passierte Tomaten dazu geben, sodass eine Soße entsteht.. mit Salz und Pfeffer abschmecken..

hübsch anrichten und am Besten im Garten genießen!

2014-07-26 ZucchiniPfanne 01

ein Bärlauch stand im Walde…

… so grün herum..
da kam die kleine shira und schlich drum rum..
sag Du kleiner Bärlauch fein,
wo pack ich Dich denn nur rein?
vielleicht hack ich Dich für ein Pesto klitzeklein!

wie ja schon erwähnt, waren wir Bärlauch sammeln..
und warum? weil klein-shira nach vielen Jahren Bärlauch-Hass plötzlich ganz wild drauf ist.. und den Flitz hat, dass es jetzt unbedingt Bärlauch-Pesto geben muss! führte kein Weg dran vorbei.. also wurde der Großteil der Bärlauchernte zu Pesto verarbeitet:

2014-04-21 Bärlauch 04

ich hab mich grob an die Anweisung von Lisa vom Experiment Selbstversorgung gehalten:

massig Bärlauch klein schippeln (so 150g etwa), 100ml Olivenöl in ein Mixergefäß geben und in kleinen Schritten den Bärlauch mit dem Öl pürieren, bis eine schöne Pesto-Konsistenz entsteht.. anschließend mit Salz abschmecken und fertig ist das Bärlauchpesto auch schon!

ich würde aber empfehlen, einen Standmixer und keinen Pürierstab zu benutzen.. leider hab ich nur einen Pürierstab und das ist überaus mühselig, da die Messer beim Pürierstab ja so weit oben liegen.. im Mixer hätte man die Messer von unten, was sich hier definitiv besser macht!

hach je.. was wünsch ich mir’ne ordentliche Küchenmaschine, mit Mixer… aber der Liebste bleibt hart und sagt, ich darf erst so’n großes Teil anschleppen, wenn wir auch’ne ausreichend große Küche haben… also so in vier bis fünf Jahren!!! wie böse..

nun ja.. bis dahin muss mein Pürierstab halt mein Meckern und Fluchen ertragen.. Hauptsache das Pesto schmeckt!

 

so und jetzt: Bärlauch-Pesto in Action:

2014-04-23 BärlauchLinguine

ein großer Teelöffel auf 80g Linguine, am besten noch mit ein wenig geriebenem Parmesan… ein Traum – sag ich Euch!

beim Abfüllen des Pesto natürlich ein abgekochtes Glas nehmen und dann mit einer Schicht Olivenöl das Pesto versiegeln.. und immer, wenn Ihr etwas von Eurem Pesto nehmt, unbedingt darauf achten, dass die Ölschicht wieder alles bedeckt! sonst besteht nämlich die Gefahr, dass das leckere Zeug bald nicht mehr sehr lecker ist…

wiedermal Resteverwertung

hach ja.. der Schinken musste nun schnell ein Ende finden.. und ich wollt was besonders Leckeres zum Abendessen.. da kam die spanische One-Pan-Pasta von Katha doch genau richtig!

2014-04-12 Spanische one pan Pasta

 

ich mag ja die Art und Weise, wie Katha ihre Rezepte schreibt.. alles schön nach einander und wunderbar bebildert! leider hab ich zum Fotos machen beim Kochen irgendwie keine Zeit somit bei mir also wieder nur die leicht abgewandelte schriftliche Variante mit Endbild

300g Rindergulasch in mundgerechte Stücke schneiden.. eine kleine Zwiebel halbieren und in feine Ringe schneiden.. zwei bis drei Knoblauchzehen schälen und bereit legen.. 4 Scheiben Bacon bereit legen..

während das Wasser für 750ml Brühe aufkocht, 5 große Tomaten waschen und in grobe Stücke schneiden.. wen die Haut der Tomaten stört, der überbrüht sie erst heiß und häutet sie anschließend, bevor er sie in grobe Stücke schneidet..

ist alles vorbereitet, wird das Fleisch in Olivenöl in einer großen Pfanne, wahlweise im Wok, angebraten (Würzen nicht vergessen), ist es fast durch kommt die Zwiebel und der Knoblauch dazu.. alles braten lassen, bis die Zwiebel glasig ist.. dann wird das Fleisch erst einmal beiseite gestellt..
in der gleichen Pfanne nun den Bacon schön kross braten.. ist er fertig, ebenfalls zur Seite stellen..
nun fix die Tomaten in die Pfanne und fix rühren, damit ja nichts anbrennt.. einen Eßl. Tomatenmark hinzugeben und die Tomaten köcheln lassen, bis das Tomatenwasser verdampft ist.. nun mit scharfem Paprikapulver würzen und die Tomaten ein wenig anbraten.. frisch gehackte Petersilie dazu geben und das Ganze mit der Brühe ablöschen..

während die Tomatenbrühe wieder aufkocht, 250g Spaghetti abwiegen und in der Tomatenbrühe unter rühren etwa 5 Minuten gar köcheln..

sind die Nudeln al dente, kommt das Fleisch wieder dazu und die Pasta wird abgeschmeckt.. bei uns war die Pasta noch sehr flüssig zu diesem Zeitpunkt, bei wem das ebenfalls so ist, der kann sie einfach noch ein wenig köcheln lassen, bis fast alle Flüssigkeit verdampft ist..

zum Schluss kann noch frisch gehacktes Basilikum zur Pasta gegeben werden und ab auf Teller mit ihr.. mit dem klein gerupften Bacon und etwas Basilikum (soweit noch vorhanden) dekorieren und dann nur noch genießen!

 

ein wirklich leckeres und auch einfaches Rezept wie ich finde.. die Nüsse haben wir weggelassen, aber das kann ja jeder nach seinem Gusto machen.. aber die Kombination mit dem krossen Bacon war wirklich seeeehr lecker.. das muss ich mir mal für normale Nudeln mit Tomatensoße merken..

smooth, smooth, Smoothie!

so, vom gestern erwähnten „Ganzfruchtgetränk“ (=Smoothie) gibt’s heut mal ein Bild:

2014-03-29 Smoothie 03

 

eine Banane in grobe Stücke brechen, eine Kiwi schälen und in grobe Stücke schneiden.. alles in ein Mix-Gefäß (wahlweise in den Mixer) und mit Wasser bis zur nächsten Milliliter-Angabe eins über dem Obst auffüllen.. und schon wird gemixt.. bei mir halt mit Pürierstab..

2014-03-29 Smoothie 01auch nach dem Yoga sehr lecker

Smoothies lassen sich logischer Weise mit allem Obst machen,was man will.. es gibt sogar sogenannte grüne Smoothies, die ganz oder teilweise aus Gemüse bestehen.. wenn das Obst/Gemüse eine Schale hat, die man auch so mitessen würde, kann man sie ruhig auch mich mixen.. aber Orangen, Kiwis und sowas, sollte man schon vorher schälen wer ein paar Anregungen braucht, kann sich hier mal umschauen, Koch und Küche liefert da sehr gute Ideen..

joa.. ansonsten kann man sie anstatt mit Wasser auch mit Fruchtsaft, Milch oder Joghurt machen.. gibt unzählige Varianten, quasi alles was man will

doch, ich denke, dass die Smoothies eine gute Sache sind, um die tägliche Portion Vitamine an die Frau/den Mann zu bringen wenn ich dann meine „mit-nehm-Variante“ gefunden hab, berichte ich noch mal, ob das wirklich funktioniert