Erdbeer-Feld-Salat nach Rapunzel

na? wem sagt der Begriff Rapünzchen nix?

mensch, mensch, mensch, Wissenslücke!!! nein, Spaß beiseite, der Liebste konnte mit dem Begriff auch nichts anfangen und ich muss gestehen, es hat lang gedauert, bis ich überhaupt wusste, wie dieser Salat „richtig“ heißt..
Feldsalat nämlich..

und warum wird der jetzt Rapünzchen genannt? wegen dem Märchen Rapunzel? genau!

die Mutter von Rapunzel hatte in ihrer Schwangerschaft nämlich immensen Heißhunger auf Rapünzchen-Salat und ihr Mann stahl die Rapünzchen aus dem Garten einer benachbarten Hexe.. dieser gefiel das natürlich gar nicht und als sie ihn auf frischer Tat ertappte, musste er ihr sein ungeborenes Kind versprechen..

tja, das Kind kam auf die Welt, die Hexe holte sich das kleine Mädchen, nannte es Rapunzel und als es 12 Jahre alt war, wurde es in den berühmten Turm ohne Türen gesteckt.. den Rest kennt Ihr ja sicher..

nun gut.. auf eben diesen Salat hatte ich heute nach dem Training ebenfalls Heißhunger (ich bin nicht schwanger!)

die Frau Königin Mutter machte ihn früher immer mit Zucker und – wie ich glaube – mit einem Spritzer Zitronensaft.. bei mir kamen noch Erdbeeren dazu..

VLUU L110  / Samsung L110

für eine Portion wird eine Hand voll Feldsalat geputzt und gewaschen.. den Salat mit einem Spritzer Zitronensaft und einem halben Teel. Zucker in einer Schale gut vermengen.. nun drei bis vier Erdbeeren waschen, vom Grün befreien und klein schneiden.. den Salat damit garnieren und ihn anschließend genießen!

eigentlich mag ich so süßen Salat gar nicht, aber der hier ist immer wieder total lecker!

wunderschönes Wochenende wünsche ich!

 

Löwenzahn

hach, da fühlt man sich doch gleich Jahre zurückversetzt, nicht? aber um mein neues Haus soll es heute gar nicht gehen..

bei Mamas Kram habe ich ein super lecker aussehendes Löwenzahngelee entdeckt und mir gedacht: „Das kannste auch!“

gesagt getan, vor einer Weile schon, habe ich also an einem herrlich sonnigen Sonntagabend einen halben Gemüse-Beutel voll  (die, die im Supermarkt beim Gemüse und Obst immer sind) Löwenzahnblüten gepflückt und gehofft, dass das in etwa 200g Löwenzahnblüten sind.. es waren 250g, perfekt also..

von den Blüten werden die gelben Blätter abgezupft und in einem Liter Wasser etwa 6 Minuten lang gekocht.. danach werden sie abgeseiht (ich hab ein feines Sieb genommen, da wir die Blüten vor dem Zupfen eh noch gewaschen haben (zwecks der Käferchen), ging auch gut) und nochmal ausdrücken..

die Hälfte des Saftes in einem großen Topf zusammen mit einem halben Kilo Gelierzucker aufkochen und für 4 Minuten sprudelnd kochen lassen.. der Sirup schäumt extrem, deshalb musste ich ihn in zwei Portionen einkochen.. während des Kochens sollte man ihn auch immer fleißig umrühren.. nach den vier Minuten einen kleinen Löffel des Sirups auf einen Teller geben und schauen, ob er fest schnell wird,

wenn ja: ab damit in heiß ausgespülte Gläser und diese gleich verschließen

wenn nein: noch ein/zwei Minuten kochen lassen und erneut testen..

wenn die Gläser kalt und abgekühlt sind, ist das Gelee fertig und kann gleich gefuttert werden.. ich habe ein großes ein Kilo-Glas und ein kleineres 500g Glas mit dem Gelee voll bekommen..

es schmeckt echt lecker, aber vor allem die kleinen schwarzen Krabbelkäfer haben mir den Spaß doch sehr versaut.. ich glaub, nochmal werd ich wohl so schnell kein Löwenzahngelee mehr machen..

übrigens habe ich grade eben hier bei der Subs auch ein Rezept für Löwenzahnsirup gefunden! wie sich der Zufall so trifft, was?

Hanami-Picknick # 1

Futter!!!!

jawoll, hier kommt nun also der versprochene „was-gab’s-beim-Hanami-zu-Essen“-Post!
da es ja alles Bento sind, die aber recht gleich gefüllt wurden, habe ich sie schlicht und ergreifend mal zum Bento # 35 zusammengefasst

es gab Sushi (Maki und Nigiri), gebratene Würstchen, Yakitori-Spieße, Onigiri und Nachtisch in Kirschblütenform..

 

zu erst mal zum Sushi (hier in der neuen Totoro-Box!)

ich hab dreierlei Maki Sushi gemacht.. die ersten drei Rollen waren mit Surimi, Mayonnaise und Frühlingszwiebel.. die nächsten drei mit Tamagoyaki und Frühlingszwiebel und die letzten zwei mit Räucherlachs und Frühlingszwiebel..

die Nigiri Sushi sind ebenfalls mit Tamago und Räucherlachs belegt..

von der Frühlingszwiebel habe ich den grünen oberen Teil verwendet und ihn in kleine, feine Ringe geschnitten.. dadurch das die Frühlingszwiebel ziemlich scharf war, habe ich sie als Wasabi-Ersatz benutzt!

die Surimi-Sticks habe ich vor der Verwendung längs halbiert, da sie sich so besser in die Sushi rollen lassen.. die Würstchen sind eigentlich nur Füll-Material.. da die Reihe in den Boxen leer geblieben wäre und ich das doof fand, habe ich halt nochmal eben die 27 Mini-Würstchen an den Enden eingeschnitten und kurz in der Pfanne gebraten (vom Einschneiden sieht man hier wieder nix mehr, egal…

so und nun zum eigentlichen Erklären und Rezept:

das Tamagoyaki.. ist eine japanische Form von Omelette die leicht süßlich schmeckt.. für eine Rolle werden 4 Eier in eine Schüssel geschlagen und gut verquirlt, nun kommen 2 Teel. Zucker, 2 Teel. Mirin (japanischer Reiswein zum Kochen – kein Problem, wenn er weggelassen wird, schmeckt trotzdem noch!) und zwei Messerpritzen Salz zu den Eiern und alles wird wieder verquirlt..

soooo eine von mir kreierte Brat-Anleitung spare ich mir an dieser Stelle und zeige Euch lieber das Viedo dieses genialen Kochs:

zum Testen, ob die Pfanne heiß genug ist, könnt Ihr ein/zwei Tropfen des Eigemischs in die Pfanne tröpfeln und schauen, ob sie gleich gerinnen.. achtet dabei aber darauf, dass die Pfanne dennoch nicht zu heiß ist, sonst verbrennt das Ei an der Unterseite, bevor es die Chance hat, gerollt zu werden

das Ei sollte, wie im Video zu sehen – schnell am Boden gerinnen.. wichtig ist es auch, die Pfanne wirklich nach jedem Umschlag wieder einzufetten, sonst geht das Ei nicht zu rollen, sondern bleibt haften..

diese Variante des Öl-in-Pfanne-Verteilens mit einem in Öl getränkten Haushaltstuch und Stäbchen ist übrigens genial!

ich habe das Omelette zum Schluss nicht noch extra in Form gedrückt, sondern einfach so als Rolle kalt werden lassen..

und: das geht auch wirklich in einer runden Pfanne! ich war selbst erst skeptisch, aber das funktioniert genauso gut..

bei dieser Eier-Rolle kommt es darauf an, das die obere Ei-Schicht noch nicht richtig fest ist, sondern leicht flüssig.. durch das Aufrollen und anschließend weiter braten, wird das Ei auch innen fest aber hält dadurch seine gerollte Form.. wer sich unsicher ist und Angst hat, dass das Ei im Inneren noch leicht roh sein könnte, der kann es nach dem Braten in ein feuchtes Küchentuch eingeschlagen kalt werden lassen.. dadurch bleibt das Ei länger warm, im Inneren hält sich die Hitze länger und das Ei ist definitiv durch! (ich habe meine zwei Versuche einfach auf einem Teller auskühlen lassen, sie waren beide durch)

wenn das Tamagoyaki abgekühlt ist, wird es für Maki Sushi einfach längs in Streifen oder für Nigiri in Scheiben geschnitten und normal weiterverarbeitet..

das ganze noch mal in Bildern findet Ihr übrigens hier bei Bento-Mania..

WalnussSchneebälle

es geht weiter mit dem Backen!!

und zwar sind diesmal Walnussmakronen dran.. neues Rezept, noch nie probiert, wieder aus diesem Buch; ran an den Teig!

für etwa 25 Stück viertelt Ihr 200g Walnusskerne und stellt sie erstmal zur Seite.. nun schlagt Ihr zwei Eiweiß zu schnittfestem Eischnee auf (zum Testen Schüssel vorsichtig umdrehen, wenn der Eischnee Euch nicht entgegenkommt, ist er fest genug  ) und rührt danach 100g gesiebten Puderzucker unter.. die Masse wird nun wieder flüssig und glänzt..

jetzt kommen die Walnussviertel dazu, die untergerührt werden..

mit einem Teelöffel kleckst Ihr nun die Walnussmasse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und schiebt das Ganze bei 150°C für etwa 25 Minuten in den vorgeheizten Backofen..

wie man auf dem Bildchen sieht, habe ich die Makronen auf Oblaten gesetzt (Ø 50 mm), bringt aber nix, da sie nach dem Auskühlen davon abfallen.. ahnt man ja nicht, sowas..

beim Auskühlen knacken sie übrigens ganz lustig.. hab mich erst so an die zwanzig Minuten gewundert, was da so komische Geräusche von sich gibt..

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Stollen ist übrigens angeschnitten, schmeckt erstaunlich gut und das Rezept folgt demnach auch noch demnächst..