einfacher Vollkorn-Rührkuchen

seit einiger Zeit steh ich total auf Kasten-Rührkuchen. einfach, schnell und so wandelbar – genial!

Grundrezept ist wie folgt:

150 g weiche Butter mit 150 g Zucker schaumig rühren. einzeln 3 Eier und zum Schluss 125 ml Milch unterrühren. 180 g gesiebtes Vollkornmehl, 1 ½ Teel. Backpulver und 1 Prise Salz dazusieben und unterrühren.

 

den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform* füllen und bei 180°C etwa 55 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen.

soviel zum Grundteig. daraus kann man jetzt machen:

Marmorkuchen
Hälfte des Teiges mit 80 g geschmolzener und 20 g gehackter Zartbitterschokolade verrühren, beide Teige nacheinander einfüllen und vor dem Backen marmorieren.

Stracciatella-Kuchen
mit 100 g Schokostreusel in den Teig eingerührt.

Schokokuchen
2 Eßl. Backkakao unter das Mehl gemischt und gerne noch mit 50 g grob gehackter Schokolade im Teig.

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Vollkorn-Ofen-Berliner

wir hier zu Hause sagen Berliner dazu. in Ostdeutschland heißen sie wohl hauptsächlich Pfannkuchen und im Süden eher Krapfen. egal wie, lecker sind die gefüllten Hefeteilchen allemal. und wenn sie dann nicht in Fett, sondern im Ofen ausgebacken sind, sind sie mir gleich noch mal viel lieber!

das eigentliche Rezept ist von Chefkoch und für Buchteln, aber mir war die Berliner-Variante lieber.

75 g Butter im Topf schmelzen. unter Rühren 275 ml Milch hinzugeben, damit beides erwärmt ist.

 

in einer großen Schüssel 500 g gesiebtes Vollkornmehl mit 75 g Zucker und 1 Prise Salz vermischen. ½ Würfel Frischhefe darüber zerkrümeln. 1 Ei und die handwarme (!) Milch-Butter-Mischung dazu geben.

mit einem Holzlöffel alles zu einem einheitlichen Teig verrühren.

der Teig klebt anfangs noch arg, das gibt sich aber nach der Gehzeit, wenn das Vollkornmehl sich ordentlich vollgesogen hat.

abgedeckt im Warmen 1 Stunde gehen lassen.

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klassische Baiser

was macht man mit übrig gebliebenem Eiweiß? Baiser!
je nachdem wie viele Eiweiß Ihr übrig habt, nehmt Ihr mehr oder weniger Puderzucker. an sich bleibt die Restbehandlung immer gleich. die Menge oben war 1 Eiweiß und es kamen so um die 15 Baiser dabei raus.

die Eiweiß zu Eischnee aufschlagen und pro Eiweiß 50 g Puderzucker dazusieben. mit dem Handrührgerät weiter verschlagen, kurz bevor der Zucker sich aufgelöst hat, noch 1 Mini-Schuss Zitronensaft dazu geben. die Masse wird sehr steif aufschlagen.

 

die fertig geschlagene Baisermasse zügig entweder mit einem Teelöffel oder mit einer Spritztülle auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech (oder zwei) setzen.

wenn Ihr solche Spitzen vermeiden wollt: mit dem angefeuchteten Finger die Spitzen nach unten drücken. dann klebt nix am Finger und die Baiser werden runder.

bei 100°C Umluft 1 ½ Stunden im Ofen trocknen. die Ofentür für mindestens 1 Stunde nach dem Backen geschlossen halten, damit die Baiser nicht zusammenfallen und die Restwärme noch genutzt wird.

fertig! man kann am Anfang noch flüssige Speisefarbe hinzugeben oder ein paar Tropfen Aroma nach Wahl. aber wenn einfach fix das übrige Eiweiß wegsoll, finde ich die Baiser klasse.


Nährwerte pro Stück (7 g):
15 kcal | 0,5 g Eiweiß | 3,4 g KH | 0 g Fett

Bananenkekse 2.0

die vom Liebsten heißbegehrten BananenSchokoSplitter backe ich ja jedes Jahr in der Winterzeit. heute aber mal ein wenig anders. weniger Butter und dafür mit Skyr.

2 reife Bananen schälen und mit einem Kartoffelstampfer in einer großen Schüssel zerdrücken. 2 Eßl.  weiche Butter mit 3 Eßl.  Skyr und 130 g Zucker mit dem Bananenbrei schaumig rühren. 1 Ei, 180 g gesiebtes Vollkornmehl und 1 Teel. Backpulver unterrühren. zum Schluss 100 g Schokostreusel unterheben.

Ofen auf 180°C vorheizen.

 

mit Hilfe zweier Teelöffel und mit etwas Abstand kleine Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech klecksen…

… und etwa 18 Minuten backen, bis die Ränder leicht braun werden.

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Bratapfelkuchen

eine leckere Sache zur Weihnachtszeit sind definitiv Bratäpfel. mit Marzipan und Rosinen – ein Traum! für unsere Weihnachtsfeier auf Arbeit, habe ich einen Kuchen draus gemacht, der ziemlich großen Erfolg hatte.


der Kuchen ist eine Mischung aus den Rezepten der Hausfrauenseite, dem Knusperstübchen und meiner eigenen Vorstellung.

den Ofen auf 180°C vorheizen.

 

4 Eier trennen, das Eiweiß kalt stellen. die Eigelbe mit 130 g Zucker schaumig schlagen. 80 ml geschmacksneutrales Öl mit 80 ml Wasser mischen und in kleinen Schlucken mit unterrühren. 200 g Mehl mit 1 Teel. Backpulver und 1 Teel. Zimt mischen und unter den Teig heben. die Eiweiße steif schlagen und ebenfalls unterheben.

den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gießen, glatt streichen und sofort für 15 – 20 Minuten goldgelb backen.


während der Biskuit bäckt, den Apfelpudding kochen:

4 Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und klein würfeln. von 500 ml Apfelsaft 5 Eßl. abnehmen und diese zusammen mit 2 Pck. Vanillepuddingpulver vermischen.

 

den restlichen Apfelsaft zusammen mit 60 g Zucker in einem größeren Topf aufkochen. das Puddingpulvergemisch zufügen und unter weiterem Rühren den Pudding nochmals aufkochen. 3 Minuten unter Rühren köcheln lassen, dann die Apfelstücke einrühren. gemeinsam abkühlen lassen.

 

200 g kühlschrankkaltes Marzipan mit einer groben Raspel reiben und zusammen mit 80 g Rosinen und 1 Teel. Zimt unter den Apfelpudding rühren.

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