Sliders: Chicken-Parmesan

Slider ist ein amerikanischer Ausdruck für ein kleines Sandwich, das aber eigentlich mehr wie ein Hamburger belegt ist. alles was nicht diesen klassischen Belag hat, ist eigentlich offiziell kein Slider. scheint dem Internet an sich aber egal zu sein, also nennen wir sie auch so.

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erstmals gesehen habe ich diese Party-Burger in diesem Video und die Idee fand ich großartig, schließlich sind alle Sliders gleichzeitig fertig und niemand muss auf seinen Burger warten, während andere schon futtern. also wurden sie beim letzten Spieleabend nachgebacken.

die Burgerbrötchen-Platte nennt sich im Amerikanischen übrigens Dinner-Rolls. vom Prinzip her sind es einfach normale, aber sehr kleine, Burgerbrötchen, die so dicht an dicht in einer Form gebacken werden, dass sie eine kompakte Platte ergeben. nicht schwierig und eigentlich auch nicht zu aufwendig.

500 g Mehl in eine große Schüssel geben und in der Mitte eine Mulde formen. 300 ml warmes Wasser mit 25 g frischer Hefe ODER 1 Pck. Trockenhefe verrühren und in die Mulde gießen. mit etwas Mehl andicken und 15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

 

2 Eßl. neutrales Öl (wahlweise mit Buttergeschmack) mit 1 Ei, 1¼ Teel. Salz und 3 Eßl. Zucker zum Teig geben und auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit vorsichtigem nachmehlen durchkneten, bis eine Kugel formbar ist. die Kugel mit wenig Öl einstreichen und weitere 45 bis 60 Minuten gehen lassen.

 

eine rechteckige Auflaufform mit Backpapier auskleiden.
den Teig – ohne ihn noch mal zu kneten – in 12 gleichgroße Stücke teilen. die Teilchen zu Kugeln formen und dicht an dicht in die Auflaufform setzen. leicht mit Mehl bestäuben, etwas platt drücken…

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… und nochmals eine halbe Stunde gehen lassen, bis sie deutlich an Volumen zugenommen haben.

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Ofen auf 190°C vorheizen und die Burgerbrötchen für etwa 15 Minuten backen. anschließend komplett auskühlen lassen.

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Solskensbullar

na, wer denkt bei der Überschrift an Zimtschnecken?
falsch geraten! bullar heißt nämlich nicht wortwörtlich Schnecke, sondern Gebäck.. demnach ist es dann auch nicht verwunderlich, dass die Solskenbullar eher wir unsere Berliner/Krampfen aussehen und trotzdem Bullar heißen..

einen ganz „richtigen“ Namen hab ich aber übrigens für diese kleinen Gebäckteilchen gar nicht gefunden.. sie werden am häufigsten als Solskensbullar (= Sonnenscheinbrötchen), manchmal auch als Vaniljbullar (= Vanillebrötchen) oder seltener als Seglarbullar (= Segelbrötchen) bezeichnet..

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soviel erstmal zur Namenserklärung und los geht’s mit dem Rezepz.. wir beginnen mit der Vanillecreme:

1 Ei trennen, das Eigelb in einen Topf, das Eiweiß für den Teig später zur Seite stellen..

200 ml Milch zum Eigelb geben sowie 1 ½ Eßl. Zucker und 1 ½ Eßl. Stärke.. alles klümpchenfrei miteinander verrühren.. ½ Vanillestange längs halbieren, das Mark herauskratzen und Schote nebst Mark mit der Milch zusammen köcheln lassen.. die Creme wird so lange geköchelt (nicht gekocht!) bis sie eingedickt ist..

anschließend 1 Teel. Butter unterrühren und mit Frischhaltefolie abgedeckt auskühlen lassen.. nach dem Auskühlen, die Vanilleschote entfernen..

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jetzt zum Teig:

75 g Butter langsam schmelzen..

wenn die Butter nicht mehr arg zu warm ist, das von der Vanillecreme übrige Eiweiß mit 200 ml Milch verrühren.. die Milch mit dem Eiweiß unter Rühren zur Butter geben..

 

in einer extra Schüssel 75 g Zucker, ½ Teel. Salz, 450 g Weizenmehl, 1 Teel. zerstoßene Kardamomsamen und ½ Würfel Frischhefe vermischen.. die handwarme (!) Butter-Milch-Mischung dazugeben und mit einem Holzlöffel verrühren, bis ein knetbarer Teig entsteht..

diesen auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem glatten, weichen Teig verkneten.. zugedeckt 45 Minuten im Warmen gehen lassen..

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den Teig in zwei Teile teilen und mit beiden wie folgt verfahren:

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Kanelbullar med Äpple

Apfel-Zimtschnecken! muss ich noch mehr dazu sagen?

2016-02-21 Äpple Kanelbullar 06

75 g Butter langsam schmelzen, Herd ausmachen – Topf mit der Butter aber auf der heißen Platte stehen lassen und darin 250 ml Milch erwärmen..
in einer großen Schüssel 75 g Zucker, ½ Teel. Salz, 350 g Weizenmehl, 100 g Vollkornmehl, 1 Teel. zerstoßene Kardamomsamen und ½ Würfel Frischhefe vermischen.. die handwarme (!) Butter-Milch-Mischung dazugeben und mit einem Holzlöffel verrühren, bis ein knetbarer Teig entsteht..

 

diesen auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem glatten, weichen Teig verkneten.. zugedeckt 45 Minuten gehen lassen..

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nach der Gehzeit den Teig halbieren, noch mal leicht durchkneten und rechteckig ausrollen..

 

75 g zimmerwarme Butter mit 50 g braunem Zucker und 1 ½ Eßl. Zimt miteinander verkneten und den Teig dünn mit der Zimtbutter bestreichen..

2016-02-21 Äpple Kanelbullar 02

zwei Äpfel waschen und in sehr dünne Streifen schneiden (dazu eignen sich Multifunktions-Schneider sehr gut)..
das Kerngehäuse dabei natürlich entfernen..

 

die Apfelspalten gefächert auf dem Teig verteilen.. achtet dabei auf die spätere Aufrollrichtung Eures Teiges.. auf dem unteren Bild wird anschließend von links nach rechts aufgerollt..

2016-02-21 Äpple Kanelbullar 03

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Bento-Parade ## 108 – 110

uhi uhi, schon lange keine Bento mehr gezeigt.. war aber auch irgendwie schon wieder lange nichts in der Box.. nachdem meine geliebte und allererste Hasen-Box das Zeitliche gesegnet hat, hat sich auch irgendwie die Bento-Lust wieder sehr gelegt.. aber die letzten Bento will ich Euch nicht vorenthalten:

# 108:
2015-09-03 #108kleine Box: Pflaume und belegtes Brot mit Chili-Käse
große Box: Nürnberger Bratwürste, Minigurke, Weintrauben am Spieß, Soße für die Würstchen, zwei Bento-Tomaten und unten drunter Paprika

# 109:2015-09-07 #109große Box: Paprika, Gurke, Rest-Würstchen, Bento-Tomate, Okonomiyaki-Soße zum Dippen und Rührei
kleine Box: Blaubeeren am Spieß, Weintrauben, Pflaumen und Apfelspalten

# 110:2015-10-05 #110große Box: berühmte Kraut-Spätzle des Liebsten*, Paprika-Crysantheme und zwei Bento-Tomaten
kleine Box: Schaumgummi-Erdbeeren , Kanelbulle und Paprika

die Bento sind von Anfang September bis Anfang Oktober entstanden und gefuttert.. Ihr seht also, es ist eine Weile her.. na, mal schauen, wie sich unser Essverhalten wieder ändert, wenn wir die Wochenenden zu Haus sine und auch mal was von Sonntag übrig bleibt.. dann gibt’s bestimmt auch wieder das ein oder andere Bento.. zum Kochen sind wir die letzten Wochenenden nämlich nur sehr selten gekommen, weil immer irgendwo was los war.. die Weihnachtszeit wird uns mit ein wenig Ruhe also seeeehr gut tun..


* Krautspätzle: Spätzle, mit Sauerkraut, krümelig gebratenem Gehackten, geraspeltem Käse und einer ordentlichen Ladung Kümmel.. klingt ziemlich seltsam, schmeckt aber erstaunlich gut, wenn man sich mal drauf eingelassen hat

Kanelbullens Dag

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und zu Ehren von eben diesem: Rezept 2.0

75 g Butter langsam schmelzen, Herd ausmachen- den Topf aber auf der heißen Platte stehen lassen und darin 250 ml Milch erwärmen..

 

1 Teel. Kardamomsamen* und ½ Teel. Salz zusammen in einem Mörser zerstoßen. und gemeinsam mit 75 g Zucker, 350 g Weizenmehl, 100 g Vollkornmehl und ½ Würfel Frischhefe in einer großen Schüssel vermischen.. die handwarme (!) Butter-Milch-Mischung dazugeben und mit einem Holzlöffel verrühren, bis ein knetbarer Teig entsteht..

2015-10-17 Kanelbulle

diesen auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem glatten, weichen Teig verkneten.. zugedeckt 45 Minuten gehen lassen..

es ist eine kleine Wissenschaft mit Hefeteig.. wenn man ihn nicht auf einer Stelle knetet, sondern quer über die ganze Arbeitsfläche faltet, dann klebt er weitaus schneller nicht mehr.. immer sparsam nachmehlen, bis der Teig eine feine, weiche Konsistenz hat und beim Reinstechen mit dem Finger nichts vom Teig am Finger kleben bleibt..

für die Zimtbutter 75 g zimmerwarme Butter mit 50 g Zucker und 1 ½ Eßl. Zimt verrühren.. vorerst beiseite stellen..

 

nach der Gehzeit den Teig noch mal leicht durchkneten und rechteckig ausrollen.. dünn mit der Zimtbutter bestreichen und anschließend zwei Mal von den langen Seiten her den Teig überlappend einschlagen..

2015-10-03 Kanelbullar 02

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