einfacher Vollkorn-Rührkuchen

seit einiger Zeit steh ich total auf Kasten-Rührkuchen. einfach, schnell und so wandelbar – genial!

Grundrezept ist wie folgt:

150 g weiche Butter mit 150 g Zucker schaumig rühren. einzeln 3 Eier und zum Schluss 125 ml Milch unterrühren. 180 g gesiebtes Vollkornmehl, 1 ½ Teel. Backpulver und 1 Prise Salz dazusieben und unterrühren.

 

den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform* füllen und bei 180°C etwa 55 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen.

soviel zum Grundteig. daraus kann man jetzt machen:

Marmorkuchen
Hälfte des Teiges mit 80 g geschmolzener und 20 g gehackter Zartbitterschokolade verrühren, beide Teige nacheinander einfüllen und vor dem Backen marmorieren.

Stracciatella-Kuchen
mit 100 g Schokostreusel in den Teig eingerührt.

Schokokuchen
2 Eßl. Backkakao unter das Mehl gemischt und gerne noch mit 50 g grob gehackter Schokolade im Teig.

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Onigiri: Yaki-Shōyu-Onigiri

gebratene Onigiri mit Miso-Mantel hatten wir ja schon mal. das waren die Yaki-Miso-Onigiri. dieses mal gibt es Yaki-Shoyu-Onigiri, mit Sojasoße bestrichen während des Bratens. mehr Rezept braucht’s eigentlich auch nicht wirklich.

das vordere ist ein Yaki-Onigiri, das hintere hat nur Furikake im Reis.

160 g Sushireis im Reiskocher kochen. noch warm den Reis fest zu 3 Onigiri formen.

 

eine kleine Pfanne ohne Öl auf höchste Stufe erhitzen und die Onigiri darin jeweils etwa 2 Minuten von jeder Seite leicht braun rösten.

die Hitze auf mittlere Flamme herunterdrehen. mit einem Pinsel die Onigiri jeweils 2mal mit Sojasoße bestreichen und dann wenden.

nach dem Wenden gleich die andere Seite bestreichen und gleich schauen, dass die untere Seite nicht schon zu dunkel ist. das geht dann wirklich schnell.

 

die fertigen Onigiri mit einem Streifen Nori servieren und knusprig genießen.

im Bento sind sie auch sehr lecker, aber die Knusprigkeit geht da natürlich leider verloren.

Vollkorn-Ofen-Berliner

wir hier zu Hause sagen Berliner dazu. in Ostdeutschland heißen sie wohl hauptsächlich Pfannkuchen und im Süden eher Krapfen. egal wie, lecker sind die gefüllten Hefeteilchen allemal. und wenn sie dann nicht in Fett, sondern im Ofen ausgebacken sind, sind sie mir gleich noch mal viel lieber!

das eigentliche Rezept ist von Chefkoch und für Buchteln, aber mir war die Berliner-Variante lieber.

75 g Butter im Topf schmelzen. unter Rühren 275 ml Milch hinzugeben, damit beides erwärmt ist.

 

in einer großen Schüssel 500 g gesiebtes Vollkornmehl mit 75 g Zucker und 1 Prise Salz vermischen. ½ Würfel Frischhefe darüber zerkrümeln. 1 Ei und die handwarme (!) Milch-Butter-Mischung dazu geben.

mit einem Holzlöffel alles zu einem einheitlichen Teig verrühren.

der Teig klebt anfangs noch arg, das gibt sich aber nach der Gehzeit, wenn das Vollkornmehl sich ordentlich vollgesogen hat.

abgedeckt im Warmen 1 Stunde gehen lassen.

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農家の朝食 – nōka no chōshoku

eigentlich ist es ein stinknormales japanisches Frühstück. aber ich fand den Begriff des Bauernfrühstücks passend, da es das bei uns zulande auch nicht nur morgens gibt. somit also Nōka no chōshoku – Bauernfrühstück auf Japanisch!

da man es grundsätzlich mit anderen Komponenten zubereiten kann, gibt’s auch kein großartiges Rezept:

1 Schale Reis mit Umeboshi (sauer eingelegte jap. Pflaume), gebratener Fisch (hier: Lachs), eingelegtes Gemüse im kleinen Schälchen und eine Schüssel Misosuppe mit Wakame (eine Algenart)

meistens gehört noch eine Eierspeise dazu, aber wir hatten keine Eier im Haus.
dieses „Bauernfrühstück“ esse ich persönlich gerne abends. noch eine Tasse grünen Tee danach und dann kann der Tag leicht und entspannt ausklingen.

焼きそば – Yakisoba

Yakisoba ist ein sehr beliebtes Fastfood-Gericht in Japan. geht fix, schmeckt lecker und man kann es wieder als RumFort-Gericht verwenden. (alles was an Restessen rumliegt und fort muss, kann reingeworfen werden)

meistens verwendet man an Gemüse: Kohl, Karotten und Zwiebeln. aber Euren Vorlieben sind keine Grenzen gesetzt. grob sollten es für 1 Portion 100 – 150 g Gemüse sein, dass gewaschen/geschält und in feine Streifen/Stifte bzw. Würfel geschnitten wird.

 

das Gemüse mit wenig Öl in einer ausreichend großen Pfanne braten.

100 g chinesische dünne Weizennudeln (alternativ Mie-Nudeln) al dente kochen und unter kaltem Wasser kurz abspülen. die Nudeln zum Gemüse geben und kurz mitbraten.

2 Eßl. Okonomiyaki-Soße und 1 ½ Eßl. Sojasoße zu den Yakisoba geben und mit Stäbchen gut vermischen.

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