Kanelbullar med Choklad

Kanelbullar, die 483te! aber immerhin zum Kanelbullensdag!
aber wir lieben sie beide so sehr, dass wir noch nicht genug von den süßen Schnecken haben.

die Variante mit Apfel hab ich Euch ja schon gezeigt, nun kommt eine Schokoladen-Variante.
in einer schwedischen Kochshow hatte ich mal gesehen, wie ein Bäcker die Kanelbullar mit Schokotropfen gebacken hat. gemerkt und nachgebacken:

75 g Butter langsam schmelzen, Herd ausmachen – Topf mit der Butter aber auf der heißen Platte stehen lassen und darin 250 ml Milch erwärmen.
in einer großen Schüssel 75 g Zucker, ½ Teel. Salz, 350 g Weizenmehl, 100 g Vollkornmehl, 1 Teel. zerstoßene Kardamomsamen und ½ Würfel Frischhefe vermischen. die handwarme (!) Butter-Milch-Mischung dazugeben und mit einem Holzlöffel verrühren, bis ein knetbarer Teig entsteht.

 

diesen auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem glatten, weichen Teig verkneten. zugedeckt 45 Minuten gehen lassen.

 

nach der Gehzeit den Teig halbieren, noch mal leicht durchkneten und rechteckig ausrollen.

75 g zimmerwarme Butter mit 50 g braunem Zucker und 1 ½ Eßl. Zimt miteinander verkneten und den Teig dünn mit der Zimtbutter bestreichen. zum Schluss noch Schokotropfen darüberstreuen und den Teig von der Längsseite her aufrollen.

2016-02-21 Choklad Kanelbullar 01

die Rolle in 1½ bis 2 cm dicke Schnecken schneiden und mit Abstand auf ein Backblech setzen. mit der zweiten Hälfte des Teiges genauso verfahren

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und nochmals eine halbe Stunde im Warmen abgedeckt gehen lassen.

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vor dem Backen die Kanelbullar mit einem verquirlten Ei bestreichen und mit braunem Zucker bestreuen.

 

bei 180°C im vorgeheizten Backofen für etwa 20 Minuten backen.

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so ein bisschen erinnern diese Kanelbullar an unsere Schoko-Milchbrötchen. aber eben wesentlich zimtiger.

japanischer weißer Schokoladen-Quarkkuchen

bei Ochikeron gesehen und gleich verliebt:

3 Eier trennen, die Eigelb vorerst im Kühlschrank aufbewahren.

 

Ofen auf 170°C vorheizen.

 

120 g weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen lassen. während dessen die Eiweiß zu steifen Eischnee aufschlagen.

wenn die Schokolade geschmolzen ist, 120 g ungesalzenen Frischkäse hinzugeben und beides weiter über dem Wasserbad verrühren.

 

die Schüssel vom Wasserbad nehmen und die Eigelb unterrühren.

 

⅓ des Eischnees unterrühren, anschließend den restlichen Eischnee in zwei Portionen vorsichtig unterheben (nicht rühren!).

 

eine kleine Springform gut fetten und den Teig einfüllen.

meine Springform misst 20 cm, daher ist der Kuchen auch recht flach. 15 cm Durchmesser wären besser, hab ich aber nicht.

die Form ein paar mal sachte auf den Boden klopfen, um Luftblasen aus dem Teig zu entfernen. stellt die Form auf ein Backblech und gießt so viel heißes Wasser darauf, dass der Boden des Bleches komplett bedeckt ist.

den Kuchen 15 Minuten bei 170°C backen. dann runterdrehen auf 160°C und weitere 15 Minuten backen. den Ofen ganz ausschalten, und den Kuchen für weitere 15 Minuten in der Restwärme des Ofens weiter backen.

auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäubt servieren.

der Kuchen ist sehr saftig und durch die weiße Schokolade auch recht fettig. mir hat er ganz gut geschmeckt, dem Liebsten eher nicht so. auch nicht schlimm, so hatte ich mehr davon.

Waffelkekse

eine leckere Nascherei für zwischendurch, die sich auch eine Weile hält (solange sie nicht sofort aufgefuttert werden).
das Rezept ist aus Marions Kochbuch.

30 g weiche Butter mit 30 g Zucker glatt rühren. 1 Ei dazugeben und unterrühren.
125 g Mehl, gemischt mit ¼ Teel. Backpulver, vorsichtig dazugeben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten.

 

von diesem kleine Kugeln abteilen und bereitstellen, während das Waffeleisen vorheizt.

die Kugeln im Waffeleisen nicht zu dunkel ausbacken.

ich habe hierbei ein bisschen mit der Größe herumexperimentiert. am Besten man fängt mit kleinen Kugeln an und arbeitet sich zu seiner Wunschgröße vor.

die fertigen Waffelkekse mit geschmolzener Schokolade überziehen und abkühlen lassen.

Poké-Torte

vor einer Weile feierte mein Neffe seinen 12. Geburtstag. was ihn und uns – außer der Verwandtschaft – vereint, ist die Begeisterung für Pokémon. es ist das Spiel und die Serie unserer Kindheit und nun auch das Spiel seiner Kindheit. demnach musste es dieses Jahr – zum Release von Pokémon Go – auch eine Pokémon-Torte werden.

die Torte ist entfernt mit der Prinsesstårta verwandt. es ist quasi nur die Schoko-Variante:

der Tortenboden wird einen Tag vor dem Servieren der Torte gebacken und die Schokosahne wird auch schon einen Tag vorher vorbereitet.

eine kleine Springform (22 bis 24 cm Durchmesser) ausbuttern und mit Semmelmehl bestreuen.. den Ofen auf 190°C vorheizen..
4 Eier trennen. das Eiweiß mit 200 g Zucker und 1 Teel. Vanillezucker schaumig aufschlagen. vorsichtig die Eigelb unterheben. 25 g Backkakao, 75 g Mehl (450er), 100 g Speisestärke und 2 Teel. Backpulver miteinander vermischen. vorsichtig unter die Eimasse heben. den Teig in die Form füllen und sofort 25 bis 30 Minuten backen. (Stäbchenprobe)

10 Minuten auskühlen lassen, dann aus der Form nehmen und ganz kalt werden lassen. anschließend in drei gleichdicke Ebenen teilen.

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für die Schokosahne 100 g Vollmilchschokolade und 50 g Zartbitterschokolade in kleine Stücke brechen und in 500 ml süßer Sahne schmelzen. die Sahne über Nacht in den Kühlschrank stellen.

am Tag des Servierens geht es dann mit einer Schokocreme los:

100 ml Sahne, 100 ml Milch, 1½ Eßl. Zucker und 1½ Eßl. Stärke miteinander verrühren. 50 g Zartbitterschokolade in kleine Stücken brechen und in die Sahnemilch geben. zusammen köcheln lassen (nicht gekocht!) bis sie eingedickt ist. anschließend mit Frischhaltefolie abgedeckt auskühlen lassen.

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