japanischer weißer Schokoladen-Quarkkuchen

bei Ochikeron gesehen und gleich verliebt:

3 Eier trennen, die Eigelb vorerst im Kühlschrank aufbewahren.

 

Ofen auf 170°C vorheizen.

 

120 g weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen lassen. während dessen die Eiweiß zu steifen Eischnee aufschlagen.

wenn die Schokolade geschmolzen ist, 120 g ungesalzenen Frischkäse hinzugeben und beides weiter über dem Wasserbad verrühren.

 

die Schüssel vom Wasserbad nehmen und die Eigelb unterrühren.

 

⅓ des Eischnees unterrühren, anschließend den restlichen Eischnee in zwei Portionen vorsichtig unterheben (nicht rühren!).

 

eine kleine Springform gut fetten und den Teig einfüllen.

meine Springform misst 20 cm, daher ist der Kuchen auch recht flach. 15 cm Durchmesser wären besser, hab ich aber nicht.

die Form ein paar mal sachte auf den Boden klopfen, um Luftblasen aus dem Teig zu entfernen. stellt die Form auf ein Backblech und gießt so viel heißes Wasser darauf, dass der Boden des Bleches komplett bedeckt ist.

den Kuchen 15 Minuten bei 170°C backen. dann runterdrehen auf 160°C und weitere 15 Minuten backen. den Ofen ganz ausschalten, und den Kuchen für weitere 15 Minuten in der Restwärme des Ofens weiter backen.

auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäubt servieren.

der Kuchen ist sehr saftig und durch die weiße Schokolade auch recht fettig. mir hat er ganz gut geschmeckt, dem Liebsten eher nicht so. auch nicht schlimm, so hatte ich mehr davon.

oishii sushi

nur weil unser Hanami dieses Jahr ja leider nichts wird, heißt es ja aber noch lange nicht, dass es hier nicht trotzdem Sushi geben würde! dieser Sushi-Abend hier war zwar schon im Februar nach langem hin und her Planen, aber es wird sicher bald wieder den nächsten geben, auch ohne Kirschblüten!

2016-02-27 Sushi 04

mit viel Inside-Out, weil es einfach lecker ist!

im Februar hatten wir neben der inzwischen bekannten California Roll (Surimi, Gurke und Avocado in Sesam) und der Norway Roll (Lachs, Gurke, Avocado und Frischkäse in Kresse) auch noch Alaska (?) Roll (Lachs, Gurke und Avocado in Sesam).. jedes für sich eine herrlich leckere Kombination! geplant waren auch noch Inside Out mit Thunfisch, aber den gab es leider nicht zu kaufen dieses Mal..

2016-02-27 Sushi 03

demnach waren auch die Maki-Rollen mit Lachs, Surimi, Garnelen, Avocado, Gurken- und Möhrenstreifen..

2016-02-27 Sushi 01

und wie immer war es sehr lecker und sehr sättigend! 

Bestandsaufnahme für 8 Personen:
1,4 kg Reis (Trockengewicht)
1 kg roher Lachs
zwei Tüten Surimi-Sticks
eine Packung Shrimps
eine Gurke
eine Möhre
eine reife Avocado
eine Packung Kresse

Miso-Ramen

eines der beliebtesten japanischen Fastfood-Essen, das jeder spätestens im Fernsehen mal irgendwo gesehen hat.. die japanische Nudelsuppe hat schon seit langem als Cupnudeln und Top-Ramen die Instant-Suppen-Regale erobert und ist aus eben jenen nicht mehr wegzudenken..

seit ich mehr selbst koche und versuche auf Fertig-Produkte zu verzichten, habe ich nur ein Problem: ich vertrag meine geliebten Instant-Suppen nicht mehr.. also hab ich lange rumprobiert und nun endlich DAS Miso-Ramenrezept ertüftelt, welches mir super schmeckt..

2015-12-01 Ramen 02

auch wenn ich sie nicht sehr traditionell mache, es geht schnell und schmeckt herrlich:

immer als erstes die Toppings vorbereiten.. Gemüse waschen und in feine Ringe/Würfel schneiden, Fleisch in dünne Scheiben schneiden und braten, ein Ei wachsweich kochen, eingelegtes Gemüse abtropfen lassen und – wenn nötig – in mundgerechte Stücke schneiden, etc.. alle Toppings dann erstmal beiseite stellen..

 

für die eigentliche Nudelsuppe 400 ml Hühnerbrühe zum Kochen bringen..  eine Portion (50 – 60 g) Ramen-Nudeln (ersatzweise Mie-Nudeln) zum Wasser geben und 5 Minuten köcheln lassen.. anschließend ½ Teel. Misopaste durch ein Sieb gestrichen zur Suppe geben..

2015-12-01 Ramen 01

das Sieb dient nicht dazu irgendwas rauszufiltern, sondern hilft dabei, dass die Misopaste sich besser in der Suppe auflöst..

die Nudeln in eine große Suppenschüssel heben und mit der Suppe auffüllen.. die Toppings auf den Ramen verteilen und die Suppe gleich heiß wegschlürfen, wie es sich gehört!

als Mindest-Toppings sind meiner Meinung nach Lauchzwiebeln und Ei anzusehen.. mehrere Toppings schaden aber definitiv nicht.. ich hab auch mit den Instant-Nudeln schon rumprobiert, was an Toppings alles lecker ist.. Räucherlachs zum Beispiel oder gebratenes Gemüse oder ganz ausgefallen Käse!
meine derzeitige Lieblings-Variation besteht zum Beispiel aus Mais, Ei, gebratenem Bacon und Lauchzwiebeln.. der Fantasie und dem Geschmack sind dabei natürlich keine Grenzen gesetzt..

wenn ich die Ramen nur für mich mache, brate ich mir den Bacon gleich als erstes in dem Topf, in dem ich nachher auch die Nudeln koche.. und das Ei koche ich nicht extra, sondern schlage es einfach mit in die Nudeln.. dann kocht es die restlichen 5 Minuten mit.. so sieht das Ei natürlich nicht sehr hübsch aus, aber es schmeckt trotzdem genauso lecker und ich spare mir Abwasch.. Fastfood soll ja schließlich auch nach dem Essen schnell erledigt sein..

~ 4 / 27 ~ All-you-can-eat Sushi veranstalten

ziemlich oben auf der Liste stand seit langem mal wieder ein All-you-can-eat Sushi-Abend!

2015-09-25 Sushi.Abend 01man beachte die künstlerisch gestaltete Gurken-Garnele und die (leider falsch herum stehende) Sashimi-Blüte!

nach einigen Diskussionen haben der Liebste und ich uns darauf geeinigt gehabt, wie viel Fisch wir kaufen sollten.. wir sind nun dazu gekommen, dass wir anstatt viel Lachs und etwas weniger Thunfisch lieber Lachs, Thunfisch und Räucherlachs zu gleichen Teilen zu nehmen.. der rohe Fisch hauptsächlich für den Sashimi-Teller und der Rest für die Maki-Rollen..

2015-09-25 Sushi.Abend 02

somit gab es Maki-Sushi mit Fisch, Surimi-Sticks, Avocado, Gurke und Möhre..

2015-09-25 Sushi.Abend 04

Inside-Out-Sushi war dieses Mal ganz neu im Sortiment..

2015-09-25 Sushi.Abend 07

einmal die California-Variante gefüllt mit Avocado, Gurke und Surimi – außen umhüllt von Sesam
und dann noch die Norway-Variante gefüllt mit rohem Lachs, Frischkäse, Gurke und Avocado – umhüllt von Kresse.. wer wissen mag, wie’s geht: Youtube-Video hier!

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Korokke – japanische Kroketten

Japaner lassen sich ja recht gern durch westliche Küche inspirieren.. und bei den Korokke haben sie eine wahre Meisterleistung hingelegt! ich bin ja jemand, der Kroketten allen anderen Arten von Kartoffel-Zubereitungen vorzieht, aber Korokke sind eine Perfektion der Krokette!

2015-07-28 #105 Korokke

und dabei sind sie sooooo simpel: Kartoffelbrei gemischt mit Hackfleisch und anschließend paniert.. genial!

vier mittelgroße Kartoffeln in Salzwasser weich kochen.. die weichen Kartoffeln schälen, zu einem Brei zerdrücken und erstmal bei Seite stellen..

 

125 g Hackfleisch mit einem Teel. Senf, einem Teel. Ketchup, einem halben Teel. Salz und einem halben Teel. Pfeffer würzen und gut durchkneten.. das Hackfleisch krümelig durch braten und anschließend zum Kartoffelbrei geben.. beides miteinander vermischen..

 

einen tiefen Teller mit Panko oder Semmelbröseln bereitstellen und eine hohe Pfanne mit einer Schicht Öl erhitzen, um die Korokke darin braten zu können..

 

vom Kartoffel-Hack-Brei nun immer Walnuss-große Kugeln abtrennen, ordentlich fest drücken und anschließend entweder zu Kugeln oder zu Talern formen..

 

die Korokke im Panko/den Semmelbröseln wenden, bis genug davon an ihnen kleben bleibt..

man kann die Korokke natürlich auch mit Mehl und Ei ganz normal panieren, muss man aber nicht.. die Panade hält auch so sehr gut, wie ich finde und man spart sich einige Matzerei..

2015-07-24 Korokke 01

diese dann einfach bis zum gewünschten Bräunungsgrad braten.. durchgebraten müssen sie ja nicht werden, da der Kartoffelbrei und auch das Gehacktes beides schon fertig verarbeitet wurden..

2015-07-24 Korokke 02

auf Küchenpapier abtropfen lassen und mit Okonomiyaki-Soße bestrichen noch warm genießen!

wie man auf dem ersten Bild sieht, schmecken sie kalt im Bento auch noch, aber dann sind sie logischer Weise nicht mehr so schön knusprig..

aber an sich eine sehr tolle Art alte Kartoffeln los zu werden..