der Weihnachtsberg

*muhaha* wenn das mal kein Stollen ist!?

ja, er ist etwas unförmig.. und wenn man ihn antippt, scheint er auch knüppelhart zu sein, aber der Schein trügt!

unter der harten Kruste verbirgt sich ein weicher Kern (im wahrsten Sinne des Wortes)

der Gute wird morgen zum Zweit-Advents-Kaffeetrinken verspeist werden und ich hoffe die königlichen Großeltern beißen sich daran nicht die Zähne aus..

nun aber zum Rezept:

als erstes werden 750g Mehl in eine große (!) Schüssel gesiebt und mit 2 Pck. Trockenhefe vermischt.. nun werden 250ml lauwarme Milch, 125g Zucker, zwei Teel. gemahlener Zimt, zwei Eier und 200g Butter unter das Mehl geknetet.. wenn Ihr ein Handrührgerät habt, was es mit Knethaken schaffen könnte den Teig durchzukneten, versucht es ruhig, meins hat es nicht geschafft..

lasst den Teig nun für eine Stunde zugedeckt an einem warmen Ort gehen..

in der Zeit könnt Ihr von 200g Rosinen die übrig gebliebenen Stiele entfernen und sie zusammen mit 50g Orangeat, 50g Zitronat, 100g gehackten Mandeln, 200g zerbröselter Marzipanrohmasse und einem Eiweiß vermischen..

nun wird der Hefeteig noch mal richtig durch gegknetet und die Eiweißmischung wird mit dazu geknetet.. der fertige Stollenteig kommt nun auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und wird noch einmal für etwa 30 Minuten zugedeckt, damit er nochmals gehen kann..

wenn der Stollen fertig ist, kommt er für 60 bis 70 Minuten in den auf 200°C vorgeheizten Ofen..

ist der Stollen fertig gebacken, wird er mit geschmolzener Butter bestrichen und dick mit Puderzucker bestäubt..

bevor er angeschnitten wird, sollte er allerdings ein paar Tage durchziehen können..

von der lieben Franzi habe ich übrigens den Tipp, den Stollen zum Aufbewahren erst mit Alufolie zu umwickeln und darum nochmals ein Geschirrtuch zu wickeln..

auf jeden Fall sollte er kühl gelagert werden..

ja.. durch das Marzipan ist der Stollen schön weich innen.. aber die Teile, die ohne Marzipan sind, sind doch recht trocken.. so ganz überzeugt hat mich dieses Rezept demnach nicht..

nächstes Jahr wird der Stollen von Franzi probiert, ist schon beschlossene Sache!

nun denn, einen frohen zweiten Advent wünsche ich Euch!

ein Hund zu Weihnachten

ich bin ja prinzipiell für Hundeschenken zu Weihnachten..

solange sie stubenrein sind, nicht Bellen und man sie 100% nicht kurz nach Silvester wieder aussetzt, ist es doch voll in Ordnung sie zu verschenken!

einfach weil sie einen so niedlich anschauen, dass man sie am liebsten gleich auffuttern will..

diese niedlichen Hundis habe ich letztes Jahr bei Bento-Mania gefunden und musste sie dieses Jahr (leicht abgewandelt) einfach nachbacken! die sind sooooooo süß! und live sogar noch viel knuddeliger!

für eine Horde Hunde siebt Ihr 200g Mehl, ein halbes Pck. Vanillezucker und 50g Puderzucker in eine Schüssel und vermischt das ganze.. nun kommen 125g kalte Butter in Flöckchen dazu, welche dann mit zwei Eßl. Milch zu einem Mürbteig verarbeitet werden..

durch den Puderzucker fühlt sich der Teig total weich an den Händen an, finde ich..

hachz, tolles Gefühl!

nun kommt der Teig in Frischhaltefolie eingewickelt für 30 Minuten in den Kühlschrank..

wenn die Zeit um ist, nehmt Ihr ihn wieder raus und teilt eine etwa walnussgroße Menge ab..

diese knetet Ihr nun ein wenig in der Hand herum bis sie weich ist.. anschließend gebt Ihr drei bis vier Schokodrops in das Teigstück und formt eine Kugel daraus..

auf die Kugel werden nun noch ein Schokodrops (aufpassen, dass sie „backfest“ sind) als Nase, zwei etwa gleichgroße Schokostreusel als Augen und zwei Choco Chips (diese Cornflakes-Dinger) als Ohren aufgesetzt.. und perfekt ist Euer süßer kleiner Wuff..

so verfahrt Ihr nun auch mit dem restlichen Teig, bis dieser aufgebraucht ist..

die Hundehorde kommt nun bei 160°C für etwa 20 Minuten in den vorgeheizten Ofen..

passt bitte auf, dass während der Back- und auch der Abkühlzeit nichts an die Nasen und Augen der Hündchen kommt, die verschmieren nämlich sonst sehr schnell..

wenn man einmal eine Technik zum Formen und dekorieren raus hat, gehen die Hunde recht schnell, wie ich finde.. und ganz ehrlich, der Aufwand lohnt sich! die sind echt sowas von knuffig und lecker..

Ein ElchChaos

… tobte gestern bei uns im Hause..

doch mit vereinten Kräften konnten wir es bezwingen und in geordnete Bahnen lenken

somit sind wir nun Besitzer zahlloser HonigZimtElche und HonigZimtSternchen (nicht wundern, die zehntausend Elche sind unter den Sternen begraben)

ob Ihr ebenfalls den Elchtest besteht, seht Ihr wenn Ihr 250g Honig mit 100g Zucker sowie 100g Butter schmelzen lasst.. nebenbei siebt Ihr 350g Mehl mit 3 Teel. Backpulver und 2 Eßl. Kakaopulver in eine große Schüssel.. die Mehlmischung wird nun mit 150g blütenzarten Haferflocken, einem Teel. gemahlenem Anis und einem Teel. gemahlenem Zimt gemischt.. wenn die Honigmasse eine einheitliche Masse ist, gebt Ihr sie mit 2 Eßl. Milch zum Mehlgemisch und knetet alles kräftig durch.. den Teig danach zu einer Kugel formen und etwa 30 Minuten kalt stellen..

wenn Ihr den Teig weiter bearbeiten wollt, kann es sein, dass er steinhart ist.. (was bei mir so war… in dem Fall gebt noch ein bis zwei Eßl. Milch dazu und knetet den Teig noch einmal durch..

nun wird der Teig dünn ausgerollt und mit den Lieblingsausstechförmchen ausgestochen.. (ja, meine zwei liebsten sind mein Minielch und mein Ministernchen)

anschließend werden die Kekse bei 175°C etwa zehn Minuten im vorgeheizten Ofen gebacken..

wenn sie abgekühlt sind, rührt Ihr aus etwa 200g Puderzucker, 4 Teel. gemahlenem Zimt und 3 bis 4 Eßl. Milch einen schönen glatten Zuckerguss..

(ACHTUNG: ich hab den Guss nach Gefühl gemacht, aber das müssten in etwa die Abmessungen gewesen sein)

damit werden die Kekse bestrichen und dürfen nun aushärten..

die Kekse am besten in einer fest verschlossenen Dose bis Weihnachten aufbewahren, sonst werden sie ziemlich schnell verschwinden..

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ach herrje.. wir haben noch nicht einmal Dezember und meine Keksdosen reichen schon nicht mehr! selbst die große Dose, die Ihr oben im Bild seht, musste mit zwei anderen neu gekauft werden, weil wir wirklich nicht mehr wussten wohin damit.. und dabei gibt es doch aber noch soooo viele Rezepte, die auf der WeihnachtsBackListe stehen..

uhi, uhi, da muss ich dem Liebsten wohl doch erlauben nebenbei meine Keksbestände ohne Beschränkung zu dezimieren.. dabei geben wir uns zur Zeit ja aber auch schon größte Mühe..

Santa loves Cookies!

wer kennt sie nicht? die typischen Cookies, die mit einem Glas Milch auf dem Fensterbrett für Santa Claus bereitstehen!?

eigentlich bin ich ja eher weniger für die amerikanische Form Weihnachten zu feiern.. so mit: ganzes Haus ist eine einzige Lichterkette, CocaCola Trucks stehen im Vorgarten und einem Santa der nicht durch den Kamin passt..

aber die Cookies…. oh ja, die Cookies…

damit der Weihnachtsmann genug Cookies hat (so an die 50 Stück), verrührt Ihr 200g zimmerwarme Butter mit 120g braunem Zucker, einem Päckchen Vanillezucker und zwei Eiern.. wenn das alles schön schaumig gerührt ist, gebt Ihr 100g geschmolzene Zartbitter Kuvertüre (wahlweise eine ganz normale Tafel Schoki) dazu und rührt sie unter..

nun siebt Ihr 200g Mehl und 2 Teel. Backpulver darüber und gebt 50g gemahlene Haselnüsse (wer’s gern knuspriger haben möchte, kann gehackte Haselnüsse nehmen) dazu.. alles zu einem recht festen und leicht krümelig wirkenden Teig verrühren..

2014-05-29 Cookies 02

mit Hilfe von zwei Teelöffeln werden nun auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech walnussgroße Kugeln gesetzt.. die gehen im Ofen auseinander, also bitte etwas Abstand halten!

die Kugeln zum Schluss noch leicht andrücken, dann bekommen sie auch die schön typische Cookie-Form..

2014-05-29 Cookies 01aber mehr Abstand lassen!

die Cookies werden bei 180°C im vorgeheizten Backofen für etwa 15 Minuten gebacken.. danach etwas auskühlen lassen, damit sie gut aushärten können..

und wenn alles fertig ist:

die Cookies mit einem großen Becher warmer Honigmilch mit Ausblick auf den frisch gebastelten Adventskranz genießen..

WalnussSchneebälle

es geht weiter mit dem Backen!!

und zwar sind diesmal Walnussmakronen dran.. neues Rezept, noch nie probiert, wieder aus diesem Buch; ran an den Teig!

für etwa 25 Stück viertelt Ihr 200g Walnusskerne und stellt sie erstmal zur Seite.. nun schlagt Ihr zwei Eiweiß zu schnittfestem Eischnee auf (zum Testen Schüssel vorsichtig umdrehen, wenn der Eischnee Euch nicht entgegenkommt, ist er fest genug  ) und rührt danach 100g gesiebten Puderzucker unter.. die Masse wird nun wieder flüssig und glänzt..

jetzt kommen die Walnussviertel dazu, die untergerührt werden..

mit einem Teelöffel kleckst Ihr nun die Walnussmasse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und schiebt das Ganze bei 150°C für etwa 25 Minuten in den vorgeheizten Backofen..

wie man auf dem Bildchen sieht, habe ich die Makronen auf Oblaten gesetzt (Ø 50 mm), bringt aber nix, da sie nach dem Auskühlen davon abfallen.. ahnt man ja nicht, sowas..

beim Auskühlen knacken sie übrigens ganz lustig.. hab mich erst so an die zwanzig Minuten gewundert, was da so komische Geräusche von sich gibt..

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Stollen ist übrigens angeschnitten, schmeckt erstaunlich gut und das Rezept folgt demnach auch noch demnächst..