doch schon so groß?

man, man, wie die Zeit verfliegt.. nun wird mein kleiner Neffe schon Grundschüler.. ist doch erst zwei Wochen her, als ich ihn im Kinderwagen durch die Gegend geschoben hab, oder nicht?

ich seh’s kommen, schwupps hab ich selbst Kinder und schwupps hab ich Enkel!

na ja.. aber süß ist’s ja schon, wenn so’n Würmchen groß wird und man seine Fortschritte jedes Mal auf’s Neue bewundern kann.. die stolze Neu-Mutti Sari kriegt ja auch nicht genug von ihrem Mini-Helden.. *hihi*

ich freu mich ehrlich gesagt schon sehr drauf, auch mal (in so zwei bis drei Jahren *hüstel*) Mutti zu sein.. auch wenn dann bestimmt alles noch viel mehr zu schnell vergeht..

nun gut, zurück zum Ursprungsthema: Schuleinführung

was muss gemacht werden? Zuckertüten! nur gut, dass ich jedes Schuljahr von meinen Eltern eine Minizuckertüte bekommen hab und demnach noch ein paar hier rumkullern.. fix mit Sachen gefüllt, die der Kleine mag, einen Winnie Puuh Spitzer und die von der Schule geforderten (sauteuren) Buntstifte dazu und fertig!

und natürlich eine riesige Feier.. mit aller Verwandtschaft, die da nur im entferntesten verwandt ist (hab ich zumindesst das Gefühl, immerhin fast 30 Leute!) und wie klingt da natürlich wieder der Ruf meiner gestreßten Lieblingsschwester? „ICH BRAUCH KUCHEN!!!“

den kriegt sie doch gerne!

russischer Zupfkuchen auf dem Blech

und dieses Prachtstück bekommt man wie folgt hin:

es empfiehlt sich den Teig in zwei Fuhren zu machen, da alles auf einmal wirklich sehr viel in der Schüssel ist und man nicht wirklich Herr darüber werden kann…

in einer großen Schüssel 800g Mehl mit 400g Zucker und 100g Kakao mischen, dann 400g nicht zu warme Butter in Flöckchen sowie 2 Eier dazu, alles gut kneten, bis ein schöner brauner, nicht klebender, Teigklumpen rauskommt.. diesen in Frischhaltefolie einwickeln und ihm eine halbe Stunde im Kühlschrank Erholung gönnen..

in der Zeit wird die Füllung gemacht, indem 500g Magerquark in einer Schüssel am Besten mit einem Handrührgerät verquirlt werden, dann 3 Eier dazu, wieder verquirlen.. 250g weiche Butter unterquirlen und dann noch 250g Zucker und ein Pck. Vanillezucker dazu.. zum Schluß wird ein Pck. Vanillepuddingpulver unter die Füllung gerührt..

wenn der Teig seine Wellness-Zeit im Kühlschrank hatte, werden 3/4 von ihm auf einem großen Blech ausgerollt und an den Seiten 2 bis 3 Zentimeter als Rand hochgezogen.. nun die Füllung darauf verteilen und glattstreichen.. das restliche Viertel Teig wird nun in Streusel gezupft und auf dem Kuchen verteilt..

(irgendwann hab ich mal einen Zupfkuchen gebacken, bei dem ich den restlichen Teig nochmal ausgerollt habe und dann mit Plätzchenausstechern Figuren auf dem Kuchen verteilt habe – das war dann eine Springform mit Wölfen und Tannenbäumen – hat auch sehr gut funktioniert)

den Kuchen dann im unteren Teil des vorgeheizten Ofens bei 175°C für etwa 25 Minuten backen.. nach der Backzeit den Ofen ausstellen, aber zulassen und den Kuchen noch eine Weile nachwärmen lassen..

wer lieber eine Springform backen will, der muss die Teigmenge halbieren und die Backzeit auf (nicht um) 50 Minuten erhöhen.. Füllungsmenge und Backtemperatur bleiben trotzdem gleich..

viel Vergnügen damit und lasst’s Euch schmecken

Panik Buttons

und, ich hab einen wahnsinnstollen Laden entdeckt! in dem kleinen Ort in dem wir gezeltet haben, Wasselonne,  gab es den einen Abend einen Markt, mit Weinverkostung, Salami, Käse, Gebäck und eben DIESEM Laden.. DIESER Laden nennt sich Panik-Buttons und wird von einem netten jungen Mann geführt, der einfach mal geniale Sachen mit Lehm (wenn ich –polymer clay– richtig übersetzt hab!?) macht..

ich war so hin und weg von diesem Stand mit den gaaaanz vielen rosa und bunten Mini-Donuts, Mini-Kuchenstücken und so weiter, dass ich -für meine Begleiter peinlicher Weise- total entzückt und quietschend da stand und vor kawaii-ness gar nicht wusste, was ich kaufen soll.. weil, dass ich da was kaufen musste, war völlig klar.. entschieden hab ich mich für einen Ohrring in Form eines Cupcakes mit rosa Frosting.. der junge Mann hat mich zwar leicht verwundert angeschaut, dass ich nur einen wollt, aber hat ihn mir gleich für die Hälfte vom Preis überlassen, fand ich toll!

(mal zur Erklärung: klein shira trägt keine Ohrringe und wird damit auch nie, nie und niemals anfangen.. aber Ohrringe zu Kettenanhängern umbasteln und die dann tragen, das macht sie gerne!)

VLUU L110  / Samsung L110
tja und nun bin ich also stolze Besitzerin eines Cupcake-Anhängers!

wieder dahaaa!

jawoll ja, ich bin wieder da!

hab alles gut überstanden und überlebt,

aber ich würde Euch nicht empfehlen, wie wir, bei schlechtem Wetter in’nen Klettersteig in den Dolomiten (~2500 Meter über Meeresspiegel) einzusteigen, den Gipfel unter bedrohlichen dunkelgrauen Wolken zu erklimmen, um den Berg dann rennend, weil Hagel, Blitz und Gewitter über einem einbrechen, schleunigst wieder zu verlassen..

aber wie gesagt: überlebt!

Italien war also schön, actionreich und hat viel Kletterspaß gebracht..
tja, und Frankreich war auf seine Art auch toll! viel geklettert und auch ein bisschen was besucht und angeschaut.. war zwar leider sehr, sehr oft Regen, aber in der Zeit sind wir hauptsächlich geklettert.. bei Sonnenschein gab’s dann Stadtbesichtigungen:

Straßburg ist interessant, mit seinen vielen europäischen Einrichtungen (Europaparlament, europäischer Menschengerichtshof, usw.).. aber Colmar ist besser (hat’ne eigene „kleine“ 12m hohe Freiheitsstatue) und hübscher (gaaanz viele kleine Fachwerkhäuschen mit verwinkelten Gassen)! und süüüüüüüüüüüüüüüüüüüß ist es dort!!

zu den Macaros kann ich leider nix sagen, da sie überall sooooo teuer waren, dass ich mich nicht getraut habe, welche zu kaufen.. ich hab zwar schon viele Blogger von ihnen schwärmen hören, aber ich bin mir nicht sicher, ob sie ihr Geld wirklich wert sind..

und ich dacht mir, bevor sie dann grausig schmecken, kauf ich mal lieber keine 8 Stück für 12,00 €…..
zum Nougat kann ich aber was sagen! und zwar, dass es völlig anders ist, als das Nougat, was wir hier in Deutschland kennen.. dieses Nougat besteht in seinen Grundbestandteilen aus Wasser, Honig, Eischnee, Pistazien, Mandeln, Zucker und Glukosesirup, laut Onkel Wiki..

wir haben verschiedene Sorten gekostet in den Geschmacksrichtungen Pistazie, Erdbeere und Zitrone.. alles sehr lecker, aber Favorit ist Erdbeere, wie sollte es anders sein?! aber zum eine ganze 250g Tüte auffuttern, ist es eindeutig zu süß.. (und das will was heißen, wenn’s mir als Naschkatze ZU süß ist *hihi*)

Muffin-Alarm!

anlässlich des Geburtstags der Liebsten des Herrn Königs, wird mal wieder gebacken..

auf die Frage was ich denn machen soll, kam nur „mh.. ich glaub sie mag Kirschen..“

tja.. na gut, dann gibt’s Schoko-Kirsch-Muffins!

dafür nehmen wir eine Abwandlung vom Lieblingsrezept des Prinzesschens:

1 Glas Kirschen gut abtropfen lassen und erstmal zur Seite stellen..

4 Eier mit 160g Zucker schaumig rühren, 200ml süße Sahne (ungeschlagene Schlagsahne) dazu, 300g Mehl mit ein Pck. Backpulver und 2 Eßl. Kakaopulver mischen und in kleinen Schritten dazu sieben.. 100ml Milch dazu geben und alles glatt rühren.. nun zwei Tafeln weiße Schokolade grob hacken und mit dem Teig mischen..

die abgetropften Kirschen nochmal auf Kerne untersuchen und vorsichtig mit unter den Teig heben..

den Teig zu 2/3 in Muffinförmchen füllen und für etwa 25 Minuten bei 180°C im vorgeheizten Ofen backen..

sooo und jetzt noch der Insider überhaupt:

nehmt mal bei sämtlichen Rezepten, die ihr so findet nur noch 80% vom angegebenen Zucker.. man merkt üüüberhaupt keinen Unterschied, aber es ist halt weniger Zucker! (bei dem Rezept hier ist’s jetzt schon angewendet, also nich nochmal weniger machen)

sommerliche Erfrischung

was macht man, wenn man Appetit auf Kuchen hat und es aber eigentlich viiiiel zu warm für Kuchen ist?

man macht einen locker, luftig, fluffig, weichen Kuchen! logisch, oder?

erfrischend soll er auch noch sein, also machen wir eine Zitronentarte..

und da diese dann auch noch für den Herrn König ist, muss unbedingt Schokolade dazu, egal wie warm es ist!

geht recht fix, braucht keine besonderen Zutaten und schmeckt wirklich locker und leicht..

Ihr nehmt 125g zimmerwarme Butter, welche mit 80g Zucker schaumig geschlagen wird.. dann kommen immer in kleinen Schritten 150g Mehl, gemischt mit einem halben Pck. Backpulver, und 2 Eier dazu.. nun noch 50ml Milch und den Saft einer großen Zitrone unterrühren..

wahlweise könnt Ihr auch den Saft einer halben Zitrone und einer halben Limette nehmen, oder nur Limettensaft, ganz nach Eurem Geschmack..

den Teig nun in eine Tart-Form füllen und bei 180°C im vorgeheizten Backofen etwa 15 Minuten backen..

nicht erschrecken: der Kuchen ist nach der Backzeit noch sehr weich, aber gerade das macht ihn so angenehm..

wenn er ausgekühlt ist, wird er auf eine Kuchenplatte gestürzt und sehr dünn mit einer halben Tafel geschmolzener Schokolade bestrichen.. solang die Schokolade noch nicht komplett fest ist, kann man die Tarte noch mit allem Möglichen und Unmöglichem dekorieren.. ich hab den Rand einfach mal mit Schokostreuseln verziert..

auf dass es in den nächsten Tagen noch schön warm und sonnig bleibt, damit man auch ordentlich Kuchen essen kann!