würdiger Abschluss

ach, so lieb ich mir das.. Klausuren vorbei und am letzten Tag wird Abends gefeiert!

und wie feiert man im Erdbeerkönigreich? mit Sushi!!!

bei elender Wärme (30°C) ist Sushi eindeutig eine gute Wahl..

gleich zu Anfang muss ich mal wieder die Bedienung im Kaufland loben! eigentlich wollten wir wieder Thunfisch und Lachs kaufen, aber sie meinte, dass sie uns den Thunfisch lieber nicht geben würde, da der gestern schon gekommen war.. da fragte ich sie, ob sie uns anderen Fisch empfehlen kann, musste sie aber leider auch verneinen, da der Fisch (bis auf den Lachs) leider alles keine Sushi-Qualität hätte.. aber Algensalat passt doch auch..

ganz ehrlich? ich find’s toll.. ich bin jedesmal von denen dort begeistert, dass sie Dir wirklich nichts verkaufen wollen, was nicht absolut Sushi-Qualität hat.. schön..

soo aber was gab’s denn nun?

wir hatten zwei komplette Teller Nigirisushi mit Lachs, ganz viele Makisushi mit Lachs, Surimi, Garnelen, Tamagoyaki, Gurke und Möhre, zwei kleine Teller Sashimi und zwei Schälchen Algensalat..

der Algensalat war echt lecker.. ich kannte ihn bisher nur aus dem Restaurant und fand ihn ganz okay.. dieser hier (von Kaufland) war richtig gut gewürzt und leicht scharf.. lecker!

aus den Resten der Makisushi mache ich immer noch Sushi-Salat-Schälchen.. das kann man dann mit Sojasoße und Löffel lecker nebenbei Futtern..

als Gastgebergeschenk wurden uns eine Flasche Bio-Sojasoße und Kekse mitgebracht.. die Sojasoße (Sojasoße Shoyu von BioZentrale) wurde natürlich gleich getestet:

grausig.. leider.. man kann sie nicht wie normale Sojasoße ausgießen sondern muss sie rausschütteln und sie beißt richtig unschön im Mund.. gar nicht zu empfehlen.. die dunkle Kikkoman ist und bleibt eben doch die beste Sorte..

zum Nachtisch gab’s dann noch eine kleine schön süße und gut durchgekühlte Wassermelone..

die Melone hat der Liebste halbiert, das Innenleben heraus gelöffelt und in hübschen Stückchen wieder reingefüllt.. mit Bambusspießen die Melone dekorieren und diese anschließend zum Anpieksen der Melonenstücke verwenden.. perfekt!

für den späteren Abend hatten wir dann noch eine Packung Eis da, um den Abend ruhig und entspannt ausklingen zu lassen..

wird sicher bald wieder gemacht..

Bestandsaufnahme für 6 Personen (sieben waren geplant):
1,8 Kilo Reis (Trockenmasse)
1,3 Kilo roher Lachs
200g Algensalat
200g Riesengarnelen
1 Pck. Surimi
4 Möhren
1 Gurke
1 Tamagoyaki
1/2 Tube Mayonnaise

FernsehAbend mit FastFood

hach.. ich hatte die ganze Woche übelst Lust auf McDoof.. das ist so grausam..

schließlich ist das Zeug nicht nur überaus ungesund, nein: es ist auch fraglich was rein kommt und woher das kommt, was rein kommt und insgesamt ist so FastFoodzeugs eh nie genug zum satt werden und zudem noch ziemlich teuer.. aaaalso: selber machen!

yeah, Chicken Nuggets mit Pommes!

(war für jeden ein Teller Pommes und eine Schale Nuggets)

für die Pommes schält Ihr 700g mehligkochende Kartoffeln (etwa 7 Stück) und schneidet sie anschließend in dünne Stifte.. die Kartoffelstifte werden mit einem Eßl. Öl, einem Teel. Salz und einem Teel. Paprikapulver in eine Tüte gegeben und ordentlich durchgeschüttelt.. sind die zukünftigen Pommes mit allem bedeckt, kommen sie auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech bei 250°C Umluft für 30 Minuten in den vorgeheizten Ofen.. sind die Pommes im Ofen, kann die Temperatur auf 150°C runtergedreht werden.. die Pommes ab und an mal wenden..
nach grob 30 Minuten sollten sie fertig sein, man kann aber natürlich seinen individuellen Bräunungsgrad abwarten..

vielleicht hier noch mal Anregungen holen

während die Pommes backen, schneiden wir 450g Hühnchenfleisch in mundgerechte Stücke und salzen und pfeffern die Stücke ein wenig.. nun kommt das übliche Panade-machen..

ich war mal ketzerisch und habe es ohne drei einzelne Teller versucht..

die Hühnchenstückchen in eine Schüssel geben und mit Mehl bestäuben, gut durchmengen, dass jedes Hühnchen gut bemehlt ist.. gegebenenfalls Restmehl abschütten.. jetzt werden in einer Extraschüssel Cornflakes zerkrümelt..

(diese ganz normalen gelben, wo bei Kellogs der Tiger drauf ist – aber nehmt nicht Kellogs, die sind zu süß.. so ganz billige ohne viele Zutaten sind am besten!)

die fertigen Cornflakes erstmal zur Seite stellen.. jetzt schlagt Ihr zwei Eier in die Schüssel und mengt schön alles durch.. jetzt kommen gaaaaanz viele zerkrümelte Cornflakes dazu.. (bei uns waren es drei der blauen Schüsseln oben im Bild!) alles wieder gut miteinander mischen, damit die Cornflakes auch kleben bleiben..

wer lieber die übliche Variante machen möchte, packt halt alles einzeln auf tiefe Teller und dippt jedes Hühnchenstück einzeln und nach einander in dieser Reihnenfolge in die Teller..

die Chicken Nuggets werden mit Öl in der Pfanne gebacken, bis sie goldbraun sind.. dabei das überschüssige Öl mit den abgefallenen Cornflakeskrümeln zwischen zwei Brat-Ladungen abgießen, damit diese Krümel nicht anbrennen und stinken..

als Dips kann ich Ketchup mit Currypulver und Mayonnaise mit klein geschnittenen Zwiebeln empfehlen..

Inspirationen und Anregungen von Nyla von Cookmania sowie Pandora88..

und dazu: ein guter Film.. heut Abend stand Die Stadt der Blinden auf dem Programm.. sehr guter Film..

DVD-Beschreibung:

„Von einer Sekunde zur anderen verliert ein Mann am Steuer seines Wagens das Augenlicht. Zunächst wird ein medizinischer Sonderfall vermutet, doch als kurz darauf auch seine Frau, sein Arzt und alle Menschen, die mit ihm in Kontakt standen, erblinden, ist die Epidemie schon nicht mehr aufzuhalten. Aus Angst vor Ansteckung werden alle Betroffenen ohne weitere Behandlung in einer ehemaligen Nervenheilanstalt interniert und sich selbst überlassen. Immer mehr Opfer werden in die überfüllten Räume gepfercht, wo bald Chaos, Gewalt und Anarchie um sich greifen. Doch unter ihnen gibt es einen Menschen, der von der Epidemie verschont geblieben ist.“

der Film zeigt sehr schön, wie sich die Menschen wahrscheinlich wirklich verhalten würden.. und somit auch wie die wahre Natur vieler Menschen ist..

toller Film – Anschauen!

schon wieder Bento

jaa, heut gab’s schon wieder nix in der Mensa/Cafeteria/was auch immer es ist..

also musste ein leckeres Bento # 37 her:

2012_05_16

yeah, leckeren MaisReis mit Wasabi-Furikake gab’s!

und ich weiß nicht wie, aber ich bin auf dieses Yakitori Rezept von Marion (ich nehme an, sie heißt so) gestoßen.. ist ganz anders als meins.. gut, die Zutaten sind gleich, aber Menge und Behandlung?

wurde getestet und für genial befunden!

für die Bento habe ich 2 Eßl. Sojasoße, 2 Eßl. Mirin, 2 Eßl. Zucker, 2 Eßl. Öl und eine gehackte Knoblauchzehe zu einer Soße vermischt und darin etwa 130g Hühnerbrust – in dünne Streifen geschnitten – laaaaange (1 bis 2 Stunden) mariniert.. (wobei man ja eigentlich eher Teriyaki mariniert und nicht Yakitori)

anschließend hab ich sie einfach aus der Marinade in die heiße, leicht geölte Pfanne gegeben und gebraten.. großartig ausgewrungen hab ich sie nicht, dadurch sind sie wahrscheinlich auch so schön saftig und lecker!

die Spieße vom Hanami waren leider sehr trocken und ich habe mir eingebildet, dass das vom Über-Nacht-Im-Kühlschrank-Aufbewahren kam.. aber die Bento waren ja auch die Nacht im Kühlschrank.. nun ja.. dieses Rezept wird auf jedenfall weiterverwendet.. total lecker!

joa und wieder zum Bento: obere Etage – klar zu erkennen – Pflaumen und Bärentatzen-Kekse (ich liiiebe sie!)

und es ist doch immer wieder lustig, wie man von allen angeglotzt wird, wenn man sein Bento auspackt..

toll ist auch, dass mich die Leute immer genau dann irgendwas fragen, wenn ich mir grad’nen Batzen Reis in den Mund geschoben hab und mindestens drei Minuten mit Kauen beschäftigt bin.. jaja.. die haben das schon genial raus..

soo und nun wird Einkaufszettel geschrieben, wir fahren nämlich Klettern! (wie schon erwähnt)

wunderschönen Vatertag wünsche ich!

(Vatertag = Tag zur Ehrung und Freude des Vaters – ich versteh immernoch nicht, warum sämtliche Nicht-Väter [=jugendliche Halbgewalgte] sich an DIESEM Tag unbedingt die Kante geben müssen.. meiner kann doch auch ohne und der ist auch noch ein Nicht-Vater!..)

Hanami-Picknick # 2

sooo.. weiter geht’s beim lustigen „was-gab’s-beim-Hanami-zu-Essen“-Post, diesmal mit den Yakitori-Spießen.. auf dem Bild sieht man noch die im Hanami-Picknick #1 erwähnten Lachsrollen..

Yakitori sind gegrillte Hähnchen-Gemüse-Spieße, die vorher und während des Grillens mit Yakitori-Soße mariniert und übergossen werden.. an sich ziemlich simpel und richtig lecker! ist zwar auch eine leichte Sauerei mit den Holzspießen, weil die logischer Weise mit in der Soße hängen, aber egal..

als allererstes empfiehlt es sich, die Yakitori-Soße zu machen.. dafür werden 200ml Mirin (jap. Reiswein zum Kochen), 100ml Sojasoße und 2 Eßl. Zucker in einem kleinen Topf vermischt und für etwa 5 Minuten ohne Rühren eingekocht, bis die Flüssigkeit zu einem Sirup geworden ist.. der Sirup wird nun in ein schmales hohes Gefäß gefüllt und darf leicht abkühlen..

nun werden etwa 400g Hühnerbrust in mundgerechte Stückchen geschnitten.. ein Bund Frühlingszwiebeln (das weiße Ende der Frühlingszwiebel sollte möglichst dick sein) wird nun gewaschen und die weißen Enden in zwei Finger dicke Stücke geschnitten.. (das Grün habe ich ja in die Sushi gerollt – wir erinnern uns)

die Bambusspieße werden vor dem Aufspießen der Zutaten noch für etwa 3 Minuten im Wasser er getränkt, damit sie später nicht anbrennen oder ähnliches..

so, nun werden abwechselnd ein Stückchen Hühnchen und ein Stück Frühlingszwiebel aufgespießt.. die fertigen Spieße werden nun in das Soßengefäß gestellt und mit dem Sirup von oben beträufelt.. die marinierten Spieße werden nun in einer tiefen Pfanne (so eine mit hohem Rand) von allen Seiten schön braun gebraten.. zum Wenden empfehle ich Stäbchen oder eine Gabel.. während des Bratens kann ruhig immer mal Soße über die Spieße gegeben werden, damit diese mit einzieht.. macht Euch keine Sorgen um die Pfanne, meine sah auch aus wie der schwarze Tod….

Ihr müsst nicht die komplette Soße verbrauchen, da sie sich später auch sehr gut als Dip zu den Yakitori macht..

so.. hübsch anrichten und noch warm genießen! kalt sind sie zwar auch noch lecker, aber dann halt etwas trockener, da die Soße ja einzieht nach einer Weile..

die tote Pfanne bekommt man übrigens ganz einfach wieder sauber, indem man sie bis zur Verschmutzung mit Wasser auffüllt und anschließend den Boden der Pfanne mit normalem Salz bestreut, dass dieser richtig weiß ist.. nun das ganze ohne Umrühren einmal aufkochen und wieder abkühlen lassen.. so hab ich bis jetzt jede/n angebrannte/n Pfanne und Topf wieder sauber gekriegt..

wunderschönes Wochenende wünsche ich noch!

Hanami-Picknick # 1

Futter!!!!

jawoll, hier kommt nun also der versprochene „was-gab’s-beim-Hanami-zu-Essen“-Post!
da es ja alles Bento sind, die aber recht gleich gefüllt wurden, habe ich sie schlicht und ergreifend mal zum Bento # 35 zusammengefasst

es gab Sushi (Maki und Nigiri), gebratene Würstchen, Yakitori-Spieße, Onigiri und Nachtisch in Kirschblütenform..

 

zu erst mal zum Sushi (hier in der neuen Totoro-Box!)

ich hab dreierlei Maki Sushi gemacht.. die ersten drei Rollen waren mit Surimi, Mayonnaise und Frühlingszwiebel.. die nächsten drei mit Tamagoyaki und Frühlingszwiebel und die letzten zwei mit Räucherlachs und Frühlingszwiebel..

die Nigiri Sushi sind ebenfalls mit Tamago und Räucherlachs belegt..

von der Frühlingszwiebel habe ich den grünen oberen Teil verwendet und ihn in kleine, feine Ringe geschnitten.. dadurch das die Frühlingszwiebel ziemlich scharf war, habe ich sie als Wasabi-Ersatz benutzt!

die Surimi-Sticks habe ich vor der Verwendung längs halbiert, da sie sich so besser in die Sushi rollen lassen.. die Würstchen sind eigentlich nur Füll-Material.. da die Reihe in den Boxen leer geblieben wäre und ich das doof fand, habe ich halt nochmal eben die 27 Mini-Würstchen an den Enden eingeschnitten und kurz in der Pfanne gebraten (vom Einschneiden sieht man hier wieder nix mehr, egal…

so und nun zum eigentlichen Erklären und Rezept:

das Tamagoyaki.. ist eine japanische Form von Omelette die leicht süßlich schmeckt.. für eine Rolle werden 4 Eier in eine Schüssel geschlagen und gut verquirlt, nun kommen 2 Teel. Zucker, 2 Teel. Mirin (japanischer Reiswein zum Kochen – kein Problem, wenn er weggelassen wird, schmeckt trotzdem noch!) und zwei Messerpritzen Salz zu den Eiern und alles wird wieder verquirlt..

soooo eine von mir kreierte Brat-Anleitung spare ich mir an dieser Stelle und zeige Euch lieber das Viedo dieses genialen Kochs:

zum Testen, ob die Pfanne heiß genug ist, könnt Ihr ein/zwei Tropfen des Eigemischs in die Pfanne tröpfeln und schauen, ob sie gleich gerinnen.. achtet dabei aber darauf, dass die Pfanne dennoch nicht zu heiß ist, sonst verbrennt das Ei an der Unterseite, bevor es die Chance hat, gerollt zu werden

das Ei sollte, wie im Video zu sehen – schnell am Boden gerinnen.. wichtig ist es auch, die Pfanne wirklich nach jedem Umschlag wieder einzufetten, sonst geht das Ei nicht zu rollen, sondern bleibt haften..

diese Variante des Öl-in-Pfanne-Verteilens mit einem in Öl getränkten Haushaltstuch und Stäbchen ist übrigens genial!

ich habe das Omelette zum Schluss nicht noch extra in Form gedrückt, sondern einfach so als Rolle kalt werden lassen..

und: das geht auch wirklich in einer runden Pfanne! ich war selbst erst skeptisch, aber das funktioniert genauso gut..

bei dieser Eier-Rolle kommt es darauf an, das die obere Ei-Schicht noch nicht richtig fest ist, sondern leicht flüssig.. durch das Aufrollen und anschließend weiter braten, wird das Ei auch innen fest aber hält dadurch seine gerollte Form.. wer sich unsicher ist und Angst hat, dass das Ei im Inneren noch leicht roh sein könnte, der kann es nach dem Braten in ein feuchtes Küchentuch eingeschlagen kalt werden lassen.. dadurch bleibt das Ei länger warm, im Inneren hält sich die Hitze länger und das Ei ist definitiv durch! (ich habe meine zwei Versuche einfach auf einem Teller auskühlen lassen, sie waren beide durch)

wenn das Tamagoyaki abgekühlt ist, wird es für Maki Sushi einfach längs in Streifen oder für Nigiri in Scheiben geschnitten und normal weiterverarbeitet..

das ganze noch mal in Bildern findet Ihr übrigens hier bei Bento-Mania..